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  1. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sein Geschäft erledigt der Hund von selber eigentlich immer in dem Grasstreifen zwischen Feld und Weg, und da, muss ich ganz ehrlich sagen, lass ich es auch liegen. Wir haben zwar viele Hunde im Dorf, aber die Felder sind so weitläufig, dass das kaum zum Tragen kommt. Manchmal finde ich es noch nicht mal mehr selber im Gras, wenn der Hund dafür etwas vorgelaufen ist.
    Die kurz gehaltenen Rabatten am Dorfrand, die VOR den Gärten liegen und von den Anwohnern gepflegt werden, meidet mein Hund interessanterweise von selber. Da habe ich ihm 1 oder 2mal zu verstehen gegeben, dass die tabu sind und sollte er bis dahin noch nicht gekackt haben, wenn wir auf dem Weg zurück sind, dreht er an der Stelle wieder um und geht ein paar Meter wieder zurück, bevor er sein Geschäft erledigt.
    Was mich selber aber immer sehr ärgert, sind die Autofahrer, die die oft asphaltierten Feldwege zwischen den Dörfern als Abkürzung nutzen um schneller von A nach B zu kommen. Auf einer Strecke von 1 km zwischen den Dörfern muss ich teilweise bis zu 5mal meinen Hund ranrufen und mit ihm ins Feld steigen, um die Autofahrer vorbeizulassen. Im Winter, wenn es nass und dunkel ist, ist das sogar regelrecht gefährlich.
    (Wir haben mal mit 2 Autos getestet, ob man über diese Strecke wirklich Zeit spart. Das ist noch nicht mal der Fall, weil man ja im Feld dann doch nicht ganz so schnell fahren kann wie über die Landstraße und sollte Gegenverkehr kommen, für den dann stehen geblieben werden muss, verliert man sogar Zeit.) Aber die Fahrer lassen sich nicht beirren, selbst wenn man versucht, ihnen diese Tatsache zu erklären. Da bleibe ich manchmal absichtlich mitten auf dem Weg, so dass sie fast bis zum Stand abbremsen müssen. Vor allem auch, weil dieser Weg auch von kleineren Kindern mit dem Rad genutzt wird, wenn sie im Nachbardorf Freunde besuchen wollen.

    poca
    und wenn dann dort auf dem weg familien mit kindern laufen, muessen die eltern ihre kinder auch an die leine nehmen, denn sobald diese mal in den gruenstreifen laufen stehen sie in der kacke deines hundes

    oder auch der radfahrer, der mal am wegesrand stehen bleibt um ein auto durchzulassen

    wenn dieser weg nicht gesperrt ist, haben die autofahrer das recht ihn zu nutzen
    und außerdem weißt du nicht warum und wohin diese fahrzeuge fahren, wenn sie diesen weg benutzen

    gegenseitige ruecksichtnahme ist angesagt
    und nicht provokation so wie du es machst, indem du mitten auf dem weg stehen bleibst

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    gegenseitige ruecksichtnahme ist angesagt:
    eben! GEGENSEITIG! und das bedeutet auch, bestimmte gegebenheiten zu tolerieren.

    wenn ich auf einem feldweg unterwegs bin, MUSS ich damit rechnen, dass dort kuhfladen und pferdeäpfel, die natürlich NICHT von den jeweiligen tierhaltern verräumt werden, genau wie hasen- und schafsköttel herumliegen. da stört ein hundehaufen so gar nicht.

    und kinder an der leine ... na, wenn die eltern ihre sprösslinge im griff haben, brauchen sie keine leine. da die sprösslinge auf die eltern aber oft nicht hören, wäre das sogar eine option *denk*.
    Geändert von Pimenteira (15.05.2017 um 09:47 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Auf allen WEGEN, und dazu zählen für mich auch Feldwege und Trampelpfade, werden Hinterlassenschaften entfernt. Innerorts, auf Feldern und Wiesen sowieso, wobei es nur sehr selten überhaupt vorkommt, dass mein Racker sich dort löst. Er ist ein "Bergkacker", d.h. er sucht sich tendentiell immer eine erhöhte Stelle, sowas findet sich eher nicht auf Wegen.

