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  1. Inaktiver User

    Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Hallo zusammen,

    [Moderation: Bitte Thread verschieben, falls er nicht in dieses Forum passt. Es geht NICHT um Haustiere.]

    Tierbeobachtung in freier Wildbahn ist eine Leidenschaft von mir.
    In Deutschland halte ich gerne Ausschau nach Vögeln aller Art, und im Ausland nach exotischen Tieren.
    Es läuft eher auf ein Tierspotting als ein Tierwatching hinaus, da die meisten Wildtiere sich nur kurz zeigen (- außer an Wasserlöchern).
    Diese Leidenschaft hat sich über die Jahre sukzessive gesteigert. In meinem Alltag kenne ich keinen, der sie teilt. Auf Reisen bin ich allerdings schon öfters "Gleichgesinnten" begegnet, mit denen ich in der Dämmerung spontan "Tiere gucken" ging.
    Gegen Zoos, Tierparks, etc., habe ich eine große Abneigung. Mich reizt es nur, das Tier in seiner natürlichen Umgebung und v.a. frei zu sehen. Dafür suche und warte ich, wenn's sein muss, auch stundenlang, nur um einen Blick zu erhaschen, und selbstverständlich passe ich mich den Tier-Gepflogenheiten an statt umgekehrt; das Tier wird nicht gestört.
    Am meisten konnte ich in Tier-Hinsicht in Australien mitnehmen, da kann man wirklich fast alle Tiere noch in freier Wildbahn sehen (wenngleich die meisten Touris wie auch Einheimischen stattdessen in die Zoos gehen), sowie Mittelamerika. Asien war in Tier-Hinsicht für mich bisher nicht so ergiebig. Afrika natürlich schon, allerdings möchte ich aus anderen Gründen für's Erste nicht mehr nach Afrika reisen.

    Gibt es in der Bri-Community Menschen mit dem gleichen Faible?
    Mögt Ihr davon erzählen, wie es sich bei Euch ausprägt?
    Habt Ihr Tipps, gerne auch für Deutschland, wo man besonders gut Wildtiere beobachten kann?
    Geändert von Inaktiver User (01.08.2017 um 22:51 Uhr)

  2. Avatar von WhiteTara
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    10.06.2007
    Beiträge
    7.314

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Ich denke, du bist im richtigen Forum!

    Tiere in freier Wildbahn sind ganz was anderes als Haustiere, die man beobachtet oder Tiere im Zoo. Es kann alles 3 ein netter Zeitvertreib sein. Aber mich erfreuen die Wildtiere auch immer sehr

    Ich bin nicht so oft auf Auslandsreisen, deshalb entdecke ich eher die " Wildnis vor der Haustür". Meine Leidenschaft gehört dem Wandern, da bin ich ja zwangsläufig viel in der Natur unterwegs.

    Ganz oft starte ich schon morgens beim Frühstück mit Tierbeobachtungen, denn ich habe direkt vor dem Haus einen kl. Fluss und kann nebenbei zusehen, wie die Graureiher ihre Schlafbäume im Wald verlassen und im Fluss Station beziehen, um ihr Frühstück zu fischen. Neulich war ich fasziniert davon, wie Bachstelzen in der Abenddämmerung kl. Insekten und Falter nahe der Wasseroberfläche im flinken Flug schnappten. Heute Nachmittag hatte ich das Vergnügen mit mehreren Drosseln, die auf einer frisch gemähten Wiese tafelten. Auch Jungtiere waren dabei.
    Es gibt auch verschiedene Greifvögel, die ich immer mal wieder über dem Waldrand kreisen sehe. In der Altstadt hatten jetzt auch Turmfalken Nachwuchs. Spechte sah und hörte ich auch schon häufiger.
    Ich kenne mich mit Vögeln eigentlich gar nicht so aus, weiß also meist nicht mal, was da alles um mich herum flattert oder zwitschert. Ich würde gerne noch einen Auerhahn aus nächste Nähe erleben, die gibt es hier nämlich auch. Bisher hörte ich ihn nur aus der Ferne. Als Kind sah ich mal einen, da war der Vogel gefühlt so groß wie ich selbst - was für ein Erlebnis!

