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    alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Hallo,

    Ich bin eigentlich stille Mitleserin und bräuchte mal neutrale Meinungen und Einschätzungen.

    Meine Hündin ist als Junghund aus einem Strassenhundrudel "gerettet" und nach Deutschland importiert worden. Daher ist nicht so sicher wie alt sie genau ist. Das geschätzte Alter ist, irgendwas zwischen 15 und 17 Jahre.
    In Tabellen (Medikamente, Futter, etc.) ist sie meistens den großen Hunden zuzurechnen.

    Sie ist mein zweiter eigenständiger Hund. Mein erster hat das mit dem Abschied so gemacht, das er eines morgens einfach tot umgefallen ist. Daher habe ich mit einschläfern wenig Erfahrung. Und ich habe irgendwo Angst, die Entscheidung zu spät zu treffen.

    Meine Hündin hat jetzt im Alter beginnende Demenz, grauer Star, eine Durchblutungsstörungen (Müdigkeit und ihr schlafen die Hinterbeine ein, wenn sie keine Tabletten & "Gymnastik" kriegen würde), Arthrose in der Hüfte und Inkontinenz bekommen. Zweimal hat sie dieses Jahr ein Muskelaufbaumedikament gebraucht,
    Allergie hat sie schon immer. Vor 8 Jahren hat man eine Herzschwäche diagnostiziert, die Medikamentös behandelt werden muss. Sie sieht schlecht, weil sie eine angeborene Augenerkrankung hat.

    Im Alltag ist es so:

    Sie bleibt noch gut alleine, ohne Stress zu haben. Nur manchmal hat sie Probleme mich gleich zu erkennen, wenn ich heim komme. (Als ich sie neu hatte hat sie mir auch aufgelauert wenn ich heim kam, so daß es auch eine Regression sein kann.)
    Daher und weil ich sie nicht mehr gerne alleine lassen möchte, nehme ich sie häufiger mit. Auch mit dorthin wo sie früher lieber daheim geblieben ist. Was sie sehr gut meistert.

    Sie geht an Guten Tagen noch zwischen 60 und 90 Minuten raus. 40 - 50 Minuten kann sie noch am Stück gehen.
    Und wenn wir irgendwo hingehen, wo es ganz arg spannend ist, zb. in den Zoo, dann läuft sie auch noch 2-3 Stunden am Stück. (Was sie natürlich nicht muss, sie hat dann immer die Möglichkeit sich fahren oder tragen zu lassen. )
    An blöden Tagen, oder wenn sie es nicht lohnenswert findet, dann sind es 20 Minuten am Tag.
    Aber auch hier bin ich mir unsicher was Einschränkung ist und was ihr Wesen ist. Sie War schon immer sehr Minimalistisch und auf ein Ziel ausgerichtet. Sie hat nie was einfach mal so gemacht. Und rausgehen ist Futtersuche. Und wenn das nicht ging, wäre sie auch als junger Hund nicht wesentlich länger gegangen, wenn sie so wie jetzt im Alter die Wahl gehabt hätte.

    Fressen tut sie gut und gerne.
    Trinken geht auch. Nur manchmal muss ich sie trinken schicken, weil sie es vergessen hat.

    Sie freut sich ansonsten noch über das was sie schon immer gefreut hat. Ist ansprechbar und Zieht meistens auch noch richtige Schlüsse (ua. Herdenschutzhund) Außer wenn ihr Alterstarrsin dazwischen funkt.
    Sie Geht noch gerne ins Wasser und kann sich danach noch schütteln. Nur manchmal muss ich auch zum Wasser runterklettern und ihr wieder hoch helfen.

    Ihre Ängste und ihre Skepsis sind nach wie vor gleich. Aber sie ist dabei leichter zu handhaben als früher.

    Zur Inkontinenz ist zu sagen, mit Medikament ist sie dicht. Nur hat sie falsche Verknüpfungen im Kopf. Das heißt, sie setzt sich neben die Wiese zum pinkeln. Oder sie sieht den Ausgang und ihr Hirn sagt der Blase du kannst nun pinkeln daher schafft sie es nicht mehr viele Schritte von der Haustür weg.

