Zucht ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Mir war klar, dass ich mit meinem ersten Hund nicht züchten werde. Ich muss/musste viel über Hunde im Allgemeinen und meinen im Besonderen lernen. Diese Aufgabe ist erst schon mal sehr zeitintensiv und geht natürlich über mehrere Jahre. Und dieses Wissen ist schon Grundvoraussetzung um überhaupt über Zucht nachzudenken. Somit war klar, dass ich meine Hündin entweder sterilisieren oder kastrieren lasse.
Die Züchterin empfahl mir dann schon die Kastration. Allerdings erzählte sie, dass ihre Tierärztin wenn möglich den Gebärmutterhals stehen lässt, da so das Risiko einer späteren Inkontinenz reduziert werden könnte.
Ich hatte dann noch mit weiteren erfahreneren Hundehaltern und unserem Tierarzt gesprochen. Unser Tierarzt lässt sogar die gesamte Gebärmutter stehen, es sei denn, es besteht eine medizinische Notwendigkeit diese zu entfernen. Die Ursache für die meisten Gebärmutterentzündungen liegt in den Hormonen. (Meine Hündin hatte nach der ersten Läufigkeit eine leichte Entzündung.)
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Thema: Hündin kastrieren lassen?
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15.01.2017, 15:01
AW: Hündin kastrieren lassen?
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15.01.2017, 16:14
AW: Hündin kastrieren lassen?
Solange die Hündin keine Probleme hat,mit Scheinschwangerschaft und sie sich normal verhält ,würde ich sie nicht kastrieren lassen.Außer die Hündin leidet in der Zeit,dann würde ich diesen Weg gehen.Ich habe 3 Hunde und keine davon ist kastriert.Bisher gab es keine Probleme.Da ich auch am Land in allein Lage wohne,habe ich auch keinen Besuch von den Nachbars Rüden.
Liebe Grüße
ABIONA
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15.01.2017, 17:42
AW: Hündin kastrieren lassen?
Danke, katelbach, aubisa, gracias und Abiona!
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass meine Hündin unter der Läufigkeit leidet, im Gegensatz zur Hündin meiner Tochter, die nur gejammert hat und scheinbar Schmerzen hatte (wie manche Frauen während der Regel). Meine Tochter wollte ihr das kein 2. Mal zumuten, und daher kam nur Kastration in Frage.
Bezüglich einer späteren Zucht (ist das schon Zucht, wenn man nur einen einzigen Wurf plant?) habe ich ja noch genügend Zeit um mich ausführlich zu informieren. Ich möchte auch demnächst wieder einmal die Züchterin besuchen und werde mit ihr plaudern, was alles nötig ist. Außerdem werde ich mich ausgiebig belesen und auch mit anderen Züchtern sprechen. Aber - wie gesagt - ob es überhaupt dazu kommt, ist noch gar nicht entschieden.
Es ist sicher viel Fachwissen, Arbeit und Zeit erforderlich, einen Wurf aufzuziehen. Wie das in einigen Jahren aussieht, kann ich heute noch nicht sagen.
Weil ich das aber nicht weiß, kommt eine jetzige Kastration sowieso nicht in Frage.
Was ich aber trotzdem einmal machen muss, ist, meiner Hündin die "Wolfskralle" entfernen zu lassen. Es war eigentlich geplant, das gemeinsam mit der Kastration durchzuführen, um eine Narkose einzusparen.
Sende euch liebe Grüße und allen, die Antworten geschrieben haben: Danke!
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15.01.2017, 19:20
AW: Hündin kastrieren lassen?
Die Afterkrallen kann man auch unter Lokalanästhesie entfernen. Man braucht nicht immer eine Allegemeinanästhesie.
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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15.01.2017, 20:27
AW: Hündin kastrieren lassen?
Hey Honey,
Krallen entfernen ist kein Problem,unter einer Lokalanästhesie.
Ein Wort zur Zucht.
Ich bin Züchterin und man muss immens viel Wissen und Zeit aufbringen,um einen Wurf die ersten 2-3 Monate alles zu erlernen was sie brauchen um gut sozialisiert zu werden.Es ist eine wahnsinnig anstrengende aber auch schöne Zeit.
Ich bin in dieser Zeit 24std.am Tag für die Welpen und der Mama da.Wenn du diesbezüglich mehr erfahren möchtest dann schreib mich einfach an.
Ich würde sonst hier den Rahmen sprengen,außerdem ist es ja noch nicht Spruch reif.
Man kann auch nicht einfach so Züchter werden,das ganze Wissen ist hart erarbeitet,man muss Prüfungen ablegen und sein Wissen kund tun an verschiedenen Stellen.


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