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  1. VIP

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    AW: hund für anfänger

    @Duffeline

    Ich habe auch nur die allerbesten Erfahrungen mit Hunden von guten Züchtern. Alle 4 Züchterhunde, mit denen ich gelebt habe, waren supergut sozialisiert. Dann hatte/habe ich je eine Second-hand-Hündin und die Angsthündin aus dem Tierschutz. Das ist schon ein Unterschied.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: hund für anfänger

    Ich misch mich auch mal ein. Ich bin Vorsitzende eines Tierschutzvereins, der u.a. auch Tiere aus dem Ausland nach DACH vermittelt.

    Das mit den Welpen klingt ja sehr romantisch und niedlich - aber kann derbe nach hinten losgehen. Viel einfacher ist es für Anfänger, sich einen Hund "zuzulegen", der die Pubertät schon hinter sich hat und evtl. sogar bereits kastriert ist. Da sind die Charaktereigenschaften gefestigt und gut zu erkennen.

    Das kann ja trotzdem ein junger Hund sein, aber eben kein Welpe. Nicht jeder Hund aus dem Tierschutz ist ein Angst- oder Problemhund.

    Ein guter Tierschutzverein kennt seine Hunde gut und findet auch den passenden Kandidaten.

  3. VIP

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    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von Pralline Beitrag anzeigen
    Ein guter Tierschutzverein kennt seine Hunde gut und findet auch den passenden Kandidaten.
    So ist es. Aber leider gibt es zunehmend auch andere.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

  4. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    wir möchten uns einen welpen zulegen, da wir den gedanken schön finden, ein tier von klein auf zu erleben.
    Ich beobachte, dass immer mehr Neuhundehalter mit Welpen diese Phase nicht besonders schön finden, sondern sich überfordert und fremdsbestimmt fühlen und unglücklich sind. Unter dem Stichwort "Welpenblues" findest du dazu zig Foreneinträge im Internet.
    Über die Ursachen lässt sich streiten, aber Fakt ist, dass Welpen nicht nur süß, sondern auch unfassbar anstrengend sein können und Nerven kosten. Besonders, wenn man mit sehr klaren und hohen Erwartungen an diese Zeit herangeht.

    außerdem ist es für unerfahrene hundehalter wie uns vielleicht auch einfacher mit einem welpen ist (keine schlechten vorerfahrungen und festgefahrene verhaltensmuster).
    Nein, das finde ich nicht. Wirklich einfach sind erwachsene Scheidungshunde aus dem Tierschutz, die gereift sind und eine Grunderziehung genossen haben.
    Für schlechte Erfahrungen bei einem Welpen und Verhaltensmuster, die sich festfahren, kannst Du leider gerade als unerfahrener Halter sehr schnell und ohne böse Absicht selbst sorgen. Die Rechnung "Welpe = unkompliziert" geht also nicht auf, im Gegenteil.
    was ist das ideale alter, einen welpen zu sich zu nehmen?
    Da scheiden sich die Geister.
    Aber der 8. Woche ist die Abgabe gesetzlich erlaubt. Viele Hundehalter finden das zu früh, andere genau richtig. In drei Sätzen kann man dieses Thema nicht abhandeln, zumal gerade Züchter da sehr eigene Vorstellungen haben, auf die du als Interessent wenig Einfluss hast.
    wieviel urlaub sollte man in der ersten zeit mindestens haben, um voll für das tier da zu sein? und wie lange kann man den hund danach maximal alleine lassen?
    Ohne eine feste und verlässliche Möglichkeit zur Betreuung (außerhalb einer Hundetagesstätte) würde ich mir keinen Welpen ins Haus holen.
    Der Grund: anfangs verschlafen Welpen 20 stunden des Tages und sind von kurzen Ausflügen schon so k.o., dass sie scheinbar kein Problem damit haben, alleine zu sein. Dann kommen die Hunde in die Pubertät, durchlaufen eine weitere Angstphase und können scheinbar plötzlich nichts mehr, auch nicht mehr alleine bleiben. Diese Probleme treten um den Dreh mit 6-7 Monaten auf. Wenn du dann nicht die Möglichkeit hast, das Alleinsein auf 0 runterzufahren und kleinschrittig neu aufzubauen, hast du für den Rest des Hundelebens eine große Baustelle.
    Von der Idee, dass der Hund nach x Wochen Urlaub dauerhaft alleine bleiben kann, solltest du dich also besser verabschieden.
    Bedenk bitte auch, dass es dir vermutlich passieren wird, dass der Hund krank ist und nicht alleine bleiben kann (weil er es psychisch aufgrund von Schmerzen nicht kann, eine OP- Naht hat oder Dünnpfiff). Auch dafür solltest du einen Plan B haben, der nicht in einer Hundetagesstätte besteht. Die nehmen nämlich keine kranken Hunde.
    wie lange ist ein hund überhaupt ein welpe?
    Bis zum Abschluss des Zahnwechsels. Bei kleinen Rassen passiert das früher, bei älteren später, grob irgendwann rund um den 5. Monat.
    Wann der Hund erwachsen, also auch innerlich ausgereift ist, hängt ebenfalls von Rasse/ Größe ab. Je größer der Hund, desto länger dauert es, bis er erwachsen ist. Grob ist das irgendwann zwischen 1,5 - 2 Jahren der Fall.

