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  1. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Mal so nebenbei: auf kombinierten Geh- und Radwegen oder im Wald ist immer mit Radfahrern zu rechnen und kein Grund sich zu erschrecken oder aufzuregen. Egal, ob allein, mit Hund oder Kopfhörern.
    Mag sein, dass es keinen Grund gibt, ich kann das nicht steuern, ob und wann ich mich erschrecke. Wenn mich jemand von hinten in schnellem Tempo mit dem Fahhrad überholt, dann erschrecke ich mich halt. Falls du das steuern kannst (obwohl man es nicht kommen sieht) dann sag mir, wie das geht. Davon abgesehen weiß ich nicht, wo das Problem ist, wenn jemand auf einem sonst menschenleeren Feldweg kurz vorher bimmelt, er sieht mich doch lang genug.

    Radfahrer sind verpflichtet, solche Wege zu benutzen, wenn sie entsprechend ausgeschildert sind. Fahren sie stattdessen auf der Straße, bekommen sie dort Ärger.
    Das ist doch auch okay. Nichts dagegen einzuwenden. Trotzdem teilt man sich den Weg und ich freu mich über jeden, der von hinten kommt und vorher kurz klingelt, er sieht mich ja von weitem, ich ihn nicht. Wenn da so selten jemand fährt rechnet man eben nicht damit, wir sind ja nicht in der Stadt.

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zum Thema Hunde auf Weiden/Wiesen:
    Die Flächen, auf denen meine Kühe stehen bzw. Obstbäume wachsen sind kein Allgemeingut, sondern Flächen, die ich gekauft bzw gepachtet habe. Deshalb will ich da keine Hunde drauf sehen- ich lasse ja auch meine Kühe nicht durch die Gärten der Hundebesitzer trampeln.
    Und wer das nicht begreift, wird notfalls auch angepampt.

  3. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Es ist ein Problem. Andere Leute, die auf einem ausreichend breiten Weg gehen, fühlen sich blöd angemacht, wenn die vorbeifahrenden Radler klingeln. Ich auch.

    Deswegen klingle ich nur, wenn der Platz so nicht reicht. Außerdem kann man Radfahrer hören. Der Kettenantrieb macht Geräusche, die Räder und Schutzbleche, Federung etc. auch.

    Mit dem Auto hupe ich ja auch nicht, wenn ich überhole. Und schon gar nicht auf mehrspurigen Strecken. Da würden die anderen auch, zu Recht, meckern.

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    @ Sasapi:

    So weit möchte ich da nicht gehen.
    Wenn nicht gerade das hohe Gras zertrampelt wird, stört mich niemand auf der Wiese.
    Auch keine Hunde.
    So lange sie eben nichts in der Wiese hinterlassen.
    Da werde ich dann auch pampig. Aber ich bin das nichts schon grundsätzlich. Ich möchte nicht jeden unter Generalverdacht stellen. Auch wenn ich hart daran arbeiten muss, damit sich diese Haltung nicht einschleicht.

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Gestern z.B. kam mir eine ältere Dame auf einem Weg entgegen, den wir zeitgleich hätten passieren können. Ich bin trotzdem zur Seite gegangen, weil ich davon ausgehe, dass nicht jeder Fremde damit glücklich ist, wenn ihm ein Mensch mit zwei Hunden auf so engem Raum entgegenkommt. Die Dame kam auf mich zu, hat sich bedankt, dass ich gewartet habe, ein freundliches "das wäre aber nicht nötig gewesen" nachgeschickt, hat mir einen schönen Tag gewünscht und ist weiter.
    ähnliches habe ich mal von der Seite der Hundelosen erlebt. Ich bin einen Rad/-Fußweg entlang geradelt (zwischen zwei Dörfern) und vor mir war eine Gruppe Hundebesitzer mit ihren Hunden unterwegs. Natürlich wurde ich entsprechend langsam und hielt Abstand. Einer rief dann "Achtung Fahrrad" und sie bildeten eine Gasse, durch die ich dann langsam durchrollte. Wir grüßten uns freundlich. Eine Frau am Ende der Gruppe fragte mich besorgt, ob ich Angst vor Hunden hätte, weil ich so vorsichtig durchgerollt bin. Ich verneinte, und dass ich meinerseits ja niemanden erschrecken will.

    So waren alle etwaigen Vorurteile und Befürchtungen auf recht freundliche und unkomplizierte Weise im Vorbeigehen bzw Vorbeirollen kurz mal so aus der Welt geschafft worden. und alle haben sich über eine nette Begegnung gefreut
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  6. VIP

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Mal so nebenbei: auf kombinierten Geh- und Radwegen oder im Wald ist immer mit Radfahrern zu rechnen [...]
    Auf kombinierten schon, auf diesen hier nicht. Schon gar nicht mit erwachsenen Geländebikern oder Gruppen auf dem Rennrad.

