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  1. Avatar von Mambi
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Du wirst Deinen Hund nicht antiautoritär und auch nicht nur mit duzi-duzi erziehen können.
    Schau Dir an, wie eine Hundemutter, wie andere erwachsene Hunde mit Welpen und Junghunden umgehen, um sie in die Schranken zu weisen.
    Da geht es alles andere als nur "sanft" zu.
    Du erweist Deinem Hund einen Bärendienst, wenn Du ihm nicht JETZT beibringst, was er darf und was nicht und dass DU diejenige bist, die entscheiden darf.
    Wenn er ausgewachsen ist, findet niemand es mehr niedlich oder entschuldbar, wenn er andere Menschen oder Hunde belästigt oder gefährdet, Dich eingeschlossen, z. B. wenn er Dich über die Straße zieht weil er keine vernünftige Leinenführigkeit gelernt hat.
    Also nimm Deine Verantwortung an, verabschiede Dich von dem Gedanken, einen temperamentvollen Junghund nur mit guten freundlichen Worten erziehen zu können und gib ihm und Dir die Chance, JETZT zu lernen, was notwendig ist.
    Oder möchtest Du wirklich dass aus ihm einer dieser unsäglichen "Der-tut-nix"-Hunde wird?


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    AW: Junghund und andere Hunde

    Zitat Zitat von Glanz Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Also jetzt doch. Wir waren heute in der Hundeschule. Und ich kann dass so einfach nicht, es ist mir zu grob gewesen. Auch wenn sie wirklich die sanfteste war, die ich mir angeguckt habe.

    Was muss ich den Googlen um wirklich eine sanfte Hundeschule zu finden? Also ohne Wasserspritze und Co?

    LG

    Glanz
    war das Gruppen- oder Einzelunterricht?
    Was meinst du mit grob? Also mit Wasser bespritzen ist mMn dämlich.
    Und was mit "die sanfteste die du dir angeschaut hast", werben die damit im Internet, dass sie grob sind?

    Also bei uns gibt es unsäglich viele Hundeschulen, da wurde noch von keiner berichtet, dass die grob waren. Bis auf eine, aber die ist auch speziell auf Aggressionshunde ausgerichtet und selbst da ist "grob" Ansichtssache.

    Gibt es denn keine Hundeschule, die ganz klassischen Gruppen-Junghundeunterricht anbietet? Oder klassischen Begleithundekurs?


  3. Registriert seit
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Deinen Hund nicht antiautoritär und auch nicht nur mit duzi-duzi erziehen können.
    Schau Dir an, wie eine Hundemutter, wie andere erwachsene Hunde mit Welpen und Junghunden umgehen, um sie in die Schranken zu weisen.
    Da geht es alles andere als nur "sanft" zu.
    [..]
    Oder möchtest Du wirklich dass aus ihm einer dieser unsäglichen "Der-tut-nix"-Hunde wird?
    Tatsächlich habe ich dass selbe gehört. Also dass die Welpenmutter auch nicht sanft umgeht und dass die Hündin selber ja auch nicht sanft zu mir ist. Und es leuchtet mir ein, deswegen bin ich ja geblieben und wollte nochmal kommen. Weil ich weiß ja dass sie es wirklich lernen muss.

    Ich bin aber nicht so hart wie die anderen. Ich kann dass einfach nicht. Und ja im Moment habe ich dass Gefühl dass wird so ein Tut nix, auf der Hundewiese.

    Zitat Zitat von Alpenmohn Beitrag anzeigen
    war das Gruppen- oder Einzelunterricht?
    Was meinst du mit grob? Also mit Wasser bespritzen ist mMn dämlich.
    Und was mit "die sanfteste die du dir angeschaut hast", werben die damit im Internet, dass sie grob sind?
    Also erstmal grundsätzlich, Mit Nein und wegschieben habe ich null Probleme. In die Seite puffen gerne auch mal was gröber, oder auch mal räumlich begrenzen, in dem ich sie mal runter drücke , sehe ich ein. Mag ich nicht, aber wenn nichts sanftere hilft, dann okay. Und gegen ein körperliches korrigieren bei Kommandos, die bekannt sind und abgerufen werden können, aber nicht wollen, habe ich auch nichts. Also hinten leicht runter drücken, wenn sie nicht im Sitz bleibt. Beim ersten habe ich noch gelernt umwerfen (also eher hinlegen), für Platz. Auch dass ist okay.

