Wir leben mit einem großen Herdenschutzhund zusammen und es ist eine Menge Arbeit und auch Zeitaufwand.
Es ist ja nicht nur das Gassigehen...Gassi gibt es bei uns gar nicht, nur große Waldspaziergänge...
Und mit dem perfekt hören ist das so eine Sache....klapp, klappt nicht, klapp, klappt nicht.
So ein Hund möchte ja auch beschäftigt werden, Kopfarbeit usw.
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Thema: Welche Hunderasse
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17.11.2017, 11:31Inaktiver User
AW: Welche Hunderasse
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17.11.2017, 11:35
AW: Welche Hunderasse
Nein er wird natürlich nicht draußen gehalten!
Er nimmt ganz normal am Familienleben teil.....
Auch wenn er mal alleine ist (Wenn man einen Termin hat oder kurz was besorgen muss) wird er IM Haus gehalten.
Allerdings kam es eben schon öfter vor, dass sich vermeintliche Handwerker im Garten aufgehalten haben oder ums Haus geschlichen sind. Er soll einfach erst mal abschreckend wirken und Bellen / einschüchtern /verjagen falls sich jemand fremdes zutritt zum haus verschaffen will
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17.11.2017, 11:38Inaktiver User
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17.11.2017, 12:21Inaktiver User
AW: Welche Hunderasse
Unser Dobermann ist drinnen, wenn wir da sind. Er will bei seinem Rudel sein, guckt ganz traurig, wenn er nicht rein darf.
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17.11.2017, 12:28Inaktiver User
AW: Welche Hunderasse
Der klassische Reitbegleithund ist ja der Dalmatiner.

Ich hatte 15 Jahre einen, und ich finde, das ist ein perfekter Familienhund, menschenfreundlich und anhänglich. Braucht aber viel Bewegung, aber 2h am Tag find ich absolut ausreichend.
Es ist kein ausgesprochener Wachhund (eher Kampfschmuser), aber von der Größe her schon beeindruckend, reicht ja wenn er bellt wenn wer kommt, und im Ernstfall würd er schon auch verteidigen.
Von ausgesprochenen Wachhunden wie Herdenschutzhunden oder Schweizer Sennenhund würd ich eher abraten, die muss man schon im Griff haben, und irgendwo hin mitnehmen ist nicht so ihrs.
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17.11.2017, 13:07
AW: Welche Hunderasse
Rein körperliches "Auspowern" wird überbewertet. Hunde sind diurch Rzumrennen (ohne Jagd(ersatz) bei vielen Rassen) nicht ausgelastet. Die Balljunkies bei den Hütehunden, die wie irr hinter Frisbees oder Bällen herjagen und sonst für nichts zu gebrauchen sind, bräuchten eigentlich ein Grüppchen zum Hüten. Nur so als Beispiel.
Klassische und noch nicht so lang "in" gewordene Arbeitsrassen bekommen durch nicht rasssegerechte Auslastung (sprich Arbeit) öfter psychische Probleme. Bei den Fachleuten herrscht die Ansicht bezüglich der Hüütehunde vor, dass sie als reine Gesellschaftshunde Angststörungen entwickeln und sich "vor ihrem eigenen Schatten fürchten" (Aussage einer mir bekannten FTÄ für Verhalten).
Vom Herdenschutzhund (Maremmano, Kaukasier, Kuvasz, Kangal etc.) würde ich grundsätzlich abraten, außer man hat einen Schrottplatz, den der Hund bewachen soll oder man arbeitet wirklich sehr, sehr viel mit dem Hund.
Meine beiden Hunde bellen, wenn es läutet oder wenn sie ungwohnte Geräusche hören oder Handwerker auf meinem Grundstück sind oder auf den Nachbarsgrundstücken nah an den Zaun kommen. Meine Angsthündin (Mischling mit hohem Windhundanteil) fängt an, aus Unsicherheit natürlich, und die coole Goldene macht dann mit. Letztere hat einen beeindruckenden Bass, man könnte meinen, hinter der Tür stehet ein 75-Kilo-Hund.
