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  1. Inaktiver User

    Nachbarschafts-Konflikt

    Hallo in die Runde,

    meine Nachbarin behauptet, mein Kater macht in ihren Garten. Sie erwartet nun täglich von mir, dass ich zu ihr herüber gehe und "Häufchen" einsammle, die nicht eingebuddelt herum liegen. Seit Anfang der Woche war ich täglich drüben. Am Montag war es echt viel...

    Ich finde nun jeden Tag einen Zettel auf meiner Fußmatte, dass ich etwas wegmachen soll.
    Heute hat mein Kater bei Regenwetter definitiv das Katzenklo 2 mal benutzt. Trotzdem wieder ein Zettel vor meiner Tür.
    Die Nachbarin hat sich schon bei der Hausverwaltung beschwert und will nun auch noch die Polizei einschalten.

    Ich bin ihr schon soweit entgegen gekommen, dass ich Kot entferne und Katzenschreck streue, da ich denke, mein Katerchen ist sicher einer von mehreren Katzen in der Umgebung und er macht bei schönem Wetter auch mal draußen.

    Schon im letzten Jahr habe ich ihr angeboten, dass sie mich informieren soll, wenn sie wieder etwas feststellt. Ich habe schon einen Flechtzaun in eine Ritze der Sichtschutzwand geklopft, weil Katerli da immer durchschlüpfte. Sie sagte nichts mehr, sondern sammelte all ihre Wut, die sich vorige Woche entladen hat.

    Die Nachbarin weiß nun??, dass es nur mein Kater ist (hat aber auch gesagt, sie kann es nicht beweisen, da sie 10 Stunden außer Haus ist tägl.).

    Ich bin Mieterin in einem Mehrfamilienhaus in einem städtischen Misch/Randgebiet mit Mehr-und Einfamilienhäusern.

    Mein Kater ist 17 Jahre und immer Freigänger, seit er lebt. Bin vor einem Jahr umgezogen, habe eine vermietete Eigentumswohnung bezogen.

    Ich soll nun meinen Kater abschaffen oder einsprerren, sagt sie. Es steht aber im Mietvertrag, dass ich eine Katze habe und eine Katzenklappe war schon in der Wohnung vorhanden!
    Diese Nachbarin behauptet, es sei in der Eigentümerversammlung ewig beschlossen, dass Tierhaltung verboten sei.

    Was kann ich tun?
    Geändert von Inaktiver User (10.08.2017 um 22:29 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Der Nachbarin höflich begegnen, sich aber nicht länger auf ihre (Macht-)Spielchen einlassen.
    Sie merkt, dass Du auf ihre Vorgaben anspringst und fordert immer mehr. Erst Häufchen einsammeln, dann Katze abschaffen?
    Waum lässt Du Dich von ihr so verunsichern? Dir ist es erlaubt, die Katze zu halten.

    Sie behauptet, es sei ausschließlich Deine Katze, die in ihren Garten macht? Aber sie kann es nicht beweisen?
    Glaubst Du ihr denn? Wie realistisch ist es, dass eine einzige Katze, die "auch mal draußen macht", diese Riesenmengen hinterlässt?

    Falls die Eigentümerversammlung jemals beschlossen hätte, die Tierhaltung zu untersagen, ist Dein Vermieter ihr Ansrechpartner. Das muss Dich gar nichts angehen, zumal diese Behauptung ebenfalls bezweifelt werden darf.

    Ich finde, Du kommst ihr mit dem Häufchensammeln schon sehr entgegen. Belass es dabei.

  3. User Info Menu

    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Kannst Du den Kater mal eine Woche oder so bei jemanden in Pflege geben oder nicht rauslassen? Ohne es ihr zu sagen? Und wenn sie dann immer noch behauptet, es wären Häufchen von Deinem Kater, dann weißt Du Bescheid und kannst ihr gepflegt einen Vogel zeigen.

  4. Inaktiver User

    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo in die Runde,

    meine Nachbarin behauptet, mein Kater macht in ihren Garten. Sie erwartet nun täglich von mir, dass ich zu ihr herüber gehe und "Häufchen" einsammle, die nicht eingebuddelt herum liegen. Seit Anfang der Woche war ich täglich drüben. Am Montag war es echt viel...
    Also, erstmal würde ich klar stellen, dass es nur sehr sehr wenige Katzen gibt, die ihren Kot nicht vergraben
    Bei denen, die ihren Kot offen liegen lassen, handelt es sich meist um unkastrierte, sehr potente Kater, die dadurch anderen Katern klar machen wollen, dass sie im Revier das sagen haben.

