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  1. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Rene66 Beitrag anzeigen
    Aus eigenem Interesse und weil die TE auch danach fragte: kann ein Hund denn acht Stunden alleine bleiben?
    Nein, meiner Meinung nach nicht.

    Meine letzten beiden mussten das tagsüber ab und zu in dramatischen Notlagen. Vielleicht 15 mal in 14 bzw. 16 Jahren. Und dann noch einige wenige Male, wenn ich das Haus gegen 22 Uhr verlassen habe und um 9 Uhr zurückkam (Notdienst). Nachts hatte ich das Gefühl, dass es ihnen egal war. Da war alles auf Schlaf programmiert.
    Außerem waren sie zu zweit.

    Aber ganz allein? Keine gute Idee, aber nicht wegen fehlenden Bespaßens. Hunde sind sehr soziale Wesen und keine Einzelgänger.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  2. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Aber ich weiß natürlich, dass das niemand hören will.
    Doch, es gibt viele, die das nicht nur hören wollen, sondern auch tatsächlich hören und berücksichtigen.

    Ich mag temperamenvolle Hunde (habe leider eine Angstpatientin, die am liebsten zuhause ist), mit denen ich lange Märsche machen kann, evtl. auch Ausflüge ins Unbekannte, aber keine, die nur nicht gaga werden, wenn ich sie dafür zum Balljunkie oder Agility-Europameister machen muss.
    Hütehunde brauchen meiner Meinung nach immer noch was zum Hüten und gehören zu Schafen oder auf einen Pferdehof. Und kein Mensch hier braucht einen Herdenschutzhund, wenn er keine Herde hat oder wenigstens einen Schrottplatz. Als Familien-/Begleithund brauche ich auch keinen Hund mit sehr ausgeprägten Schutzeigenschaften oder einen, der sehr territorial ist.

    Deswegen meine Empfehlung, sich von einem Profi beraten lassen, bevor man sich für eine Rasse oder den Hauptrasseanteil in einem Mischlingshund entscheidet.
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  3. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Ich liebe Hunde, aber ich halte es auch nicht für artgerecht, einen Hund täglich etliche Stunden alleine zu lassen. Daher leben wir auch nicht mit einem Hund. So gerne wir würden. Nur mal so als Perspektive.
    that was the river - this is the sea


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  4. Avatar von Preciosa
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Habt alle erstmal herzlichen Dank!

    Grundsätzlich möchte ich alles hören und lesen ;-) gerade weil ich mir Gedanken mache und mir nicht sicher bin.

    Weswegen ich auf den Picard gekommen bin, - zum einen las ich zwar, dass er für Anfänger nicht so geeignet ist, aber andererseits gerade empfohlen wird als im Haus ruhiger und gemütlicher Zeitgenosse, kein Kläffer, wenn er draußen entsprechend etwas geboten bekommt.
    Er ruht wohl in sich und kann auch bockig sein und entwickelt keinen "Kadavergehorsam" (so der zitierte Ausdruck) was mir die Rasse sehr sympathisch macht, gleichwohl wissend, dass es hier eine sehr gute Erziehung braucht. Als Herdenhund und Schutzhund hat er Ansprüche, die nicht klein zu reden sind. Er wird wohl auch sehr erfolgreich als Begleithund und Blindenhund eingesetzt, da er nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist. Das alles nimmt mich sehr für ihn ein. Ich würde sehr gerne mit ihm/ihr intensiv arbeiten. Möglicherweise stelle ich mir das zu einfach vor? Oder ich hirne zu viel?

    Mir bereitet am meisten Probleme, - einerseits das doch recht lange Alleinbleiben (momentan wäre er im Haus tatsächlich 6 Stunden komplett ohne Mensch, meine Tochter geht nach mir um 7:10 Uhr aus dem Haus, mein Mann kurz nach 8, Tochter kommt gegen 14:00 Uhr, ich so ungefähr um 14:45 Uhr. Morgens den Hund in den Garten zu lassen, der Gedanke macht mich nicht sonderlich froh, morgens laufen die Schul-und Kindergartenkinder bei uns vorbei, das Grundstück ist eingezäunt und hat Hecke und Rasen und Bäume, aber da wäre für einen Hund vielleicht zu viel Unruhe? Außerdem ist der Garten nicht sooo riesig.
    -andererseits die fehlende Begeisterung meines Mannes . Er würde sich schon "breitschlagen" lassen, das genügt mir aber nicht. Ich weiß zwar von einigen Familien, dass die Mutter den jeweiligen Hund einfach angeschafft hat und der Vater und Rest der Familie nach anfänglicher Fremdelei ganz vernarrt in den Hund sind - die Vorgehensweise ist nicht so meins.
    Ich habe mir überlegt, meiner Familie zu dieser Rasseausstellung den Picard in echt und in Farbe "zu zeigen",
    mir Informationen einzuholen von den Züchtern, - dann nochmals Kriegsrat zu halten und dann zu entscheiden. Eventuell wäre ein 2-3 jähriger Hund auch eine Möglichkeit.

