Deswegen fahre ich da besonders langsam. Mein Navi ist nämlich zickig, da ich immer die mobilen Daten abschalte. Weiche ich vom Weg ab, stürzt es gern mal ab und weiß dann gar nichts mehr. Dann stehe ich kurz vorm Ziel und weiß nicht wohin.
Ich habe ja nur Prepaid, als Telefonmuffel.^^
Für Notfälle habe ich zusätzlich Straßenkarten. Nur dafür muss man anhalten, die rausfummeln, gucken, wo man gerade ist, sich orientieren. Da nehme ich lieber mal eben den Feldweg für die letzten 1500 m.
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15.05.2017, 13:10
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
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15.05.2017, 13:20
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Ich habe letztens mal einen ortsfremden Autofahrer über den Feldweg geschickt, der hat sich mit seinem Navi total verfranst und mich nach 1/3 des Feldweges getroffen und gefragt, ob er denn tatsächlich hier richtig ist, es käme ihm schon sehr abseits vor
Natürlich ist er zu früh abgebogen, stand aber eben nun mal schon da und es gibt an der Stelle kaum Wendemöglichkeiten ohne in Weizenfelder zu fahren. Daher habe ich ihm den Weg durch die Felder erklärt, wie er da wieder rauskommt. Ihn da wieder zurückzuschicken wäre Schmarrn gewesen.
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15.05.2017, 16:46Inaktiver User
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Nee, passt hier zumindest meist nicht, denn viele dieser Wege haben so ein nettes, rundes Schild mit einem roten Rand.
Weil Du also zu knausrig bist, Dir ein vernünftiges Navi anzuschaffen, oder zu faul, Dir die Route vorher über Karten auszukaspern, nimmst Du Dir heraus, über besagte "Feldwege" zu fahren?
Ziemlich dreist.
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15.05.2017, 17:33Inaktiver User
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Ich hab mal einen super interessanten Artikel im SZ Magazin gelesen, ging um den ehemaligen Besitzer der allerersten Raststätte in Deutschland, in der Holledau, kurz vor München, ich glaube so 50 Kilometer. Bei dem waren die Wildpinkler ausschlaggebend dafür, dass er seinen Betrieb aufgegeben bzw. verkauft hat. Die Einführung dieses Ticketsystems für die Toiletten (die wohl machen musste, warum weiss ich nicht mehr) hat dazu geführt, dass der Großteil der Männer in die Büsche ging. Er sagte, er brauche im Sommer täglich einen Tankwagen voll Wasser zum Abspritzen des Geländes, außerdem seien bis auf einen sämtliche Bäume eingegangen. Ich glaube, gerade auf Raststätten, wo man sich ja auch schnell wieder entfernt, kennen die Leute da nix.
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15.05.2017, 17:35
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Hach, dann weiß ich ja, wo ich in Zukunft meinen Hund "wild" kacken lasse.
( nein, natürlich nicht, war ein Scheheeerz )
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15.05.2017, 17:43Inaktiver User
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
So einen (oder mehrere) passionierte ich-scheiss-mal-eben-in-die-Landschaft-Jogger hatten wir zu Lebzeiten meiner Hündin in ihrem Auslaufgebiet auch. Und sie hatte eine Vorliebe für menschliche Kacke. So schnell wie sie zu happste konnte ich gar nicht eingreifen. Hab' ich mich jedes Mal gefreut...

Zum Ausgleich dafür schickte sie mir immer indignierte Blicke 'rüber, wenn ich ihre Hinterlassenschaften im Beutel brav bis zum nächsten Müllbehälter mitschleppte. So nach dem Motto "Muss das wirklich sein? Mit dir kann man auch nirgendwo hingehen."
So sieht der Ärger mal mit vertauschten Rollen aus.
