Antworten
Seite 15 von 21 ErsteErste ... 51314151617 ... LetzteLetzte
Ergebnis 141 bis 150 von 201
  1. User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Hallo Alpenmohn,

    ich sehe nicht, dass hier pauschal alle Hundehalter verurteilt werden.
    Aber es gibt halt schon die typischen Klischees, die ich schon öfter erlebt habe - und offenbar andere Leute auch schon (z.B. kleiner, unerzogener Hund oder vernachlässigter Hund, der ständig bellt oder überforderter Hundehalter, der seinen Hund nicht im Griff hat oder eben die ständigen Tretminen gepaart mit renitenten Hundehaltern).

    In Summe habe ich viele positive Erfahrungen mit Hunden gemacht (wesentlich mehr als schlechte).

    Aber gerade bei diesen Klischees ist es ja nicht der Hund, sondern der Halter, mit dem ich ein Problem habe. Der Hund kann da ja nix dafür.

    Und ja, ich finde auch, dass Hundehaltung Luxus ist. Einen Hund "braucht" man in den seltensten Fällen, außer man ist Polizist oder blind.

    Zumal ein Hund - im Gegensatz zu vielem anderem Luxus - das Potential hat, Menschen zu nerven. Mit Gebell, ungezogenem Verhalten, evtl. Drohgebärden und eben seiner Kacke.
    Außerdem haben andere Menschen meist nichts von den schönen Seiten im Leben mit dem "Luxushund" (streicheln, spielen,...)
    Das heißt, im besten Fall nervt der Hund nicht.

    Wenn doch, verschiebt sich die Toleranzgrenze rapide nach unten. Warum sollte man sich auch an etwas erfreuen, was nervt? Und da es gefühlt wesentlich mehr Hunde als früher gibt, steigt natürlich auch die Anzahl der schlechten Erfahrungen. Und irgendwann ist dann halt mal der Ofen aus.

  2. VIP

    User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Ihr seid inzwischen vollkommen OT.

    Ich schließe den Strang erst einmal, bis ich Zeit habe alles nachzulesen. Und bis Ihr wieder zum Thema zurückgefunden habt.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. VIP

    User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Ich habe Eure Beiträge zur Hunde-, Wildtier- und sonstigen Sch*** etc. in einen Extra-Strang verschoben.

    Die Fragestellung hier ist, ob Deutschland hundeunfreundlich ist.

    OT wird gelöscht.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  4. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Aber der "Kackstrang" ist ja geschlossen; wieso?

  5. VIP

    User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Sorry, I forgot.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  6. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zum Thema:

    Ich hatte heute eine Reifenpanne, war mit dem Spaßmacher unterwegs, und musste vom ADAC nach Hause geschleppt werden.

    Dass ich einen Riesenhund bei mir habe, und der mit in den ADAC Schlepper musste, dem Fahrer also direkt im Nacken sass, war mal sowas von überhaupt kein Thema - einfach klasse. Danke an dieser Stelle nochmal an den sehr netten Fahrer!

  7. User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Schwein gehabt, sage ich da nur wenn er nun Angst vor dem Riesenhund gehabt hätte, zumal direkt im Nacken in unmittelbarer Nähe der Beißwerkzeuge des Hundes, tja, dann stehste aber in so einer Situation nackig inne Erbsen. Angst würde ich nicht gleichsetzen mit Hundeunfreundlichkeit.

  8. Inaktiver User

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Thema:

    Ich hatte heute eine Reifenpanne, war mit dem Spaßmacher unterwegs, und musste vom ADAC nach Hause geschleppt werden.

    Dass ich einen Riesenhund bei mir habe, und der mit in den ADAC Schlepper musste, dem Fahrer also direkt im Nacken sass, war mal sowas von überhaupt kein Thema - einfach klasse. Danke an dieser Stelle nochmal an den sehr netten Fahrer!
    Der freundliche ADAC-Mann hat bestimmt selbst einen Hund.

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    Zitat Zitat von chincat Beitrag anzeigen
    Schwein gehabt, sage ich da nur wenn er nun Angst vor dem Riesenhund gehabt hätte, zumal direkt im Nacken in unmittelbarer Nähe der Beißwerkzeuge des Hundes, tja, dann stehste aber in so einer Situation nackig inne Erbsen. Angst würde ich nicht gleichsetzen mit Hundeunfreundlichkeit.
    Das stimmt, Angst ist was anderes. Allergie auch. Das ist mehr so mein Thema.

    Ich habe hier echt sehr interessiert mitgelesen. Ich mag Hunde und interessiere mich dafür. Selber habe ich aber noch nie einen Hund gehabt und werde auch nie einen haben (auch keine Katze - leider), da ich gegen sämtliche Tiere leider allergisch bin. Daher habe ich natürlich eine ziemliche Distanz und gucke sozusagen ‚von außen’ auf Hunde und ihre Besitzer.

    Trotzdem würde ich gerne mal meine Beobachtungen schildern - was ich ok finde und was nicht so. (Dass Kacke auf Wegen ein Unding ist und dazu beiträgt, dass Unmut gegenüber Hunden wächst, darüber sind sich ja glaube ich so gut wie alle einig – aber dafür gibt es jetzt ja den eigenen Kackstrang .)