    Anhängen für eine Auszeit mache ich Zuhause und ja, dass will sie nicht, da zerre ich sie auch am Geschirr hin. Gar kein Thema. Wobei sie mittlerweile mit Dackelblick schnell selber hinläuft. Sie hofft so doch nicht angehängt zu werden um weiter spielen zu können. Aber da bin ich mittlerweile auch härter und hänge gleich an. Interessanterweise muss ich innen häufig nur das Geschirr anziehen und schon hört sie auf, mit Quatsch machen. Und sie macht innen auch immer weniger Unsinn. Nur kann ich dieses Signal nicht mit nach außen Übertragen. Dort hat sie ja bereits ein Geschirr an.

    Und ganz grundsätzlich bin ich bei einem Einzelnen Thema auch nicht gegen die Wasserspritze. Ich habe es selbst schon überlegt, ob ich es damit versuchen soll, wollte aber erstmal den längeren Weg ausprobieren. Einfach weil mein letzter Stand war, die sei sehr hart.

    Es war Gruppenunterricht, also ganz normale Junghundkurse. Und nein im Internet, stand natürlich nichts von grob, sondern ohne Stachelhalsband und Würgehalsband und Co. Bei allen und das stimmte auch bei allen. Der eine hat jemanden mit einem Hund der ähnlich ungestüm war, empfohlen leicht mit der Zeitung zu schlagen. Und klar hat er erst hochziehen der Leine, in die Seite puffen, Kniehoch nehmen, leicht treten, etc. Empfohlen.
    Ich wusste das vorher habe aber da noch geglaubt er wurde falsch verstanden. (Die hatte ich davor zwecks Welpengruppe angeguckt und Sie ist sehr beliebt)

    Ich will gar nicht in Abrede stellen dass sie gut sind. Viele gehen gerne hin und sie waren wirklich nett und freundlich. Man hat sich gestern auch wirklich toll um mich gekümmert. Ich kann das nur so nicht, ich bin definitiv nicht hart genug.

    Meine Stunde gestern hatte viel Gutes und hilfreiches, wie dass man immer von der Seite ans Geschirr geht, beim anleinen. Und ich habe gesehen dass ich manchmal wirklich unaufmerksam bin und sie so zum Ziel kommt. Manches ist auch mit einer Anpassung Erfolgsversprechend.

    Ich war die ganzen Übungen damit beschäftigt zu ziehen und zu zerren. Mein Hund auch. Die Trainerin die bei mir stand (und sie festgehalten hat wenn sie irgendwo bleiben sollte) auch. Wir haben alle drei irgendwie dauernd an ihrem Geschirr gezerrt. Natürlich hat die Trainerin auch anderes ausprobiert, aber der Effekt gleich null. Meine hat das abgerufen was sie bereits konnte und sich sonst nicht beeindrucken lassen. Allerdings hat es ihr auch nicht geschadet. Also außen Zielgerichtet bei anderen Hunden, in für mich Übersichtlicheren Situation. Und wenn ich das Bein zur Korrektur dazu nehme, könnte ich mir vorstellen, dass wir so eine Grenze hinbekommen.

    Letztlich wollte sie dann das ich ein Halsband nehme, weil der Effekt gleich Null ist. Es muß ihr unangenehm werden zu ziehen. Aber sie rennt manchmal so in ihr Geschirr, dass ich Angst habe das sie sich den Hals bricht wenn sie dass beim Halsband versucht. Da muss ich noch mal darüber nachdenken.

    Blöd fand ich was für mich ganz grundlegendes. Meine Hündin hat mal kurz aufgequickt, als eine der Trainerinnen sie gepackt hat. Das geht für mich nicht. Es ist mir erklärt worden, sie geht ja auch nicht sanft mit mir um. Aber ich selber könnte es gar nicht und ich will auch nicht dass andere ihr weh tun.

