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    Deutscher Pinscher

    Hallo, bin mir nicht ganz so sicher, ob sowas mit hier reingehört,
    aber wir suchen für Mitte/Ende Mai einen Deutschen Pinscher Welpen. Kannmir jemand einen guten Züchter nennen?
    Hund braucht aber keine Papiere zu haben, zum Beispiel durch eine Hobbyzucht oder einen Paarungsunfall (diese bösen bösen Rüden ).

    bine

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    AW: Deutscher Pinscher

    Ich weiß, dass du das nun gar nicht hören möchtest, aber ich halte davon gar nichts!

    Du möchtest keinen Welpen von einem Züchter (dann hätte er nämlich Papiere und wäre sehr teuer), sondern von einem Vermehrer und solchen Leuten sollte in meinen Augen dringend das Handwerk gelegt werden.

    In der heutigen Zeit, wo die Tierheime (auch mit Welpen!) derartig überfüllt sind und wo es logistisch auch kein Problem ist - sollte man in hiesigen Tierheimen tatsächlich nicht fündig werden - einen Hund/welpen aus einer Tötungsstation aus dem Ausland zu retten, erschließt sich mir absolut überhaupt nicht, warum nan überhaupt noch Hunde vermehren muss.
    Ich würde so eine "Hobbyzucht" (nett ausgedrückt fürs Kreuz und Quer poppen lassen) verbieten und finde es nicht gerade prickelnd, dass solche Leute immer wieder Abnehmer für ihre Welpen finden, denn so müssen sie ihre Praxis auch nicht überdenken bzw. mal lernen besser auf ihre tierw aufzupassen bzw. sie zu erziehen, damit es nämlich NICHT zu Paarungsunfällen kommt (das geht nämlich schon, ich habe auch mal eine unkastrieret Hündin gehalten!)

    Züchten ist etwas völlig anderes - da wird gezielt am Weiterbestehen und an der Verbesserung der Rasse gearbeitet (Qualzuchten mal ausgenommen, die auch verboten gehören). Die Elterntiere sind sehr sorgfältig ausgesucht, müssen absolut wesensfest sein (was ja auch gepüft wird) und etliche Gesundheitschecks über sich ergehen lassen. Sowohl allgemeine als auch was vielleicht spezielle Gefahren der betreffenden Rasse angeht, z.B. HD beim Schäferhund, ED beim Golden Retriever, Spondylose beim Boxer. Über generationen kann zurückverfolgt werden, ob gewisse charakterliche oder gesundeheitliche Probleme in der Blutlinie vorliegen und ob die Hunde dann konsequent aus der Zucht ausgeschlossen wurden - so bekommt man schließlich Tiere, mit der größtmöglichen Sicherheit, was Wesen und Gesundheit betrifft, die dazu beitragen, dass eine Rasse gesund und wesensfest bleibt.

    Vermehrer (oder Hobbyzüchter), die sich um sowas alles nicht scheren, machen Rassen letztlich krank und labil (Angstbeißer etc.), wovon dann niemand etwas hat, am wenigsten die Besitzer, die dann evtl. einen kranken Hund bekommen. Aber auch sonst erweisen sie der Rasse einen Bärendienst, da das Ansehen und die Akzeptanz natürlich so kontinuierlich abnimmt!

    Selbstverständlich gilt das auch für Züchter, die nur auf Schönheitsideal ihrer Rasse züchten ohne dabei gesundheiteliche Aspkete zu berücksichtigen (möglichst massige Bulldogs, möglichst platte Nasen bei Möpsen, möglichst stein abfallende krupe beim SH), aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Meine Meinung daher ist ganz klar:
    Wenn es unbedingt Welpe einer bestimmten Rasse sein muss, sollte man den Weg zu einem seriösen Züchter beschreiten und bereit sein, dafür einen angemessenen preis zu zahlen. Diese Züchter sozialisieren die Welpen auch vernünftig, ernähren Welpen und Mutter auch während der Trächtigkeit gesund und lassen nötige Gesundheitsdinge vornehmen (Impfungen, Entwurmungen etc.). Außerdem wird drauf geachtet, dass die Mutterhündin werde zu jung noch zu alt ist usw.

    Wenn man keinen Wert auf einen Hund mit Stammbaum legt, sollte man sich im Tierheim seines Vertrauens umschauen, dort sitzen genug arme Nasen und im Ausland wie gesagt auch.

