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07.01.2017, 11:38Inaktiver User
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
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07.01.2017, 11:43
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
@Rezeptfrei:
Eben deswegen frage ich ja nach, denn poca hat nur geschrieben, dass der Hund versucht zu lecken oder in der Luft züngelt. Aber ob schnell oder langsam, gestresst oder ruhig, habe ich noch nicht raus gelesen.
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07.01.2017, 11:47Inaktiver User
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Das stimmt. Ab und zu eine fellsuchende Hand, aber eher beiläufig.Zu dem Leonberger. Ich vermute, die Leute sitzen halt am Tisch und beachten den Hund nicht groß.
Okay. Also keine besondere Aufmerksamkeit einem Hund geben, der beengt liegt. Klingt logisch.
Das auf jeden Fall. Sie hatte eigentlich gar keine besondere Rolle, war halt einfach da im Familienverband, und lief immer mit, wenn irgendwer zu Fuss irgendwo hin ging. Weder war sie Mittelpunkt der Aufmerksamkeit noch eine Randexistenz.Sie haben halt auch das Vertrauen, dass sie da sicher sind und haben selbst keine Beschützerrolle.
Wobei ein Leonberger schon nur aufgrund seiner Erscheinung und der tiefen Stimme respekteinflössend wirkt und es ihm daher leicht wäre, eine Beschützerrolle zuzuschieben. Was zum Glück nie geschah.
Wobei sie sich schon auch irgendwie "zuständig" fühlte, wenn irgendwer aus ihrer Gruppe in Schwierigkeiten war. Wenn jemand während einer Skitour sich selbst im tiefen Schnee verbuddelte und stürzte, rannte sie dorthin, egal wo sie voher den Hang hinuntergerast war. Und bei Kindern im Wasser (Bergbäche) passte sie auf, obwohl ihr das niemand beigebracht hatte oder von ihr verlangte. Leonberger-Erbe halt.
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07.01.2017, 12:00Inaktiver User
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Das kann eine ganz simple sog. bindungstypische Verhaltensweise sein (Kontaktliegen).
Kontaktliegen bedingt nicht, dass der Hund Körperkontakt hat. Lt. Ganslosser/Strodtbeck ist bei freilebenden Hunden sogar bis zu einem halben Meter Abstand zu beobachten.
Generell biete ich meinen Hunden Nähe an. Wenn sie keine Lust dazu haben, dann eben nicht. Zwangskuscheln finde ich nicht besonders prickelnd und würde meinen Hunden auch keine Nähe aufzwingen, wenn ihnen nicht der Sinn danach steht.
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07.01.2017, 12:24Inaktiver User
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Exakt. Hund sucht sich selbst einen Raum, der höhlenartig ist, und an dem er anliegen kann. Auch das mögen sehr viele Hunde! Die Versammlung am Tisch sind "seine Menschen" oder Menschen seiner Menschen, aber niemand krabbelt nun unter den Tisch und drängt dem Hund ein "Gespräch" auf.
Das ist bei der Gute Nacht Situation etwas anders.
Klingt nach einer tollen HündinDas auf jeden Fall. Sie hatte eigentlich gar keine besondere Rolle, war halt einfach da im Familienverband, und lief immer mit, wenn irgendwer zu Fuss irgendwo hin ging. Weder war sie Mittelpunkt der Aufmerksamkeit noch eine Randexistenz.
Wobei ein Leonberger schon nur aufgrund seiner Erscheinung und der tiefen Stimme respekteinflössend wirkt und es ihm daher leicht wäre, eine Beschützerrolle zuzuschieben. Was zum Glück nie geschah.
Wobei sie sich schon auch irgendwie "zuständig" fühlte, wenn irgendwer aus ihrer Gruppe in Schwierigkeiten war. Wenn jemand während einer Skitour sich selbst im tiefen Schnee verbuddelte und stürzte, rannte sie dorthin, egal wo sie voher den Hang hinuntergerast war. Und bei Kindern im Wasser (Bergbäche) passte sie auf, obwohl ihr das niemand beigebracht hatte oder von ihr verlangte. Leonberger-Erbe halt.
