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  1. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Es ist richtig, dass Hundetrainer sehr viel mit ihrer Körpersprache und ihrer Stimme arbeiten; beides extrem wichtige Komponenten in der Mensch-Hund Kommunikation. Hinzu kommt die Berufserfahrung und die Routine in den Erziehungsübungen.
    Ich beobachte nicht selten, dass Hundehalter stimmlich etwas völlig anderes signalisieren als es ihre Körpersprache ausdrückt. So z.B. sagen sie zu ihrem Hund 'weiter', bleiben selbst aber stocksteif stehen. Oder sie rugen mit freudiger Stimme 'hier', signalisieren mit ihrem Körper aber bedrohliche Gesten dem Hund gegenüber. Beispiele derer gibt es viele.

    Hundehalter sind während des Trainings oft unsicher und defensiv, was Hunde nicht mögen. Sie wollen einen resoluten, beherzten Menschen, der ihnen deutliche Signale vermittelt.

  2. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber mein Beitrag war nicht als Ausspruch gegen die Arbeit mit positiver Verstärkung gedacht, im Gegenteil.
    Das hatte ich auch nicht so verstanden.
    Natürlich ist das toll, wenn sie durch diese Verstärkung Fuß laufen.

    Ich wollte nur, eigentlich ohne das Thema Hundeerziehung auf den Plan zu rufen, darauf eingehen, dass neue interessante Personen naturgegeben mehr Interesse herbeiführen.
    Und in meinen Augen, sollte auch dem Hundetrainer klar sein, dass er allein dadurch einen Vorteil hat und sich nicht als Magic Max verkaufen. Ich habe nun eine gute Hundetrainerin und hatte auch davor (für die frühere Hündin) schon einen guten Trainer. Dieser eine war es aber in jedem Fall nicht.

    [Zumal er sich noch nicht mal vorher ausreichend angeschaut hat, wie ich mit den beiden laufe. Denn das funktionierte mMn aufgrund ständiger positiver Verstärkung schon damals gar nicht schlecht (und war auch nicht der Grund, weshalb ich ihn aufgesucht habe btw), sie halten Blickkontakt, sind abrufbar etc. Ich hatte nur beim Vorgespräch erwähnt, dass es am Anfang eines Spaziergangs nicht immer sofort super funktioniert, sich aber nach den ersten 10min einpendelt. Und es ist einfach abhängig von der Situation, was wir machen und wo wir sind. Trainieren wir auf der Wiese hinterm Haus, habe ich sofort die volle Aufmerksamkeit und beide laufen 1A an meiner Seite. Fahren wir mit dem Auto in den Wald und sie wissen, dass wir die nächsten 2 Std. laufen, ist eben erst mal alles andere spannender als mein Gänsebraten. Da bedarf es schon etwas mehr als Magic Max. Das wäre, wie wenn ich mit einem Kind durch einen Vergnügungspark laufe und von ihm verlange, das es sich nicht für die bunten Buden interessieren darf, dafür darf es an meinem Eis lecken. Funktioniert sicher auch super (bei einem zuckersüchtigen Kind oder einem total verfressenen Hund ohne Jagdtrieb.)]

    [ergänzt, ist mir gerade noch in Erinnerung gekommen: nachdem er seine Leckerlitube nicht mehr permanent in der Hand hatte, an der die Hunde lecken durften, sondern auf einzelne Stücke umgestellt hat, die beide bekomme haben, wenn sie zurückgekommen sind oder ihn angeschaut haben etc., hat das ganze schon weniger gut funktioniert (hat er auch bestätigt), da waren die Düfte in der Luft und am Boden wieder spannender. Fazit: ich müsste mit ausgehungerten Hunden (sein Vorschlag, ich muss mit hungrigen Hunden laufen), die permanent an der Tube lecken dürfen laufen und das müssen dann alle Beteiligten bestenfalls 2 Stunden durchhalten]
    Geändert von KathyChin (23.05.2017 um 13:16 Uhr) Grund: Ergänzung

  3. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von KathyChin Beitrag anzeigen
    Ich wollte nur, eigentlich ohne das Thema Hundeerziehung auf den Plan zu rufen, darauf eingehen, dass neue interessante Personen naturgegeben mehr Interesse herbeiführen.
    Und in meinen Augen, sollte auch dem Hundetrainer klar sein, dass er allein dadurch einen Vorteil hat und sich nicht als Magic Max verkaufen.
    Ah, o.k., dann habe ich dich falsch verstanden.
    Auch wenn es bei dir nicht zutrifft, finde ich den Verweis auf die unklare Körpersprache trotzdem hilfreich. Passiert mir, trotz Erfahrung, auch immer mal wieder und an einigen Stellen hätte ich es selbst nicht bemerkt, wenn mich der Trainer nicht darauf aufmerksam gemacht hätte. Fehler aufzudecken und sich selbst zu korrigieren ist nicht leicht, weil man sich selbst nicht sieht und häufig in Problemsituationen mit der Konzentration beim Hund ist.

  4. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von KathyChin Beitrag anzeigen
    . Fazit: ich müsste mit ausgehungerten Hunden (sein Vorschlag, ich muss mit hungrigen Hunden laufen), die permanent an der Tube lecken dürfen laufen und das müssen dann alle Beteiligten bestenfalls 2 Stunden durchhalten]


    Oha.

    Du zeichnest mit Deinen Ergänzungen ein völlig neues Bild.

    Im übrigen finde ich, dass man es den Hunden durchaus gönnen darf, dass sie zu Beginn einer Aktivität zunächst etwas wuseliger sind. Das halte ich für völlig normal.

  5. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hundehalter sind während des Trainings oft unsicher und defensiv, was Hunde nicht mögen. Sie wollen einen resoluten, beherzten Menschen, der ihnen deutliche Signale vermittelt.
    Also wie beim Tanzen! Das fällt viel leichter, wenn der Herr unmissverständlich führt, anstatt herumzueiern. Aber viele haben auch dort eine gewisse Führungsschwäche. Und dann wechselt die Führung hin und her und alles gerät durcheinander.

  6. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    .
    Geändert von Inaktiver User (23.05.2017 um 14:07 Uhr) Grund: Doppelt

  7. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    By the way: Hunde sollen nicht am Fuss laufen, indem sie mit Leberwurst dort hypnotisiert werden, sondern mit Leberwurst belohnt, weil sie am Fuss laufen.

  8. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Also wie beim Tanzen! Das fällt viel leichter, wenn der Herr unmissverständlich führt, anstatt herumzueiern. Aber viele haben auch dort eine gewisse Führungsschwäche. Und dann wechselt die Führung hin und her und alles gerät durcheinander.
    Dumm gelaufen.

  9. gesperrt

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    By the way: Hunde sollen nicht am Fuss laufen, indem sie mit Leberwurst dort hypnotisiert werden, sondern mit Leberwurst belohnt, weil sie am Fuss laufen.
    Eben
    Aber immerhin hat der Hund dann eine Bindung aufgebaut... zur Leberwurst

  10. VIP

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    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von KathyChin Beitrag anzeigen
    Aber immerhin hat der Hund dann eine Bindung aufgebaut... zur Leberwurst
    Besser als gar keine

    Ich hab ja seit Urzeiten Goldens und ich kann aus langjähriger Erfahrung sagen: Die werden mit der Bindung zur Leberwurst und zu allem, was auch nur halbwegs essbar erscheint, geboren.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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