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  1. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Deswegen fahre ich da besonders langsam. Mein Navi ist nämlich zickig, da ich immer die mobilen Daten abschalte. Weiche ich vom Weg ab, stürzt es gern mal ab und weiß dann gar nichts mehr. Dann stehe ich kurz vorm Ziel und weiß nicht wohin.

    Ich habe ja nur Prepaid, als Telefonmuffel.^^

    Für Notfälle habe ich zusätzlich Straßenkarten. Nur dafür muss man anhalten, die rausfummeln, gucken, wo man gerade ist, sich orientieren. Da nehme ich lieber mal eben den Feldweg für die letzten 1500 m.

  2. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Ich habe letztens mal einen ortsfremden Autofahrer über den Feldweg geschickt, der hat sich mit seinem Navi total verfranst und mich nach 1/3 des Feldweges getroffen und gefragt, ob er denn tatsächlich hier richtig ist, es käme ihm schon sehr abseits vor
    Natürlich ist er zu früh abgebogen, stand aber eben nun mal schon da und es gibt an der Stelle kaum Wendemöglichkeiten ohne in Weizenfelder zu fahren. Daher habe ich ihm den Weg durch die Felder erklärt, wie er da wieder rauskommt. Ihn da wieder zurückzuschicken wäre Schmarrn gewesen.

  3. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Es liegt manchmal am Navi, wenn man mit dem Auto solche Wege benutzt. Manchmal schickt es einen durch die tiefste Pampa, wenn der Weg kürzer ist und man schneller ankommt. Ich wundere mich darüber immer wieder, aber es funktioniert. Es hat mich auch noch nie ins Flussbett gelotst. Feldwege sind meist stau- und ampelfrei und man kommt tatsächlich so am schnellsten zum Ziel.

    Nach Dauerregen aber mit Vorsicht zu genießen! Ansonsten, vorsichtig fahren, Radfahrern, Hunden und Herrchen freundlich zulächeln, auf Kinder achtgeben. Passt!
    Nee, passt hier zumindest meist nicht, denn viele dieser Wege haben so ein nettes, rundes Schild mit einem roten Rand.

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen

    Ich habe ja nur Prepaid, als Telefonmuffel.^^

    Für Notfälle habe ich zusätzlich Straßenkarten. Nur dafür muss man anhalten, die rausfummeln, gucken, wo man gerade ist, sich orientieren. Da nehme ich lieber mal eben den Feldweg für die letzten 1500 m.
    Weil Du also zu knausrig bist, Dir ein vernünftiges Navi anzuschaffen, oder zu faul, Dir die Route vorher über Karten auszukaspern, nimmst Du Dir heraus, über besagte "Feldwege" zu fahren?

    Ziemlich dreist.

  4. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Ich hab mal einen super interessanten Artikel im SZ Magazin gelesen, ging um den ehemaligen Besitzer der allerersten Raststätte in Deutschland, in der Holledau, kurz vor München, ich glaube so 50 Kilometer. Bei dem waren die Wildpinkler ausschlaggebend dafür, dass er seinen Betrieb aufgegeben bzw. verkauft hat. Die Einführung dieses Ticketsystems für die Toiletten (die wohl machen musste, warum weiss ich nicht mehr) hat dazu geführt, dass der Großteil der Männer in die Büsche ging. Er sagte, er brauche im Sommer täglich einen Tankwagen voll Wasser zum Abspritzen des Geländes, außerdem seien bis auf einen sämtliche Bäume eingegangen. Ich glaube, gerade auf Raststätten, wo man sich ja auch schnell wieder entfernt, kennen die Leute da nix.

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Hach, dann weiß ich ja, wo ich in Zukunft meinen Hund "wild" kacken lasse.

    ( nein, natürlich nicht, war ein Scheheeerz )

  6. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Joggen kurbelt die Verdauung an!

    Wenn man morgens nicht konnte und dann joggen geht, hat man rund 3 km später ein echtes Problem. Entweder man verschwindet im Gebüsch, man schleicht vorsichtig nachhause oder erlebt einen Unfall. Kann man sich aussuchen.
    So einen (oder mehrere) passionierte ich-scheiss-mal-eben-in-die-Landschaft-Jogger hatten wir zu Lebzeiten meiner Hündin in ihrem Auslaufgebiet auch. Und sie hatte eine Vorliebe für menschliche Kacke. So schnell wie sie zu happste konnte ich gar nicht eingreifen. Hab' ich mich jedes Mal gefreut...

    Zum Ausgleich dafür schickte sie mir immer indignierte Blicke 'rüber, wenn ich ihre Hinterlassenschaften im Beutel brav bis zum nächsten Müllbehälter mitschleppte. So nach dem Motto "Muss das wirklich sein? Mit dir kann man auch nirgendwo hingehen."

