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  1. Avatar von Gartenzwergin
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    Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Meine liebe Katze aus dem Tierschutz ist ungefähr 16/17 Jahre alt und baut seit Sommer extrem ab. Mittlerweile ist sie nur noch Haut und Knochen. Das Fell ist struppig.

    Schuld sind (inoperable) Verdickungen am Hals, die die Tierärztin nicht zuordnen kann. Blutuntersuchung war unauffällig. In regelmäßigen Abständen hat die Katze nun Kortison und Antibiotika gespritzt bekommen, welches für eine gewisse Zeit wieder Aufschub gab.

    Aktuelle Situation ist aber

    - Kortison wirkt nicht mehr
    - Katze frisst seit Tagen kaum - seit 4-5 Tagen gar nichts mehr
    - Katze trinkt nicht mehr
    - Katze setzt keinen Kot mehr ab
    - Katze sitzt meist in einer bestimmten Position, die ihr das Schlucken erleichtert
    - Katze ist Haut und Knochen

    aber

    - Katze scheint keine Schmerzen zu haben
    - Katze kommt zum schmusen
    - Katze spricht mit uns und scheint auch "klare" Momente zu haben
    - sie liebt Sheba-Flüssigleckerli; normales Futter auch klein gedrückt, nimmt sie nicht mehr zu sich

    Trotzdem: insgesamt bezeichne ich ihren Zustand als schlecht.

    Aus diesem Grund war ich gestern bei der Tierärztin und habe sie für Montag zu uns nach Hause bestellt, um die Katze sanft über den Regenbogen zu tragen. Die Tierärztin hat das befürwortet und meinte, im schlimmsten Fall würde die Katze verhungern bzw. kann auch ersticken. Es geht definitiv dem Ende zu.

    Das ganze erschien mir stimmig und klar. Mittlerweile habe ich aber schon wieder Zweifel. Ist die Entscheidung richtig? Doch zu früh? Immerhin interagiert die Katze noch mit uns.

    Anderes Problem ist, dass ich selbst ab Mittwoch für 6 Wochen in eine (wirklich dringende) Reha muss und die Katze deshalb selbst nicht mehr bis zum Ende päppeln kann. Wäre ich zu Hause, würde ich vielleicht noch ein paar Tage warten und die Katze beobachten, ihr versuchen einen natürlichen Tod zu ermöglichen.

    Aber das will ich meinem Mann nicht zumuten.

    Ich habe plötzlich ein schlechtes Gewissen und natürlich kann mir das keiner hier nehmen. Wie gesagt, die Entscheidung war eigentlich gefallen und fühlte sich im Sinne der Katze gut an.

    Sind Zweifel normal?
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  2. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Zweifel sind normal.

    Wenn ich das
    Aktuelle Situation ist aber

    - Kortison wirkt nicht mehr
    - Katze frisst seit Tagen kaum - seit 4-5 Tagen gar nichts mehr
    - Katze trinkt nicht mehr
    - Katze setzt keinen Kot mehr ab
    - Katze sitzt meist in einer bestimmten Position, die ihr das Schlucken erleichtert
    lese, dann halte ich die Zweifel allerdings für wenig begründet.
    Vorausgesetzt, es liegt nichts vor, das behandelbar wäre und die Lebensqualität wieder herstellbar wäre.

    Nach deiner Beschreibung ist die Katze am Ende ihres Lebens, Diagnostik scheint nicht zumutbar in diesem Zustand. Es gab ja keine Diagnostik zu Beginn, oder (Blut, Biopsie)? D. h. man weiß nicht, wie man noch helfen könnte.

    Und ganz ehrlich: Ein Tier seinen "naürlichen Tod" sterben zu lassen, ist in ganz vielen Fällen ein Fall für den Tierschutz. Ich musste im Notdienst oft Tiere einschläfern, die sich tagelang gequält hatten und doch noch nicht ganz tot waren. Das möchte man nicht erleben müssen.
    Häufig wollen sich die Tierhalter damit um die Entscheidung herumlavieren. Ich habe das als Studentin auch einmal gemacht. Damals gab es nirgends einen Notdienst. Ich habe einige Stunden zu lang gewartet, etwas, das mich auch nach Jahrzehnten immer noch bedrückt.

    So, wie ich dein Post lese, machst du das Richtige. Es ist unsere Verantwortung für unsere Tiere, ihnen Schmerzen und Leiden zu ersparen.
    Eine schwere Entscheidung und ein schwerer Weg bleibt es.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. Avatar von Gartenzwergin
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Zweifel sind normal.

    Wenn ich das
    lese, dann halte ich die Zweifel allerdings für wenig begründet.
    Vorausgesetzt, es liegt nichts vor, das behandelbar wäre und die Lebensqualität wieder herstellbar wäre.

