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  1. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Aber das körperliche "Auspowern" wird von vielen Hundehaltern ziemlich überbewertet. Ich kenn echt welche, die stehen dann mit dem gelangweilten Border da , schauen auf die Uhr und sagen: eineinhalb Stunden muss icch noch, wir sind erst seit 2 Stunden unterwegs.
    Da ist jetzt für mich die Frage, was du unter normalem Hund verstehst?

    Ich glaub schon, dass viele Hunde mit Gassigehen und normalem Alltagsleben glücklich und zufrieden sind - eine Unsitte ist für mich, sich Arbeitshunde wie Border oder Weimaraner oder Viszla anzuschaffen die man dann tatsächlich mühsam künstlich auslasten muss.

    Es gibt ja schon Stimmen, dass viele Hunde heute neurotisch sind, weil sie vor lauter Auslastung durch die Besitzer gar nicht mehr zur Ruhe kommen. So ganz von der Hand weisen würd ich das nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Natürlich soll ein Hund jeden Tag ausgiebig raus, um Kontakte mit Artgenossen zu haben, gar keine Frage. Aber das körperliche "Auspowern" wird von vielen Hundehaltern ziemlich überbewertet.
    Ich hab kein Wort von "Auspowern" gesagt (das war eher die TE, die mit dem Hund wandern gehen will - was ich ja per se eine gute Sache finde, sofern die Kondition des Hundes mit berücksichtigt bzw. entsprechend aufgebaut wird).
    Aber gerade ein Welpe braucht, sagst du selbst, den Kontakt zu Artgenossen, zu Passanten (Kontakt im Sinn von: "da geht ein fremder Mensch an mir vorbei, wie reagiere ich darauf?"), muss an Verkehrsgeräusche, spielende Kinder, vorbeiflitzende Radfahrer etc. gewöhnt werden, um Sicherheit und Gelassenheit zu entwickeln, und das braucht Zeit,

    Wer einen Hund will, der gelassen und friedlich neben einem über den den Fussgängerstreifen geht, während auf der anderen Seite ein Auto hupt, ein Radfahrer noch schnell vorbeirast und ein Kind mitrennt, der muss das mit dem Welpen/Junghund üben, das kann er ja nicht von jetzt auf sofort.

  3. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    @hilfskonstruktion

    Für einen Anfänger, der noch kein oder kaum kynologisches Wissen hat, finde kc Tierschutztiere, vor allem aus dem Auslandstierschutz, oft keine so gute Empfehlung. Der unüberschaubare Wust an wie auch immer gearteten "Tierschutz"-Organisatinen ist schon für unsereinen schwer durchschaubar. Es gibt viele, die nicht klar kommunzieren und die nur dankbare, liebe, arme bestens geeignete Familienhunde vermitteln. Es kommt nicht selten vor, dass solche Vermittler bei Problemen keine Hilfestellung geben, es zählt nur, dass wieder ein Hund an den Mann gebracht wurde.
    Da hast du Recht, ich würde mir auch einen guten Trainer suchen. Ich hab etliche Hunde in der Nachbarschaft, die auf die Weise gut ausgewählt wurden. Oder man sucht schon vorher Kontakt und fragt einfach Leute mit gut erzogenen Hunden, wo die her sind. Wir haben hier etliche Hunde von einer Orga in der Nähe, das hat sich einfach rumgesprochen dass die einem keine Mogelpackungen andrehen.

    Tierschutzhund ist ja nicht Tierschutzhund, und bevor ich einen Welpen anschaffen würde (was ich auch sehr anspruchsvoll finde) würd ich immer lieber einen Abgabehund aus "guten Verhältnissen" wählen, gibt es ja auch. Also einen, der nicht von der Straße kommt oder sonstwie traumatisiert ist, sondern vielleicht wegen blöder Umstände sein Zuhause verliert.

    Ganz wichtig ist für mich dabei auch, dass man weniger auf eine bestimmte Optik oder Rasse fixiert ist (außer dass man vielleicht keinen extrem kurzbeinigen oder kurznasigen Hund möchte, das find ich vernünftig), sondern mehr auf das passende Wesen schaut.
    Geändert von Inaktiver User (08.01.2018 um 17:11 Uhr)

  4. VIP

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    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [...], sondern mehr auf das passende Wesen schaut.
    Da braucht man aber als komplett Unerfahrener Unterstützung.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: hund für anfänger

    Wir haben unseren dritten Hund und den zweiten Golden Retriever.
    Ich weiß nicht wie aktuell die Zuchten und Kaufpreise sind, unserer war vor 12 Jahren vergleichsweise teuer und von der Züchterin top sozialisiert.
    Würde ich mir immer wieder holen.

    Urlaub: Der aktuellen Hündin macht Autofahren nichts aus, die alte hat bei mehr als 30 Minuten gebrochen. Immer...
    Kannst dir ja vorstellen, wie viel Spaß eine Urlaubsreise so gemacht hat.
    Flugreisen: wir haben uns in der Familie so aufgeteilt, dass immer einer zuhause blieb und sich gekümmert hat. Flugreise, anderes Klima.. nur für zwei Wochen Urlaub, das wäre zuviel für die Hunde gewesen.

    Auslastung/Beschäftigung: bei mehr als 1,5 h Wanderung legt sie sich hin und will nicht mehr. Aber Bällchen suchen, Leckerlis finden, da macht sie mit.
    Man muss schauen, wofür die Hunde mal gezüchtet wurden.

