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  1. Avatar von Avocado_Diaboli
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    Mustang-Makeover-Challenge

    Das Wort lief mir gelegentlich bei YouTube über den Weg, ohne dass ich mir etwas darunter vorstellen konnte. Heute lief eine kurze Reportage dazu im TV:
    Ein deutscher Reitlehrer nahm an so einer Challenge teil, in der er (in Deutschland) einen wilden Mustang innerhalb von 100 Tagen reitbar machen musste. Das wird auf einem Challenge-Turnier gezeigt und das Pferd dann versteigert.

    Verstehe ich das richtig: Da wird ein Wildpferd, das in seinem Leben noch nichts erlebt hat, in Oregon-USA eingefangen, tage- oder wochenlang in Flugzeug oder Schiff gesperrt, auf einen anderen Kontinent gekarrt, dort noch im Hänger oder LKW herumgefahren, eingeritten (das geschah allerdings sehr liebevoll) und dann an irgendwen verschachert, der am Ende das meiste Geld zückt? Entschuldigung, aber was ist das denn schon wieder für ein Scheiß????

    Natürlich weiß ich, dass Mustangs in den USA durch Abschuss nach und nach ausgerottet werden, sie immer weniger Weideflächen haben und keiner sie haben will, weil sie als schwierig händelbar gelten. Aber da stampft man jetzt (den Grund habe ich nicht verstanden) so eine blöde Challenge aus dem Boden und traumatisiert die Tiere, indem man sie auf einen anderen Kontinent karrt? Ich könnte es ja verstehen, wenn man das Ganze in den USA machen würde, um z.B. den Mustang als unreitbar zu widerlegen. Aber warum bewegen die Bereiter ihre Hintern nicht da über, sondern das arme Tier muss hierher, wo hinterher keiner weiß, wo es letztlich landet?

    Ist das mal wieder nur Profilierungssucht oder was? Es war schon des Reitlehrer zweiter Mustang. Beide hat er abgegeben, er könne ja nicht alle Pferde behalten.

    Vielleicht sehe ich das ja komplett falsch und es ist eine großartige Tierschutzaktion? Weiß da jemand mehr?
    Schoko-Fondue macht man mit übriggebliebener Schokolade.
    Wisst Ihr, was "übriggebliebene Schokolade" ist?

  2. Avatar von ereS
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    AW: Mustang-Makeover-Challenge

    ja, du siehst es komplett falsch
    die tiere kommen aus auffangstationen in den usa
    und das ziel ist es auf die probleme der pferde in der usa aufmerksam zu machen
    im uebrigen sind diese pferde problemlos und kurzweilig per flugzeug aus den usa nach deutschland gekommen

    die werden nicht gae- oder wochenlang eingesperrt oder rumgekarrt
    lies dir doch einfach mal was zu dem event durch

    www punkt mustangmakeover punkt de unter / infos-faq/faq/

  3. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Mustang-Makeover-Challenge

    Ich werd's mir mal durchlesen - gleichwohl sehe ich die Sinnhaftigkeit, amerikanische Wildpferde nach D zu verfrachten um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen, nicht. Wäre es nicht sinnvoller und wesentlich schonender, dies in den USA zu machen, wo die Probleme ja auch liegen? Und: Welches Pferd steigt schon gern in ein Flugzeug? Vor allem ein wildes. Mich überzeugt die Sache definitiv nicht. Aber gut, kann man sicher unterschiedlich sehen.
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