    Nach deiner Beschreibung ist die Katze am Ende ihres Lebens, Diagnostik scheint nicht zumutbar in diesem Zustand. Es gab ja keine Diagnostik zu Beginn, oder (Blut, Biopsie)? D. h. man weiß nicht, wie man noch helfen könnte.

    Und ganz ehrlich: Ein Tier seinen "naürlichen Tod" sterben zu lassen, ist in ganz vielen Fällen ein Fall für den Tierschutz. Ich musste im Notdienst oft Tiere einschläfern, die sich tagelang gequält hatten und doch noch nicht ganz tot waren. Das möchte man nicht erleben müssen.
    Häufig wollen sich die Tierhalter damit um die Entscheidung herumlavieren. Ich habe das als Studentin auch einmal gemacht. Damals gab es nirgends einen Notdienst. Ich habe einige Stunden zu lang gewartet, etwas, das mich auch nach Jahrzehnten immer noch bedrückt.

    So, wie ich dein Post lese, machst du das Richtige. Es ist unsere Verantwortung für unsere Tiere, ihnen Schmerzen und Leiden zu ersparen.
    Eine schwere Entscheidung und ein schwerer Weg bleibt es.
    Danke katelbach. Ich bin froh, dass du mir geantwortet hast.
    Diagnostik ist abgeschlossen und es ist offensichtlich, dass die Katze sich im allerletzten Lebensabschnitt befindet.

    Wahrscheinlich ist es gut so. Besser einen Tick zu früh, als einen Tick zu spät. Und ja, es ist ein schwerer Weg - den ich aber gerne für meine liebste Katze gehe.

    Dir und deinen Hunden auch alles Liebe. Bei mir wird irgendwann auch noch die Möpsin mit ihrem hohen Alter anstehen. Aber jetzt geht es erstmal in Reha - und die soll ja im besten Fall Hund und Halter erquicken
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  4. Avatar von twix25
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Liebe Gartenzwergin

    mein Mitgefühl erstmal

    In meinem engsten Umfeld wurden Tiere nicht vor einem 3 Wochenurlaub gehen lassen, ich fand es sehr traurig
    Aber ganz furchtbar,mitzubekommen, wie die Tiere jeweils starben-ohne den Bestand ihrer langjährigen menschlichen Mitbewohner

    Ein Tierarzt sagte mir mal in solch einer Situation, dass ein Tier seine Tage nicht zählt und es da nicht auf 1, 2 Wochen im Leben ankommt

    Das fand ich total einleuchtend und WIR sind diejenigen, die nicht loslassen

    Nicht nur, aber auf jeden Fall würde ich unter den Umständen mit deiner baldigen Abwesenheit den Zeitpunkt selber bestimmen wollen

    Mit Zeit und Ruhe den Abschied einleiten

    Ihr hattet sie eine sehr lange Zeit bei Euch,zudem glücklicherweise einen angekündigten Abschied

    Lasst Euch diesen besonderen, wenn auch traurigen Moment nicht nehmen
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  5. Avatar von Roundabout
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Liebe Gartenzwergin, ich habe auch schon einige meiner geliebten Katzen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen und so, wie du die Situation beschreibst, ist es für deine Katze bestimmt das Beste, wenn sie in der vertrauten Umgebung und in Begleitung ihres Menschens einschlafen darf. Katzen leiden lange still und verbergen Schmerzen, aber das einstellen von Fressen und den Dingen, die eine Katze normalerweise tut, zeigen, dass sich etwas drastisch verändert hat.
    Sie hat bestimmt ein schönes Leben bei dir gehabt und verdient es, dass sie es ohne Leid verlassen darf.
    Traurig ist es trotzdem, ich habe auch bei jedem meiner Tiere getrauert und um sie geweint.
    Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn die können sollen, müssen wollen dürfen.

    "Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit. Entweder Du machst Licht, da wo Du bist, oder Du gehst in die Sonne."

  6. Avatar von Sonnenblume_205
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Liebe Gartenzwergin,

    es ist immer eine schwere Entscheidung, die Tiere gehen zu lassen. Zweifel sind da völlig normal und man fragt sich immer, ob man dem kleinen Freund nicht Lebenszeit nimmt. Ich fühle mit dir

    Sie zeigen aber meistens auch, wenn es für sie Zeit ist, bzw wenn sie "gehen wollen". Und in deinem Fall sieht es so aus, als würde man die Lebensqualität nicht mehr herstellen können und wenn du deiner Katze so ein qualvolles Ersticken ersparen kannst, ist fünf Tage zu früh doch gnädiger als ein Tag zu spät. Gerade wenn du dann auch selbst weg bist, und ihr noch ermöglichen kannst, die Welt zuhause zu verlassen in allem wie es vertraut war, dann ist der Zeitpunkt wohl gekommen.