    Das ist hier leider ein altes Übel: Gekennzeichneter Fußweg am Flüsschen, schmal, gesandet: hier werden Fußgänger mit und ohne Hund täglich angeblafft oder quasi rasiert (ich war dort auch ohne Hund, nämlich als Begleitung meiner gehbehinderten und wackligen Mutter unterwegs, später als ihre Rollstuhlschieberin).
    Die Gefährdungssituation durch die Radler ist seit Jahren ein Thema bei den Bezirksausschuss-Sitzungen. Einmal im Jahr schiebt sich dann ein Polizieiauto auf dem Fußweg ...
    Der asphaltierte, breitere, autofreie Weg für gemischte Nutzung ist nur ein paar Meter nebenan.

    Radfahrer sind verpflichtet, solche Wege zu benutzen, wenn sie entsprechend ausgeschildert sind. Fahren sie stattdessen auf der Straße, bekommen sie dort Ärger.
    Und sie wären eigentlich verpflichtet, NICHT auf reinen Fußwegen zu fahren. Nur leider kriegen sie keinen Ärger, wenn sie es tun.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  7. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Ich sagte schon, ich höre sie meistens nicht, weil ich Ohrhörer drin habe. Und ich höre Podcasts, wenn ich walke oder laufe, noch nicht mal laute Musik.

    Der Vergleich mit dem Auto hinkt aus mehreren Gründen. Aber egal jetzt, dann klingelst du halt nicht.

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sagte schon, ich höre sie meistens nicht, weil ich Ohrhörer drin habe. Und ich höre Podcasts, wenn ich walke oder laufe, noch nicht mal laute Musik.

    .
    das weiss ich als Radfahrin doch nicht, ob du was hörst oder nicht. Muss ich auch nicht wissen. Grundsätzlich gehts doch eigentlich nur um eine gewisse Umsicht - und wenn die jeder zumindest ein bißchen hat, dann kommt man auch i.d.R. stressfrei aneinander vorbei.

    OT:
    Übrigens: bei einem Unfall wird man vermutlich allermeist eine Teilschuld zugesprochen kriegen, wenn man Knopfhörer drin hatte. Das wird auch niemanden interessieren, ob und wie laut man was hörte.

    Ich selbst laufe auch oft mit Knopfhörer, beim Radfahren riskiere ich das nicht mehr. Letztlich ist das natürlich eine persönliche Ermessenssache, aber man sollte sich schon bewusst sein, dass die Sache risikobehaftet ist und u.a. ins Geld gehen kann (z.B. wenn ich als Radfahrerin mit jemandem zusammenstoße und entsprechender Personenschaden die Folge ist - ich vermute, dass da meine Haftpflichtversicherung zicken wird, wenn K(n)opfhörer im Spiel waren - oder wenn ich als Fußgängerin in ein Auto laufe mit den Dingern im Ohr)
    Geändert von Amelie63 (13.05.2017 um 11:49 Uhr)
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  9. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    So waren alle etwaigen Vorurteile und Befürchtungen auf recht freundliche und unkomplizierte Weise im Vorbeigehen bzw Vorbeirollen kurz mal so aus der Welt geschafft worden. und alle haben sich über eine nette Begegnung gefreut
    Mit gegenseitiger Rücksicht kann das Leben erfreulich einfach sein!

    Hundeschulen vermitteln das, was du beschreibst, auch regelmäßig so. Nur dass bei Begegnungen mit anderen Hunden (oder mit Pferden) keine Gasse gebildet wird, sondern alle Hunde auf eine Seite gebracht werden sollen, um den Tieren das Durchlaufen nicht unnötig zu erschweren.

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur dass bei Begegnungen mit anderen Hunden (oder mit Pferden) keine Gasse gebildet wird, sondern alle Hunde auf eine Seite gebracht werden sollen, um den Tieren das Durchlaufen nicht unnötig zu erschweren.
    das war in dem Fall eher so, wie wir in der Wandergruppe das auch machen, wenn von hinten Radfahrer kommen. Wir laufen oder stellen uns halt an die Seiten, meist an beide, wenn wir viele sind. Radfahrern reicht das ja auch völlig. Bei Reitern mag das wieder anders sein, da würd ich auch eher gucken, dass ich eine Seite frei halte.

    Die Gruppe war auch relativ groß, drum hat sich das mit den beiden Seiten wohl so ergeben. Ich war aber sehr beeindruckt,wie brav und gelassen die Hunde da bei ihren Menschen saßen. Ich war ja nur vorsichtig, weil ich das nicht einschätzen kann, ob nicht doch mal einer ausschert (bei Kindern passiert das leider recht häufig, weil es Eltern gibt, die meinen, die Verantwortung läge nicht bei ihnen, sondern bei den anderen Verkehrsteilnehmern). Aber ängstlich bin ich deshalb nicht.

    Und ich muss sagen, gerade diese Gruppen habe ich bisher durchwegs als sehr diszipliniert und trotzdem (oder deswegen) entspannt und freundlich-fröhlich erlebt. Vielleicht kennen die sich ja von Hundeschulen, auf dem Land lässt sich das für mich Neigschmeckte schwer einschätzen, wie die Zusammenhänge sind. Ich bin da aber immer wieder neidisch, weil ich diese Art von Geselligkeit und gemeinsamer Freizeitgestaltung sehr nett finde
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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