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    Ausruf Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    HI,
    zur Situation: ich wohne mit dem Vater meiner Tochter in einem Haus. Wir sind seit über 10 Jahren nicht mehr zusammen, sind aber wegen des gemeinsamen Kindes zusammenwohnen geblieben.... funktioniert auch eigentlich ganz gut.
    Er hat eine Katze (13), meine Tochter hat eine Katze (11) und ich habe ja seit ein paar Monaten einen kleinen Kater (6 Monate).
    Der Kleine muss ziemlich viel bespielt werden und würde auch gerne mal mit Katzen spielen... er versucht es auch aber die beiden alten Damen reagieren dann immer super genervt und er bekommt ein paar hinter die Löffel (von denen..nicht von mir!).
    Nun hatte ich mir ja überlegt, dass ich noch einen gleichaltrigen Kater dazunehme (hatte ich in nem anderen Thread schon geschrieben) und hätte auch einen passenden mit Alt-Katzen-Erfahrung gefunden.
    Jetzt will aber mein Mitbewohner, dass ich keinen zusätzlichen Kater hole - einfach weil zuviel Katze im Haus.
    Allerdings betrifft es ihn so gar nicht. Er ist relativ selten zuhause, seine Türen sind ohnehin IMMER zu (außer er ist zuhause) und seine Katze wird sowieso nur von mir versorgt. Sie darf auch nur in seine Zimmer, wenn er da ist und dann auch nie in sein Schlafzimmer. Das macht er so, weil seine Mieze seit einer BLasenentzündung nur noch fürs große Geschäft aufs Katzenklo geht und auch das habe ich ihr mühsam wieder antrainiert. Ansonsten achte ich darauf, dass sie nach draußen geht, da sie dort gerne pinkelt. Wenn ich das nicht tue, dann pinkelt sie halt in eines meiner Zimmer. Ist auch ok für mich - nicht dass sie meine Zimmer vollpinkelt, aber dass ich mich um sie kümmere. Ich kümmere mich ja gerne um "meine" Tiere.
    Warum ich das so breittrete? Mich nevt es tierisch, dass ICH mich um ALLE Tiere kümmere, er aber mir dann dreisterweise den neuen Kater verbieten will. Ich fange demnächst wieder Vollzeit an zu arbeiten und würde eben gerne einen glücklichen Kater haben, der nicht ständig rummaunzt, weil ich nicht da bin (ist ein Maine Coon - die sind sehr anhänglich). Außerdem wird der Kleine echt aufdringlich bei den anderen Katzen - er springt sie hinterrücks an (ist ja normal in dem Alter) und will eben spielen.
    Soll ichs auf nen Streit ankommen lassen? Im Moment tendiere ich ja dazu, den Neuen einfach zu holen und fertig!
    Als ich mit der Freundin meines Mitbewohners gesprochen habe, meinte die nur entsetzt:"Du willst die Katze gegen seinen Willen holen?".... Cool... soll ich denn gegen meinen Willen darauf verzichten? Ich habe schon versucht mit ihm darüber zu sprechen und meine Argumente vorzubringen... aber bekam nur ein "du spinnst doch" zu hören.
    Soll ich oder soll ich nicht???
    Heike

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Ja, ich würde es machen. So wie ich das verstehe würde die neue Katze ja gar nicht zu ihm gehen, oder? Ihr habt getrennte Wohnungen? Dann hat er doch nicht zu entscheiden ob du dir ein Tier holst.
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Hallo,

    ich weiß nicht wie das Mietrecht bei euch geklärt ist. Wohnt er in deinem Haus - du in seinem? Gehört euch alles gemeinsam oder ist gemietet?

    Lebt ihr in einer Mietwohnung muss das grundsätzlich mit dem Vermieter geklärt werden. Ich weiß, daß aber einer bestimmten Anzahl an Tieren, das ganze dann auch nicht mehr unter Haustierhaltung fällt und der Vermieter durchaus ein Verbot aussprechen kann. Ist er (der Ex) dein Vermieter, hat er ziemlich sicher dieses Recht. Gehört euch die Wohnung/das Haus gemeinsam, hast du (meiner Meinung nach) jedes Recht der Welt soviele Katzen zu halten wie du versogen kannst.
    Das ein zweiter Kater deinem Kater nur gut tun kann ist völlig klar, aber rechtlich kann das eben schon ganz anders aussehen.