    Die Trainer hatten eine Wasserspritze und haben damit gemassregelt/Fehlverhalten korrigiert. Sowohl im Freispiel als auch bei den Übungen.

    Bei der einen Übung hätte es meine auch fast getroffen, aber dass kann sie bereits. Und hat es zuverlässig abgerufen. Also wenn wir am Hund sind und ich rufe Sitz ab und unterhalte mich mit dem anderen Hundebesitzer, ohne dass der andere auf sie reagiert, setzt sie sich und wartet. Ohne zerren und Spielchen. Die macht sie wenn wir hin gehen, oder weg gehen und wenn der Hund sich in ihre Richtung bewegt. Wenn es länger dauert probiert sie es mal, ich schiebe sie mit Nein zurück und dann legt sie sich meist ab und wartet. Da waren aber die Spritzen schon gezückt, weil alle (übrigens inklusive mir), nicht erwartet haben, dass sie es dort schon so abrufen kann.

    Letztlich gab es dann auch eine Szene im Freispiel (5 Trainer begleiten das Spiel und massregeln),
    bei der ich mich total unwohl gefühlt habe und Angst um meine Hündin hatte. Auch wenn am Ende wahrscheinlich nichts weiter probiert worden wäre.

    Klar war das meine Schuld ich habe nicht rechtzeitig reagiert und mehrmals meinen Einsatz verpasst, dass vorweg, dass weiß ich. Klar habe ich jedesmal eine Entschuldigung und Erklärung, aber dass ist doch Unsinn. Ich hätte reagieren müssen -Punkt-

    Und richtig meine war wieder rotzfrech und wahnsinnig Respektlos in der Situation. Weiß ich auch, gefällt mir auch nicht.

    Letztlich ging es da um die Wasserspritze. Meine hat beim ersten mal sprühen, zurück geschreckt und ist erschrocken. Hat dann geschnüffelt und gemerkt es ist nur Wasser. Dann ist sie weiter getobt. Einmal hat sie ein Strahl getroffen, weil sie zu Aufdringlich war und wieder ist sie zwar zurück, hat dann aber geschnüffelt. Und ich habe schon überlegt ob ich sie ganz aus dem Spiel nehme, weil mir ihr Blick dabei nicht gefallen hat. Aber letztlich habe ich es nicht gemacht. Als einer sie dann bedrängt hat, hat er einen Strahl abbekommen. Und meine hat (für sie endlich) entdeckt, wo dass herkommt. Sie ist zurück und die Trainerin wollte sie abfangen, weil sie dachte, sie will zum Hund. Letztlich ist sie aber zur Wasserspritze hochgesprungen und hat sie abgeschleckt und versucht zu bespielen. Die Trainerin war so verblüfft, dass sie nur verdutzt geschaut hat. Und den Punkt für dass Nein verpasst hat. Und ich habe eben wieder nicht reagiert. Mein Einsatz des Neins, wäre gewesen als sie das Geräusch gehört hat. Aber ich habe auch statt Nein zu schreien, nur gedacht, "sie wird doch nicht".
    Die Trainerin hat es dann mit einem scharfen Nein, zurückgehen, aufstampfen und Knie hochziehen probiert. Das führte aber alles nur dazu, dass meine Überlegter und zielgerichteter Vorgegangen ist, um doch noch an die begehrte Spritze zu kommen. Und ich hatte echt Angst, dass die Trainerin ihr gleich weh tut.

    Ich war zu weit weg, aber schon auf dem Weg um sie abzupflücken. Schreien habe ich mich nicht getraut, weil ich wusste ich bin zu spät dran. Letztlich kam das Abrufsignal für alle von der anderen Trainerin. Und ich habe es dann nach Aufforderung (der anderen Trainerin) auch damit versucht. Die Trainerin die die ganze Zeit bei mir war, hat mich dabei korrigiert, weil ich nicht klar genug dabei war. Und sie hat sich abrufen lassen. Situation geklärt.