    Kuriose Unfälle gibt es auch manchmal. Die Ursache hierfür sind ihre Augen.Sie übersieht Blumenkübel oder Treppen im dunklen. Fliegt über Bordsteine und andere kleine Erhebungen. Das führt schon mal dazu das sie sich was zehrt. Ist aber kein Problem, wird von ihrem Arthroseschmerzmittel mit abgedeckt. Nur einmal hat sie sich ein Kreuzband verletzt, aber das geht ohne Op, solange die Muskeln dort stark sind.

    Die Durchblutungsstörung führt ab und zu dazu, das ihr beim aufstehen geholfen werden muss. Allerdings finde ich an solchen Tagen meistens irgendwo noch die Hälfte ihrer Tablette.

    Alles im allem sind zwar nervige Dinge dabei, aber sie War schon immer sehr anstrengend und so ist mir bisher gar nicht in den Sinn gekommen, das einschläfern nun irgendwie angebracht sein könnte.

    Nun kommt aber ein Problem dazu, das mich sehr verunsichert und weswegen ich hier schreibe.

    Sie verträgt dieses Jahr Temperaturen ab 26 Grad nicht mehr. Sie fängt an schwerr zu atmen.
    Ab 29 Grad hechelt sie sobald sie sich bewegt. Also auch wenn sie nur kurz was trinken geht. Der Atem ist als bekäme sie nicht mehr genug Luft. Und sie fühlt sich auch nicht wohl dabei. (Augen riesengroß und Ohren nach hinten gelegt.)
    Einmal hat sie vergessen trinken zu gehen. Also hat sie irgendwann aufgeschrien, weil es ihr nicht gut ging. Ich wusste nicht was los War und habe sie trinken geschickt, damit ich sehe ob sie aufstehen und laufen kann. Sie ist zum Napf getaumelt. Nachdem trinken War es aber wieder gut. Seitdem schicke ich sie öfters wenn es Warm ist.
    Sobald es unter 26 Grad fällt geht es ihr besser und wenn das Thermometer dann weiter fällt, atmet sie sehr zeitnah wieder normal.

    Die Tierärztin sagt das ist das Herz und wir stärken es. Es gibt nur noch 2 Medis (die anderen 2 hat sie schon). Das Chemische hat sie nicht vertragen und es hat auch nichts besser gemacht. Ob und wie gut das pflanzliche wirken wird, weiß ich noch nicht. Viel Hoffnung habe ich aber irgendwo nicht.

    Wasser und Eis mache ich sowieso jeden Sommer, erhöhe aber die Anzahl des Eises. Und reibe sie zusätzlich öfters mit einem Waschlappen ab. Eine Kühldecke wird gekauft. Die Weste ist zu schwer, ging also wieder zurück. Sie kann ihren Platz in der Wohnung frei wählen (ausser in die Küche - Raumbegrenzung). Außerdem tue ich Wie jedes Jahr schauen, das die Wohnung möglichst kühl bleibt. (geht nicht gut, die heizt auf 32/33 Grad auf in den heißesten Tagen.)

    Im Moment ist hier kühl und ihr geht es gut. Und im Herbst ist es ja auch wieder kühler. Aber bald wird es wieder heiß und ihr wird es dann wieder ein paar Stunden am Tag nicht gut gehen, wenn das pflanzliche Mittel (und die anderen Sachen) nicht hilft. Und auch die Muskeln werden abbauen, weil sie sich ja dann nicht bewegen will.

    Wäre das wirklich der Zeitpunkt um sie einschläfern zu lassen? Weil sie würde schon sehr leiden und auch der Muskelabbau wäre ein riesiges Problem. Aber halt "nur" ein paar Wochen/Monate. Trotzdem habe ich das Gefühl das kann ich so nicht lassen. Aber ich kann sie auch nicht einfach umbringen lassen, weil es ihr ja kühler wieder besser geht. Was meint ihr dazu?


    LG


    Glanz

  2. Avatar von missani
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Hallo Glanz -
    ich habe auch eine alte Hündin, die unter der Hitze leidet. Sie geht dann nur frühs 1x raus - durch einen Wald, wo es kühl ist.
    In der Wohnung hat sie dann auch alles, was nötig ist, um ihr den Tag angenehmer zu machen.
    Vielleicht kannst Du ein feuchtes Laken aufhängen und einen Ventilator darauf richten. das kühlt den Raum schnell ein paar Grad herunter.
    Tja - ich habe gestern gerade beschlossen, solange sie gerne frisst und dem Leben noch einige Annehmlichkeiten abringen kann, bleibt sie bei uns.
    Sobald sie signalisiert, dass das Leben nur noch anstrengend ist und Dauerschmerzen die Lebensqualität beeinflussen, darf sie gehen.

