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  1. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von Letterschming Beitrag anzeigen
    Kraft: Ich würde mir kein Tier holen, von dem ich der Meinung bin, dass ich es kräftemäßig nicht handeln könnte. Also an einer Leine hinter einem 90-Kilo-Dog herzufliegen kommt nicht in Frage
    Das weiß man bei Mischlingswelpen meist nicht.
    Hier..Mischlingswelpe, klein und niedlich. Mutter Labrador, Vater unbekannt...nach ein paar Monaten war abzusehen, das er groß werden wird.
    Jetzt, 3,5 Jahre später, immer noch niedlich, aber groß und 45 kg schwer. Und sehr kraftvoll.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  2. Registriert seit
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von Letterschming Beitrag anzeigen
    UPDATE: Die Kleine steht nun als vermittelt drin. Auf der einen Seite denke ich, okay, dann war das wohl nicht UNSER Hund, auf der anderen Seite ärgere ich mich. Wieder zu lange gezögert.
    Ach, sieh es so: Du hast bislang nur Bilder gesehen, daher weißt du nicht, wozu es gut war (banaler Spruch und doch so wahr).

  3. Moderation
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Ich würde meine Traumhund im Kopf behalten und die Augen offen. Die Mischung von beidem sollte dazu führen, daß der Traum sich weiter spinnt, inklusiver oder anders wird, und daß man den ganz unerwarteten Herzenshund erkennt, wenn er vor einem steht.

    Allerdings ist das dann der Moment, wo man noch mal mit seinem Verstand abklären muß, ob dieser plüschige Bernherdinerwelpe, der äußerst wühlfreudige Dackel in den besten Jahren, oder der traumatisierte Straßenhund wirklich zu einem paßt...

    Also, mal gut Freund mit dem Tierheim werden.

    ***

    Garten:

    Meine Eltern hatten immer Dackel, die hatten so ein Katzentemperament. Da wurde der Garten sorgsam abgelaufen und alles neue und ungewöhnliche registriert, beschnupptert, verscheucht, verbellt oder gefressen oder sich darin gewälzt, ehe der Hund verrichteter Dinge wieder auf die Terrasse kam, wo seine Menschen saßen.

    Wenn die Menschen dann durch den Garten gingen, begleitete der Hund sie auch gerne noch mal. Und verschwand dann, um zu versuchen, sich unterm Zaun durch zu wühlen. (Wir hatten Kanninchendraht 50 cm tief...)

    Ein Labrador dagegen, was ich von denen gesehen habe, da braucht man kein Pedelec mehr. Die müssen laufen und nehmen ihren Menschen auf dem Rad einfach mit. Man muß sie nur (nur?) lenken können.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (06.08.2019 um 12:46 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von Letterschming Beitrag anzeigen
    Kraft: Ich würde mir kein Tier holen, von dem ich der Meinung bin, dass ich es kräftemäßig nicht handeln könnte. Also an einer Leine hinter einem 90-Kilo-Dog herzufliegen kommt nicht in Frage
    Auch ein 25 kg Hund wird Dich locker hinterher ziehen.

  5. AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Letterschming,
    Viele Tierheime bieten Gassigehen an. Das ist eine ideale Möglichkeit, einen Hund, der einen interessiert, personlich kennenzulernen.
    Ich habe es einige Jahre praktiziert, aber irgendwann aufgehört, weil ich mich stark verknallt habe und der jeweilige Hund bald vermittelt war.

  6. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Ich habe gehoert, dass Neubesitzer in D jetzt einen Hundefuehrerschein brauchen, egal fuer welche Rasse? Stimmt das?
    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Nein, zumindest nicht bundesweit.
    Aber ich bezweifle auch stark, dass das Ding das Papier wert wäre, auf dem es steht.
    Wenn er richtig verstanden wird, wäre es einfach nur toll, wenn er verpflichtend wäre.

    Der Hundeführerschein sollte ein Sachkundenachweis sein. Man sollte Theoriestunde haben, in denen hundliche Kommunikation vermittelt wird. Wie verständigen sich Hunde? Warum stellt der eine plötzlich die Haare, wenn doch der Hund gegenüber "so nett mit dem Schwanz wedelt"? Blickkontakt, Stellung zum anderen, Kopfhaltung, Körperspannung ... Alles Kommunikationsmittel, die auch uns sagen, was wahrscheinlich als nächstes passieren würde, wenn wir nicht splitten oder schützen etc.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  7. Registriert seit
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Ja, das fände ich auch absolut nötig. Aber bislang reicht es ja, wenn man die Fragen für den Sachkundenachweis auswendig lernt, und davon hat ja niemand was.


  8. Registriert seit
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Das weiß man bei Mischlingswelpen meist nicht.
    Hier..Mischlingswelpe, klein und niedlich. Mutter Labrador, Vater unbekannt...nach ein paar Monaten war abzusehen, das er groß werden wird.
    Jetzt, 3,5 Jahre später, immer noch niedlich, aber groß und 45 kg schwer. Und sehr kraftvoll.
    Hm, ich denke schon, dass man die Endgröße einigermaßen abschätzen kann... man hat ja Vergleichswerte?

    Wie auch immer, ich freu mich für jeden Tierschutzhund der ein Zuhause findet, und die pauschalen Vorbehalte kann ich nicht bestätigen, ich kenne jede Menge auch nach Jahren komplett unproblematischer Hunde "mit Vergangenheit" bis hin zum ehemaligen Straßenhund.

