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  1. Registriert seit
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    Wohnungskatzen

    Hallo!
    Ich möchte gerne eine oder zwei Katzen aus dem Tierheim holen, bin jedoch völlig unerfahren.
    Ich wohne in einer Stadt, vorne Straße, hinten raus große Grünfläche, zur Miete, 1. Stick. Katzentreppe würde die Hausverwaltung sicher nicht erlauben.
    Es wären dann wohl Wohnungskatzen. Reicht dafür meine Wohnung mit 70 qm? Ich habe einen Balkon. Den müsste ich wohl absturzsicher machen.
    Ich frage mich, ob es auch möglich wäre, mit den Katzen in den Garten zu gehen und sie nach ein paar Stunden wieder abzuholen?
    Wie artgerecht ist die Haltung in der Wohnung?

  2. Avatar von Horus
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    AW: Wohnungskatzen

    Wie häufig: kommt drauf an.

    - Wie oft und wie lange wären die Katzen denn allein?
    - wären dir zwei ältere, an einander gewöhnte Katzen, die auch bisher als Wohnungskatzen gelebt haben, recht? Für die wäre reine Wohnungshaltung wohl einfacher als für Katzen, die bisher Freigang gewohnt waren und/oder für jüngere Tiere
    - Nalkon absturzsicher machen - unbedingt. 1. Stock ist nicht so hoch, dass keine Katze auf die Idee kommt, runterzuspringen...
    - In den Garten bringen und nach ein paar Stunden zuverlässig wieder holen, würd' ich nicht drauf setzen. Ist der Garten / die Grünfläche denn vollständig "katzenausbruchssicher"? Wenn nicht, werden sich freiganggewohnte und -affine Katzen nicht auf den Garten / die Grünfläche beschränken, sondern nach Gutdünken quer durch alle Nachbargrundstücke streifen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  3. gesperrt
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    AW: Wohnungskatzen

    Es gibt bestimmt vereinzelt so wohlerzogene Katzen mit denen man in den Garten gehen kann und sie hinterher abholen kann, das ist wahrscheinlich äußerst selten.

    Wir haben einen Kater, aber auch nur, da wir ihn als Freiläufer halten können. Trotz Mietshaus, da haben wir Glück, im Keller hat er seine Katzenklappe und kann da rein und raus, wie ihm beliebt, tagsüber sein Bettchen vor der Wohnungstüre, falls keiner zuhaus ist.

    Ich persönlich bin der Meinung, man sollte nur ein Tier haben, wenn es möglich ist, es artgerecht zu halten. Ich möchte ein Haustier aus dem Grunde vordergründig, dass sich das Tier wohl fühlen kann und sich ausleben und es ihm so gut wie möglich gestalten.

    Katzen in der Wohnung halten empfinde ich als Tierquälerei. Klar, wenn sie mal auf Dauer eingesperrt sind trauen die sich gar nicht mehr raus und werden depressiv. Stell dir doch nur mal vor, dich würde jemand dein Leben lang in die Wohnung einsperren.

    Wenn schon unbedingt Wohnungshaltung, dann zwei, damit die beiden Gesellschaft haben oder eine Katze ausm Tierheim, die sowieso schon als Wohnungskatze gehalten wurde, die hat dann noch nie die Freiheit geschnuppert.


  4. Registriert seit
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    AW: Wohnungskatzen

    Ich würde auch sagen, reine Wohnungskatzen nur zu zweit.
    Sonst droht ein Leben voller Langeweile.
    Katze/n wieder reinholen ist eher unwahrscheinlich aber funktioniert eventuell übers Füttern.
    Ich würde trotzdem mal wegen Katzentreppe nachfragen, vor allem wenn die nach hinten rausgeht.
    Geht es bei Verboten da um die Optik, oder?

  5. Avatar von Mambi
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    AW: Wohnungskatzen

    @gerbera
    Hast Du überhaupt schon mal Katzen gehalten?
    Was ist denn Dein Beweggrund für die Idee, "ein paar Katzen aus dem Tierheim" zu Dir zu holen?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  6. Registriert seit
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    AW: Wohnungskatzen

    Die reine Wohnungshaltung ist Tierquälerei, niemals artgerecht und sollte wirklich vermieden werden. Und die Haltung von zwei Katzen in einer Wohnung macht es nicht besser.

    Wieso würde der Vermieter keine Katzentreppe erlauben? Hast du ihn schon gefragt?


  7. Registriert seit
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    AW: Wohnungskatzen

    Es bietet sich bei sowas aber sehr an, im örtlichen Tierheim zu fragen oder besser, in einem Tierheim im ländlichen Umland, die kriegen nämlich im Allgemeinen ihre Wohnungskatzen eher schlecht los.

    Und ja, es gibt vereinzelt Katzen, die man sinnvoll nur in der Wohnung halten kann, die sind dann meist schon älter und haben Einschränkungen (taub, z.B.).

    Natürlich kann man so eine Katze auch in einem katzensicheren Garten halten, nur ob man bei einer 10-jährigen tauben Katze im Tierheim wirklich darauf wartet, dass jemand auftaucht, der genau die Katze will und einen katzensicheren Garten hat oder ob man sie nicht besser in Wohnungshaltung vermittelt.....

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Wohnungskatzen

    Erklärt mir mal jemand, wie man einen Garten katzensicher macht? Wie soll das funktionieren?
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  9. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Wohnungskatzen

    Wir hatten lange zwei Wohnungskatzen. Diese hatte wir von klein auf daran gewöhnt, auch als wir sie als Freigänger mit Garten halten konnten, waren sie sehr auf das Haus fixiert.

    Ich denke gezielt im Tierheim nach Wohnungskatzen zu fragen, ggfs. Auch nach Katzen, die sich dort angefreundet haben, ist hilfreich.

    Wichtig ist trotzdem, dass sie nicht zu lange alleine sind. Wir hatten damals im Schichtdienst gearbeitet und so waren die Katzen im Schnitt 6 Stunden alleine. Das war ok, weil sie zu zweit waren. Außerdem hatten wir ein tägliches Beschäftigungstraining und eine größere Katzenlandschaft, als jetzt mit Freigängerkatzen.

    Wir haben eine Katze, die geht kaum raus, obwohl sie könnte. Die anderen beiden streunern fleißig herum.
    Die subtilste Form des Terrors ist die Betreuung. Man hat für ihn auch noch dankbar zu sein.
    G. Haack


  10. Registriert seit
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    AW: Wohnungskatzen

    Es gibt Aufsätze für Zäune, dann sind die Zäune nach innen geneigt.

    Funktioniert natürlich nicht in jedem Garten mit vertretbarem Aufwand.

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