Wenn ich das (von mir markierte) bloß wüsste! Er meint, dass ein Hund das Leben unnötig kompliziert machen und zu Einschränkungen führen würde, was aus seiner (!) Sicht wohl stimmt, obwohl es für mich (!) keine Einschränkungen wären, im Gegenteil, meine Tochter und ich würden, von außen betrachtet, die "Einschränkungen" - als Bereicherung empfinden.
Faszinierend finde ich, dass wenn wir auch wildfremden Menschen begegnen, beim Spaziergang oder im Restaurant oder so, - und es ist ein Hund dabei, - der Hund geht meinem Mann nicht von der Hacke, mein Mann zieht alle Tiere quasi magisch an, auch bei dem Kater meiner Eltern ist das so, die Tiere ziehen ihm hinterher wie Rauch und lassen sich von ihm streicheln und suchen seine Nähe.
Mein Mann strahlt meistens eine große Ruhe aus, die aber, wenn es ihm mal nicht so gut geht, auch mal ins phlegmatische umschlagen kann. Immer nur kurz, aber vielleicht will mein Mann seine Ruhe? Wir haben eine ziemlich aufreibende Zeit hinter uns, vor allem in den letzten zwei Jahren, der Hausbau lief nicht problemlos, glücklicherweise ist aber alles gut gegangen und dann noch ein paar Einschläge im weiteren Verwandtenkreis .......
Obwohl er eigentlich den Hund nur freundlich dulden müsste?
Ich muss da nochmal nachdenken. Erzwingen werde ich nichts, das ist weder für den Hund noch für unsere Familie sinnvoll.
Danke für eure Gedanken und Erfahrungen.![]()
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30.05.2019, 19:50Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
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30.05.2019, 20:04Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Unabhängig davon, wie sich mein Mann entscheidet, habe ich vorhin auf unserem Spaziergang den Entschluss gefasst, beim ansässigen Tierheim mal nachzufragen, ob sie noch ehrenamtliche Gassigeher brauchen. Wenn ja, dann würde ich das gerne machen und dann mal schauen, wie sich das Ganze entwickelt.
Meinen Mann zu übergehen kommt nicht in Frage. Das muss dann schon für alle passen, für Mensch und Tier!
Ich hoffe trotzdem, mir meinen Wunsch erfüllen zu können. Hach ja.
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30.05.2019, 20:34Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Das sehe ich auch so. Ich erlebe das seit einigen Jahren bei einer Freundin. SIE wollte unbedingt einen Hund, natürlich wegen der Kinder, weil die Tiere so lieben und überhaupt was daran lernen könnten. Ihr Mann war strikt dagegen. Der mag ganz grundsätzlich keine Hunde. Gar keine! Er hat angekündigt, sich keinen Deut um das Tier zu kümmern, wenn sie darauf besteht, sich einen Hund anzuschaffen. Hat sie dann gemacht gegen den Widerwillen ihres Gatten, was ich persönlich schon krass fand.
Ihre Hoffnung war wohl, dass er es sich schon anders überlegen wird, wenn das "Baby" erst mal da ist. Tja, falsch gedacht. Einen Jack Russel angeschafft, auch eine Rasse, die ich selbst für Anfänger eher ungeeignet finde und vor allem sind das Hunde, die mal zu einem bestimmten Zweck gezüchtet wurden. Ich mein, um Ratten zu jagen und das merkt man dem auch an. Der Hund kam also, wurde schon nicht richtig erzogen, die Kinder hatten ganz schnell keinen Bock mehr, als es hieß, dass der Hund jetzt aber mal raus müsste, weil chillen vor der Glotze oder dem PC dann doch wichtiger wurde, oder Treffen mit Freunden cooler waren. Es wurde ein Gassi Plan ausgehängt, der für ständiges Gestreite gesorgt hat.
Wir hatten ihn mal in den Ferien genommen, weil ihre eigentliche Betreuung plötzlich abgesagt hatte. Der war anstrengend ohne Ende, mein Sohn fand es aber mal ganz lustig mit einem Hund, er hat Geld dafür bekommen, aber beim nächsten Urlaub habe ich dann aber ganz schnell abgesagt. Der Hund ist leider auch ein ziemlicher Kläffer und da hatten wir keine Lust mehr drauf.
Der Mann meiner Freundin hält sich konsequent an seine Aussage: er kümmert sich nicht! Wenn sie mit Fieber darniederliegt, muss sie sich raus quälen wegen dem Hund. Mal eben schnell in den Garten machen lassen ist dann Standard geworden. Inzwischen sind zwei der Kinder aus dem Haus und das Dritte hat ewig lange Schule mitsamt langem Schulweg, sie geht wieder voll Arbeiten und der Hund fristet ein für mich nicht optimales Dasein mehr. Sie hat sich bei mir mal beschwert, dass ihr Mann den Hund ja mal bei seinen Waldspaziergängen, die er regelmäßig macht, um den Kopf frei zu bekommen mitnehmen könnte. Er weigert sich aber. Er spricht auch aus, dass er den Hund nicht mag und der das auch spürt. Ich habe es ihr dann auch gesagt, dass ihr das hätte klar sein müssen er habe es angekündigt.
Verschmutzt der Hund was, liegt es, bis sie nach Hause kommt. Inzwischen ist ihr klar, dass sie sich vollkommen verkalkuliert hat, noch einen Hund wird es nicht geben.
Das ist jetzt ein langer Text, aber ich wollte mal aufzeigen, wie es laufen kann, wenn ein Familienmitglied nicht mitziehen möchte oder kann.