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15.05.2017, 19:26Inaktiver User
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Da laufen keine Familien mit kleinen Kindern, das ist teilweise kilometerweit aus dem Dorf raus und die Strecken sind nicht so interessant, dass man sie für den Sonntagsspaziergang mit Kindern nutzt. Außerdem ist das Gras so hoch, dass kleine Kinder da gar nicht zurecht kämen. Die laufen eher in den tieferliegenden Treckerspuren oder in der Mitte zwischen den beiden Spuren, weil da das Gras gar nicht oder nicht so hoch steht. Die kurz geschnittenen Rabatten in Dorfnähe nutzt mein Hund nicht, wie oben geschrieben. Da würde ich Hinterlassenschaften auch entfernen.
Außerdem hatte ich geschrieben, dass es sich um Feldwege handelt. Auch wenn sie zum Teil asphaltiert sind, sind sie nur für den landwirtschaftlichen Verkehr frei, für normale KFZ gesperrt.
Die Autos, die da durchfahren sind zum Teil Ortsfremde (am Kennzeichen zu erkennen), zum Teil mit dicken SUVs, die regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit oder zurück diese "Abkürzung" nutzen, um ca 500 m Strecke zu sparen. Zeit spart man da, wie schon geschrieben, nicht. (Das habe ich mal mit jemandem getestet, der auch meinte, das sei doch wesentlich schneller.) Aber auch Fremde müssten das Schild kennen, das ihnen verbietet, da herzufahren.
Und wenn Kinder auf diesem asphaltierten Weg unterwegs sind, sind sie in der Regel im Kinderwagen oder mit dem Drei- oder Fahrrad unterwegs, die bleiben auf dem asphaltierten Weg.
poca
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15.05.2017, 19:30Inaktiver User
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
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15.05.2017, 19:41Inaktiver User
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Hier gibt es kaum Wald, also bin ich überwiegend auf Feldwegen unterwegs, aber zum Teil auch Kilometer vom nächsten Dorf entfernt (das sind dann auch nicht die asphaltierten Feldwege). Da halte ich es einfach genauso, wie du im Wald.
Sollte jemand auf die Idee kommen, da Mülleimer aufzustellen, um Kotbeutel zu entsorgen, würde ich wahrscheinlich mal den Puls fühlen.
Das ist Natur pur (wenn man bewirtschaftete Felder als Natur sieht), da kommt maximal einmal am Tag ein Mensch mit Hund vorbei. Wer sollte die Mülleimer leeren? Die Bauern, wenn sie mit ihrem Trecker durchkommen, auf dem Weg ins Feld?
Fahrradfahrer fahren da, wenn überhaupt, eher langsam, weil sie sich sonst in den Treckerspuren evtl. recht schnell auf die Nuss legen.
poca
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15.05.2017, 19:46
AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?
Eigentlich geht man schon davon aus, dass das Navi des führenden Anbieters schon weiß, welche Wege mit einem Auto legal befahrbar sind und welche nicht. Und wenn es dann mal einen kleinen Fehler macht, ist das kein Grund, ein anderes anzuschaffen. Was vermutlich auch nicht fehlerlos arbeitet. Was man an den Meldungen über Autos im Fluss und steckengebliebene LKW oft genug gesehen hat.
Abgesehen davon passiert so ein Fehler einmal im Jahr. Erst recht kein Grund für ein Neukauf. Lohnt sich nicht, ist auch gar nicht nachhaltig.
Normalerweise fahre ich ohne Navi, nur gewisse Orte am Ende der Welt werden mit Navi angefahren. Und das wird auf den letzten Metern noch vom Golfplatz GPS unterstützt. So weiß ich nämlich, ob es in die richtige Richtung geht.
Nein, ich brauche nicht immer den allerneusten Schnickschnack wie gewisse andere Leute. Ich bin die Zweitverwerterin der Handys meines Freundes. Das reicht für einen Telefonmuffel wie mich!
Schon mal was von seltenen Erden, Nachhaltigkeit und Elektroschrott gehört? Ich nutze mein Zeug eben länger, als dem Hersteller lieb ist. Auto und Herd sind auch schon zweistellig


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