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07.01.2017, 12:29Inaktiver User
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Genau. Hund kann hier frei zwischen diversen Liegeplätzen wählen. Gehe ich aufs Sofa, kommt er meist mit, oder kurz nach mir dazu, klettert hinauf, und sucht sich seine Position. Mal an der Seite. Mal vor mir. Mal mit ganzer Rückenlänge an mein Bein gepresst. Kopf auf meinen Füßen. Oder, auch sehr beliebt: mit dem Po einen von uns berührend, mit dem Kopf den anderen, oder aber eng zwischen uns liegend. Er schmiegt sich auch gern in Kuhlen, beispielsweise in seitlich angewinkelte Beinkuhlen, und ist dann ein ganz kleiner Hund
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Im Sommer kommt das alles etwas seltener vor, dann liegt er gern 20 - 30 cm entfernt.
Der Oldie hatte immer lieber etwas Luft zwischen sich und uns, aber er lag immer bei uns auf dem Sofa, und deshalb wollte ich ihn auch nicht allein schlafen lassen, als er die Treppe nach oben nicht mehr schaffte.
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07.01.2017, 12:37
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
@ Dimico:
Ergänzend zu Rezeptfreis Ausführungen würde ich sämtliche Begegnungen hinterher notieren, mit Datum und Uhrzeit. Und immer wieder, auch mit diesen "Aktennotizen" beim VetAmt vorstellig werden. Meiner Erfahrung nach haben die bei wenig Personal viel Tierleid zu verwalten und schätzen einen 600m-Rentner-Spaziergang eher nicht als Tierquälerei ein. Deshalb notiere vor allem Schreien, Reißen usw.
Und den Hund würde ich auch nicht ansprechen, wenn er gleich dafür eine Strafe bekommt. Blinzel ihn an und schick ihm ein paar warme Gedanken, ich glaube, das versteht er.
Und nochmal zu dem Rentnerpaar: Du sagst, es hätte nichts gebracht, mit ihnen zu sprechen... Haben sie vielleicht den Eindruck, dass sie in der Vergangenheit eher kritisiert worden sind? Belehrungen von ihren Nachbarn erhalten haben? Kann man sie nicht mal so ansprechen, indem man den Hund bewundert, lobt, fragt, ob man ihn streicheln kann oder ob er ein Leckerli haben darf? Vielleicht öffnen sie sich eher so der Meinung anderer Menschen.
Liebe Grüße vom Limonadenbaum
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07.01.2017, 13:36
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Zwangskuscheln, Gespräch aufdrücken....
Das hört sich sehr danach an, als sollte man nur mit einem Hund kuscheln, wenn er zu einem kommt und selbst kuschelt.
Ich finde, das ist sehr Hundeabhängig und davon, wie er eingebunden ist, wieviele Vertrauen da ist etc.
Wenn ich mich zu meiner Hündin lege, egal wo, neben ihr Bett, in der Ecke, unter den Tisch etc. bleibt sie idR liegen, wackelt anfangs etwas mit der Schwanzspitze, hebt ihr Hinterbeinchen hoch und will am Bauch gekrault werden, meist dreht sie sich dann noch auf den Rücken und schläft dabei wieder ein und genießt. Wenn ich die Hand wegnehme, aufhöre zu kraulen, sucht sie die Hand und stupst sie an. Manchmal steht sie auf, dann ist aber meist eh Fütterungszeit oder sie hat ausgeschlafen und will raus.
Der Rüde ist nicht so der Kuscheltyp, manchmal kommt er aber, wenn ich mit der Hündin kuschle und legt sich dazu, sodass ich ihn auch kraulen kann.
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07.01.2017, 14:04Inaktiver User
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Wie bereits geschrieben: Meine Hunde kommen entweder von selbst, oder wenn ich ihnen Nähe anbiete. Passiert beides nicht, ist das ein simples Zeichen dafür, dass sie ihre Ruhe haben wollen.
Wenn sie es kommentarlos hinnehmen würden, dass ich ihnen trotzdem auf den Keks gehe, würde ich das nicht gerade als Zeichen von Bindung und Vertrauen werten. Und genau das, nämlich nervig, wäre es für meine Hunde. Für mich umgekehrt übrigens auch.
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07.01.2017, 14:14
AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!
Nicht zwingend.
Aber die Situation die ich beschrieb ist für den Hund schon sehr bedrängend, obwohl sie mich sehr gut kennt und mir auch vertraut. Aber rein durch meine körperliche Präsenz, nagle ich sie quasi ins Eck. Wahrscheinlich würde ich mich da auch nicht wirklich wohl fühlen.
Schönes Beispiel ist auch der Agility-Tunnel. Sitze ich direkt davor um sie zu locken, gebe ich widersprüchliche Signale. Einerseits locke ich, andererseits versperre ich den Weg. Hocke ich mich ein Stück weiter weg vom Ausgang kommt sie wesentlich freudiger.Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)



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