Das macht mir Hoffnung, dass es gut klappt. Wie lange hat es denn gedauert, bis es gut lief?
Meine Große hat sich gerade etwas seltsam verhalten. Sie hat an mir geschnüffelt, dann ist sie mir auf den Schoß gesprungen und hat extrem zu treteln angefangen. Auch an meiner Strickjacke hat sie genuckelt und sich regelrecht darin vergraben. Und ziemlich gesabbert. Das hat sie noch nie gemacht und es ging sicher 10-15 min. Dann hat sie sich normal auf meinem Schoß zusammen gerollt und ist eingeschlafen. Das wiederum hat sie schon öfter gemacht. Mir ist klar, dass sie die Kleine gerochen hat aber war das Eifersucht? Erinnerung an die eigene Kindheit? Oder was ganz anderes?
Die Kleine ist unter ihre Kuscheldecke gekrochen und eingeschlafen. Haben viel getobt heute. Nur ihre Füße gucken raus![]()
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21.08.2017, 19:13
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
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22.08.2017, 11:08
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Ich bin ganz fasziniert, wie schnell das Kleine lernt. Da sie sich munter die Krallen am Sofa wetzte, hab ich sie vor den Kratzbaum gesetzt und ihr gezeigt, dass sie dort kratzen soll. Jetzt macht sie das tatsächlich.
Auch ist sie eine gute Jägerin. Keine Mücke ist vor ihr sicher und eine Spinne hat sie auch schon erlegt (und gefressen
)
Das mit dem einen Raum war übrigens eine gute Idee. Sie fühlt sich hier im Wohnzimmer total sicher. Jetzt hab ich mal die Küchentür aufgemacht und sie ist ganz vorsichtig rein. Beim ersten Geräusch rannte sie zurück bis durch die Tür und ab Schwelle war sie wieder ganz die coole Socke. Mal sehen, bis wann es dauert, dass das auch in der Küche so ist. Als nächstes mache ich dann die Schlafzimmertür auf. Ich hab sowieso keine Lust, noch die nächsten Wochen auf dem Sofa zu campieren. Wäre schön, wenn sie irgendwann mit im Schlafzimmer schläft.Geändert von Cendra (22.08.2017 um 11:14 Uhr)
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22.08.2017, 15:41Inaktiver User
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Cendra, Katzen haben Duftdrüsen an den Pfotenballen und zwischen den Zehen, die zum Reviermarkieren gebraucht werden. Das "Treteln" dient dazu, einerseits einen kuscheligen Schlafplatz herzurichten (in der freien Natur würden sie so Gras und Kraut niedertreten und eine Kuhle fabrizieren) und anderseits, diesen Schlafplatz gezielt zu markieren.
Auch im Speichel befinden sich Duftstoffe.
Die Katze hat den zusätzlichen Geruch des "neuen Kätzchens" an dir wahrgenommen und dich deshalb wieder mit ihrem eigenen Geruch "parfümieren" wollen. Eifersucht würde ich das nicht nennen, das ist ein allzu menschliches Gefühlskonstrukt. Eher Reviermarkierung.
Die Geruchsvermischung ist wichtig für die gegenseitige Akzeptanz der beiden Katzen. Es sollte nicht nur die alte Katze die neue an dir riechen können, sondern auch die neue die alte. Mit der Zeit bildet sich durch die Geruchsvermischung (mit den drei Komponenten "du", "alte Katze" und "neue Katze" ein neuer Gesamtstallgeruch heraus, mit dem sich beide Katzen identifizieren und mit dem beide heimisch sind.
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23.08.2017, 12:24
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
@ Horus:
Ich bin danach mit dem "Duft" meiner Katze wieder zum Katzenkind gegangen und das nimmt den Geruch ziemlich unbeeindruckt zur Kenntnis. Spielt ja auch mit den Sachen meiner Katze. Es kennt den Geruch also von Anfang an. Bei meiner Großen hat mich nur diese Verhaltensänderung gewundert. Sie hat sich selbst wie das Kitten benommen.
Momentan straft sie mich jedoch mit Missachtung. Ich darf sie zwar füttern und auch die täglichen Übungen mit ihr machen aber anfassen lässt sie sich von mir nicht. Ich hoffe, das wird wieder besser.
