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  1. Registriert seit
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen
    Wenn ich das (von mir markierte) bloß wüsste! Er meint, dass ein Hund das Leben unnötig kompliziert machen und zu Einschränkungen führen würde, was aus seiner (!) Sicht wohl stimmt, obwohl es für mich (!) keine Einschränkungen wären, im Gegenteil, meine Tochter und ich würden, von außen betrachtet, die "Einschränkungen" - als Bereicherung empfinden.
    Dennoch hat dein Mann recht - du kannst nicht einfach mal irgendwo über Nacht bleiben, oder ein paar Tage wegfahren, ohne vorher die Versorgung des Hundes zu regeln. Du musst deinen Tagesablauf nach den Bedürfnissen des Hundes ausrichten (wenn du es ernst meinst). Du musst bei jedem Wetter mit ihm raus, auch wenn du richtig krank bist.
    Selbst, wenn man das viele Jahre so kennt (ich lebe fast mein ganzes Leben mit Hunden), gibt es natürlich Tage, an denen man sich wünscht, diese Verantwortung mal nicht zu haben.


  2. Registriert seit
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Hampelmuse Beitrag anzeigen
    Rassevorlieben würde ich weit zurückstellen hinter welchen Alltag biete ich dem Hund und welchem Hund geht es damit gut. Sympathisch muss er mir natürlich schon sein.
    Ja, ganz wichtig. Am wichtigsten.

  3. Avatar von Zuza.
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen
    - Ein Welpe??? Lt. Fachbücher müsste der Bezugsmensch eigentlich rund um die Uhr zu Hause sein, um den Welpen zu umsorgen. Ich würde, wenn es denn soweit käme, meinen Jahresurlaub auf einmal nehmen und die Eingewöhnungszeit auf die Schulferien legen, damit der Welpe die erste Zeit nicht alleine ist - aber irgendwann müsste ich dann auch mal wieder arbeiten, auch wenn ich um täglich eine Stunde reduzieren könnte.
    Mein Mann macht ab und an Homeoffice, ist aber auch mal auf mehrtägiger Geschäftsreise. Ich nicht. Leider könnte ich den Hund nicht in die Arbeit mitnehmen, auch nicht ausnahmsweise. Mein Mann ebenso wenig.
    Hallo Preciosa,

    du hast schon viel an wichtigem Input erhalten. Ich persönlich würde unter den zugrunde liegenden Umständen vom Hundewunsch ABstand nehmen und das auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, der es dauerhaft erlaubt, den Hund nicht so lange allein zu lassen. Ich finde 6-7 Std. als Dauerzustand zu viel.

    Zum Thema Welpe möchte ich noch etwas schreiben. Bei uns ist die Welpenzeit nun schon gute 2,5 Jahre her, ich habe sie aber noch frisch im Kopf. So süß Welpen sind (ich verstehe das sehr gut) und so schön man es sich vorstellt, ein Hundebaby von klein auf bei sich zu haben und groß zu ziehen: Es ist schön, ja. Aber es ist auch Arbeit. Und es ist definitiv erforderlich, da zu sein, aufzupassen, was der Kleine macht, denn sie werden sehr unternehmungslustig und findig, die kleinen Racker. Die Kombination Jahresurlaub gesamt nehmen inklusive Schulferien ist eine feine Sache. Aber nach dieser doch recht überschaubaren Zeit ist der Welpe immer noch weit davon entfernt, ein fertiger Hund zu sein. Ein Hundekind in dem Alter kannst du nicht im Dauerzustand täglich 6 bis 7 Std. allein zu Hause lassen. Was glaubst du, wie findig die werden können, wenn es darum geht, sich Beschäftigung zu suchen, weil ihnen langweilig ist? Da ist die geklaute und komplett aufgerollte Toilettenrolle, die die ganze Wohnung oder das halbe Haus verziert, harmlos. Angefressene Wände, angeknabberte Möbel, ein umgegrabener Garten (wenn der Hund draußen ist - und Vorsicht! vieles im Garten ist für Hunde giftig, da muss man auch aufpassen), es gibt viel zu tun für junge Hunde, die sich langweilen, weil niemand da ist, der aufpasst.

    Hinzu kommt das Thema Stubenreinheit. Welpen schaffen es oft erstaunlich schnell anzuzeigen, wenn sie müssen, das kann man ihnen leicht beibringen. Allerdings muss man als Halter dann auch sehr schnell sein, denn wenn der Welpe anzeigt, muss er - und zwar jetzt und nicht in 5 Minuten. Aber nur weil sie anzeigen und theoretisch kapiert haben, dass ein Geschäftchen innen nicht erwünscht, draußen aber ziemlich toll ist, heißt es nicht, dass sie praktisch auch stubenrein sind. Es dauert seine Zeit, bis sie über Stunden einhalten können.