    Gruß Junia
    ~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~* °*
    Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen" meint - also praktisch: liegen lernen (R. Gernhardt)

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Hallo,
    mit der Wohnung sieht es so aus, dass wir ursprünglich mal eine Wohngemeinschaft mit 6 Leuten waren - und wir sind halt die Übriggebliebenen. Küche und Bad werden gemeinsam genutzt... ansonsten ist alles getrennt. Wir sind beide Mieter(mit eigenen Mietverträgen) und da der Vermieter der Opa (väterlicherseits) meiner Tochter ist, werde ich auch keinen Ärger wegen einer weiteren Katze bekommen. Einige Vorwürfe schon...aber ne Kündigung niemals.
    Wenn er die Zimmertüre offen lässt, wird der neue Kater mit Sicherheit auch mal zu ihm ins Zimmer gehen....Aber wie schon gesagt ... er ist ja selten zuhause und seit neuestem auch beruflich wochenweise weg. Aber da Füttern, Pflege und auch TA-Besuche eh immer mein Job waren, macht das für mich in Bezug auf die Katzen keinen Unterschied.
    So würde auch die Eingewöhnung des neuen Katers nur mich und meine Tochter betreffen (außer natürlich, wenn die sich lautstark kloppen würden......aber mein Mitbewohner hat nen guten Schlaf, da könnte man Morgengymnastik auf ihm machen und er würde weiterschlafen)... und mein Kind ist auch FÜR den neuen Kater.
    Heike

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Zitat Zitat von sonnenjuwel
    Hallo,
    mit der Wohnung sieht es so aus, dass wir ursprünglich mal eine Wohngemeinschaft mit 6 Leuten waren - und wir sind halt die Übriggebliebenen. Küche und Bad werden gemeinsam genutzt... ansonsten ist alles getrennt. Wir sind beide Mieter(mit eigenen Mietverträgen) und da der Vermieter der Opa (väterlicherseits) meiner Tochter ist, werde ich auch keinen Ärger wegen einer weiteren Katze bekommen. Einige Vorwürfe schon...aber ne Kündigung niemals.
    Wenn er die Zimmertüre offen lässt, wird der neue Kater mit Sicherheit auch mal zu ihm ins Zimmer gehen....Aber wie schon gesagt ... er ist ja selten zuhause und seit neuestem auch beruflich wochenweise weg. Aber da Füttern, Pflege und auch TA-Besuche eh immer mein Job waren, macht das für mich in Bezug auf die Katzen keinen Unterschied.
    So würde auch die Eingewöhnung des neuen Katers nur mich und meine Tochter betreffen (außer natürlich, wenn die sich lautstark kloppen würden......aber mein Mitbewohner hat nen guten Schlaf, da könnte man Morgengymnastik auf ihm machen und er würde weiterschlafen)... und mein Kind ist auch FÜR den neuen Kater.
    Heike

    Wenn es also rechtlich keine Schwierigkeiten gibt, würde ich es machen. Wenn er sich um nichts kümmert, geht es ihn auch nichts an.
    Und für die Katzen wäre es bestimmt gut.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Rechtlich scheint es wohl keine Schiwerigkeiten zu geben, aber da Küche und Bad gemeinsame Räume sind könnte es durchaus zu einigen Streitereien führen. Du kennst deinen Ex am besten - wie wütend er werden kann, wieviel Stress er dir (und eventuell auch den Tieren dann) bereiten kann/will/wird. Da ist es schwer hier dir etwas zu raten, weil wir den Mann ja nicht kennen.
    .
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    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    oh.... der kann sehr wütend werden... aber das kann ja nun auch nicht sein, dass ich deshalb immer "meins" und mich zurückstelle. Den Tieren gegenüber wird er nett sein - eigentlich mag er Tiere und als er diese sehr pnible und ernsthafte Freundin noch nicht hatte, gab es auch nie Diskussionen über die Anzahl der tierischen Mitbewohner. Im Gegenteil... als wir noch zusammen waren und er gerade frisch bei mir ( war ne andere Wohnung) einzog, hat er sich erstmal selbst zwei Miezen und 2 Kaninchen geholt und da hatte ich auch bereits 2 Katzen und 2 Kaninchen und 2 Chinchillas (zu denen kam dann auch noch ein weiteres dazu). Also hatten wir damals 2 Kater, 2 Katzen, je zwei männliche und weiblich Kaninchen und die Chinchis..... und ne kleinere Wohnung als jetzt!
    Allerdings war damals ER derjenige, der die Tiere dazugenommen hat... und nicht ich!.
    Bei den Kaninchen meiner Tochter, die wir vor einem Jahr aufgenommen haben (Nachbarn, die sich ein schwangeres Weibchen gekauft hatten - tja...) habe ich übrigens erst gar nicht gefragt. Da kam erst das von unseren Nachbarn (und er wollte definitiv keine Karnickel mehr) und das brauchte dann natürlich noch eine Gefährtin. Ich habe einfach nur gesagt, die Leute hätten mich direkt um eine Aufnahme gebeten und da hier öfter mal Leute mit Fundtieren vor der Tür stehen, die ich dann zu den Besitzern der Tiere schicke, hat ihn das auch nicht weiter gewundert. Meine Nachbarn schicken halt ALLE Leute, die hier wegen Fundtieren rumfragen zu mir. Vor einem Jahr hat eine Frau ein Kind im Schlafanzug gefunden... Sogar die wurde zu mir geschickt! Vielleicht werde ich das bei dem neuen Kater einfach so ähnlich machen...... mein Mitbewohner weiß ja , dass ich mich immer gerne um diese Fälle gekümmert habe. Und gegen soviel Mitleidsfähigkeit kann auch er nicht ankommen.
    Meine Freundin hat mir nun auch angeboten, mir den Kater mit irgendeiner Ausrede "mitzubringen".... ist dann zwar alles gelogen... aber schön stressfrei.
    Liebe Grüße Heike