    Das wird auf deinen Kater nicht zutreffen. Er ist 17 und ich nehme mal an, kastriert.

    Davon abgesehen, setzten Katzen in der Regel 1-höchstens 2 x täglich Kot ab, es sei denn, es stimmt mit der Verdauung etwas nicht.

    Das mal zu einen.

    Dann solltest du mal feststellen, ob es überhaupt Katzenkot ist.
    Bei uns ist derzeit die über die ganze Wiese Igelkot verteilt und nicht nur über die Wiese, sie kacken auch auf's Pflaster, in die Nähe der Mülltonnen, weil dort die gelben Säcke stehen und sie gucken ob dort was eßbares ist.
    Ich mache also derzeit jeden Tag einige Häufchen Igelkacke weg.
    Auch haben wir hier bei uns Marder - ein Grund mit, warum ich unsere Katze nicht nachts raus lasse. Auch dieser kackt in die Wiese und vergräbt im Gegensatz zur Katze seinen Kot natürlich nicht.

    Ich finde nun jeden Tag einen Zettel auf meiner Fußmatte, dass ich etwas wegmachen soll.
    Heute hat mein Kater bei Regenwetter definitiv das Katzenklo 2 mal benutzt. Trotzdem wieder ein Zettel vor meiner Tür.
    Die Nachbarin hat sich schon bei der Hausverwaltung beschwert und will nun auch noch die Polizei einschalten.
    Dann mache du das umgekehrt: du gehst als erstes auf die Hausverwaltung zu und sagst, diese Nachbarin würde dich tyrannisieren!
    Erkläre ihnen, was ich da oben geschrieben habe und auch, dass dein 17jähriger Kater einmal pro Tag Verdauung hat und dazu oft seine Katzenkiste benutzt, weil das für ihn in seinem Alter ziemlich bequem ist.
    Sage ihnen, dass du um des Friedens willen bis jetzt alles weg gemacht hast, obwohl du überzeugt bist, dass es nicht von deinem Kater ist - das es jetzt aber überhand nimmt!

    Ich bin ihr schon soweit entgegen gekommen, dass ich Kot entferne und Katzenschreck streue, da ich denke, mein Katerchen ist sicher einer von mehreren Katzen in der Umgebung und er macht bei schönem Wetter auch mal draußen.
    wie schon gesagt, Katzen vergraben das normalerweise.
    Wenn du ein Stück Garten hast, dann kannst du bei dir an einem Stück schön die Erde lockern und du wirst sehen, wie er da buddeln wird, sein Häufchen in das Loch macht und dann schön zu buddelt.


    Die Nachbarin weiß nun??, dass es nur mein Kater ist (hat aber auch gesagt, sie kann es nicht beweisen, da sie 10 Stunden außer Haus ist tägl.).
    sie redet dummes Zeug! Woher will sie wissen, dass es dein Kater ist, wenn sie gar nicht da ist? Da haben andere Tiere 10 Stunden Zeit durch ihren Garten zu laufen!

    Mein Kater ist 17 Jahre und immer Freigänger, seit er lebt. Bin vor einem Jahr umgezogen, habe eine vermietete Eigentumswohnung bezogen.

    Ich soll nun meinen Kater abschaffen oder einsprerren, sagt sie. Es steht aber im Mietvertrag, dass ich eine Katze habe und eine Katzenklappe war schon in der Wohnung vorhanden!
    Diese Nachbarin behauptet, es sei in der Eigentümerversammlung ewig beschlossen, dass Tierhaltung verboten sei.
    Erstens hast du es im Mietvertrag stehen und zweitens kann Katzenhaltung sowieso nicht mehr verboten werden.
    Allerdings weiß ich nicht, wie diese Frau drauf ist, ob sie in ihrer Wut nicht soweit gehen würde, deiner Katze etwas böses zu wollen :-/

    Was kann ich tun?[
    Er ist ja nun schon 17, ein schönes Alter, da braucht er keinen Stress mit dieser blöden Nachbarin.
    Wenn du ein Stück Garten hast, meinst du, du könntest es so herrichten, dass er da nicht mehr raus kann, sondern sich nur noch bei dir im Garten aufhalten kann? Zu seiner eigenen Sicherheit?

