Hallo ihr Tierfreunde,
mein Hund (Mischling, 3 Jahre) hat eindeutig eine Pollen- Gräserallergie. Das geht im April los und endet im September/Oktober. Und äußert sich durch gereizte Haut am Bauch, Ausschlag, extremer Juckreiz und schleimigen Ausfluss in den Augen.
Der Tierarzt gab mir letztes Jahr für die Zeit Kortison-Tabletten sehr niedrig dosiert (eine halbe Tablette alle 2 Tage) allerdings mache ich mir jetzt schon wieder Gedanken, was ich dieses Jahr machen soll. Ich möchte ihm jetzt nicht die nächsten 10 Jahre Kortison geben müssen![]()
Kennt jemand von euch eine Alternative? was Homöopathisches?
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Thema: Allergie beim Hund
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06.03.2007, 15:28Inaktiver User
Allergie beim Hund
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06.03.2007, 16:05
AW: Allergie beim Hund
Hallo Kebmo,
meine Hündin ist nun 12 Jahre alt und es hat bei ihr im Alter von 2-3 Jahren genauso angefangen wie bei Deinem Hund: auch sie wurde zunächst mit Kortison behandelt und es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer.
Als sie 5 war, habe ich eine Desensibilisierungs-Therapie mit ihr begonnen (sie ist wirklich gegen ALLES allergisch, auch Hausstaub usw.) , insgesamt etwa 2 Jahre habe ich sie gespritzt und nach etwa 6-8 Monaten war sie vollkommen beschwerdefrei; das ganze hielt bis vergangenen Herbst (alo fast 7 Jahre), dann ist leider alles wieder doppelt schlimm zurück gekommen. Kann passieren, dass es wieder zurück kommt wie bei uns, ist aber eine echte Alternative zu Kortison.
Meine Süße wird seit September homöopathisch und auch mit Bioresonanztherapie, auch mit Schüsslersalzen behandelt, leider bisher ohne langfristigen Erfolg, immer nur kurzzeitige Besserung; ich gebe ihr auch schon lange kein Fertigfutter mehr, sie bekommt nur noch Frisches, gekocht und auch roh. Die Futterumstellung hat schon einiges gebracht, für eine weitere Desensibilisierung ist sie schon zu alt, das bringt nur was, je jünger der Hund.
Ich würde an Deiner Stelle den Hund testen lassen (nicht nur Blut-Allergietest, auch unbedingt eine Hautprobe wegen evtl. Pilze) und dann desensibilisieren. Bei so einem jungen Hund hast Du gute Chnacen, die Krankheit damit für immer los zu werden.
Suche Dir einen guten Tierarzt, möglichst einen der auch homöopathisch arbeitet: die Verbindung Schulmedizin-Desensibilisierung-alternative Heilmethoden ist in diesem Fall das Beste.
Alles gute für Dich und Deinen Hund!
KurlyWenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus ...
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06.03.2007, 16:23Inaktiver User
AW: Allergie beim Hund
Hallo Kurly,
vielen Dank für die Tipps.
Futterumstellung habe ich auch letztes Jahr schon gemacht, weil ich den Hautausschlag zunächst auf das Futter zurückgeführt habe. Bei mir gibt es jetzt auch eine Mischung aus gekocht und roh, wobei ich bemerkt habe, dass Rindfleisch nicht verträglich ist und Geflügel/Schwein traue ich mich nicht roh zu geben und Lamm und Pferd bekomme ich nur selten und dann auch nur sehr teuer
Ich werde mich mal nach einem anderen TA umschauen. Es gibt eine Ärztin, die auch Homöopathie anbietet, ich lasse mich da mal beraten.
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07.03.2007, 09:47
AW: Allergie beim Hund
Geflügel kannst Du roh füttern, dann aber nur Bio, Schweinefleisch würde ich ganz weglassen. Bei rindfleisch habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie auch hier nur Bio verträgt: vermutlich weil das Nicht-Bio-Fleisch aus Massentierhaltungen ist und sonstwiewas enthält...
Die Futterumstellung macht insofern Sinn, da die Erkrankung meist mit einer Pollenallergie beginnt udn dann immer mehr dazu kommt...so war es bei uns und vielen anderen Leidensgenossen.
Ich würde mich sehr über weitere Erfahrungsberichte von Dir freuen, gerne auch per PN.Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus ...
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01.04.2007, 21:14Inaktiver User
AW: Allergie beim Hund
Hallo Kurly,
ich war jetzt bei der Tierheilpraktikerin. sie hat mir auch die allergie attestiert und zusätzlich eine schilddrüsenüberfunktion fest gestellt.
jetzt bekommt er homöopathische mittel, die gegen beides helfen udn ich bin mal gespannt. sie sagt es wird erst schlimmer dann besser udn er wird seine krankheiten rückwärts durchleben. auf jedenfall hat er erst mal 2 tage ordentliche blähungen
ich werde jetzt wieder zur rohfütterung übergehen. das ist besser bei allergikern. das durchfallproblem kommt wohl auch daher, dass er 1 jahr mit antibiotika und krotison vollgepumpt wurde. habe bei frostfutter.de mal hühnerfleisch, pferd und hühnerhälse bestellt. ich hoffe er nimmt huhn roh. mal sehen.
von desensibilisierung hat sie nichts gesagt, da ich die gesamte krankengeschichte aufzählen musste hatte ich das ganz vergessen. aber ich bin in 2 wochen wieder da. dann frage ich mal.
danke für deine tipps. ich hoffe das schlägt an und es wird ihm bald besser gehen.