    Dieses Jahr kommt es mir vor als gäbe es besonders viele Schmetterlinge, aber vielleicht achtete ich auch nur genauer auf sie beim Wandern. Da staune ich auch immer wieder über die Vielfalt der Arten.
    Manchmal gibt es abends auf dem Balkon auch vorbei sausende Fledermäuse, aber die kann man besser am See beobachten, der nicht weit entfernt ist, obwohl einige von ihnen auch bei mir über dem Fluss auf Beutejagd gehen.
    Früh morgens oder später am Abend war ich auch schon mit Reh/Fuchs/Marder joggen, die Wildschweine traf ich noch nicht direkt hier in der Stadt im Wald ( während man im Berliner Grunewald schon am hellichten Tag ins Wildschwein rennt, wenn man zu schnell um die Wegkurve saust)

    Herrlich finde ich auch immer wieder am frühen Morgen die ganze Herde Gemsen beoachten zu können, wenn ich mich zum Sonnenaufgang schon auf einen Gipfel pirsche.

    Im Juni kam ich bei einer Tour durch die Weinberge gerade mal 500m vom Bahnhof weg und blieb an einer Trockenmauer hängen wo unzählige Mauer- und Zauneidechsen ihr Sonnenbad nahmen. Immer wieder ein Erlebnis die bunt schillernden Smaragdeidechsen.

    --> sozusagen alles vor der Haustür im schönen Schwarzwald Wer die Augen offen hält kann viel entdecken!

    Meine bisher exotischsten Tiere waren Delphine vor der Küste Goas, die beim Schwimmen bis auf etwa 4 m heran kamen. Ansonten hatte ich dort diverse unfreiwillige Begegnungen mit nachts leuchtenden Augenpaaren, wo ich dann vor Schreck lieber nicht wissen wollte, wen ich da aufgescheut hatte. Ein Mungo kam öfter vorbei, Schildkröten, Schlangen und auch viele Vögel. Wilde Elefanten sah ich nur kurz aus der Ferne während einer Busfahrt.

    Aber ich finde, es müssen auch nicht unbedingt die wilden großen Tiere sein, auch die bunte kleine Raupe kann mich in ihren Bann ziehen.
    LG WhiteTara

  3. Moderation Avatar von Anemone
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    15.560

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Schön! Ich bin nie in exotischen Gegenden, aber auch in "normaleren" Gegenden kann man schön beobachten. Ich bin als Kind immer mit einem ornithologisch interessierten Vater genervt worden, der zusammen mit meiner Mutter beim Waldspaziergang ständig stehen blieb und "pssst" auf Vogelstimmen lauschte. Von daher hab ich fast unfreiwillig viele Kenntnisse gewonnen.

    Von den nicht so häufigen Gartengästen in meinem nicht sehr aufgeräumten Kleingarten gehören Ringelnattern. Zum ersten Mal war ich richtig erschrocken,dann achtete ich mehr darauf. Wenn sie sich sonnen, schleich ich ran und staune.
    Letztens hab ich zum ersten Mal bewusst eine Blindschleiche gesehen.
    In den Bäumen tummeln sich die wunderschönen Dompfaffen mit ihrem typischen "Hüo", Gartengrasmücken, natürlich Amseln und Goldhähnchen, sehr niedlich, sehr klein, mit ihren fisseligen Rufen.
    Ich hab schon beobachtet, wie Milane den nahestehenden Hochspannungsmast genutzt haben, um den flüggen Jungen eine Maus zu bringen und sie weiter raus zu locken. Gestern flogen sie laut rufend immer im Kreis rum und lockten offenbar die Jungen auch zum Fliegen.