    So sieht der Ärger mal mit vertauschten Rollen aus.

  7. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    und wenn dann dort auf dem weg familien mit kindern laufen, muessen die eltern ihre kinder auch an die leine nehmen, denn sobald diese mal in den gruenstreifen laufen stehen sie in der kacke deines hundes

    oder auch der radfahrer, der mal am wegesrand stehen bleibt um ein auto durchzulassen

    wenn dieser weg nicht gesperrt ist, haben die autofahrer das recht ihn zu nutzen
    und außerdem weißt du nicht warum und wohin diese fahrzeuge fahren, wenn sie diesen weg benutzen

    gegenseitige ruecksichtnahme ist angesagt
    und nicht provokation so wie du es machst, indem du mitten auf dem weg stehen bleibst
    Da laufen keine Familien mit kleinen Kindern, das ist teilweise kilometerweit aus dem Dorf raus und die Strecken sind nicht so interessant, dass man sie für den Sonntagsspaziergang mit Kindern nutzt. Außerdem ist das Gras so hoch, dass kleine Kinder da gar nicht zurecht kämen. Die laufen eher in den tieferliegenden Treckerspuren oder in der Mitte zwischen den beiden Spuren, weil da das Gras gar nicht oder nicht so hoch steht. Die kurz geschnittenen Rabatten in Dorfnähe nutzt mein Hund nicht, wie oben geschrieben. Da würde ich Hinterlassenschaften auch entfernen.

    Außerdem hatte ich geschrieben, dass es sich um Feldwege handelt. Auch wenn sie zum Teil asphaltiert sind, sind sie nur für den landwirtschaftlichen Verkehr frei, für normale KFZ gesperrt.
    Die Autos, die da durchfahren sind zum Teil Ortsfremde (am Kennzeichen zu erkennen), zum Teil mit dicken SUVs, die regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit oder zurück diese "Abkürzung" nutzen, um ca 500 m Strecke zu sparen. Zeit spart man da, wie schon geschrieben, nicht. (Das habe ich mal mit jemandem getestet, der auch meinte, das sei doch wesentlich schneller.) Aber auch Fremde müssten das Schild kennen, das ihnen verbietet, da herzufahren.
    Und wenn Kinder auf diesem asphaltierten Weg unterwegs sind, sind sie in der Regel im Kinderwagen oder mit dem Drei- oder Fahrrad unterwegs, die bleiben auf dem asphaltierten Weg.

    poca

  8. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Pimenteira Beitrag anzeigen
    eben! GEGENSEITIG! und das bedeutet auch, bestimmte gegebenheiten zu tolerieren.

    wenn ich auf einem feldweg unterwegs bin, MUSS ich damit rechnen, dass dort kuhfladen und pferdeäpfel, die natürlich NICHT von den jeweiligen tierhaltern verräumt werden, genau wie hasen- und schafsköttel herumliegen. da stört ein hundehaufen so gar nicht.

    und kinder an der leine ... na, wenn die eltern ihre sprösslinge im griff haben, brauchen sie keine leine. da die sprösslinge auf die eltern aber oft nicht hören, wäre das sogar eine option *denk*.
    Stimmt, die Pferdeäpfel liegen eher auf dem von Menschen benutzten Wegebereich, da sich die Pferde nicht zum Äppeln an die Seite hocken.
    Mein Hund nutzt mit Vorliebe stellen, wo Sträucher oder Büsche stehen oder setzt sich in die Böschung, die steil zum Bach abfällt.

    poca

  9. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf allen WEGEN, und dazu zählen für mich auch Feldwege und Trampelpfade, werden Hinterlassenschaften entfernt. Innerorts, auf Feldern und Wiesen sowieso, wobei es nur sehr selten überhaupt vorkommt, dass mein Racker sich dort löst. Er ist ein "Bergkacker", d.h. er sucht sich tendentiell immer eine erhöhte Stelle, sowas findet sich eher nicht auf Wegen.

    Ich kann übrigens nachvollziehen, dass viele Menschen KEINE Lust haben, die gefüllten Kackebeutel für die nächsten fünf Kilometer mitzuschleppen. Wenn ich möchte, dass die Gemeinden und Erholungsgebiete möglichst tretminenfrei sind, muss ich einkalkulieren, dass der Mensch es gern bequem hat, insbesondere wenn ihm niemand auf die Finger guckt, und schlicht und ergreifend ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten bieten - das wäre mal ein sinnvoller Einsatz der Gelder, die über die Hundesteuer zufliessen. Dann landen die Tüten auch nicht in der Gemarkung, sondern in den Behältnissen.