    Familie: Eifersucht hat sie beim Baby dadurch gezeigt dass sie sich beim kuscheln dazwischen gedrängt hat. Aber gänzlich ohne Aggression. Wir haben die ersten Monate alle in einem Zimmer geschlafen ;-)

    Was Spaß macht (aber zeitintensiv ist): sie wurde zm Therapiehund ausgebildet und geht zu Demenzkranken und Menschen mit Behinderungen. Das macht ihr irrsinnig Spaß.

    (Werbung Ende ;-))

  6. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Da braucht man aber als komplett Unerfahrener Unterstützung.
    Ja, auf jeden Fall!

    Ich wollt nur nochmal betonen, dass das Wesen weit wichtiger ist als das Aussehen.

    Wie viele Westies oder Jack Russells wurden gekauft, weil sie so niedlich ausschauen - in den meisten Fällen ein fataler Fehler.

  7. VIP

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    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaub schon, dass viele Hunde mit Gassigehen und normalem Alltagsleben glücklich und zufrieden sind - eine Unsitte ist für mich, sich Arbeitshunde wie Border oder Weimaraner oder Viszla anzuschaffen die man dann tatsächlich mühsam künstlich auslasten muss.
    Da geh ic h völlig konform mit Dir. Aber man sollte das Hirn trotzdem nicht ganz außer Acht lassen. Gerade bei unsicheren oder ängstlichen Hunden (schon wieder Tierschutz) gehört Nasenarbeit zur Therapie. Auch bei hibbeligen Hunden sind Suchspiele Klasse! Erfolgserlebnisse geben Sicherheit, die Konzentration und auch die kognitiven Fähigkeiten werden besser, sie lernen besser. Ganz davon abgesehen fördert es das Team Hund-Mensch.

    Es gibt ja schon Stimmen, dass viele Hunde heute neurotisch sind, weil sie vor lauter Auslastung durch die Besitzer gar nicht mehr zur Ruhe kommen. So ganz von der Hand weisen würd ich das nicht.
    Genau. Sie sind Balljunkies oder hetzen das Frisbee oder sogar das ferngesteuerte Spielzeugauto. Ein Hund, der einen Teil seines Futters sucht, ist ausgelastet und zufrieden. Ganz ohne Hibbelei.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab kein Wort von "Auspowern" gesagt (das war eher die TE, die mit dem Hund wandern gehen will - was ich ja per se eine gute Sache finde, sofern die Kondition des Hundes mit berücksichtigt bzw. entsprechend aufgebaut wird).
    Ich habe mich auch nicht af Dein Post bezogen, sondern mich rein akademisch geäußert, WEIL ich eben täglich einen Haufen Balljunkies sehe und ihre Menschen sich unter 3,5 oder 4 Stunden nicht heimtrauen, oder welche, die ihren Hund am Fahhrad nebenher laufen lassen, WEIL sie keine Ahnung haben. Caniden an siich sind nicht als Ausdauersportler angelegt. Sie fläzen rum, wenn sie nicht jagen müssen, und sie patrouillieren ihr Revier ab.
    Ein bekannter Kynologe sagte mal: "Glauben Sie wirklich, ein Wolf würde Agility machen? Ein Frisbee jagen? Glauben Sie, ein Mustang springt über einen Baumstamm, wenn er auch anders auf die andere Seite kommt?"

    Zum nicht sozialisierten Hund: Da rennst Du bei mir offene Türen ein. Ich lebe mit einem Kaspar Hauser. Meine Angsthündin ist der Inbegriff eines Hundes mit Deprivationsschaden oder sogar schon Deprivationssyndrom.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. User Info Menu

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    J
    Ich wollt nur nochmal betonen, dass das Wesen weit wichtiger ist als das Aussehen.
    Es ist auch Charaktersache, auch spielt das Umfeld eine Rolle - denke ich. Auch innerhalb der selben Rasse können die Hunde komplett verschieden sein.

    Meine Nachbarn haben jetzt den 3. Leonberger vom selben Züchter. Die sind alle grundverschieden vom Charakter und wurden alle als Welpen geholt.

    Der ältere Rüde der war total ruhig und ausgeglichen .Die Hündin, sie ist jetzt knapp 5, ist der volle Wildfang. Bis heute noch. Sie folgt nicht wirklich, immer noch nicht. Der neue junge Rüde ist jetzt knapp zwei und eigentlich viel ruhiger, jedoch richtet er sich aber durchaus auch voll nach der Hündin. Macht also jeden Mist mit, den sie auch macht, wenn es sein muss. Und die Halter sind sehr erfahren, auch von klein auf Hundehalter.

    Es sind einfach Lebewesen mit Charakter.
    Geändert von Vienna__ (08.01.2018 um 18:42 Uhr)

  9. VIP

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    AW: hund für anfänger

    @Vienna_

    Bitte denk an die Anonymität im Netz. Durch die Hundenamen gekoppelt mit der Rasse wäre Dein Wohnort eventuell leicht herauszufinden.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

  10. Inaktiver User

    AW: hund für anfänger

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen

    Es sind einfach Lebewesen mit Charakter.
    Ja klar, es gibt keine zwei gleichen Hunde, wie es auch keine zwei gleichen Menschen gibt.

    Aber ein lauffreudiger Bernhardiner ist halt eher die Ausnahme, genau wie ein lauffauler Dalmatiner.

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