    Hier mitten in der Stadt, nahe dem Kirchhof und dem Stadtpark, mit alten Linden und vielen großen Bäumen, lockte im frühen Frühjahr der Waldkauz seine Liebste. Ich hab gelesen, dermuss jedes Jahr erneut um sein Weibchen balzen.

    DAs fällt mir aufs erste ein.
    Und führe mich nicht in Versuchung -
    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
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    Moderation 60+, Kochen für Feinschmecker, BRIGITTE-Diät,
    Essen - Genuss oder Frust? Rücken

  4. Avatar von Horus
    Registriert seit
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    43.815

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Hier!

    Ich guck allem zu, was mir an Wildtieren so begegnet. Von den Elstern, Amseln und Schmetterlingen ums Haus, dem Stadtfuchs frühmorgens auf der Quartierstrasse über die Rehe und Hasen, denen ich beim Joggen begegne, bis zu den Gämsen, Steinböcken, Steinadlern und Bartgeiern während der Bergtouren. Da gabs schon sehr eindrückliche Sehr-Nah-Begegnungen ( inklusive einer bleibenden Erinnerung in Form zweier Narben von Steinadlerkrallen).

    Cool sind auch Begegnungen mit wildlebenden Wölfen. An einer "simplen" Alpendohle oder einem Mauerläufer kann ich mich allerdings genauso freuen. Erst recht über balzende Birkhähne oder auch über einen Jagenden Falken.
    Die meisten und eindrücklichsten Wildtierbegegnungen hatte und hab ich nicht in fernen Ländern (obwohl die Elefanten und Zebras und Geparde hier, wo ich jetzt grad bin, schon cool sind), sondern im Alltag in meiner Umgebung ohne besondere geplante "Tierbeobachtungsaktivität". Es gehört einfach zu meinem Leben.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  5. Inaktiver User

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Hallo WhiteTara, Anemone und Horus,
    schön, wie Ihr ins Schwärmen geraten könnt! Genau wie ich.

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Ganz oft starte ich schon morgens beim Frühstück mit Tierbeobachtungen, denn ich habe direkt vor dem Haus einen kl. Fluss und kann nebenbei zusehen, wie die Graureiher ihre Schlafbäume im Wald verlassen und im Fluss Station beziehen, um ihr Frühstück zu fischen.
    Ui, beim Frühstück schon! Das hab' ich leider nicht, da ich in der Stadt wohne. Da gibt es zwar in der Nähe einen Fluss mit vielen Vögeln, aber nicht vor meinen Fenstern, da sehe ich nur manchmal Eichhörnchen.

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    [...] bis zu den Gämsen, Steinböcken, Steinadlern und Bartgeiern während der Bergtouren. Da gabs schon sehr eindrückliche Sehr-Nah-Begegnungen ( inklusive einer bleibenden Erinnerung in Form zweier Narben von Steinadlerkrallen).
    Cool sind auch Begegnungen mit wildlebenden Wölfen..
    Da werde ich ja noch neidischer! Berge sind nicht in meiner Nähe. Wow, und Wölfe!! In welcher Situation und zu welcher Tageszeit gab es die Wolfsbegegnungen?
    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Es gehört einfach zu meinem Leben.
    Zu meinem auch, aber das war nicht immer so. Früher war ich in dieser Hinsicht wie alle; klar mochte ich Tiere, und wenn ich zufällig Wildtiere sah, habe ich sie natürlich gerne beobachtet, aber das richtige Faible dafür entstand erst mit der Zeit. Interessanterweise verhält es sich bei mir sonst anders: Leidenschaften, Interessen, Hobbies entwickeln sich bei mir meist von jetzt auf gleich. Diese hier hat sich allmählich entwickelt und dann immer mehr gesteigert. Sehe ich heute ein Wildtier, erfüllt mich das mit einem spontanen, tiefen Glücksgefühl , wohingegen ich das früher "nur" schön gefunden hatte.
    Geändert von Inaktiver User (03.08.2017 um 20:10 Uhr)