    Ich wünsche dir viel Kraft und deiner Miez einen guten Weg über den Regenbogen.

    Viele Grüße
    das Blümchen
    ~ Du bist der Himmel. Alles andere- ist nur das Wetter (Pema Chödrön)~

  7. Avatar von Gartenzwergin
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    Danke für eure lieben und mitfühlenden Antworten

    Ja, ich habe Angst, dass ich ihr Lebenszeit nehme. Gerade, weil sie noch so viele Dinge macht, die Katzen eben machen: Schnurren, Schmusen, Springen, Miauen, Schlafen...

    Als es im Sommer los ging, war es immer mal schlechter und nach der Behandlung immer wieder etwas besser. Jetzt merke ich aber, dass es auf keinen Fall mehr besser wird. Ich muss sie gehen lassen.

    Morgen werden mein Mann und meine Kinder da sein. Der Mops verschläft wahrscheinlich wieder alles...

    Danke nochmal. Guten Rutsch.
    Die Gartenzwergin is back


  8. Registriert seit
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Liebe Gartenzwergin und tapferes altes Fellnäschen

    Meine Luna war im Herbst in ziemlich genau dem gleichen Zustand, den du beschreibst. Auch sie reagierte noch auf mich, suchte meine Nähe und Streicheleinheiten und schaffte es noch auf den Kratzbaum, obwohl sie in den Hinterbeinen fast keine Kraft mehr hatte, und schlief jede Nacht neben meinem Kopf.

    Ich stand damals vor derselben schweren Entscheidung. Auch ich hatte Angst, ihr Lebenszeit zu rauben, weil sie ja selber ihre Entscheidung nicht direkt äussern konnte. Als sie von sich aus auch noch aufhörte zu trinken (essen auch schon seit Tagen nicht mehr), war mir aber klar, dass ich nicht mehr warten sollte. Sie war ein paar Tage vor ihrem Tod 19 Jahre alt geworden.

    Auch zu uns kam der Tierarzt nach Hause. Ich bin sehr froh, dass wir es so geregelt haben und bin überzeugt, dass es richtig war. Ich habe ihre Asche bei mir in einer schönen Keramikfigur, die ein wenig aussieht wie sie. Ich spreche mit ihr und ich kann ihr sagen, sie solle jenseits der Regenbogenbrücke auf dein Kätzchen (ich kenne den Namen nicht) warten - man braucht doch jemanden, der einem alles zeigt...;-)

    Von Herzen wünsche ich euch alles Gute! Wie du es machst, ist es bestimmt richtig! Streichle die alte Dame (den alten Herrn?) von mir, ich bin sicher, dass alles gut kommt und dass sie sehr dankbar ist, dass sie bei dir ein schönes, erfülltes Leben haben durfte und von euch so geliebt wurde.

    Alles Liebe und ein frohes Neues Jahr!


  9. Registriert seit
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Aus diesem Grund war ich gestern bei der Tierärztin und habe sie für Montag zu uns nach Hause bestellt, um die Katze sanft über den Regenbogen zu tragen. Die Tierärztin hat das befürwortet und meinte, im schlimmsten Fall würde die Katze verhungern bzw. kann auch ersticken. Es geht definitiv dem Ende zu.

    Das ganze erschien mir stimmig und klar. Mittlerweile habe ich aber schon wieder Zweifel. Ist die Entscheidung richtig? Doch zu früh? Immerhin interagiert die Katze noch mit uns.
    Ich hatte vor vielen Jahren eine sehr ähnliche Situation, auch zwischen den Jahren. Ich war mit ihr auch bei der Tierärztin, konnte es aber nicht direkt an dem Tag machen. Also habe ich meine Kleine bis zum nächsten Tag nochmal mit nach Hause genommen und wir haben die ganze Nacht gekuschelt. Ich habe ihr ihren Lieblingsthunfisch hingestellt, sie hat mal kurz daran gerochen, aber nichts gefressen. Dann hat sie mich angeschaut und ich ich verstand, dass wir beide wussten, das sie nicht mehr kann (das ist 14 Jahre her und jetzt weine ich wieder, wenn ich daran denke).

    Wenn es nicht zwischen den Jahren gewesen wäre, hätte ich vielleicht noch 1 - 2 Tage länger gebraucht, um mich zu überwinden. Aber da meine Kleine jedes Jahr an Silvester ganz furchtbar gelitten hat, wollte ich nicht, dass sie das nochmal durchmachen muss. Ich habe sie an Silvester während des Feuerwerks begraben.