    Ich kann übrigens nachvollziehen, dass viele Menschen KEINE Lust haben, die gefüllten Kackebeutel für die nächsten fünf Kilometer mitzuschleppen. Wenn ich möchte, dass die Gemeinden und Erholungsgebiete möglichst tretminenfrei sind, muss ich einkalkulieren, dass der Mensch es gern bequem hat, insbesondere wenn ihm niemand auf die Finger guckt, und schlicht und ergreifend ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten bieten - das wäre mal ein sinnvoller Einsatz der Gelder, die über die Hundesteuer zufliessen. Dann landen die Tüten auch nicht in der Gemarkung, sondern in den Behältnissen.

    Die Nachbargemeinde hat das erkannt, und entsprechend gehandelt. Siehe da: das klappt ganz wunderbar. Unser Bürgermeister dagegen steht auf dem Standpunkt, man habe die Beutel über den eigenen Hausmüll zu entsorgen, und gefälligst auch zehn Kilometer mitzutragen. Zuletzt hat er noch einen obendrauf gesetzt, indem er verkündete, dass die (sehr spärlich) vorhandenen Müllbehältnisse nicht mehr für die Kackebeutel benutzt werden dürfen. Das Resultat kann man sich mit etwas Fantasie ausmalen.

    Ich nehme übrigens durchaus nicht jeden Haufen weg. Ich bin sehr viel im Wald unterwegs, und wenn mein Hund sich dort hinter Busch Hugo oder auf Erhebung Hildegard verewigt, darf die Natur die Dinge regeln. Wer seine Kinder unbedingt dorthin entsenden möchte, hat dann tatsächlich Pech gehabt.

    Und nein, ich trete auch nicht bescheiden beiseite, oder unterbreche unseren natürlichen Bewegungsfluss, weil traffic entgegen oder von hinten angeprescht kommt. Auf schmalen Wegen, auf denen auch Radler unterwegs sind, gilt GEGENSEITIGE Rücksichtnahme, und das bedeutet beim Radfahrer beispielsweise, dass er sein Tempo drosseln sollte, damit eine Passage für alle Beteiligten stressfrei möglich ist.

    Man sollte im übrigen als Radler auf gemischt genutzten Wegen immer damit rechnen, dass Menschen oder Tiere, und das gilt insbesondere für alte oder sehr junge Menschen, mal einen Ausfallschritt zur Seite machen. Wenn der Radler dort hinein dengelt, ist er in vielen Fällen schadensersatzpflichtig, dazu gibt es eine ganze Reihe Urteile, und zwar auch im Kontext Hund/Radler.

  4. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Es liegt manchmal am Navi, wenn man mit dem Auto solche Wege benutzt. Manchmal schickt es einen durch die tiefste Pampa, wenn der Weg kürzer ist und man schneller ankommt. Ich wundere mich darüber immer wieder, aber es funktioniert. Es hat mich auch noch nie ins Flussbett gelotst. Feldwege sind meist stau- und ampelfrei und man kommt tatsächlich so am schnellsten zum Ziel.

    Nach Dauerregen aber mit Vorsicht zu genießen! Ansonsten, vorsichtig fahren, Radfahrern, Hunden und Herrchen freundlich zulächeln, auf Kinder achtgeben. Passt!

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    vor ein paar Tagen habe ich einen - durchaus gepflegt gekleideten - Mann beobachtet, wie er in aller Seelenruhe auf den Kinderspielplatz gestrullt hat. Er stand schon noch draussen am Zaun, aber der Strahl ging halt mitten rein. Ich habe ihn freundlich darauf aufmerksam gemacht, daß man genau deswegen mit Hund keinen Zutritt zu diesem Spielplatz hat. Pampt er zurück, er muß halt mal und ich würde ihm ja meine Toilette nicht zur Verfügung stellen.