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04.04.2007, 12:26
AW: Allergie beim Hund
Hallo Kebmo,
das hört sich ja schon einmal ganz gut an:
wie hat sie denn die Allergien und die Überfunktion diagnostiziert/herausgefunden? *neugierigfrag*
Bei uns hat es die ganze Zeit ganz gut geklappt mit der Rohfütterung: nur seit einigen Tagen will sie nur noch rohes Fleisch, alles andere lässt sie einfach stehen...
Muss ich jetzt mal beobachten, auf Dauer wird das wohl zu einseitig sein.
Ich drücke Euch die Daumen, dass die Therpie gut anschlägt!
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus ...
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04.04.2007, 12:41
AW: Allergie beim Hund
Das würde mich allerdings auch brennend interessieren gibt es Überfunktionen eigentlich nur bei Katzen. Bist Du sicher, dass sie keine Unterfunktion meint?
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04.04.2007, 13:31Inaktiver User
AW: Allergie beim Hund
ja überfunktion, da bin ich mir sicher.
sie hat das im Gespräch ermittelt: folgende Syptome:
- mein Hund hat permanent Probleme mit dem Hals. Er legt sich auf der Couch so, dass er den Hals an die Lehne drücken kann. Er sucht permanent den Druck auf den Hals, auch wenn ich ihn streicheln soll immer nur vorne am Hals mit Druck. Daraus schloss die Heilpraktikerin, dass er ein Fremdkörpergefühl hat. Außerdem würgt er ständig und will das was im Hals ist lösen. Deswegen hat sich der Hals auch schon entzündet.
- Fellverlust. Kahle Stellen, die nicht gerötet sind und auch keine Parasiten haben
- Essensmenge: er ist 1 kg (700gr. Fleisch, 300gr. Gemüse/Nudeln/Reis) am Tag, bei einem Körpergewicht von 13 kg und nimmt KEIN Gramm zu. Er ist relativ aktiv aber auch nciht mehr als andere Hunde. Bei dem Kg sind die Knochen udn Leckerlies (Fährte, Versteckspiele) nich nicht eingerechnet
Die Schilddrüsenwerte waren bei einer Blutuntersuchung auch mal zu hoch, bei der zweiten 4 Tage später wieder nicht mehr. Sie sagt, es gäbe es bei Hunden, allerdings sehr selten und wenn dann nur eine leichte Erhöhung.
Ich habe jetzt auch mit der Rohfütterung angefangen. Habe noch gekochtes daruntergemischt. Aber er hat es erst mal stehen lassen. Mal sehen wie das weitergeht. Ich habe ihn ja mal mit Rind eine zeitlang roh gefüttert, das hat er von anfang an genommen, bei Geflügel war er damals schon mäckelig
Habe jetzt auch Pferdefleisch bestellt vielleicht geht das besser, Rind verträgt er ja wahrscheinlich nicht.
@kurly
ein paar Tage nur Fleisch ist nicht sooo wild, denke ich. hast du es mal mit grünem Pansen probiert. da bekommt er das Gemüse ja quasi mitgeliefert
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04.04.2007, 14:42
AW: Allergie beim Hund
Das sind typische Symptome einer Halsentzündung nicht von Schilddrüsenproblemen
Zitat von Inaktiver User
Das paßt zu einer Unterfunktion, gibt es bei Hunden häufiger. Sinnvoll wenn man keine Ursache findet wäre eine Hautbiopsie, das ist keine große Sache und man kann eine Hormonstörung am Hautbild erkennen, es paßt auch zu einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit oder zu einem Mangel, z.B. von Zink.
Zitat von Inaktiver User
Es gibt auch bei Hunden extrem schlechte Futterverwerter die sehr viel Essen und trotzdem nicht ansetzen, außerdem kann es auch mit Bauchspeicheldrüsenproblemen zusammenhängen.
Zitat von Inaktiver User
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Zitat von Inaktiver User
Welche Schildrüsenwerte sind den bestimmt worden und in was für einem Labor (ein Humanmedizinisches ist z.B. sinnlos) und warum hat er eine Überfunktion mit Normalwerten? Ist ein Stimulationstest gemacht worden? Was ist die Ursache falls eine Überfunktion vorliegt (Tumor?)
Die Schilddrüse ist ein Organ das den Stoffwechsel extrem beeinflußt und auch die Hormonwerte im Blut können durch andere körperliche Ursachen sehr stark schwanken. Bei irgendwelchen Entzündungen, Allergieschüben und Infektionen hat man fast nie normale Hormonwerte auch wenn die Schilddrüse ganz normal arbeitet. Ich würde das wirklich nochmal genauer abklären lassen für mich klingt das nicht plausibel.
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Zitat von Inaktiver User
Rohes Pferdefleisch wir häufig aufgrund der Zellstruktur nicht gut vertragen. Wenn Du feststellen willst ob er bestimmte Dinge nicht verträgt mußt Du eine Eliminationsdiät machen. D.h. 6-8 Wochen eine Fleischsorte füttern die er noch nicht bekommen hat, normalerweise + gekochte Kartoffeln, wenn sich die Symptome bessern versuchsweise einige Tage lang nacheinander andere Nahrungsmittel zumischen und schauen ob sie sich wieder verschlechtern. Ständiges Wechseln überfordert bei empfindlichen Hunden die Darmflora und kann Durchfälle verursachen.
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04.04.2007, 15:33Inaktiver User
AW: Allergie beim Hund
der hals ist aber nicht entzündet
Zitat von Tatra
normale tiermediziner haben halt keine andere lösung gebracht als antibiotika uns kortison. darauf habe ich keien lust mehr. deswegen probiere ich es mit den homöopathischen mitteln.
sie behandelt ja auch nicht die überfunktion, sondern die symptome, die ich beschrieben habe. wie man das kind dann nennt....


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