Das hypochondrieren war mal wieder sehr sinnvoll. Katerchen hatte ja schlecht gefressen , Labor war letzte Woche Donnerstag noch gut, aber Montag habe ich ihn dann, weil er zunehmend matt war in die Klinik gebracht und gestern ist er an einer Invagination, einer Darmverschlingung operiert worden.
Jetzt hoffe ich nur, dass seine Nieren und seine Anämie stabil bleiben.
GsD habe ich eine sehr gute Tierklinik hier- er bekommt zB kein Metacam gegen Schmerzen wegen der Nieren, sondern Opiate. Er hatte riesige Pupillen.und wirkte etwas dizzy.
Aber es war schon traurig ihn so zu sehen.![]()
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16.08.2017, 16:47
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
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16.08.2017, 18:25
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Oh je, der Arme!
Ich weiß es jetzt gar nicht: IBD und Invagination müsste ganz gut zusammenpassen, oder?
In Deiner Klinik (ich glaube, ich weiß, welche das ist) seid Ihr in guten Händen.
Alles Gute für den geplagten Kater! Und Dir natürlich auch.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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16.08.2017, 18:37
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Makroskopisch war zumindest kein Tumor gesehen worden, das resezierte Teil ist auf jeden Teil in der Pathologie.
Ich mach mir nur so Vorwürfe ihn nicht früher in die Klinik gebracht zu haben, er hat noch MCP bekommen was ja beim mechanischen Ileus nicht gut ist. Und hat sicher furchtbare Schmerzen gehabt.
Er ist in der Dachswald Klinik.
Und gerade habe ich die Laborwerte bekommen- Nierenwerte besser, rote Blutkörperchen etwas runter, aber noch mit Blutverlust durch Operation und Verdünnung durch Infusion zu erklären.
Und er frisst....
Geändert von taggecko (16.08.2017 um 19:01 Uhr)
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17.08.2017, 19:38Inaktiver User
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Wir drücken hier alle Pfoten und Daumen, dass es Charly bald wieder besser geht und das es dann auch so bleibt!
Der arme Kerl und du, ihr macht da ja einiges mit, was für eine Aufregung....da leidet man ja immer mit, wenn den Fellnasen was fehlt und würde ihnen das so gerne abnehmen... :-(
Toll, dass er wieder frisst! Ich finde immer, das ist ein sehr gutes Zeichen!
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19.08.2017, 13:18
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Leider hat der Schlumpf zu Hause das Fressen eingestellt,.

So, heute Laborkontrolle- hält sich alles, die Anämie ist nicht schlimmer geworden, rote Blutkörperchen werden auch nachgebildet.
Er wiegt 2,7 kg. In meiner Hypochondrie by proxy hätte ich ja auf wie bei seinem schlechtesten Zeiten 2kg geschätzt, ichhabe jetzt so Hills restorative care Päppelfutter mitbekommen, das lässt sich in kleine Spritzen aufziehen und 160 g reichen als Tagesdosis.
Ich habe mir auch noch mal die Assistenzfütterung- hört sich besser an als Zwangsfütterung- zeigen lassen, hatte es schon richtig gemacht und wenn man ihm was seitlich ins hintere Mäulchen spritzt, schluckt er auch gut ab. 40 g ist in der Tierklinik schon mal eingefüllt worden.
Eine Sonde will ich ihm halt unbedingt ersparen, und er ist so unglaublich lieb und gar nicht nachtragend. Liegt gerade wieder auf mir drauf, auch die ganze Nacht auf meinem Hals oder unter der Decke.
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20.08.2017, 11:39
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Wie geht es dem Kleinen jetzt?
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20.08.2017, 12:24
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
150 g Futter sind drin, wir haben den Bogen jetzt ganz gut raus, heute morgen hatte er von dem extra hierfür in den letzten Wochen angeschafften ' Schrottfutter' Sheba zumindest die Soße aufgeleckt.
Er liegt auf meinem Bauch und ich hatte mir das Schüsselchen auf die Brust gestellt.
was macht man nicht alles für die Katz.
Ansonsten ist er sicher noch vom Allgemeinzustand reduziert, weniger aktiv, geschwächt. Aber er trinkt gut, kratzt auch am Kratzbrett, ist die Treppen rauf und runter gelaufen, geht nicht an die Wunde. Mit Body hat er sich gar nicht bewegt.
Kot hatte er etwas in der Klinik abgesetzt, jetzt war gestern im unteren Klo etwas weicherer Stuhl, die Ladies haben eigentlich nie Durchfall.
Vllt war er ja unten, als ich weg war, sonst war ich die meiste Zeit mit ihm auf dem Bett. Auch klasse Ausrede zum chillen - muss Katerchen pflegen, beobachten, füttern.
Wenn die Anämie und die Nierenwerte nicht stabil wären, hätte ich ja Zweifel, ob ich ihn nicht quäle. Aber so hoffe ich noch in durch die Krise zu bekommen.
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20.08.2017, 12:55Inaktiver User
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Man greift ja zu allen Mitteln um sie zum Fressen zu bringen.
Ich habe mal 1-2 der Lieblingsleckerlies mit dem Messer zerdrückt und über das Futter gestreut, da wurde zumindest etwas statt gar nichts gefuttert.
Oder mal Hähnchenschenkel in wenig Wasser gekocht und etwas von dem Fleisch probiert zu geben oder die Brühe - mit einigen Fettaugen - über das normale Futter gegeben.
Da war das Interesse dann schon größer, wenigstens mal zu probieren u. manchmal ging dadurch ein Happen mehr rein.
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20.08.2017, 13:33
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Im Ausnahmefall, d.h. vor der Sonde geht evtl. noch eine pharmakologische Appetitanregung. Sollte man aber kontrolliert machen lassen.
Früher haben viele Kollegen ein Mini-Tröpfchen Diazepam gespritzt und sofort, allerdings innerhalb eines sehr kleinen Zeitfensters, haben die Katzen etwas gefressen. Auf dem Behandlungstisch. It natürlich nichts, was man über mehrere Tage machen soll. Hepatotoxizität.
Ich glaube, jetzt ist Mirtazpin das geeignetste und am wenigsten toxische Mittel.
Der Body. Es ist schräg: Manche Katzen sind tatsächlich wie gelähmt, wenn sie den OP-Body anhaben. Sie machen keine Bewegung mehr. Wie die "hypnotisierten" Hühner.
Gute Besserund dem Schönen!
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sonst normale Userin
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20.08.2017, 13:52
AW: Emotionen bei chronisch krankem Tier
Peritol hatten wir probiert, kein Effekt, und Mirtazapin ist erst noch mal zurückgestellt.
Er bekommt ja auch noch Marboxyl bis morgen, was auch Appetitstörungen machen kann.
Auf Leckerlis steht er nicht und Hühnchen habe ich auch schon probiert.
Leider fängt er jetzt auch an etwas zu schnupfeln- fördert auch nicht gerade den Appetit.


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