    Viele Krankheiten hat Deine Hündin - und dann läuft sie noch so viel und gerne.. - das ist erstaunlich....Damit macht sie Dir die Entscheidung wirklich nicht leicht.

    Liebe Grüsse - M


  3. Registriert seit
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Berührend wie liebevoll du über sie schreibst, Glanz
    Mama, wolltest Du lieber einen Jungen oder ein Mädchen?

    "Eigentlich wollte ich nur die Butter aufheben "

  4. VIP Avatar von katelbach
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Zitat Zitat von changes Beitrag anzeigen
    Berührend wie liebevoll du über sie schreibst, Glanz
    Ja, das finde ich auch!

    Ganz ehrlich: bei einer höhergradigen Herzinsuffizienz werden vermutlich die ganzen "sanften" Mittel wie Crataegus (Weißdorn) viel zu schwach sein. Das ist Wattebällchenwerfen.

    Beim Hund beginnt die Herzinsuffizienz meist schleichend, weil eine Herzklappe nicht mehr ganz dicht ist (oft im mittleren Alter, häufig entzündungsbedingt - Zähne, Zahnfeisch unter anderem). Frisch angereichertes und "verbrauchtes" sauerstoffarmes Blut vermischen sich, das Herz versucht durch Dickenzunahme des Muskels das Sauerstoffdefizit im Körper auszugleichen. Das geht nur begrenzt, weil der Muskel auch zuwenig Sauerstoff bekommt. Dann kommt es zur Dekompensation, der Herzmuskel schafft sein Pensum nicht mehr.

    Und jetzt wirds kritisch: es kommt zunehmend zur Flüssugkeitseinlagerung in die Lunge: Lungenödem. Anfangs Hüsteln bei Belastung, später ohne, final Lungenödem. Ich rate Dir, wenn es Deiner Hündin sonst altersentsprechend gut geht (und sie geht Riesenstrecken wie Du schreibst und scheint sich ganz wohl zu fühlen), unbedingt zu einer kardiologischen Untersuchung (Herzecho) und der Einstellung auf moderne Medikamente, die bei entsprechender Indikationsstellung und Einstellung oft auch im hohen Alter die Lebensqualität deutlich verbessern, denn Atemnot ist ziemlich scheußlich:
    • ACE-Hemmer wie Benazepril sind sehr verträglich, ich habe keinen einzigen Patienten erlebt, der das nicht vertragen hätte plus Furosemid; letzteres entwässert und entlastet die Kreislaufsituation. Tut auch den alten Nieren gut.
    • Oder Pimobendan plus Spironolacton, Pimobendan ist Studien zufolge den ACE-Hemmern noch überlegen in puncto Verstärkung der Herzkraft und gut verträglich ist es auch.


    Im Moment stehen die herzinsuffizienz und die Schmerzausschaltung (bekommt sie ja) im Vordergrund, was die lebensqualität betrifft. Über alles andere kann man im Anschluss nachdenken. Vielleicht keine 50 Minuten auf einmal, sondern mehrere kurze Runden gehen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  5. Registriert seit
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Hallo,

    Danke für eure Antworten.

    @ missani,

    Ich gehe mit meiner normalerweise im Sommer wenn es kühl ist, also morgens und spät abends. Und so oft wie möglich setzen wir uns Nachmittags/abends für einige Zeit an einen Fluss. Aber dieses Jahr, wollte sie nicht zum Fluss (auch nicht getragen oder gefahren) und auch die kühlen Runden fand sie völlig überflüssig. Natürlich musste sie zumindest bis zu einem Baum, oder einer Wiese einmal am Tag. Aber sie signalisiert mir schon sehr klar das sie das nicht so für nötig findet.
    Auf der anderen Seite, kommt sie sofort auf Touren wenn es Eis gibt. Also bin ich mir auch hier unsicher, ob das an der Hitzeempfindlichkeit liegt oder an ihrem Wesen.

    Fressen ist bei meiner leider nicht das Kriterium, nachdem ich entscheiden kann. Ich habe es noch nie erlebt, dass sie mal nicht gefressen hat.