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30.05.2019, 20:41Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Ja @FrauE
- genau das möchte ich vermeiden, wobei ich glaube, dass mich mein Mann letztlich nicht hängen lassen würde. Trotzdem möchte ich es nicht ausreizen, ich liebe meinen Mann und möchte unser insgesamt sehr erfreuliches Eheleben
fortsetzen. Es ist ja keinem (!) gedient, wenn ich mich einfach über seine Einwände hinwegsetzte.
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30.05.2019, 20:41Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Hallo Preciosa,
bei uns ist es ähnlich.
Ich wünsche mir ein Haustier, am liebsten einen Hund, und habe mich vor Jahren schon in genau die selbe Rasse verliebt. Das Drahthaar und den struppigen Charme finde ich klasse.
Mein Mann kann/möchte wegen einer Hunde- und Katzenallergie keine Haustiere halten. (Ich bin auch allergisch, würde aber versuchen, mich damit zu arrangieren.)
Wir sind beide erwerbstätig, daher müsste ein Tier, wie bei euch, unter der Woche sicherlich täglich 6-8h alleine sein. Kinder haben wir keine.
Aus den hier bereits genannten Gründen (Familie steht nicht geschlossen dahinter, Rasse ist anspruchsvoll, Hund wäre zu lange alleine) habe ich mich mittlerweile entschieden, auf ein Haustier zu verzichten, bis einer von uns in Rente geht und tagsüber Zeit hat, sich um das Tier zu kümmern. Bis dahin ist das Thema auf Wiedervorlage. Und falls wir mal einen Hund bekommen sollten, wird es sicherlich etwas Ruhigeres oder Anfängertauglicheres werden.
Dir alles Gute bei deiner Entscheidungsfindung.
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30.05.2019, 20:51Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
@Prilblume
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31.05.2019, 09:54
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Ich breche auch immer gerne eine Lanze für Tierheimhunde, besonders wenn man an eine Organisation gerät, die die Tiere gut kennen und auch passend beraten.
Außerdem- klingt pragmatischer als es gemeint ist- wenn die Bedingungen für die nächsten 5 Jahre gelten, muss man sich nicht auf ein ganzes Hundeleben festlegen, wenn man einen mittel/älteren Hund nimmt.
Unser Hund ist im Alltag 4x pro Woche 3-5h allein, war dann aber schon eine knappe Stunde draußen. In der Freizeit schlepp ich sie mit soweit es geht, aber natürlich ist das nicht immer möglich.
Rassevorlieben würde ich weit zurückstellen hinter welchen Alltag biete ich dem Hund und welchem Hund geht es damit gut. Sympathisch muss er mir natürlich schon sein.Durch Fehler wird man klug, drum ist einer nicht genug.
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31.05.2019, 10:03Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Das ist ein ganz wichtiger Satz, wie ich finde.
Zudem sollte nicht vergessen werden, dass ein Hund ein Rudeltier ist. Mehr als drei Stunden alleine....... ich würde das nicht machen. Klar passt der Hund sich an, aber fühlt er sich auch wohl?
Die Tochter hier ist 14. Was, wenn sie in ein paar Jahren vielleicht eine Lehre macht oder sich für ein Studium entscheidet, womöglich auch wegzieht?
Ganz ehrlich, dem Hund zuliebe würde ich von einem Hund absehen.
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31.05.2019, 11:12
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?
Bei der Rassebeschreibung steht, dass er 65cm und um die 32 Kilo schwer wird. Das würde wohl bedeuten, dass Du Dich ganz allein um den Hund kümmern musst, wenn Dein Mann kein Interesse hat, denn ich würde erstmal nicht davon ausgehen, dass ein 14-jähriges Mädchen den händeln kann.
Wir haben den 2. Hund, er kam über eine spanische Tierhilfeorganisation, wie auch schon der Vorgänger. Ein Mischling aus Herdenschutz- und Jagdhund. Der Vorgänger war mehr Herdenschutzhund. Wir haben den neuen seit August, da war er 7 Monate alt. Alleine ist er nie, geht mit meinem Mann ins Büro. In den vergangenen Monaten war ich nervlich mehrfach am Ende, denn er ist in der Pubertät, super stur und hat einen absolut eigenen Kopf. Trotz unserer Hundeerfahrung und Trainier komme ich bei dem dem echt an meine Grenzen. Zum Glück ist er total freundliche Menschen gegenüber.
Der vorherige hatte mehr Schutztrieb, was auch nicht unbedingt so leicht zu händeln war. Ich würde Anfängern keinen Herdenschutzhund empfehlen. Die brauchen oft viel länger, bis sie Sachen wirklich kapiert und drauf haben und überlegen oft erstmal, ob es Sinn macht, dass sie eine Anweisung ausführen.
Ich persönlich hätte keinen Nerv auf einen Welpen, ich glaube auch, dass 6 Wochen Urlaub dafür nicht reichen. Unseren alten Hund hatten wir mit geschätzen 1,5 Jahren bekommen.
Also, puh, ich würde an mich an Deiner Stelle von einer guten Hundeschule bezüglich der Rasse beraten lassen. Bei Tierheimhunden hättest Du auch den Vorteil, dass Du den Hund in Ruhe kennen lernen kannst, bevor ihr eine endgültige Entscheidung trefft. Und ich denke auch, da sitzen so viele tolle Hunde, die eine Chance verdient haben.No hell below us, above us only Sky...
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31.05.2019, 12:07Inaktiver User
AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?



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. Er würde sich schon "breitschlagen" lassen, das genügt mir aber nicht.