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    AW: Giardien beim Hund

    Super, das freut mich sehr!
    Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
    Marc Twain

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    AW: Giardien beim Hund

    Lieb von Dir, GK, danke
    ... and nothing else matters

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    AW: Giardien beim Hund

    Hallo katelbach,
    wie ich lese bist Du Tierärztin und ich bin gespannt auf Deine Antwort.
    Leider habe ich keinen anderen passenden Strang gefunden.
    Heute sind die Hundekrankheiten( Mittelmeerländer) auch hier bei uns weit verbreitet und wie mir mein Tierarzt erklärte,
    es sind auch viele Hunde im südlichen Urlaub da wo die Sandmücken ihr Unwesen treiben und bringen die Krankheiten eventuell auch mit. Wir sind Multikulti und International, entschuldige bitte ...ich will hier nur eine Lanze für die adoptierten
    Tiere brechen es gibt soviele Hundevermehrer mit Krankheiten , die hier als Rassehunde im Netz oder Markt verkauft werden.

    *editiert*
    Geändert von katelbach (20.06.2018 um 12:26 Uhr) Grund: Teil des Posts gelöscht und in einen anderen Strang verschoben

  4. VIP

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    AW: Giardien beim Hund

    Hallo heimat,

    natürlich gab/gibt es Giardien auch bei uns. Vermutlich nimmt die Infektionshäufigkeit aber zu, weil die "geretteten" Tiere in ihren Ursprungsländern unter hygienisch schlechteren Bedingungen leben und in Sheltern/Tierheimen zusammenleben. Auch hier sind Giardien in Tierheimen schlecht auszurotten. Aber die Tiere werden oft nichtb untersucht und behandelt, bevor sie abgegeben oder mitgenommen werden.

    Dass echte "Mittelmeerkrankheiten" durch die unkontrollierte Einfuhr von Auslandshunden zunehmen, kann man sich vorstellen. Ich habe Anaplasmose, Babesiose, Leishmaniose ... noch als "Reisekrankheiten" gelernt. Ein eigener Hund hatte dann vor 10 Jahren eine schwere Anaplasmose ohne im Ausland gewesen zu sein. Die einheimischen Zecken beherbergten damals schon Anaplasma-Arten. In Deutschland gibt es inzwischen Zecken, die Babesiose übertragen können.

    Tiere, die mit auf Reisen genommen werden, haben häufiger Besitzer, die zum Schutz ihres Tiers eine Prophylaxe wünschen (gegen Sandmücken, Zecken ...), was nicht nur dem eigenen Tier zugute kommt, sondern auch epidemiologisch sinnvoll ist (wie bei Impfungen wird die Population ja mitgeschützt). Bei den Straßenhunden oder Tieren in Sheltern ist das weniger der Fall.
    Sie bringen eher was mit und viele Adoptierende haben keine Ahnung, wie der Infektionsstatus ist. Es gibt auch Organisationen, die testen nicht und überlassen es dem neuen Besitzer. Es gibt aber auch viele ahnungslose und uninformierte Menschen, die einen Hund mit nach Hause nehmen/schmuggeln. Da hapert es oft nicht nur an den Mittelmeerkrankheiten, sondern auch an den nötigen Impfungen und Entwurmungen ...

    Grundsätzlich ist hier viel mehr Aufklärung erforderlich, außerdem fände ich ein einheitliches Vorgehen bei Tiervermittlungen aus dem Ausland sinnvoll: Der Interessent verpflichtet sich, die Kosten für Tests und Behandlung zu übernehmen - und zwar VOR Einfuhr des Tieres. Oder die Orgas machen es selbst und die Schutzgebühr wird höher.

    Natürlich ist ein weiteres Problem der illegale Tierhandel mit gefälschten Papieren. Da sind die Leute einfach zu blöd und zu "Geiz ist geil". Ich krieg nun mal keinen Rassehund mit Papieren, der grad mal 500 Euro kostet. Und aus Mitleid einen viel zu jungen Welpen mitnehmen, der eigentlich noch die Mutter braucht, ist auch die falsche Strategie.
    Da sind Fälle für den Staatsanwalt.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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