    Einen Welpen würde ich nur dann aufnehmen, wenn ich tagsüber auch kontinuierlich Zeit aufbringen kann, da zu sein. An das Alleinsein kann man ihn gewöhnen, aber schrittweise.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  4. Avatar von ereS
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon, wie sich mein Mann entscheidet, habe ich vorhin auf unserem Spaziergang den Entschluss gefasst, beim ansässigen Tierheim mal nachzufragen, ob sie noch ehrenamtliche Gassigeher brauchen. Wenn ja, dann würde ich das gerne machen und dann mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt.
    Meinen Mann zu übergehen kommt nicht in Frage. Das muss dann schon für alle passen, für Mensch und Tier!
    Ich hoffe trotzdem, mir meinen Wunsch erfüllen zu können. Hach ja.
    das finde ich eine super-idee

    damit tust du einem tierheim-tier einen riesigen gefallen, und kannst ausprobieren, wie dein mann dazu steht
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  5. Avatar von mainecoon2
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Hallo Preciosa,

    wir haben keinen Hund, aber einige Bekannte/Verwandte, die sich aus ähnlichen Beweggründen Welpen ins Haus geholt haben. Daher meine Beobachtungen aus Erfahrung 2.Hand:

    1.) Deine Tochter
    Deine Tochter scheint ebenso begeistert wie du, ist zuverlässig und steht voll hinter dir. Das ist schön, würde ich aber sofort abhaken. Es kann sein, dass sie dein Projekt Hund noch ein paar Jahre begleitet, aber es kann auch sein, dass sich das ändert, wenn andere Prioritäten in ihr Leben kommen. Du solltest davon ausgehen, in Sachen Hund vollkommen auf dich gestellt zu sein. Bei einer Cousine war die Situation exakt auch so wie bei dir. Die Tochter wünschte sich auch sehnlichst den Hund und zwei Jahre später war der Freund plötzlich viel wichtiger....
    Ich denke, darauf bist du eingestellt.

    2.) Dein Mann
    Das sehe ich eigentlich nicht so dramatisch wie andere hier. Er ist den ganzen Tag aus dem Haus und kriegt von dem Hund vermutlich nicht soviel mit, also wieviel Arbeit er macht, wieviel Betreuung er braucht. Wenn er also nicht offen ein Veto einlegt und dir zumindest Unterstützung bei Tierarztbesuchen zusagt, soweit ihm das zeitlich und in dringenden Fällen möglich ist....vertraue ich auf die Überzeugungskraft des Hundes. Tierarztbesuche sind allerdings ein wichtiges Thema, denn du wirst den Hund im Falle eines Falles kaum alleine tragen können...Sollte dein Mann dir hier nicht helfen können, solltest du klären, wen du im Notfall ansprechen kannst.

    3.) Alleine bleiben
    Das würde ich auch als grosses Problem sehen bzw. habe ich innerhalb der Familie so erlebt. Nicht jeder Hund ist gleich, manche können gut alleine bleiben, andere nicht. Der Hund meines Bruders (ebenfalls als Welpe gekauft, Hundeschule usw) konnte noch als längst erwachsener Hund kaum mal 2 Stunden alleine sein, ohne alles in Schutt und Asche zu legen oder lauthals zu protestieren - zur Freude der Nachbarn.
    Lösungsvorschlag: Versuche, dir einen Dog-Sitter zu organisieren, der während deiner Abwesenheit eine Runde mit dem Hund Gassi gehen kann. Nachdem die Finanzen anscheinend kein Problem bei euch sind, wäre das eine Möglichkeit, ein wenig "Alleinsein" gut zu überbrücken.

    Ansonsten finde ich es wirklich super, wieviele Gedanken du dir gemacht hast und noch machst. Das gilt ja nicht nur für künftige Hundebesitzer sondern für alle Tiere, die man sich so anschafft. Besonders herausstellen würde ich noch eure Urlaubsgestaltung, die ja durchaus geeignet scheint. Darüber machen sich viele keine Gedanken und dann sitzt der Hund plötzlich in der Pension, die ihm ja angeblich so gut gefällt.....(alles schon gehört). Auch, dass du deinen Jahresurlaub am Stück nehmen willst, finde ich sehr überlegt, denn so ein Welpe braucht sicher ein paar mehr Wochen, bis er "haushaltstauglich" ist..