    Ich weiß dass sie Respektlos war und im Nachhinein auch, das ich sie bereits ein paar Minuten vorher aus dem Spiel hätte nehmen müssen, als ich ihren Blick gesehen habe. Und ja die Trainerin hätte guten Grund dazu gehabt wirklich grob zu werden. Vielleicht hätte sie davor noch eine Disk geschmissen, oder eine Leine. Was ich auch blöd finde.

    Ich habe gegoogelt zwecks Begleithund, es gibt einen Hundeplatz die das haben. Die klingen auch gut im Internet. Dort gehe ich mal hin und schaue es mir an. Danke für den Tipp.

    LG

    Glanz
    Geändert von katelbach (12.05.2019 um 14:06 Uhr) Grund: Ztat repariert


  4. Registriert seit
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Ich kann verstehen, dass du dich da unwohl gefühlt hast.
    Irgendwie klingt das alles sehr unkontrolliert und durcheinander, da würde ich total nervös werden und mein Hund erst recht.

    Das hört sich nach einem bunten Haufen Mensch mit Hund an (wieviele waren das denn?), niemand hat seinen Hund so richtig im Griff, niemand weiß, wann er wie auf seinen Hund reagieren muss und dann gibt es ein Freispiel, bei dem 5 Trainer die Hunde maßregeln ? Also ich kapier das noch nicht, beim Freispiel klären das die Hunde schon untereinander, da kann auch getobt werden, was will man da maßregeln? Wenn einer zu weit geht oder ein Hund dadurch in Streß kommt, gehört er aus dem Spiel genommen. Aber mit Wasser bespritzen? Da wäre meine auch ziemlich unbeeindruckt davon.

    Liebe Glanz, bitte suche dir eine Hundeschule mit kleinen Gruppen oder nimm erstmal Einzelunterricht zumindest mal eine Stunde zum ruhigen kennenlernen. Und schau, dass das ganze mit ruhigem Lernen und Belohnen läuft. Klar, Maßregeln gehört dazu, aber bitte nur kontrolliert. Es bringt keinem was, die ganze Zeit am Hund rumzuzerren oder zu stupsen, wenn der Hund das gar nicht einordnen kann, weil es total willkürlich scheint.

    Kannst du dir denn vielleicht auch vorstellen, eine schöne Aufgabe für dich und deinen Hund zu finden? Zum Beispiel Dummytraining (finden Labradore als Apportierhunde idR super). Etwas das ihr gemeinsam als Team lernt und zB eine Stunde am Tag trainiert? Habt ihr einen Garten, wo man das machen könnte, ohne andere Hunde die um die Ecke kommen?

    Und was heißt, sie macht innen Unsinn? Dann ist sie doch vermutlich einfach nicht genug ausgelastet. Sie an einen Platz zu zerren und dort festzubinden, damit sie aufhört, kann ich mir nicht gerade förderlich vorstellen.

    Du musst wirklich lernen Grenzen zu setzen UND den Hund vernünftig auslasten (und damit meine ich nicht 5 Stunden spazieren gehen).

  5. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Ich denke mal für Begleithundetrainig ist sie zu jun.

    Es geht erst einmal um Grundgehorsam, Blickkontakt, Teambuilding.
    Aversive Methoden (Wasserspritze, Leinenruck, Discs, Wurfketten, Schepperdosen, Alphawurf etc.) halte ich für ungeeignet. Ich kenne in meiner Umgebung eigentlich keine Hundeschule bzw. keine Trainingsangebote, die in die Richtung gehen. Ich glaube, nicht mal der Schäferhundeverein hier arbeitet noch so.

    Übrigens: Eine Hundeschule, die bei einem Hund, der noch in die Leine donnert, ein Halsband empfiehlt, hakte ich für fragwürdig. Die Verletzungsgefahr ist zu groß.