    ich kann mir vorstellen, dass sich so ein kleines tier erst mal an sein neues zuhause (und an uns) gewöhnen muss.
    Die Chance, sich in Ruhe einzuleben, sollte der Hund unbedingt haben.
    Ob Urlaub in dieser Phase o.k. ist, kommt auf euch und den Hund an.
    Wenn der Hund ein gelassenes Exemplar ist, das immer und überall schlafen kann und ihr dazu in der Lage seid, ihn richtig zu lesen und euch seinem Tempo anzupassen: fahrt.
    Wenn der Hund ein Hibbel ist, der alleine nicht zur Ruhe kommt, oder ihr Überforderung versehentlich als Freude/ Wohlbefinden deutet, bekommt ihr ein Problem (womit wir wieder bei dem Punkt "Welpen und schlechte Erfahrungen" sind).
    Bedenkt bitte auch mit Blick auf die Unterkunft, dass Welpen nicht stubenrein sind, alles ins Maul nehmen und auch anfressen. Letzteres kann nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich werden.

    falls ja, ab welchem zeitpunkt wäre so ein urlaub eurer meinung nach in ordnung? welche einschränkungen in bezug auf das klima gibt es bei welpen und bei bestimmten hunderassen (zu heiß)?
    Ist individuell und kommt auf den Hund an.

    apropos reisen: was haltet ihr von flugreisen mit hunden?
    Absolut nichts.

    bitte vertseht mich nicht falsch - wir sind bereit, unserem hund zuliebe auf solche dinge zu verzichten. aber wir wüssten ganz gerne vorher, was uns erwartet und was mit hund (nicht) möglich ist.
    Die Entscheidung müsst ihr für euch selbst treffen.
    Ich möchte ohne meine Hunde nicht mehr in den Urlaub fahren und würde sie nicht regelmäßig in Pension geben, um mich in den Flieger zu setzen. Wenn es für euch und den Hund passt und ihr eine gute Betreuung habt, spricht aber absolut nichts dagegen, ohne den Hund zu verreisen.

    mein traumhund sollte weder zu groß noch zu klein sein, gerne mit mir durch die gegend streifen (auch wandern), aber auch zufrieden sein, wenn er an manchen tagen nur eine stunde rauskommt.
    Im Gegensatz zu fast allen anderen, die bisher geantwortet haben, bin ich der Meinung, dass ein Hund, der grundsätzlich gut ausgelastet und klar im Kopf ist, auch mal damit zufrieden ist, wenn er nur eine Stunde am Tag rauskommt.
    Das, was du beschreibst, klingt nach den klassischen Begleithunderassen. Einplanen solltest du für den erwachsenen Hund allerdings regelmäßig rund 1,5 - 2 Stunden Bewegung (langer Spaziergang mit Freilauf) pro Tag am Stück und zusätzlich 3 Löserunden.
    ich habe allerdings gelesen, dass sich freundlichkeit und wachsamkeit häufig ausschließen - stimmt das?
    Ja, das stimmt. Wachhunde müssen misstrauisch gegenüber Fremden und bereit dazu sein, sie in die Flucht zu schlagen. Menschenfreundliche Hunde sollten ja genau das nicht tun.
    kann man solche eigenschaften überhaupt an der hunderasse festmachen, oder hängt das mehr mit der persönlichkeit des tieres zusammen?
    Die Rasse gibt die Richtung und den Rahmen vor, die Persönlichkeit entscheidet darüber, wie sich der Hund in diesem Rahmen bewegt. Klar gibt es immer mal wieder untypische Vertreter, die aus diesem Rahmen fallen, aber die sind nicht die Regel.