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Genau, würd ich auch so machen. Du "findest" einen Kater oder jemand gibt ihn bei dir ab ... Easy is right! Hätt ich keine Probleme mit (an deiner Stelle).
    .
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    (Indian saying)


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    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Und jetzt ist ALLES schiefgegangen!
    Meine Bekánnte, die mit dem neuen Kater, hat dummerweise einfach mal angerufen und prompt meinen Mitwohni am Telefon... und hat natürlich einfach ihn gefragt, ob "wir" den Kater jetzt denn nehmen würden.
    Der war sowas von wütend und hat mir nun tatsächlich VERBOTEN noch ne Katze zu nehmen. Das Gespräch ist von seiner Seite aus ziemlich entgleist - ich bin ruhig geblieben. Seine Argumente , so man sie so nennen kann, waren mehr Dreck ( allerdings putze ich und nur ich!), zuviel Arbeit (Katzenklo, Füttern, Einkauf.... mach auch ohnehin ich), zu teuer (Ist doch dann meine Katze, zahle also ICH.... und ich hatte übrigens auch als mein Kater krank war die vorsorgliche Behandlung seiner Katze selbstredend mitgezahlt) und dass ich ja demnächst VZ arbeiten würde und somit keine Zeit hätte für die Katzen (ich hatte vorher auch schon nen VZ-Job gehabt und mich dennoch immer und alleine um ALLE Tiere gekümmert). Die Texte in den Klammer sind so in etwa meine Antworten. Außerdem hat er dann noch meinem Kind(!) vorgeworfen, dass sie sich seit mein Katerchen da ist nicht mehr richtig um ihre Katze kümmern würde (stimmt nicht) und dann ginge noch eine Katze erst recht nicht. Da er aber mit seinen Argumenten nicht weiter kam, hat er mit dann angedroht den Unterhalt für meineTochter zu sperren, damit er nicht doch aus Versehen meine Viecher mitfinanziert. Da war für mich dann der Ofen aus. An der Stelle habe ich die Diskussion abgebrochen. Jetzt wird es keine zusätzliche Katze geben, dafür aber ne neue Wohnung. Es war nicht das erste Mal, dass er sich so respektlos( ich musste mir mehrfach anhören, dass ich eh spinne) und unsachlich mir gegenüber verhalten hat. Und ich finde es völlig daneben, wenn er unsere Tochter mitreinzieht.
    So long
    Heike

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    AW: Mitbewohner "verbietet" mir neue Katze

    Zitat Zitat von sonnenjuwel
    Und jetzt ist ALLES schiefgegangen!
    Meine Bekánnte, die mit dem neuen Kater, hat dummerweise einfach mal angerufen und prompt meinen Mitwohni am Telefon... und hat natürlich einfach ihn gefragt, ob "wir" den Kater jetzt denn nehmen würden.
    Der war sowas von wütend und hat mir nun tatsächlich VERBOTEN noch ne Katze zu nehmen. Das Gespräch ist von seiner Seite aus ziemlich entgleist - ich bin ruhig geblieben. Seine Argumente , so man sie so nennen kann, waren mehr Dreck ( allerdings putze ich und nur ich!), zuviel Arbeit (Katzenklo, Füttern, Einkauf.... mach auch ohnehin ich), zu teuer (Ist doch dann meine Katze, zahle also ICH.... und ich hatte übrigens auch als mein Kater krank war die vorsorgliche Behandlung seiner Katze selbstredend mitgezahlt) und dass ich ja demnächst VZ arbeiten würde und somit keine Zeit hätte für die Katzen (ich hatte vorher auch schon nen VZ-Job gehabt und mich dennoch immer und alleine um ALLE Tiere gekümmert). Die Texte in den Klammer sind so in etwa meine Antworten. Außerdem hat er dann noch meinem Kind(!) vorgeworfen, dass sie sich seit mein Katerchen da ist nicht mehr richtig um ihre Katze kümmern würde (stimmt nicht) und dann ginge noch eine Katze erst recht nicht. Da er aber mit seinen Argumenten nicht weiter kam, hat er mit dann angedroht den Unterhalt für meineTochter zu sperren, damit er nicht doch aus Versehen meine Viecher mitfinanziert. Da war für mich dann der Ofen aus. An der Stelle habe ich die Diskussion abgebrochen. Jetzt wird es keine zusätzliche Katze geben, dafür aber ne neue Wohnung. Es war nicht das erste Mal, dass er sich so respektlos( ich musste mir mehrfach anhören, dass ich eh spinne) und unsachlich mir gegenüber verhalten hat. Und ich finde es völlig daneben, wenn er unsere Tochter mitreinzieht.
    So long
    Heike

    Das tut mir sehr leid, Sonnenjuwel! Meinst Du, da ist nichts mehr zu machen?

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
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