    Ich bin tatsächlich gut gefahren, indem ich immer auf positive Verstärkung erwünschten Verhaltens gesetzt habe und bei unerwünschtem Verhalten ohne Geschrei oder Schimpfen, höchstens einem NEIN!, sofort umgekehrt bin und den Spaziergang abgebrochen habe. In den Trainingsstunden in den Hundeschulen gab es Situationen, wo der Hund am Rande des Geschehens angeleint warten musste, wenn er überdreht hat.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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  6. Registriert seit
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich denke mal für Begleithundetrainig ist sie zu jun.
    Bei uns wird das für Junghunde als eine Art Vorbereitungskurs angeboten und im nächsten Kurs ist dann eben der Begleithundekurs. So ist der richtige Einstieg gemacht, denn im Grunde geht es ja auch da nur um Grundkommandos und vernünftiges Beifußlaufen.

    Alles andere von dir kann ich so nur unterschreiben.

  7. Avatar von Horus
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Hundeschule ist ja auch nicht in erster Linie für den Hund.
    Sondern für den Menschen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  8. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Zitat Zitat von Alpenmohn Beitrag anzeigen
    niemand weiß, wann er wie auf seinen Hund reagieren muss und dann gibt es ein Freispiel, bei dem 5 Trainer die Hunde maßregeln ?
    Und das Wissen an den Hundehalter zu vermitteln ist erste Aufgabe dwer Hundeschule. Es gejßht ja der Mensch in sie Hundeschule, um seinen Hund lesen zu lernen und entsprechend mit ihm umzugehen. Nicht der Hund geht hin, um höheres Latein zu lernen.

    Also ich kapier das noch nicht, beim Freispiel klären das die Hunde schon untereinander, da kann auch getobt werden, was will man da maßregeln? Wenn einer zu weit geht oder ein Hund dadurch in Streß kommt, gehört er aus dem Spiel genommen. Aber mit Wasser bespritzen? Da wäre meine auch ziemlich unbeeindruckt davon.
    So ganz stimmt das nicht, dass Hunde alles unter sich ausmachen. Als Hundehalter gabe ich die Pflicht, mich quasi schützend vor meinen Junghund zu stellen bzw. meinen Hund, wenn er aggressiv spielt oder mobbt, ihn rauszunehmen.

    Liebe Glanz, bitte suche dir eine Hundeschule mit kleinen Gruppen oder nimm erstmal Einzelunterricht zumindest mal eine Stunde zum ruhigen kennenlernen. Und schau, dass das ganze mit ruhigem Lernen und Belohnen läuft. Klar, Maßregeln gehört dazu, aber bitte nur kontrolliert. Es bringt keinem was, die ganze Zeit am Hund rumzuzerren oder zu stupsen, wenn der Hund das gar nicht einordnen kann, weil es total willkürlich scheint.
    Ja, unbedingt. Ich recherchiere auch mal ein bisschen nach sinnvollen Konzepten. Direktes Maßregeln im Sinne von Strafe sollete es nicht geben.

    Kannst du dir denn vielleicht auch vorstellen, eine schöne Aufgabe für dich und deinen Hund zu finden? Zum Beispiel Dummytraining (finden Labradore als Apportierhunde idR super). Etwas das ihr gemeinsam als Team lernt und zB eine Stunde am Tag trainiert? Habt ihr einen Garten, wo man das machen könnte, ohne andere Hunde die um die Ecke kommen?
    Dazu sollte aber zuerst Grundgehorsan zuverlässig da sein. Außerdem ist die Hündin 6 Monate, oder? Da ist sie für eine Stunde Training zu jung. Das Hirn kann nicht soviel aufnehmen. Und nach der Hundschule oder nach dem Einzeltrainig nicht Gassi oder spielen. Das Hirn braucht die Ruhezeit, damit sich das Geübte "eingräbt".
    Thank you for observing all safety precautions.