    wie ist das mit dem geschlecht des hundes - was muss ich darüber wissen, das meine wahl beeinflussen könnte?
    Hündinnen werden läufig und in den Stehtagen (in denen die Hündin trächtig werden kann) solltest du ein sehr scharfes Auge auf sie haben.
    Ansonsten ist die Wahl des Geschlechts Geschmackssache. Wenn ich eine ETW in einer Hausgemeinschaft mit 5 intakten Hündinnen hätte, würde ich mir z.B. keinen Rüden holen.

    ich würde gerne ein buch über die kommunikation mit und zwischen hunden lesen - hat jemand einen tipp für mich? bin auch dankbar für tipps zu allgemeinen büchern über hunde, die sich gut für einsteiger eignen.
    Es gibt in diesem Unterforum irgendwo einen Strang mit Büchertipps.
    Dort solltest du eigentlich fündig werden.

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    AW: hund für anfänger

    Auch ich bin seit einiger Zeit Erst- Hundebesitzerin.

    Den Hund im Sommer aufzunehmen, wenn er 2 Monate praktisch Rundum-Betreuung hat, finde ich okay. In der ersten Zeit werden die Grundlagen für Erziehung und Sozialisation gelegt. Die meisten berufstätigen Menschen haben oft nur 2 Wochen Urlaub, was ich persönlich viel zu kurz finde.
    Auch danach sollte eine Betreuungsstelle zur Verfügung stehen, wenn die Zeit der Berufstätigkeit zu lange ist (4-5h sind m.M.n. absolutes Limit) oder man mal nicht daheim sein kann. Mein Hund konnte nach den ersten beiden Monaten ca. 2-3h alleine bleiben, das habe ich aber vom ersten Tag an geübt. Erst einmal kurz den Raum verlassen, dann kurz das Haus, die Zeit habe ich langsam gesteigert.
    Heute nach 1 1/2 Jahren kann er ca 5-6h alleine bleiben. Er begrüßt mich aber beim Heimkommen immer, als wenn ich mindestens eine Woche weg gewesen wäre.
    In dieser ersten Zeit würde ich aber nicht auf Urlaub fahren - das wäre für alle nur unnötiger Stress. Der Hund muss ja erst einmal ankommen und die tägliche Routine kennen lernen. Ich bin in dieser Zeit immer mit ihm raus gegangen, wenn er vom Schlafen erwacht ist, nach dem Fressen und Spielen und wenn er sichtlich nach einem Platz für das Lösen gesucht hat.
    In der Nacht war ich aber nur ganz im Anfang 2- bis 3-mal draußen. Mein Hund schläft in seiner Box neben meinem Bett, und da merkt man, wenn er unruhig wird und raus will.
    Nach den ersten Nächten hat er ohne Probleme durch geschlafen.
    Ganz selten ist danach noch ein kleines Unglück passiert, z.B. wenn er durch das Spiel abgelenkt war.
    Ich mache einmal am Tag einen längeren Spaziergang, ansonsten geht es einige Male in den Garten oder eine benachbarte Wiese, wo gespielt wird.
    Ich glaube, kein berufstätiger Mensch hat kaum die Zeit jeden Tag 3 Stunden oder länger mit dem Hund unterwegs zu sein. Eine gute Hundeschule ist natürlich ein Muss, besonders bei hundeunerfahrenen Besitzern. Außerdem habe ich alles, was ich irgendwie über Hundehaltung und -Erziehung in die Hände bekam, verschlungen.

    Aber Fehler habe ich auch gemacht, denn "Nobody is perfect"!

    Welche Rasse oder Mischling ist davon abhängig, welche Art des Zusammenlebens man möchte. Für mich kam z.B. kein Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb in Frage. Ich möchte auch mal entspannt mit abgeleintem Hund in der Natur spazieren gehen können, ohne dass er jeder Fährte hinterher läuft..
    Auch ein Border Collie, der ständig beschäftigt und ausgelastet werden muss, wäre nicht das Richtige für mich.
    So habe ich mich für einen Gesellschafts- und Begleithund entschieden. Auch wenn manches noch immer nicht 100ig klappt, ich würde meinen Hund nicht mehr missen wollen!