    ...versuchen, ihr einen natürlichen Tod zu ermöglichen.
    Ich habe zwei Tiere einschläfern lassen müssen, bin dabei geblieben, habe sie gestreichelt und mit ihnen gesprochen und bin daher davon überzeugt, dass das für die Tiere leichter ist als der natürliche Tod.

    Ich habe plötzlich ein schlechtes Gewissen und natürlich kann mir das keiner hier nehmen. Wie gesagt, die Entscheidung war eigentlich gefallen und fühlte sich im Sinne der Katze gut an.
    Ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht, ich fühle mich aber auch nicht ganz wohl damit, Leben beendet zu haben, obwohl ich es ja gar nicht selbst getan habe, sondern der Tierärztin aufgebürdet habe sozusagen. Wenn ich aber rational darüber nachdenke, weiß ich, dass das der letzte Gefallen war, den ich meinen beiden besten Freunden tun konnte nachdem ich ein ganzes Katzen- und Hundeleben dafür gesorgt habe, dass es ihnen gut geht.

    Sind Zweifel normal?
    Ich denke schon!
    Geändert von NurZuGast (31.12.2018 um 02:39 Uhr)

  10. Avatar von Gartenzwergin
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    AW: Einschläfern lassen - wann ist der Zeitpunkt gekommen? Sind Zweifel normal?

    Zitat Zitat von distantdreamer Beitrag anzeigen
    Liebe Gartenzwergin und tapferes altes Fellnäschen

    Meine Luna war im Herbst in ziemlich genau dem gleichen Zustand, den du beschreibst. Auch sie reagierte noch auf mich, suchte meine Nähe und Streicheleinheiten und schaffte es noch auf den Kratzbaum, obwohl sie in den Hinterbeinen fast keine Kraft mehr hatte, und schlief jede Nacht neben meinem Kopf.

    Ich stand damals vor derselben schweren Entscheidung. Auch ich hatte Angst, ihr Lebenszeit zu rauben, weil sie ja selber ihre Entscheidung nicht direkt äussern konnte. Als sie von sich aus auch noch aufhörte zu trinken (essen auch schon seit Tagen nicht mehr), war mir aber klar, dass ich nicht mehr warten sollte. Sie war ein paar Tage vor ihrem Tod 19 Jahre alt geworden.

    Auch zu uns kam der Tierarzt nach Hause. Ich bin sehr froh, dass wir es so geregelt haben und bin überzeugt, dass es richtig war. Ich habe ihre Asche bei mir in einer schönen Keramikfigur, die ein wenig aussieht wie sie. Ich spreche mit ihr und ich kann ihr sagen, sie solle jenseits der Regenbogenbrücke auf dein Kätzchen (ich kenne den Namen nicht) warten - man braucht doch jemanden, der einem alles zeigt...;-)

    Von Herzen wünsche ich euch alles Gute! Wie du es machst, ist es bestimmt richtig! Streichle die alte Dame (den alten Herrn?) von mir, ich bin sicher, dass alles gut kommt und dass sie sehr dankbar ist, dass sie bei dir ein schönes, erfülltes Leben haben durfte und von euch so geliebt wurde.

    Alles Liebe und ein frohes Neues Jahr!
    Danke euch allen für die lieben Antworten
    Jetzt sitze ich hier und bin immer noch ratlos. Die Katze hat mich begrüßt, ein klein wenig zermanschtes Sheba genascht (es ist wirklich nur ein naschen) und sitzt nun in ihrer typisch geduckten Haltung neben mir.
    Gestern Abend gab es Fisch und natürlich saß sie bei uns am Tisch, hat 2-3 kleine Krümelchen davon verdrückt.

    Ich merke aber so sehr, dass ihr das Schlucken sehr, sehr schwer fällt. Aber es geht irgendwie noch und so gab es eben auch einen kleinen Stängel Leckerli heute morgen.

    Mir ist bewusst, dass ich eine Katze auf Dauer nicht von homöopathischen Mengen ernähren kann. Aber wie sieht eine Katze aus, die sterben will?

    Ich bin mit der Tierärztin jetzt so verblieben, dass wir später nochmal telefonieren. Gleich kommt mein Sohn, der die Katze auch sehr liebt.

    Mir haben Freunde von ihren Katzen berichtet, die sich tagelang verkrochen haben, das Futter komplett verweigert und so weiter. Aber meine Katze weilt einfach noch unter uns und zeigt Anzeichen von Appetit.

    Wahrscheinlich verrenne ich mich gerade in etwas. Mir ist klar, dass es sich sowieso nur noch um Tage oder ein paar Wochen handelt.

    PS: Es ist eine kleine Dame aus dem Tierschutz, die jetzt seit 14 Jahren bei uns ist.
    Die Gartenzwergin is back

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