  6. Avatar von WhiteTara
    Registriert seit
    10.06.2007
    Beiträge
    7.314

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ui, beim Frühstück schon! Das hab' ich leider nicht, da ich in der Stadt wohne.
    Ich wohnte bis vor 2 Jahren ganze 500m vom Ortsende-Schild entfernt, also am Stadtrand. Nun sind es nur noch gut 1000m bis in die Altstadt, aber ich habe viel mehr und viel spannendere Natur direkt vor der Haustür: Die Straße am Flussufer ist eine Fahrradstraße, ansonsten nur geringer Autoverkehr der Anlieger und auf der anderen Uferseite kommen erst die Häuser mit Gärten, bevor die nächste Straße ist, wo auch nicht so viel Verkehr ist und dahinter fängt schon der Wald auf dem Schlossberg an, auf den ich auch Blicke. Die große laute Bundesstraße ist auf meiner Wohnhöhe glücklicher Weise in einen Tunnel ausgelagert. Hier ist nur Verkehrschaos und Lärm, wenn ein Bundesliga Spiel ist, aber damit ist auch irgndwann Schluss, das neue Stadion wird auf der anderen Seite der Stadt gebaut.
    Somit habe ich trotz Citynähe viel Naturraum um mich und das ist einfach herrlich!

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Hier!
    Ich dachte mir schon, dass du hier auch noch vorbei kommst, wo du so gerne durch die Natur streifst

    Wildtierverletzungen habe ich...außer sehr selten von Mücken/Bremsen/Biene....noch nie gehabt. Das Wildschwein im Grunewald hatte sich glücklicher Weise nach dem ersten Erschrecken entschlossen, doch lieber im Gebüsch zu verschwinden statt Konfrontation zu wagen. Auch die Kühe in den Bergen wollten noch nie auf mich losgehen, wenn ich ihre Weide querte.

    Zitat Zitat von Anemone Beitrag anzeigen
    .... und Goldhähnchen
    Ich musste erstmal Bilder googlen, die sind ja wirklich niedlich! Ich sah neulich ähnliche aber ohne gelben Tupfen am Kopf.
    Bei Vögeln fällt mir noch ein: jetzt im Hochsommer sind im Kaiserstuhl auch die Bienenfresser wieder da. Die beobachtete ich auch schon begeistert. So schön anzusehen die bunten Tiere...aber im Hochsommer in den Kaiserstuhl in die Reben so ganz ohne Schatten, das tu ich mir freiwillig sehr selten an. Als ich vor Jahren hier ins Ländle zog, nahm ich die Hitze in Kauf, weil ich die Bienenfresser unbedingt mal live erleben wollte.

    Heute war es mir zu schwül in der Stadt, mein Kreislauf mochte das gar nicht. Also bin ich in den Hochschwarzwald gefahren und saß lange am See. Meinem Schwindelkopf kam es sehr gelegen, sich so gut wie gar nicht zu bewegen und das gab die Chance, auch Tiere zu beobachten: mindestens 3 verschiedene Libellenarten, Stockenten mit ihren schon recht großen Jungen und 2 Blesshühner mit insgesamt 5 noch kleineren Kücken, die ganz quirlig herum paddelten und mächtig Geschrei veranstalteten. Wenn man die Füße im Wasser ganz still hielt, dann kamen ca. 10 cm lange junge Barsche angeschwommen. Und auf dem Rückweg zum Bahnhof sauste ein Eichhörnchenjunges über den Waldweg, aber es entschwand erschrocken schnell weit hinauf auf einen Baum.

    Wölfe sind gar icht so selten! Ich hätte jetzt im Urlaub im Schweizer Nationalpark wandern wollen, dort werden auch immer mal wieder welche gesichtet und im Osten Deutschlands leben Wölfe.
    LG WhiteTara

  7. Avatar von hexe-38
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    Beiträge
    717

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Unseren Garten besuchen immer mal wieder mehr oder weniger merkwürdige Gäste.

