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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. Avatar von Test00
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    Nicht der eigene Hund

    Moin moin,

    wir sitten seid Jahren ab und an, bis zu 4 Wochen am Stück (Urlaub, Fortbildung usw.) den Hund einer lieben Freundin.
    Immer wenn der Hund (ein Pointer-Mix), bei uns abgegeben wird, stellen wir fest das er ziemlich ungepflegt ist.
    Auch wird immer wieder vergessen das gewohnte Hundefutter zu bestellen (von der Freundin). Dabei braucht der Hund das wegen einer Allergie. Sie gibt ihm dann einfach immer mal ein anderes Futter.
    Vieles passt uns nicht wie unsere Freundin mit dem Hund umgeht. Haben das durch die "Blume" schon angemerkt.
    Sie hat es auch aufgenommen und Besserung versprochen. Aber grundlegend geändert hat sich nix. Sie ist etwas caotisch.

    Wir machen uns wohl zu viel Gedanken um den Hund der Freundin. Ist ja nicht unser Hund. Aber wir haben ihn ins Herz geschlossen, und wollen das es ihm gut geht.

    Wir kennen uns gut mit Hunden aus. Habe die letzten 40 Jahre 7 durchs Leben begleitet. 2 von ihnen wurden 14 Jahre alt.

    So haben wir nun beschlossen der Freundin zu sagen, das wir den Hund nicht mehr sitten, wenn sie ihren Umgang mit dem Hund nicht ändert.

    Haben aber Angst das sie uns dann den Hund nicht mehr bringt.
    Nimm die Dinge wie sie kommen und Sorge dafür, dass sie so kommen, wie du sie haben möchtest.

  2. Inaktiver User

    AW: Nicht der eigene Hund

    Eure Sorgen sind verständlich und nachvollziehbar, und auch, dass sie ihn dann nicht mehr bringt....

  3. Avatar von linsemo
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    AW: Nicht der eigene Hund

    Versucht mal deutlich mit ihr zu reden und nicht durch die Blume. Sagt ihr auch, daß ihr Bedenken habt und sie den Hund nicht mehr zu euch bringt. Sagt es so wie du hier geschrieben hast. Es geht um das Wohl des Tieres.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Liebe verläuft nie reibungslos.
    Du bist der beste Beweis, daß Intelligenz und Schönheit in einem Körper Platz haben.
    Ich bin heute so blöd, ich könnte Amerika regieren.

  4. Avatar von Loop1976
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    AW: Nicht der eigene Hund

    Stoße nie Drohungen aus, die Du nicht ernst meinst.
    Warum auch solche Androhungen?

    Sprecht in Ruhe mit ihr.

    Hättest Du gerne den Hund für immer?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht


  5. Registriert seit
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    63

    AW: Nicht der eigene Hund

    Ich kann verstehen, dass es dich schmerzt, zu sehen, wie deine Freundin sich nicht angemessen kümmert.

    Kannst du den Hund nicht einfach etwas häufiger sehen/betreuen? Statt nur hin und wieder ganz lang, öfter mal für ein Wochenende oder so?

    So kannst du den Grad der Ungepflegtheit vielleicht etwas eindämmen ...

    Hast du denn sonst einen guten Draht zu der Freundin? Ich glaube, mit Androhung von Konsequenzen vergrätzt du sie eher - und der Hund leidet weiter ...


  6. Registriert seit
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    AW: Nicht der eigene Hund

    Ich hab schon ein paar Mal bei Freunden oder Kunden gesagt, wie sehr ich ihren (etwas verwarlosten) Hund süss finde und jedesmal wurde ich gefragt: "Willst Du ihn haben? Er nervt uns so!".

    Vielleicht ist es ihr ja zu viel mit dem Hund. Aber überlegt Euch gut, ob ihr ihn annehmen könnt oder an jemand anderen vermitteln könnt bevor ihr das ganze anspricht. Denn vielleicht sagt sie ja gleich, dass sie ihn loswerden will.

    Hängt denn der Hund sehr an ihr? Dreht er immer durch wenn sie ihn wieder abholt? Dann wäre es vielleicht besser, so etwas wie "Pateneltern" zu werden, die den Hund immer mal wieder für ein Wochenende abholen um sicher zu gehen, dass es ihm noch gut genug geht und dass er guter Dinge ist.

  7. Avatar von Test00
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    623

    AW: Nicht der eigene Hund

    Danke für eure Antworten.

    Wir haben mit der Freundin geredet. Sie war einsichtig und möchte sich bessern. Die Aussprache war für uns alle Positiv.
    Das Problem ist halt das sie Alleine lebt und voll Berufstätig ist. Sie liebt ihren Hund, hat aber zu wenig Zeit für ihn.
    Wir wohnen 10 KM weg. Werden uns weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten um den Hund der Freundin kümmern.
    Würden den Hund aber nicht ganz zu uns nehmen, weil wir es nicht mehr schaffen, wenn er irgendwann ins Regenbogenland gehen muss. Sicher wird es auch schmerzlich sein, wenn der Hund der Freundin geht, aber sicher nicht so, als wenn es der eigene ist.
    Wir haben 7 Hunde gehen sehen, und möchten keinen eigenen Hund mehr, weil wir solch einen Schmerz nicht mehr aushalten können.
    Auch machen wir mehrmals im Jahr längere Urlaubsreisen ins Ausland. Was wir früher mit den Hunden nicht konnten.
    Nimm die Dinge wie sie kommen und Sorge dafür, dass sie so kommen, wie du sie haben möchtest.

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