Von den typischen Schutzhundererassen würde ich auch eher abraten. Sie können bei nicht adäquater Beschäftigung und nwenig Erfahrung des Halters auch leicht kritisch werden.
Wenn ich in einem anderen Bundesland leben würde oder in Australien, dann hätte ich als einen "Multi-purpose"-Hund wahrscheinlich einen Staff oder Pitbull. Gute Sozialisation und Erziehung vorausgesetzt (aber das gilt für jeden Hund), sind sie tolle Familienhunde. Lustig, spielfreudig bis ins hohe Alter, große Schmuser, loyal. Im englischsprachigen Ausland heißen sie auch Nanny dogs. Und wachsam sind sie auch.
Rhodesian Ridgebacks wären auch was, sind mir aber zu schwer - im Krankheitsfall könnte ich keinen so schweren Hund mehr tragen. Meine Goldene könnte ich wenigstens noch ins Auto heben.Geändert von katelbach (19.11.2017 um 13:05 Uhr)
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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17.11.2017, 13:08Inaktiver User
AW: Welche Hunderasse
Liebe Einhorn,
oft ist es ja so, dass Mensch sich in eine Hunderasse verguckt hat,
obwohl die nicht zu seine Lebensumständen passt – oder schlimmer,
gerade Mode ist. Ich könnte heulen, wenn ich die vielen Möpse hier in München
sehe, die nach Luft ringend hier Frauchen/Herrchen hergezogen werden.
Dazu kommt, dass nicht jeder Vertreter seiner Rasse dem ihm zugeschriebenen
Rassemerkmalen entspricht. Ich hatte beispielsweise eine Berner Sennenhündin,
bei der so ziemlich alles anders war, als dieser Rasse eigentlich zugesprochen wird.
Drum meine Frage:
könnt Ihr Euch vorstellen, einen Hund aus dem Tierheim zu holen?
Diese Tiere können in der Regel gut eingeschätzt werden und ein verantwortungsvolles Tierheim
oder ein Tierschutzverein schaut, ob Euer potenzielles neues Familienmitglied gut zu Euch passen
könnte – auch wenn die Tierheimsituation nicht gänzlich mit einem Familienleben zu vergleichen ist.
Und dann würde ich mich durch manche Anmerkungen im Forum nicht verunsichern lassen.
Selbstverständlich muss ein so verantwortungsvoller Schritt hinterfragt und gut durchdacht sein.
Aber man sollte die Kirche auch im Dorf lassen – wenn ich manches lese, dann dürfte doch kein
Mensch mehr ein Haustier halten...
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19.11.2017, 11:12
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19.11.2017, 11:19Inaktiver User
AW: Welche Hunderasse
Keine Rasse beim Züchter kaufen, sondern im Tierschutz umsehen. Die Tierheime und Pflegestellen sind voll von lieben Hunden, die dringend ein Zuhause suchen. Und gerade, wenn der Hund "nur" mal bellen soll als Security und keine Spezialaufgaben erfüllen, gibt es Millionen Mischlinge, die passen könnten.
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19.11.2017, 11:41
AW: Welche Hunderasse
@katelbach
also kauft man zum Hütehund eine Gruppe Gänse. Die bewachen das Haus und der Hund hütet die Gänse.
Wir haben keinen Hund. Jedoch unser Nachbarshund, der auch anschlägt wenn sich Fremde nähern. Keine Rasse, er war ein Strassenhund. Charakterlich verschmust und verspielt, gut erzogen. Zweimal am Tag gehen die Nachbarn mit ihm länger raus, also mind. 45-60 Minuten. Mehrmals in der Woche die Langstrecke mit Herrchen auf dem Fahrrad. Zusätzlich täglich kurze Gänge für sein Geschäft. Er ist viel im Garten, aber nur selten ganz allein.
Wenn es mir um die Haussicherheit geht, wäre Technik die erste Wahl und der Hund nur zusätzlich.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte



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