    Ich würde mich über diverse Vereine informieren, die in der Gegend mit Pflegestellen arbeiten, ich hab meinen Neuzugang (ich wollte ja keinen dritten Hund mehr...) über facebook gefunden.

    Zu einem Welpen würd ich allerdings nur bedingt raten, ich finde Junghunde mit ein paar Monaten immer besser einschätzbar.

    Ich würd mir nur gut überlegen, was es für ein Hund sein soll, für mich wär z.B. kein Terriercharakter was, dem ich ein Leben lang einbimsen muss, wer der Chef ist, oder ein Hund mit Jagdtrieb, oder einer der Aufgaben braucht um ausgelastet zu sein. Größe und Gewicht sind durchaus auch ein Thema, ich find auch, das Kräfteverhältnis muss passen. Und wie bei allen Beziehungen muss vor allem auch die Chemie stimmen.

    Was den Garten angeht: natürlich soll der Hund nicht im Garten leben, ich denk das versteht sich von allein. Aber anfänglich sollte man keinen Hund gleich von der Leine lassen, und im eingezäunten Garten kann sich der Hund gefahrlos austoben - mit Frauchen zusammen selbstverständlich. Ich finde Garten als back-up schon von Vorteil, auch wenn man selbst oder der Hund mal krank ist. Besser als man muss vom 8. Stock runter- und zur nächsten Grünfläche rennen...

    Also, schau im Internet oder auf FB - ich wünsch euch viel Glück.

  9. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Wie auch immer, ich freu mich für jeden Tierschutzhund der ein Zuhause findet, und die pauschalen Vorbehalte kann ich nicht bestätigen, ich kenne jede Menge auch nach Jahren komplett unproblematischer Hunde "mit Vergangenheit" bis hin zum ehemaligen Straßenhund.
    Die Straßenhunde finde ich eher am wenigten problematisch. Die haben häufig ein gutes Sozialverhalten und haben keine Riesenprobleme mit Menschen, außer sie hben in Südosteuropa gelebt.

    Problematisch sind nach meinen Erfahrungen eher die Hunde, die isoliert in Lagern - und dort in Verschlägen aufwachsen. Die haben extreme Sozialisationsdefizite (Stichwort Deprivation). Ich hatte mir das Leben mit meiner Ängstliche einfacher vorgestellt, nach dem Motto "Ich zeig ihr die Welt und gebe ihr Sicherheit", gerade weil ich von der Arbeit her viele griechische und auch spanische Straßenhunde kannte, die recht vergnügt waren und gut hier leben konnten.
    Was es bedeutet, einen Hund mit Deprivatonsschaden gerade an der Grenze der Hauptprägungsphase zu haben, war Lichtjahre von meiner Vorstellung entfernt.

    Vermutlich hätten 98% oder mehr der potenziellen Besitzer weder die Nerven, noch die Lust oder die Muße gehabt, mit einem Hund zu leben, mit dem man keine größeren Ausflüge mit Einkehr machen kann, nicht verreisen kann (nicht mal übers Wochenende aufs Land zur Frendin), mit dem man nicht entspannt spazierengehen kann, der immer noch auf die Flucht geht, wenn er Kinder oder mehr als einen Menschen auf sich zukommen sieht ... Bei den meisten anderen wäre sie zum Tierheim-Wanderpokal geworden. Wir haben einen guten Modus des Zusammenlebens gefunden, aber auch deswegen, weil ich (aus anderen Gründen) nicht verreise und relativ zurückgezogen lebe.

    Zu einem Welpen würd ich allerdings nur bedingt raten, ich finde Junghunde mit ein paar Monaten immer besser einschätzbar.
    Da ist die Hauptprägungsphase rum ums Eck und ich halte es auch für sinnvoll, bereits an der Bindung gearbeitet zu haben, bevor die Pubertät beginnt.


    Abgesehen von allem: Schau dir die Orgas und die "Angebote" genau an, Wenn da stereotyp steht: "Sehnt sich nach Liebe und ist so dankbar ...", dann ist das kein gutes Zeichen. Nahezu jeder der Hunde aus dem Auslandstierschutz hat irgendeine Macke. Meist keine dramatische, das glaube ich schon. Aber eine Organisation, die so tut, als wären die Hunde alle problemlose Kuscheltiere, ist nicht seriös.
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  10. Registriert seit
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    AW: Wir möchten einen Hund ❤

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Die Straßenhunde finde ich eher am wenigten problematisch. Die haben häufig ein gutes Sozialverhalten und haben keine Riesenprobleme mit Menschen, außer sie hben in Südosteuropa gelebt.
    Straßenhund ist dann schwierig, wenn er schon gut gelernt hat unabhängig vom Menschen sein eigenes Ding zu machen und ganz selbständig zu agieren (sprich gern auch ohne seinen Menschen seiner Wege zu gehen und/oder draussen jeden Krümel zu finden und hinunterzuschlingen). Muss aber eben nicht sein, stimmt.

    Abgesehen von allem: Schau dir die Orgas und die "Angebote" genau an, Wenn da stereotyp steht: "Sehnt sich nach Liebe und ist so dankbar ...", dann ist das kein gutes Zeichen.
    Stimmt. "Ist schüchtern" - würd ich genauer hinschauen... es gibt Hunde mit zurückhaltendem Naturell, mir liegt das - aber das heisst nicht völlig verstört und drückt sich nur in die Ecke.

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