@Katelbach:
Ich habe mich jetzt mal in die FIP-Thematik eingelesen und mich dagegen entschieden, sie beide impfen zu lassen. Ausschlaggebend war vor allem die Aussage, dass die Wirkung der Impfung umstritten ist und eventuell sogar den Ausbruch auslösen kann
wozu würdest du denn raten, du bist tierärztin, oder
ups, taste für groß-und kleinschreibung hängt grad
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23.08.2017, 15:26
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Nach der Lektüre, die ich auf Katelbachs Hinweis hinter mir habe gehe ich davon aus, dass Du FIP meinst. Ich nehme auf jeden Fall eine Kotprobe des Kittens mit und lasse sie auf Coronaviren untersuchen. Ich bin zugegeben gerade leicht panisch, meine Katze ist mein ein und alles und ich könnte es nicht ertragen, dass ihr sowas grauenhaftes zustößt. Dem Kitten natürlich auch nicht aber ich habe keine Ahnung, wie ich bis morgen (TA-Termin) an den Kot der Katze kommen könnte. Sie benutzt ihre Toiletten ja nicht. Selbst wenn sie über Nacht drin ist, verdrückt sie es sich, bis sie in den Garten kann.
Ich wünschte gerade, ich hätte nie von dieser Krankheit erfahren. In 30-jähriger Freigängerhaltung ist mir sowas bisher zum Glück erspart geblieben und ich hielt CNI - hab ich zweimal hinter mir - für das größte Übel in der Welt der Katzenkrankheiten
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23.08.2017, 16:11
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Den Schnelltest gibt es schon lange und das schnell bedeutet nicht, dass er schneller erkennen kann.
Das ist ein gewöhnlicher ELISA, den der Tierarzt für gewöhnlich im Haus hat.
Tja. Hast Du denn diagnostische Lücken berücksichtigt?Ein Gitter habe ich schon besorgt und mit der TA auch über die Zusammenführung gesprochen. Aus ihrer Sicht spricht nichts dagegen, nach der Impfung damit zu beginnen. Natürlich unter Aufsicht und zunächst mit dem Gitter.
Nicht wirklich oder?
Sie hat sich bloß ein Nest gebaut.
Mit Treteln regen die Milchkitten den Milchfluss der Mama an.
So kenn ich es zumindest.
Manche behalten diese Tretelbewegungen ein Leben lang bei.
Keine Ahnung, wie Du darauf kommst.
Nimm 3 und lass auch gleich auf Giardien testen.Ich nehme auf jeden Fall eine Kotprobe des Kittens mit und lasse sie auf Coronaviren untersuchen.
Coronaviren interessieren Dich nicht.
Die sagen nämlich so nichts aus.
Damit Corona-Viren FIP auslösen müssen sie mutieren - und das geht nur im Körper der jeweiligen Katze.
Es wird davon ausgegangen, dass es bestimmte aggressivere Stämme gibt, die zu diesen Mutationen neigen.
FIP ist doof - keine Frage - Coronatest nützt Dir gar nix.Ich bin zugegeben gerade leicht panisch, meine Katze ist mein ein und alles und ich könnte es nicht ertragen, dass ihr sowas grauenhaftes zustößt. Dem Kitten natürlich auch nicht aber ich habe keine Ahnung, wie ich bis morgen (TA-Termin) an den Kot der Katze kommen könnte. Sie benutzt ihre Toiletten ja nicht. Selbst wenn sie über Nacht drin ist, verdrückt sie es sich, bis sie in den Garten kann.
Ich wünschte gerade, ich hätte nie von dieser Krankheit erfahren. In 30-jähriger Freigängerhaltung ist mir sowas bisher zum Glück erspart geblieben und ich hielt CNI - hab ich zweimal hinter mir - für das größte Übel in der Welt der Katzenkrankheiten
Eine sinnvolle Testung auf FIV und FeLV, Impfungen, etc sind viel wichtiger.
Gegen FIP könntest Du momentan wenig tun.
Ist aber auch nicht unbedingt wahrscheinlich, kann immer sein, aber da ist anderes häufiger und nicht weniger gefährlich..Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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23.08.2017, 18:47Inaktiver User
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Falls Du mich meinst, es hat von Anfang an gut geklappt.