    Zitat Zitat von missani Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst Du ein feuchtes Laken aufhängen und einen Ventilator darauf richten. das kühlt den Raum schnell ein paar Grad herunter.
    Nasse Handtücher hänge ich auf, aber das man sie mit einem Ventilator verbinden kann, darauf wäre ich nie gekommen. Vielen Dank für diesen Tipp.

    Und ich Wünsche dir und deiner Hündin noch viel Zeit mit einander.

    @changes,

    Danke, ich liebe sie auch sehr.

    @Katelbach,

    Diagnostiziert wurde die Herzinsuffiziens vor ca. Acht Jahren. Sie hat nach Belastung ab und an gehustet. Behandelt wird das seit dem mit Benazepril.
    Für die Durchblutung bekommt sie bereits Propebtofyllin. Das wäre das zweite was meine Tierärztin gegeben hätte.

    Da sie das schon kriegt hat sie noch 2 Medikamente die helfen würden. Das eine ist ein chemisches Gewesen (Pimobendan). Das haben wir ausprobiert und sie hat es leider nicht vertragen.
    Nun haben wir nur noch das pflanzliche mit dem Weißdorn über. Ansonsten sind wir Medikamentös halt schon durch mit den Möglichkeiten.

    Zum Entwässern, die Lunge selber hört sich frei und sehr gut an.
    Aber ich rufe am Montag mal meine Tierärztin an und frage ob wir statt dem Weißdorn, Furosemid geben könnten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vielleicht keine 50 Minuten auf einmal, sondern mehrere kurze Runden gehen.
    Das würde sie leider nicht mitmachen. Sie darf inzwischen selber entscheiden, wie groß ihre Runde sein soll. Aber mehrmals am Tag kleine Runden, würde sie nicht mitmachen.

    Meine Hündin ist deiner Rumänien sehr sehr ähnlich. Vieles von dem was du von ihr berichtest trifft (traff) auch auf meine zu. Nur das sie andere Rassen beinhaltet und sich daher unterscheidet.
    Sie kommt auch ursprünglich irgendwo aus der Ecke.

    LG

    Glanz

  6. Inaktiver User

    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Nein.

    Meine Antwort auf dein Ausgangsposting.

    Ich finde du machst das doch wunderbar.
    Sie ist nun mal "pflegebedürftig". Pflegestufe 2 würde ich sagen.

    Niemals würde ich meinen Hund deswegen einschläfern lassen.



  7. Registriert seit
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Ich wünsche euch auch alles Gute

    Aber weil du schreibst, sie dürfe selbst entscheiden, wie lange sie gehen will - kann sie das wirklich beurteilen?

    Unser Kleiner, als er alt war und wirklich nicht mehr lange laufen konnte, hat alle Schmerzen vergessen, wenn es etwas sehr Interessantes zu sehen/schnüffeln/futtern gab - da ist er gerannt wie ein junger Hund ;)
    Meistens hat sich das aber im Laufe des Tages oder spätestens am nächsten Tag gerächt, dann ging es ihm meistens ziemlich schlecht, so dass wir schon darauf geachtet haben und auch schon mal wieder nach Hause gegangen sind, auch wenn er noch gewollt hätte. Und 50 Minuten finde ich auch lange für einen alten Hund, der schon Beschwerden hat.

    Nur als Denkanstoß - du kennst sie besser ;)

  8. Inaktiver User

    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    hab nur schnell quergelesen-- hartes Thema auch für mich- und meine Hündin läuft nur noch ein paar hundert Meter.....seeeeehr langsam.........


    Gute Zeit Euch noch.....

  9. VIP Avatar von katelbach
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Oh! Ist Deine Olle auch so eine Ängstliche?

    Ich glaube, Crataegus und Furo geht auch zusammen. Es sind auf dem Röntgenbild oft lang bevor über der Lunge was schaben und brodeln hört schon Stauungszeichen zu sehen. Furo und Spironolacton denken die Last.

    Benazepril ist ok, hat mein Oller mindesten über die letzten 6 Jahre seines Lebens bekommen. Ich denke, es tat ihm gut. In den letzten Jahren habe ich ihm bei solchem Ekelwetter (ich vertrags auch nicht ) immer Furo gegeben. Auch da fand ich, dass es ihm Erleichterung brachte.