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  9. Registriert seit
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    AW: Junghund und andere Hunde

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    So ganz stimmt das nicht, dass Hunde alles unter sich ausmachen. Als Hundehalter gabe ich die Pflicht, mich quasi schützend vor meinen Junghund zu stellen bzw. meinen Hund, wenn er aggressiv spielt oder mobbt, ihn rauszunehmen.
    Ich habe doch geschrieben, wenn es für meinen Hund Streß ist (weil zB gemobbt) oder wenn ein Hund pöbelt, gehört er aus dem Spiel genommen, hast du sogar zitiert ;)

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Dazu sollte aber zuerst Grundgehorsan zuverlässig da sein. Außerdem ist die Hündin 6 Monate, oder? Da ist sie für eine Stunde Training zu jung. Das Hirn kann nicht soviel aufnehmen. Und nach der Hundschule oder nach dem Einzeltrainig nicht Gassi oder spielen. Das Hirn braucht die Ruhezeit, damit sich das Geübte "eingräbt".
    Der Hund braucht aber eine Aufgabe, auch in dem Alter. Einfach nur Gassigehen und unkontrolliert rennen lassen hat eben mal zur Folge, dass dort die ganze Enegie raus geht und sich nicht vernünftig vom Halter kontrollieren lässt. Eine Jagdhundeausblidung beginnt ja auch schon so früh.
    Ich meinte auch nicht eine Stunde DummyTraining in der Hundeschule sondern zusätzlich oder alternativ zu einem Gassigang (ich weiß ja nicht wie lang und wie oft der bei Glanz ist). Das kann man spielerisch machen, mit kleinen und großen Pausen wie es der Hund braucht. Da kann man auch prima den Grundgehorsam mit einbauen. Das lernt der Hund in dem Alter dann nebenbei.

    Und Logo, nach dem Training ist Ruhezeit.

  10. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Junghund und andere Hunde

    [QUOTE=Alpenmohn;34095848]Ich habe doch geschrieben, wenn es für meinen Hund Streß ist (weil zB gemobbt) oder wenn ein Hund pöbelt, gehört er aus dem Spiel genommen, hast du sogar zitiert ;)Klar, dem stimme ich ja auch vollzu.
    Nur dem Teilsatz davor nicht:
    beim Freispiel klären das die Hunde schon untereinander

    Der Hund braucht aber eine Aufgabe, auch in dem Alter. Einfach nur Gassigehen und unkontrolliert rennen lassen hat eben mal zur Folge, dass dort die ganze Enegie raus geht und sich nicht vernünftig vom Halter kontrollieren lässt. Eine Jagdhundeausblidung beginnt ja auch schon so früh.
    Ich meinte auch nicht eine Stunde DummyTraining in der Hundeschule sondern zusätzlich oder alternativ zu einem Gassigang (ich weiß ja nicht wie lang und wie oft der bei Glanz ist). Das kann man spielerisch machen, mit kleinen und großen Pausen wie es der Hund braucht. Da kann man auch prima den Grundgehorsam mit einbauen. Das lernt der Hund in dem Alter dann nebenbei.

    Ich würde aufgrund des "hundekindlichen Gehirns" in dem Alter kein weiteres Training einbauen. Sitz, platz, bleib, zu mir, mit mir, hier ... lassen sich gut im Zusammenhang mit dem Füttern üben, auch draußen. Rennen lassen eh nur auf Aufforderung und losschicken.
    Ansonsten vielleicht daheim einen Teil des Futters verstecken und suchen. Und immer wieder: Freiwilligen Blickkontakt belohnen. Das finde ich extrem wichtig. Die Zeiten des Blickkontakts verlängern. Wenn das mit dem Blickkontakt und der Zugehörigeit funktioniert, erst dann würde ich mit z. B. einem Apportel anfangen, weil das Einweisen ohne Orientierung auf den, der einweist, nicht klappt.

    Zu den Gassi-Zeiten. Empfohlen werden pro Lebensmonat im ersten Jahr (bei größeren Hunden) max. 5 Minuten am Stück.


    Zitat Zitat von Alpenmohn Beitrag anzeigen
    Etwas das ihr gemeinsam als Team lernt und zB eine Stunde am Tag trainiert?
    Und das ist meiner Ansicht nach zuviel. Eine Stunde z. B. Apportieren plus Gassi/Sozialkontakte plus Grunsdkommandos.
    Thank you for observing all safety precautions.

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    Geändert von katelbach (12.05.2019 um 16:04 Uhr)

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