    Ich danke euch allen nochmals sehr für eure Meinungen, Mut machende und nachdenklich-machende, wenn euch noch etwas einfällt, immer her damit!
    Wenn man in die falsche Richtung läuft - hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen. (Birgit Breuel)

    Glaube niemals, du würdest das Leben eines anderen Menschen kennen. Du weißt immer nur das, was er dich wissen lässt. (unbekannt)


  5. Registriert seit
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Ich finde es ehrlich gesagt viel schwerer, einen Welpen auszusuchen als einen größeren Hund. Ich hatte 2 Tiere aus dem Tierheim (Katze und Hund) und beide waren die tollsten Charakter, die man sich denken kann. Hätte es nicht funktioniert, hätte ich sie auch zurückgeben können. Ich würde z.B. keinen Welpen erziehen wollen.

    Als Anfängerhund für eine Familie mit wenig Zeit und einem Familienmitglied, dass nicht wirklich mit an Bord ist, halte ich die angestrebte Rasse für suboptimal. Ein Hütehund muss etwas zu tun haben.

  6. Avatar von missani
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen
    Mein Mann ist voll berufstätig, ich arbeite Teilzeit, bin wochentags arbeitsbedingt inklusive Hin-und Rückfahrt 7 h außer Haus. Tochter am Gymnasium, normaler Schulalltag.
    Mehr muss ich nicht lesen, um NEIN zu sagen. Was soll das Tier allein im Haus den halben Tag.

  7. Avatar von Preciosa
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Wegen der Frage zu meiner Tochter, wie lange sie noch daheim wohnt, - nun, sie soll da eigentlich keine so tragende Rolle spielen, auch wenn sie für ihr Alter sehr, sehr zuverlässig ist. Vermutlich ist sie noch mindestens 4 Jahre bei uns, allerdings steht von der Schule auch mal ein Auslandsschuljahr zur Disposition, - die Rechnung müsste hauptsächlich mit mir gemacht werden.
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  8. Registriert seit
    03.07.2012
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen
    ... die Rechnung müsste hauptsächlich mit mir gemacht werden.
    Was an sich nicht hinderlich ist. Auf andere kann man sich sowieso nicht verlassen. Jedoch, wie reagieren Mann und Tochter, wenn zwangsläufig auch ihr Leben vom Hund beeinflusst werden? Was würde Duldung durch Deinen Mann bedeuten?


  9. Registriert seit
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Ich würde vor allen Dingen mich selbst hinterfragen, gerade bei der gewünschten Rasse.

    Du möchtest intensiv mit ihm arbeiten - jeden Tag? Egal, wie stressig der Tag war? Wie du dich selbst fühlst? Mehrere Stunden?

    Das ist ein Hund, der eine Aufgabe braucht.

    Ich kann 60 Kühe mit einem Vollzeit Job vereinbaren - aber keinen Hund. Wir hatten lange eine Hündin, als sie starb habe ich mir genau deshalb keinen Hund mehr angeschafft.

    Ich liebe Hunde. Aber das reicht nicht.

  10. Avatar von twix25
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    AW: Eignet sich meine Familie für einen Hund?

    Grundvoraussetzung : Sich Gedanken machen und der Realität ins Auge schauen

    Tust du bereits

    Beispiele ;

    Nachbarn: Vater muß keinen Hund im Leben haben, kündigte gleich an, dass er weder Gassi geht noch Haufen wegmacht
    Das übernehmen nun seit Jahren Mutter u Kind
    Klappt völlig unkompliziert!

    Gleiche Nachbarn ohne bisherige Hundeerfahrung :

    Bloss kein Welpe - u.A aus Zeitmangel für den langen ersten Anfang
    Hund aus Tierschutz, ohne wirkliche !! Macken, schon garkein Beisser

    Möglichst schon im Alter ab 2, 3.....

    Diese Hunde, groß oder klein, in allen optischen Varianten gibt es sooooo unglaublich oft

    Man weiß, welches Wesen der Hund hat und kann dann eher entscheiden.

    Beim Welpen kann man auch sehr viel falsch machen und nicht jeder Tierschutzhund kommt aus allerallerschlimmsten Verhältnissen und ist nicht in der Lage sich anzupassen

    Meiner Erfahrung !! nach sind es oft die Tierschutzhunde, die es einem Anfänger leicht machen

    Ein Versuch ist´s vielleicht wert
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

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