    Die Nachbargemeinde hat das erkannt, und entsprechend gehandelt. Siehe da: das klappt ganz wunderbar. Unser Bürgermeister dagegen steht auf dem Standpunkt, man habe die Beutel über den eigenen Hausmüll zu entsorgen, und gefälligst auch zehn Kilometer mitzutragen. Zuletzt hat er noch einen obendrauf gesetzt, indem er verkündete, dass die (sehr spärlich) vorhandenen Müllbehältnisse nicht mehr für die Kackebeutel benutzt werden dürfen. Das Resultat kann man sich mit etwas Fantasie ausmalen.

    Ich nehme übrigens durchaus nicht jeden Haufen weg. Ich bin sehr viel im Wald unterwegs, und wenn mein Hund sich dort hinter Busch Hugo oder auf Erhebung Hildegard verewigt, darf die Natur die Dinge regeln. Wer seine Kinder unbedingt dorthin entsenden möchte, hat dann tatsächlich Pech gehabt.

    Und nein, ich trete auch nicht bescheiden beiseite, oder unterbreche unseren natürlichen Bewegungsfluss, weil traffic entgegen oder von hinten angeprescht kommt. Auf schmalen Wegen, auf denen auch Radler unterwegs sind, gilt GEGENSEITIGE Rücksichtnahme, und das bedeutet beim Radfahrer beispielsweise, dass er sein Tempo drosseln sollte, damit eine Passage für alle Beteiligten stressfrei möglich ist.

    Man sollte im übrigen als Radler auf gemischt genutzten Wegen immer damit rechnen, dass Menschen oder Tiere, und das gilt insbesondere für alte oder sehr junge Menschen, mal einen Ausfallschritt zur Seite machen. Wenn der Radler dort hinein dengelt, ist er in vielen Fällen schadensersatzpflichtig, dazu gibt es eine ganze Reihe Urteile, und zwar auch im Kontext Hund/Radler.
    Hier gibt es kaum Wald, also bin ich überwiegend auf Feldwegen unterwegs, aber zum Teil auch Kilometer vom nächsten Dorf entfernt (das sind dann auch nicht die asphaltierten Feldwege). Da halte ich es einfach genauso, wie du im Wald.
    Sollte jemand auf die Idee kommen, da Mülleimer aufzustellen, um Kotbeutel zu entsorgen, würde ich wahrscheinlich mal den Puls fühlen.
    Das ist Natur pur (wenn man bewirtschaftete Felder als Natur sieht), da kommt maximal einmal am Tag ein Mensch mit Hund vorbei. Wer sollte die Mülleimer leeren? Die Bauern, wenn sie mit ihrem Trecker durchkommen, auf dem Weg ins Feld?

    Fahrradfahrer fahren da, wenn überhaupt, eher langsam, weil sie sich sonst in den Treckerspuren evtl. recht schnell auf die Nuss legen.

    poca

  10. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nee, passt hier zumindest meist nicht, denn viele dieser Wege haben so ein nettes, rundes Schild mit einem roten Rand.



    Weil Du also zu knausrig bist, Dir ein vernünftiges Navi anzuschaffen, oder zu faul, Dir die Route vorher über Karten auszukaspern, nimmst Du Dir heraus, über besagte "Feldwege" zu fahren?

    Ziemlich dreist.
    Eigentlich geht man schon davon aus, dass das Navi des führenden Anbieters schon weiß, welche Wege mit einem Auto legal befahrbar sind und welche nicht. Und wenn es dann mal einen kleinen Fehler macht, ist das kein Grund, ein anderes anzuschaffen. Was vermutlich auch nicht fehlerlos arbeitet. Was man an den Meldungen über Autos im Fluss und steckengebliebene LKW oft genug gesehen hat.

    Abgesehen davon passiert so ein Fehler einmal im Jahr. Erst recht kein Grund für ein Neukauf. Lohnt sich nicht, ist auch gar nicht nachhaltig.

    Normalerweise fahre ich ohne Navi, nur gewisse Orte am Ende der Welt werden mit Navi angefahren. Und das wird auf den letzten Metern noch vom Golfplatz GPS unterstützt. So weiß ich nämlich, ob es in die richtige Richtung geht.

    Nein, ich brauche nicht immer den allerneusten Schnickschnack wie gewisse andere Leute. Ich bin die Zweitverwerterin der Handys meines Freundes. Das reicht für einen Telefonmuffel wie mich!

    Schon mal was von seltenen Erden, Nachhaltigkeit und Elektroschrott gehört? Ich nutze mein Zeug eben länger, als dem Hersteller lieb ist. Auto und Herd sind auch schon zweistellig

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