  5. gesperrt

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    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Schick sie zur Polizei.
    Die werden ihr so ziemlich alles erzählen, was hier bereits geschrieben wurde und auch noch, dass pro Haushalt zwei Katzen der Freilauf gestattet ist und Anwohner das tolerieren müssen - oder sagen, dass sie nicht zuständig sind.

  6. Inaktiver User

    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Hallo Rosalia,

    völlig daneben von Deiner Nachbarin. Als ob Dein Kater plötzlich 3x soviel kackt und dann noch nicht mal verbuddelt.

    Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber bei uns ist es seit ca. 1,5 J. übelst geworden, was die Füchse angeht. Ich finde auch große Haufen im Garten - sicher nicht von der Katze - die verbuddelt. Aber das mit den Füchsen nimmt überhand. Der chillt in meiner Lounge, fläzt im Gras, gestern stand er sogar im Hochpaterre vor der Terrassentür und wollte - wie die Katze - reingelassen werden! Ich bin sicher, der kackt in den Garten die ganzen Haufen. Vertreiben lässt er sich nicht. Er hat überhaupt keine Scheu.

    Das kannst mal der Frau sagen. Im Zweifel lässt die Kacke untersuchen.

    Zuständig hier in Stuttgart ist das Jagdamt. Ich habe da schon angerufen. Weil - Tierliebe hin oder her - das ist echt nicht ohne mit den Füchsen. Frag doch mal bei Deinem zuständigen Jagdamt nach.

    Fakt ist doch, dass die ganze Kacke nicht von Deinem Kater kommen kann - gute Verdauung hin oder her. Lass Dich nicht einschüchtern!

  7. VIP

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    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Fuchskacke sieht anders aus, das kann man unterscheiden.

    Die Nachbarin hat einen bequemen Sündenbock gefunden.
    Ich würde, wäre ich in Deiner Situation, der Nachbarin anbieten, einen DNA-Test zu machen. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:
    • die Nachbarin rudert zurück, weil es zu erwarten ist, das die Hinterlassenschaften nicht von Denem Kater stammen, sie das weiß und ihr das peinlich ist,
    • Du hast einen Beweis, dass Dein Kater nicht der Kacker ist,
    • die Nachbarin hat einen Beweis, dass es Dein Kater ist.


    Soweit ich mich erinnere, werden manchmal DNA-Tests wegen Hundekot eingesetzt.

    Den Kater mal ne Woche einzusperren (nachweislich, aber ohne Ansage, falls sie Dich auf dem Kieker hat), finde ich auch gut.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. gesperrt

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    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Schick sie zur Polizei.
    Die werden ihr so ziemlich alles erzählen, was hier bereits geschrieben wurde und auch noch, dass pro Haushalt zwei Katzen der Freilauf gestattet ist und Anwohner das tolerieren müssen - oder sagen, dass sie nicht zuständig sind.
    Genauso - unfassbar, dass du da antanzt, wenn deine Nachbarin ruft.

    Ich würde gar nichts anbieten, gar nichts wegmachen und mein Leben weiterleben. Einmal laut werden und gut ist.
    Wie gesagt, lass sie die Polizei wegen Katzenkacke holen, das wird witzig.

  9. Inaktiver User

    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Den Kater mal ne Woche einzusperren (nachweislich, aber ohne Ansage, falls sie Dich auf dem Kieker hat), finde ich auch gut.
    Nicht einsperren, sondern in eine Katzenpension bringen und die Unterbringung bestätigen lassen. Dann kannst du anschliessend der Nachbarin einen Wisch unter die Nase halten, dass deine Katze in dieser Woche tatsächlich nicht da war...

    Ansonsten: fotografiere die Kacke mal genau und vergleiche sie dann mit Bildern von Katzenkacke, Igelkacke und Fuchskacke. Vielleicht zeigt sich schon so eindeutig, dass es gar keine kätzischen Hinterlassenschaften sind.

  10. VIP

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    AW: Nachbarschafts-Konfikt

    Zitat Zitat von Bamboo82 Beitrag anzeigen
    Genauso - unfassbar, dass du da antanzt, wenn deine Nachbarin ruft.

    Ich würde gar nichts anbieten, gar nichts wegmachen und mein Leben weiterleben. Einmal laut werden und gut ist.
    Viel zu riskant, denn solche Konflikte eskalieren nicht selten auf Kosten des Tieres. Giftköder, Verstümmelung, ...

    Um meiner Tiere willen würde ich immer deeskalieren. Wobei ich sonst nicht konfliktscheu bin.


    @Horus

    Stimmt. Mit Bescheinigung ist die bessere Idee.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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