    Pimobendan wäre halt momentan die Königsklasse, aber bis vor ein paar Jahren hatten wir auch nur ACE-Hemmer.
    Herzglykoside, früher Standard, wird auch in bestimmten Indikationen gegeben.

    Das Wichtigste ist, jetzt schnell das Herz zu stützen und den Kreislauf zu verbessern, da das Wetter für kerz-/Kreislaufpatienten eine üble Zumutung ist.

    Was die Runden betrifft: ich musste meine beiden Ollen immer umdrehen, weil sie sich an ihren früheren Wegen orientierten und viel zu weit gelaufen wären.

    Ich wünsche Euch eine gute Lösung und besseres Wetter!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin


  10. Registriert seit
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    AW: alter Hund - Einschläfern wegen Hitzeproblemen?

    Hallo,

    @Kolia,

    Danke für deine Einschätzung.

    Pflegestufe 2 trifft es schon ziemlich. Sie erinnert mich oft an meine Uroma, als sie fast 100 War.

    @ Lucciola,

    Danke für deinen Denkanstoß.

    Das mit dem Rächen kenne ich schon auch. Das letzte Mal Ende letzten Jahres, da War es aber auch so, dass sie mehrere Stunden selber, laufen wollte. (Darf sie seither so nicht mehr)

    Die 40 - 50 Minuten setze ich auf spannenden Strecken deshalb selber um. Sie muss dann sich fahren lassen für einige Zeit.

    Bei den 50 Minuten hat sich das noch nie gerächt, Wenn sie selber weiter gehen möchte. Manchmal Kürze ich die Strecke aber auch ab, wenn sie das "schleichen" anfängt. Aber das kommt nur vor, wenn ich ihr heute nicht Signal übersehen habe, oder ihr merken habe lasse, das ich weiß das wir abkürzen würden, weil sie nicht kann.
    Ist also eher meine als ihre Schuld.


    @ Monika,

    Das tut mir sehr leid für dich. Ich wünsche dir eine gute Entscheidung für euch beide und vorallem noch eine schöne Zeit zusammen.

    @

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Oh! Ist Deine Olle auch so eine Ängstliche?
    Am Anfang War sie völlig Reizüberflutet, Überfordert und hatte vor sehr vielem Angst. Gleichzeitig aber auch sehr zielorientiert. (ihr einzigstes Interesse damals war Futtersuche)
    Und sie war einfach irgendwie unberechenbar und schwierig.
    Das sehr sehr ernsthafte Verwarnen, kam dann erst als uns die Hundepsychologen und Tiertrainer helfen wollten. Letztlich haben wir keinen gefunden der ihr helfen konnte. Aber ich gab ihr dann eine neue Chance und habe dabei vieles mit ihr gemacht, was man mit normalen Hund so nicht macht. zb. nur raus solange sie ruhig war, sofort wieder rein bei den ersten Stressanzeichen. Hat Gott sei Dank geholfen.

    Jetzt würde ich sagen, das sie ab und zu noch Angst hat und vieles sehr skeptisch betrachtet. Und sie ist immer noch anders als die meisten Hunde die ich kenne (mal von den 5 nach ihr "geretteten" abgesehen). Aber sie überlässt viele Lösungen mir und wird auch überall gelobt wie toll sie ist und wie gut erzogen. (zumindest wenn man sie nicht länger alleine hat, wenn mir was passieren würde hätte ich damals wie heute niemanden der sich zutraut sie zu nehmen.)
    Das dürfte dir sicher sehr bekannt vorkommen.

    Ich nutze meistens eine Stammrunde, da kennt sie jede Abzweigung und jede Abkürzung noch von früher. Sie kennt hier vor Ort auch fast alle Runden in und auswendig.
    Das war sehr wichtig, nach unserem Umzug hier her, wegen ihrer Angst. Und wie gesagt mehrmals täglich geht sie nicht raus um nur zur Wiese zu gehen. So nachdem dritten Tag würde sie einfach liegen bleiben, weil sie daran keinen Nutzen sieht. Und ein paar Tage evtl sogar eine Woche später, würde sie auch zu den anderen Runden keine Lust mehr haben, weil sie ihr Ziel (Futter) so nicht erreicht.

    Die Medikamente merk ich mir und frage unsere Tierärztin danach. Danke schön.

    LG

    Glanz

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