  6. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Ich bin mit meiner Hündin gerade mitten in der Welpenphase (sie ist jetzt 4 1/2 Monate alt) und ja, es ist schon anstrengend. Aber die Darstellung von Horus ist an manchen Punkten doch etwas übertrieben.
    Was das Durchschlafen betrifft, so ist sie ein Musterwelpe. Wir haben sie mit 8 Wochen vom Züchter geholt und ich musste nur in den ersten beiden Nächten je einmal mit ihr draußen. Danach hat sie 8 Stunden durchgehalten, ohne zu meckern.

    Was die Stubenreinheit betrifft ist sie weniger „frühreif“. Ich gehe mit ihr sofort nach dem Aufstehen raus (nur kurz zum Pillern und Koten),dann bekommt sie Frühstück, ruht eine halbe Stunde (das macht sie nach jeder der drei Tagesmahlzriten) in der Box und anschließend ist erstes Gassigehen. Dabei üben wir spazierengehen in einem Wohnviertel (lockere Leine, Fuß gehen sowie natürlich die Kommandos pfui, hier und weiter und nicht zuletzt das Verhalten bei vorbeifahrenden Autos. In unserem Viertel fahren nur Anlieger, also gibt es selten Autos, dafür aber auch kaum Gehwege).
    Mittags gibt es einen Ausflug in den Wald oder über die Felder oder an den See, in der ersten Zeit ohne Leine, aber wegen ihrer wachsenden Auonomie ist mir momentan die Schleppleine doch sicherer. Natürlich wird hier auch wieder geübt und zwar das Hören auf Kommandos aus weiterer Ferne. Am Abend ist wieder Gassigehen im Viertel. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass sie nie länger als 1 1/2 Stunden ohne Pinkelmöglichkeit ist, wobei dieses Pinkeln zwischen den Spaziergängen in wenigen Minuten erledigt ist.
    Tja und dann hat man pro Tag noch 1-2 Trainingseinheiten in der Wohnung.
    Alleinbleiben haben wir auch systematisch ansteigend geübt. Sie schafft bisher 1 1/2 Stunden am Stück ohne Probleme.

    Natürlich ist das starke zeitliche Korsett eine Belastung. Hinzu kommen, zumindest bei meiner Hündin, nicht immer vorhersehbare überbordende Temperamentsausbrüche, mit denen man umgehen muss, damit der Hund sich wieder entspannt und zur Ruhe kommt.

    Ich will mit diesem Beitrag sicher nicht so tun als ob mein Tages- und Erziehungsplan mit meiner Hündin ein Musterbeispiel wäre. Ich habe es lediglich als konkretes Beispiel für die TE gedacht, wie so ein Welpentag in etwa aussehen kann.

    Mein Welpe ist mein vierter Hund (nach zehnjähriger Hundepause). Ich bin jetzt im Ruhestand und kann mir rückblickend gar nicht vorstellen, wie wir das mit zwei bis drei Kindern und unseren Berufen früher geschafft haben. Ich glaube, wir haben es einfach mehr schleifen lassen, waren auch viel unbekümmerter. Perfekte Hunde waren unsere Hunde entsprechend ganz sicher nicht, aber sie waren, glaube ich, mit ihrem Leben einigermaßen zufrieden und wir waren es mit ihnen.

    Ich willdamit sagen: Wieviel Arbeit ein Hund macht hängt auch mit den Ansprüchen zusammen, die man an seine Erziehung stellt. Und da war man früher deutlich laxer. Unseren ersten Hund hatten wir in den Siebzigern. Wenn man damals das Wort „Hundeschule“ gehört hätte, hätteman es wahrscheinlich für den Titel eines Bilderbuchs gehalten.
    Geändert von Inaktiver User (08.01.2018 um 18:40 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    @Vienna_

    Bitte denk an die Anonymität im Netz. Durch die Hundenamen gekoppelt mit der Rasse wäre Dein Wohnort eventuell leicht herauszufinden.
    ja du hast Recht @katelbach, natürlich - aufgrund der Züchternamen, ich nehme die raus, ich hab gar nicht daran gedacht - danke!!!

  8. VIP

    User Info Menu

    AW: hund für anfänger

    @jofi
    Sorry, darf ich ein bissl klugscheißen?
    Besser wäre es, die Mahlzeiten nach dem Gassi zu geben oder aber die Ruhepause zwischen erst Mahlzeit und dann Gassi deutlich zu verlängern. Das Risiko für eine Magnedrehung ist dann geringer. Deine Hündin ist zwar nicht so eine große Rasse, aber das Risiko besteht auch bei kleineren Hunden.