    LG


  6. Registriert seit
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von mainecoon2 Beitrag anzeigen
    Auch, dass du deinen Jahresurlaub am Stück nehmen willst, finde ich sehr überlegt, denn so ein Welpe braucht sicher ein paar mehr Wochen, bis er "haushaltstauglich" ist.
    Ja ... aber: Es braucht halt sehr viel länger als 6 Wochen, bis ein Welpe "haushaltstauglich ist". Daher ist diese Entscheidung:

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon, wie sich mein Mann entscheidet, habe ich vorhin auf unserem Spaziergang den Entschluss gefasst, beim ansässigen Tierheim mal nachzufragen, ob sie noch ehrenamtliche Gassigeher brauchen. Wenn ja, dann würde ich das gerne machen und dann mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt.
    sicher erst mal die Bessere. Und vielleicht taucht dabei ja der Hund ihres Herzens auf, der schon ein bisschen erzogen ist und pflegeleichter als ein Welpe (noch dazu einer anspruchsvollen Rasse).

  7. Avatar von Meagan
    Registriert seit
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Jemand der sich sooo viele Gedanken über die Anschaffung eines Hundes macht, ist definitiv bereit für einen Hund!! Ich hatte mein ganzes Leben lang Hunde und man kann einen erwachsenen Hund durchaus 6 - 7 Std. alleine lassen. Vorrausgesetzt er war morgens Gassi. Eine 14-jährige ist alt genug um Verantwortung zu übernehmen und die Schule geht ja auch nicht den ganzen Tag. Außerdem geht sie ja jetzt schon mit einem Hund Gassi, egal welches Wetter ist.

    Es gibt tausende FEWOS oder Häuser die man auch mit Hund (oder Hunden) mieten kann. Gar kein Problem. Sogar viele 4-Sterne Hotels erlauben Hunde. Wir hatten unsere Hunde immer und überall mit.

    Und wenn Euch diese eine Rasse gut gefällt, sucht Euch einen seriösen Züchter. Ansonsten natürlich Tierheim (wo unsere Hunde alle herkamen).
    Gruss
    Meagan

  8. Inaktiver User

    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Meagan Beitrag anzeigen
    Jemand der sich sooo viele Gedanken über die Anschaffung eines Hundes macht, ist definitiv bereit für einen Hund!! Ich hatte mein ganzes Leben lang Hunde und man kann einen erwachsenen Hund durchaus 6 - 7 Std. alleine lassen. Vorrausgesetzt er war morgens Gassi. Eine 14-jährige ist alt genug um Verantwortung zu übernehmen und die Schule geht ja auch nicht den ganzen Tag. Außerdem geht sie ja jetzt schon mit einem Hund Gassi, egal welches Wetter ist.

    Es gibt tausende FEWOS oder Häuser die man auch mit Hund (oder Hunden) mieten kann. Gar kein Problem. Sogar viele 4-Sterne Hotels erlauben Hunde. Wir hatten unsere Hunde immer und überall mit.

    Und wenn Euch diese eine Rasse gut gefällt, sucht Euch einen seriösen Züchter. Ansonsten natürlich Tierheim (wo unsere Hunde alle herkamen).
    Beim "Gassi-Gehen" geht es nicht nur um die Entleerung des Hundes. Und dass ein erwachsener Hund sich anpasst, steht außer Zweifel. Das tun auch Zwingerhunde. Ob er sich wirklich wohlfühlt, steht auf einem anderen Blatt.

  9. Avatar von Avocado_Diaboli
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    2.189

    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Meine 2 cents:

    - Holt euch als Anfänger einen "fertigen" Hund, also keinen Welpen, sondern einen bereits stubenreinen + möglichst gut erzogenen Hund aus dem Tierheim, den ihr zusammen mit einem Fachmann aussucht (der bereits genannte Martin Rütter bietet das über seine Hundeschulen an). Viele liebe Hunde dort sind Scheidungs- oder Umszugswaisen oder die Besitzer sind verstorben - ganz normale Hunde also, die jetzt dort rumsitzen und die Welt nicht mehr verstehen.

    - Achtet bei der Rasse darauf, dass dieser Treppen gehen kann. Einen halbgroßen Hund kann man zur Not auch unter den Arm klemmen, wenn er´s im Rücken bekommt.

    - Gibt es bei euch eine Hunde-KiTa? Das ist DIE Lösung für Berufstätige. Der Hund springt stundenlang mit anderen herum, schleppt Stöcke, schwimmt, buddelt, wälzt sich im Dreck - und ist abends glücklich + entspannt.

    - Kannst du ihn evtl. auch mal mit zur Arbeit nehmen?
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  10. Inaktiver User

    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Das wäre dann also eine HuTa! Wobei sich mir die Frage stellt, weshalb ich mir einen Hund kaufen möchte, wenn ich keine Zeit für ihn habe.

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