Da ich jetzt rd. 45 Jahre immer ein Pärchen von (Wohnungs-)Katzen habe, wurde mir erst hier im Forum klar gemacht, was ich alles falsch gemacht habe und welche Probleme es gibt. Nur das erste Paar - eine Siamesin und ein Angorakater - waren 1 Jahr auseinander. Da die Katzen sich jedoch nicht alle gleichzeitig in den Katzenhimmel verabschieden, hatte das nächste Paar dann einen erheblichen Altersunterschied. Die Siamesin verstarb mit 14 Jahren, der Angorakater mit 18. Die nächste, eine Perserkätzin, war dann bereits vier Jahre jünger als der Angorakater. Und das ging dann so weiter. Der Altersunterschied wurde mit der Zeit immer größer. Hinzu kamen dann in Abständen auch noch in Folge zwei damals Baby-Hündinnen zu den Katzen. Die Hündinnen und die nachfolgenden Katzen wurden durch die Bank 16 Jahre alt. Also soviel falsch scheine ich wohl nicht gemacht zu haben.
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24.08.2017, 14:12Inaktiver User
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Treteln - den Milchtritt und nuckeln, ist meist ein Zeichen, dass eine Katze sich bei dir total wohl fühlt.
Oft machen das Kätzchen, die zu früh von der Mutter weg sind, die brauchen das dann irgendwie noch.
Gibt aber auch durchaus Katzen, die lange genug bei Mama waren und das trotzdem machen, wenn sie bei ihrem Lieblingsmensch sind - wir hatten mal so einen Kater.
Also: zum einen machen sie es, wenn sie sich superwohl fühlen...treteln, nuckeln, sabbern.
Sie machen es aber auch, um sich selber zu beruhigen. Treteln, nuckeln, sabbern = bei (Katzen)Mama = Sicherheit.
Es kann schon sein, dass der Geruch der fremden Katze sie beunruhigt hat.
Sie haben zwar auch Duftdrüsen zwischen den Zehen zur Markierung, aber hier glaube ich eher, es dient zur Beruhigung - u. du bist schließlich die Katzenmama und gibst Schmuseeinheiten und Sicherheit :)
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24.08.2017, 14:20Inaktiver User
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Das kann dir wirklich niemand sagen, weil jede Katze verschieden ist und anders damit umgeht.
Unser "alter" Kater und das junge Kätzchen (die jetzige schwierige) - von der ersten Minute an. Das war ein Wunder. Er hat sie geliebt und sie ihn. Lagen am gleichen Abend schon zusammen.
Dann hatten wir eine gescheiterte Zusammenführung, die mussten wir abbrechen, weil die ältere den Kleinen gar nicht mochte und ihn nur getrietzt hat.
Jetzt ist die Kleine seit November bei uns und es hat sich alles eingespielt. Es gibt manchmal noch Mißverständnisse, aber die beiden haben sich nie gebissen, gekratzt oder gekloppt.
Aber wie gesagt, jetzt bei den letzten zwei, da ist die ältere auch eine eher schwierige Katze, das geht bei anderen oft schneller. Wir haben eben weil sie so schwierig ist, uns sehr viel Zeit gelassen, war auch gut so.
Immer wenn du siehst, dass die ältere nicht so gut reagiert, gehe lieber einen Schritt zurück u. lasse dir mehr Zeit. Die kleinen machen so gut wie nie Probleme - die vorhandenen älteren sind meist das Problem, die brauchen mehr Zeit.
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24.08.2017, 17:46Inaktiver User
AW: Wie gewöhnt man ein kleines Kätzchen ein?
Mein Kater macht das stäääääändig (der war ca. 5 Monate bei Mama, als ich ihn übernommen habe, der inzwischen 11-Jahre alte Maine Coon). Tut mir leid, ich habe das gar nicht gerne und schimpfe mit ihm. Die Krallen gehen durch und durch, auch durch die Webpelzdecke, obwohl ich da noch einen Vlies untergelegt habe, bis zum Leder(sofa).Treteln - den Milchtritt und nuckeln, ist meist ein Zeichen, dass eine Katze sich bei dir total wohl fühlt.
Gibt aber auch durchaus Katzen, die lange genug bei Mama waren und das trotzdem machen, wenn sie bei ihrem Lieblingsmensch sind - wir hatten mal so einen Kater.


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