    @all

    5 der bisher 7 Hunde meines Lebens kamen als Welpe ins Haus (naja, die Angsthündin ganz knapp vor dem Zahnwechsel). Bis auf die Angsthündin, die nicht normal aufgewachsen ist, haben sich alle schon in den ersten Nächten gemeldet, wenn sie raus mussten - die ersten beiden waren die Hunde meiener Eltern, da hab och das nicht so mitbekommen, aber es wurde berichtet. Bei meinen eigenen definitiv. Die Angsthündin kam ja völlig un-/fehlsozialisiert, die kannte es eh nicht, dass man raus kann.
    Das kann aber auch mit einem älteren Hund passieren: der Tierheimhund von Freunden war 3 Jahre oder länger in einem ausländischen Tierheim und kannte wohl auch nur Beton oder Pflaster. Der geht noch heute von der Wiese auf den Asphalt oder zumindest auf steinigen Untergrund, wenn er mal muss. Daheim hat er lange Zeit die Fliesen in Küche oder Flur aufgesucht, jetzt die gepflasterte Fläche vor der Garage.

    Insgesamt fand ich das Leben mit einem Welpen zwar zeitintend´siv, aber nicht übermäßig anstrengend und schon gar nicht als Belastung.
    Meine beiden "Gebrauchten" waren/sind schweriger in der Erziehung.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

  9. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Danke für den Hinweis, katelbach.
    Unser Züchter plädierte auch für eine Stunde Boxruhe nach dem Fressen. Ich hab das nicht sooooo ernst genommen. Aber ok, das lässt sich einrichten.

    Zeitintensiv ist das Leben mit einem Welpen.
    Und ja, ich empfinde Angebundenheit (auch die, in die man durch kleine Kinder gerät) immer auch irgendwie als belastend. Aber ich nehme es in Kauf weil es einfach dazu gehört.

  10. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nimm eine Katze....
    ist für mich keine option, da ich in einer wohnung im 3. stock wohne und absolut dagegen bin, tieren (egal welchen) den kontakt zur natur zu verweigern. außerdem ist eine katze kein hund

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Naja, ein Hund braucht nicht unbedingt Routine, er braucht Sicheheit und Beschäftigung. Was die meisten Leute unter Auslastung verstehen - Radfahren, Rennen etc. - lastet den normalen Hund nicht aus. Sie brauchen Kopfarbeit und 5-10 Minuten Nasenarbeit im Haus macht einen Hund müde und vor allem zufrieden wie es 2 Stunden am Fahrrad (eine üble Sitte übrigens) nicht schaffen. Kopfarbeit, Suchen und sowas, das lastet aus.
    interessant - wieder was dazugelernt!

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Sie spricht aber davon, dass er auch an Tagen nur eine Stunde weg ist - ich habe es so verstanden, ohne noch weitere kürzere Gänge. Das geht für mich gar nicht. Wenn noch weitere kürzere Gänge hinzukommen, ist es doch ok.
    hier habe ich mich wohl nicht klar ausgedrückt. natürlich weiß ich, dass ein hund öfters am tag raus muss, um sein geschäft zu erledigen. mit der einen stunde meinte ich das, was darüber hinausgeht.

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Was mir nicht "gefällt", sind die hohen Ansprüche der TE an einen Hund, wie sie sehr ausführlich im EP dargelegt wurden, samt Flugreisen etc.
    hier hast du allerdings nicht sorgfältig gelesen. ich zitiere mich jetzt nicht selbst, aber aus meinem eingangspost geht deutlich hervor, dass ich flugreisen mit hunden skeptisch gegenüber stehe und bereit bin, darauf zu verzichten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Immerhin wird hier um Rat gefragt, die Leute die ihre Hunde so gar nicht im Griff haben tun das meist nicht, und daher muss man so jemand doch nicht komplett entmutigen.
    danke

    @hilfskonstruktion und katelbach: die möglichkeit, einen hundetrainer mit ins tierheim zu nehmen, war mir bisher nicht bewusst. ein guter hinweis!

    danke auch allen anderen für die tipps und erfahrungsberichte. ich habe mit meinem partner gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt, als ersten schritt mal bei einem tierheim nachzufragen, ob wir spazierdienste durchführen könnten.

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