    Alles andere ist in meinen Augen nicht mit Tierschutz zu vereinbaren und gehört verboten bzw. zumindest streng überwacht.

    Klang jetzt vielleicht alles viel unfreundlicher als ich es meine, denn du vermehrst ja gar nicht slebst, aber bei dem Thema geht mir echt die Hutschnur hoch... Ich hab in den diversen Tierheimen zu denen ich guten Kontakt pflege nämlich regelmäßig bzw. fast ausschließlich mit solchen Hunden zu tun. Alles samt Kinder der Liebe von Hobbyzüchtern, die keine Abnehmer gefunden haben aber auch nicht bleiben konnten, die krank wurden weil nicht auf Erbkrankheiten geachtet wurde oder die aus Mangel an seriösen Interessenten dem erstbesten Heini in die Hand gedrückt wurden, der den Hudn abgibt sobald die ersten Probleme auftreten.

    Seriöse Züchter suchen sich die Leute, denen sie ihre Schützlinge anvertrauen nämlich natürlich auch zumeist sehr viel sorgfältiger aus und stellen entsprechende Ansprüche. Dafür landen solche Hunde dann ausgesprochen selten in Tierheimen.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    Erleuchtung AW: Deutscher Pinscher

    Hola, soviel Text. Ich habe den jetzt nur mal überschlagen. Denn: ich stimme Dir ja zu.

    Anscheinend hast Du mich auch falsch verstanden. Ich fördere sicherlich nicht den sogenannten Kofferraum-Verkauf aus den Ostblockländern, von denen man oft genug hört.
    Im Tierheim haben wir uns schon seit laaaangem informiert, immer wieder, doch die Rasse Deutscher Pinscher ist weder hier im Ort, noch in den ganzen umliegenden Heimen (bis 100km) zu finden.

    Es gibt aber oft genug, das die Hündin begattet wird und somit "ungeplanter" Nachwuchs kommt. Und warum sollte man nicht auch so ein Tier aufnehmen??

    Daher, meine Anfrage bleibt bestehen

  4. Inaktiver User

    AW: Deutscher Pinscher

    Morgen,

    da ich mich auch mal dafür interessiert habe, bin ich auf folgenden Züchter gestossen:

    http://www.robinienhof.de/

    Persönliche Erfahrungen kann ich dir nicht mitteilen, aber alleine von der Internetseite machen sie einen sehr guten Eindruck.....

    Vielleicht ist das einen persönlichen Besuch wert......

    Liebe Grüße

    Peppi

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    AW: Deutscher Pinscher

    Hallo!

    Schade, das es unbeding ein Welpe sein soll. Es gibt eine schöne Seite mit Tieren aus dem Tierschutz:

    http://www.dalmatiner-in-not.de/Links_HiN.htm#P

    Unter "P" gibt es auch deutsche Pinscher, nur leider keine Welpen!

    LG
    Stephanie
    Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und ein bisschen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre.

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    AW: Deutscher Pinscher

    Frag doch beim Pinscher- und Schnauzerverband.

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    AW: Deutscher Pinscher

    Hallo,

    also ich bin selbst seit fast 2 Jahren DP - Besitzerin und bald auch selber Züchterin und muss gleich mal als erstes los werden: Ein DP ist nicht gerade ein Anfängerhund und auch keiner der immer macht was er soll...

    Außerdem kannst du vergessen, dass du einen DP ohne Papiere und auch noch als Welpe so schnell und einfach findest, denn wenn du dich informiert hast, dann weist du auch, dass die DP`s sehr selten sind und auch nur wenige Züchter gibt und da kannst du dir vielleicht denken, dass es da selten zu Unfällen kommt und daher noch seltener Mischlinge gibt...

    Wenn du wirklich einen Gesunden Hund mit den Wesensmerkmalen eines DP`s willst, kommst du kaum an einem richtigen Züchter vorbei, oder suchst einen aus der Notvermittlung, da könnte ich dir z.B. sofort weiter helfen, denn habe gerade einen dringenden Notfall an der Hand...

    Bei interesse am DP dann schau einfach mal auf meiner HP vorbei und/oder schreibe mir eine Mail (Adresse steht auf HP). Bei Bedarf kann ich dir paar Züchter mit Welpen empfehlen.

    LG Janine
    http://www.deutsche-pinscher-chemnitz.de.vu

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