    Im Teich jede Menge Frösche - die ersten beiden Jahre waren wir völlig fasziniert und haben die Viecher stundenlang beobachtet gg. Mein Mann liebt die Molche, die sich ebenfalls angesiedelt haben.

    Außerdem besucht und immer mal wieder ein Eichelhäher, und dieses Frühjahr hat ein Rabe bei uns Station gemacht und gnädig ein paar Trauben angenommen. Seit dem Urlaub ist er verschwunden - wahrscheinlich beleidigt, dass der Traubennachschub ausblieb..

    Vor zwei Jahren hatten wir ein Distelfink-Pärchen, die waren extra putzig.

    Eine Ringelnatter war ebenfalls auf Stippvisite. Außerdem machte es sich vor meiner Schlafzimmertür (die geht in den Garten) eine Smaragdeidechse bequem und ein Mordstrumm von einem Igel muschelte gemächlich durch den Garten - völlig unbeeindruckt von unserer Anwesenheit gg.

    Das wäre mal die Heimatfauna.

    Im Urlaub in Südfrankreich blieben wir dieses Mal von Schlangen verschont, hatten aber einen kleinen Skorpion an der Terrassentür. Und auf einer Wanderung kamen wir an einem RIESENfeuersalamander vorbei. Ich hatte keine Ahnung, dass die so groß werden können, das war ein fettes Ungetüm gg; saß mitten auf dem Weg in der Sonne und ließ sich in keiner Weise stören...
    Ich verliere nicht. Entweder ich gewinne oder ich lerne.

  8. Avatar von Daphnia
    Registriert seit
    22.02.2014
    Beiträge
    678

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Hallo,
    Wir wohnen am Stadtrand (kleinstadt nah Stuttgart). Neulich sah ich in unserm Mini-Reihenhausgarten einen ca 14cm grossen Tigerschnegel-hab ich hier noch nie gesehen!
    Und jetzt zum 2.mal eine kleine Maus über die Terrasse witschen sehen (unser Kater ist seit Januar tot)- ich lege jetzt abens ein paar Haselnüsse raus,aber wir haben auch einen Haselstrauch.
    Vor unserem Haus konnten wir ein kleines Ackerstück mit Nachbarn pachten- war vor vielen Jahren für die Kinder der Reihe gedacht. Jetzt verwildert es etwas,viele Pflanzen,auch Bäume siedeln sich selbst an. Das ist jetzt ein kleines Ökosystem am Rand der völlig leergeräumten Felder. Ich habe am Fenster ein Fernglas griffbereit.
    Viele Vögel sind zu sehen, die sich an den Holundern, hagebutten,felsbeeren ,Distelständen gütlich tun, grosse Raben holen sich walnüsse,im Winter werden die hängengelassenen Äpfel geholt. Hochinteressant.
    Morgens sieht man Kaninchen,und letztes Jahr sah ich einen kleinen Fuchs.
    Und sah mein Mann ein graues Eichhörnchen. Ein kleines Tier-und Pflanzenparadies. Daphnia

  9. Inaktiver User

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Als ich vor Jahren hier ins Ländle zog, nahm ich die Hitze in Kauf, weil ich die Bienenfresser unbedingt mal live erleben wollte.
    Was für ein Argument!

  10. Moderation Avatar von Anemone
    Registriert seit
    02.07.2004
    Beiträge
    15.560

    AW: Tierbeobachtung in freier Wildbahn

    Die würde ich auch gerne mal sehen!
    Im Garten sonnte sich gestern eine große Ringelnatter auf dem Grasschnitt. Ich freu mich auch immer, dass ich das Smartphone dabei habe, dann kann ich flott bestimmen, welche Libelle da gerade unterwegs ist.
    Nur die ganzen Wildbienen und -Hummeln, die kann man nicht bestimmen.
    Und führe mich nicht in Versuchung -
    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
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