    Nö. Gibt genug öffentliche Toiletten und man kann von einem Erwachsenen durchaus erwarten, daß er sich soweit im Griff hat, rechtzeitig eine solche aufzusuchen. Und Kinderspielplatz ist unterste Schublade, mal ganz abgesehen davon, daß rundherum Wohnhäuser stehen. Sehr schräg.
    Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    igitt.

    bah, mir wird schlecht, wenn ich mir das vorstelle. mich schüttelt es regelrecht. (menschliche hinterlassenschften finde ich noch viel ekliger als die von tieren. )

  7. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Pimenteira Beitrag anzeigen
    igitt.

    bah, mir wird schlecht, wenn ich mir das vorstelle. mich schüttelt es regelrecht. (menschliche hinterlassenschften finde ich noch viel ekliger als die von tieren. )
    Dann solltest du Volksfeste meiden Wenn man mal mit einem Anwohner spricht, der rund um die Theresienwiese wohnt und vom Oktoberfest erzählt, hört man Dinge, die kann man sich gar nicht vorstellen, vom Wollen ganz zu schweigen.

  8. VIP

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Vivi23 Beitrag anzeigen
    vor ein paar Tagen habe ich einen - durchaus gepflegt gekleideten - Mann beobachtet, wie er in aller Seelenruhe auf den Kinderspielplatz gestrullt hat. [...]

    Nö. Gibt genug öffentliche Toiletten und man kann von einem Erwachsenen durchaus erwarten, daß er sich soweit im Griff hat, rechtzeitig eine solche aufzusuchen. Und Kinderspielplatz ist unterste Schublade, mal ganz abgesehen davon, daß rundherum Wohnhäuser stehen. Sehr schräg.
    Ist hier ganz häufig - und leider nicht nur die Pisser. Stadtbus-Endstation, Weg vom Autobahn-Ende zu den Stadtbussen, Weg zum beliebten Jogging-Gelände (ich wusste gar nicht, dass die Jogger so gehäuft Kontinenzprobleme haben) ... Allerdings liegen auf dem Spielplatz auch oft volle Windeln.

    Früher habe ich die Herren, die auf der Wiese gegenüber meines Hauses pinkelten, fotografiert. Wurde mir aber dann zu gefährlich.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  9. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Joggen kurbelt die Verdauung an!

    Wenn man morgens nicht konnte und dann joggen geht, hat man rund 3 km später ein echtes Problem. Entweder man verschwindet im Gebüsch, man schleicht vorsichtig nachhause oder erlebt einen Unfall. Kann man sich aussuchen.

    Man kann das natürlich auch als Mittel gegen Verstopfung ausnutzen. Idealerweise auf einem Sportplatz mit Toilettenanlage.

  10. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Joggen kurbelt die Verdauung an!

    Wenn man morgens nicht konnte und dann joggen geht, hat man rund 3 km später ein echtes Problem. Entweder man verschwindet im Gebüsch, man schleicht vorsichtig nachhause oder erlebt einen Unfall. Kann man sich aussuchen.
    Das scheint hier sehr häufig der Fall zu sein, ebenso bei Wanderern. Aber die gehen leider nicht weit genug in den Wald oder hinter einen Busch um nicht in der Nähe des Weges zu sein, die erledigen ihr Geschäft zu gerne direkt am Wegesrand an einem Baum und hinterlassen ihre TaTüs ebenfalls. Das freut die Kinder, absteigenden Radfahrer oder sonst wen sicher ebenso.

    Wir haben auch diese Geisterfahrer auf Feldwegen. Das sind fast ausnahmslos Dorfbewohner, die von A nach B abkürzen. Man kennt das Auto/den Fahrer und den Grund und normalerweise muss man bei uns ein Aufkleber/Schild mit Forstbetrieb im Auto führen, um da lang zu fahren. Manchmal nervt es, wenn sie zu schnell sind, aber die Leute grüßen eigentlich fast immer, vermutlich weil sie wissen, dass man da nicht lang darf und das Grüßen eine Art "sorry, ist halt ne Abkürzung" sein soll. Man sagt daher halt nichts, es wird toleriert. Mich stört es eher weniger.
    Geändert von KathyChin (15.05.2017 um 13:11 Uhr)

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