    In meiner unmittelbaren Nachbarschaft gibt es vier Hunde.

    Einen sehr gut erzogenen Golden Retriever, den ich vielleicht zweimal im Jahr ein dunkles Wuff bellen höre, ansonsten höre ich gar nichts von ihm. Er kommt auch nicht direkt auf mich zugerannt. Alles in allem sehr angenehm (und allein optisch eine Augenweide.)

    Die direkten Nachbarn haben einen kleinen Kläffer. Mischling aus dem Ausland. Der kläfft sich die Seele aus dem Leib, wenn ich mit dem Auto vorfahre, wenn ich zu meiner Haustür gehe, wenn ich zu meinem eigenen Briefkasten will, wenn ich aus meinem Wohnzimmer auf die Terrasse trete - das finde ich eine ENORME Belästigung. Es macht mich richtiggehend aggressiv, weil dieses schrille Kläffen durch Mark und Bein geht.

    Außerdem gibt es drei Häuser weiter noch eine Familie mit zwei kleinen Hunden, Jack Russell oder so ähnlich. Die kläffen auch, aber nicht so ständig wie der Nachbarshund. Bei einem von den beiden ist allerdings eine spezielle Angewohnheit sehr nervig: Er gibt wahnsinnig aggressive Laute von sich, wenn es losgeht zum Spazierengehen. Da weiß die ganze Nachbarschaft Bescheid. Das ist so ein unglaublich aggressives Kläffen, das sich fast anhört wie Gänse- oder Entenschreie.

    Die Herrchen/Frauchen aller Kläffer sagen, dass sie es nicht schaffen, ihren Hunden diese Gewohnheit abzutrainieren. Tja. Muss man also mit leben. Finde ich aber eine echte Beeinträchtigung (insbesondere, da ich einen geräuschintensiven Beruf habe und zuhause sehr ruhebedürftig bin).

    Dann noch zwei Begebenheiten aus der letzten Zeit, die mir auch sehr negativ aufgestoßen sind:

    Ich war neulich im Urlaub, deutsche Nordseeküste, und machte einen Strandspaziergang. Da kam ein großer Hund, unangeleint, auf mich zugestürmt - das fand ich sehr beklemmend! Er ist Gott sei Dank dann nicht hochgesprungen und hat nach ein bisschen Schnüffeln wieder kehrtgemacht, aber ich habe mich extrem unwohl gefühlt. Herrchen und Frauchen sind ungerührt etliche Meter entfernt weiter spaziert und fanden nichts dabei. Ich habe nicht in dem Sinne Angst vor Hunden, aber schon ordentlich Respekt, weil ich sie einfach nicht einschätzen kann, aber weiß, was sie für eine Kraft haben. Dass Hunde einfach auf mich zurennen, ist mir extrem unbehaglich.

    Und dann auch noch so eine typische Situation, wie ich sie ähnlich schon öfter erlebt habe: Ich war mit einer Freundin in einer Kneipe verabredet, und andere Freunde von ihr kamen auch noch dorthin. Eine Frau hatte einen kleinen Hund mit (so einen niedlichen weißen). Als ich wagte zu sagen, dass es mir lieb wäre, wenn wir uns möglichst weit auseinander setzen würden, weil ich leider allergisch reagiere, guckte sie total genervt so im Sinne von "was für eine hysterische Ziege".

    Sorry, aber ich habe mir die Allergie nicht ausgesucht! Und ich nehme an, auch sie würde juckende, anschwellende, sich rötende und Quaddeln bildende Haut sowie Atemnot vermeiden wollen, wenn es sie beträfe!

    Die Krönung fand ich dann, dass sie den Hund AUF dem (gepolsterten) Sitz Platz nehmen ließ, also so richtig demonstrativ "Mir doch scheißegal, wenn auf dem Polster auch mal Leute mit Allergie sitzen, sollen sie halt nicht in die Öffentlichkeit gehen, wenn sie so empfindlich sind".

    Das sind so Szenen ... Also hunde-unfreundlich bin ich bestimmt nicht, ich beobachte sie fasziniert und finde sie vielfach auch sehr ästhetisch. Und dass sie tolle Freunde für Menschen sein können, ist mir auch klar (neben den Aufgaben, wie Blindenhund, Drogenspürhund etc., die ebenfalls ein Riesengewinn für Menschen sind).

    Aber ich habe Probleme im Umgang mit Hunden (vielmehr: mit deren Besitzern) wenn ich das Gefühl habe, die Bedürfnisse anderer werden so gar nicht gesehen oder sogar lächerlich gemacht.
    Moderation "Kinderwunsch und Babyjahre"
    und "Unterstützter Kinderwunsch"

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Hundeunfreundliches Deutschland? Wenn ja, zu Recht?

    doppelt, grrr.
    Moderation "Kinderwunsch und Babyjahre"
    und "Unterstützter Kinderwunsch"

Antworten
Seite 15 von 21 ErsteErste ... 51314151617 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •