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  1. Inaktiver User

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich würde als Erstes über die Lokalisation des Schlafplatzes nachdenken. Du erkennst selbst, dass Du Deinen Hund u.U. in Bedrängnis bringst. Das kann auch für Dich unangenehm werden, wenn Dein Hund nirgends ausweichen kann. Man sollte Hunde nie so einengen, dass sie keine Ausweichmöglichkeiten haben, das kann im Fall des Falles schwer nach hinten los gehen, und dann massive Folgen für Dein Vertrauen in Deinen Hund haben, der aber dafür gar nichts kann, denn er hatte schlicht keine Alternativen.

    Insgesamt finde ich es problematisch, die Situation einzuordnen. Der Einsatz der Pfote beispielsweise kann so vieles bedeuten - mein Racker verwendet diese Geste auch als Aufforderung, als Auftakt für ein Spiel, aber auch, um zu fixieren beispielsweise. Das kann dann duchaus ein "Lass das doch sein" transportieren. Ich würde vorsichtig dahin tendieren, dass es hier darum geht, Dir Einhalt zu gebieten.
    Ich habe gerade die Situation noch mal etwas ausführlicher dargestellt. Anderer Schlafplatz würde automatisch bedeuten, sehr weit von mir weg. Ich muss ihn aber in meiner Nähe haben nachts, ohne ihn im Schlafzimmer liegen zu haben. Ich werde wahrscheinlich die Reihenfolge umstellen oder auch das Ritual einfach abkürzen.

    poca

  2. Inaktiver User

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir gehen zusammen schlafen, ich habe die Situation gerade noch mal etwas ausführlicher dargestellt.
    Dann achte doch mal drauf, was dein Hund will.
    Hier gibt es abends auch ein festes Ritual: Bevor ich schlafen gehe, gehe ich noch kurz mit den Hunden raus, wieder zurück gibt es noch ein Leckerli für jeden und dann gehen die Hunde schlafen. Wenn ich ihnen dann noch eine gute Nacht wünschen würde, wäre das Gemotze hier groß.
    Gleiches gilt übrigens auch, wenn ein Hund den anderen in dieser Phase stören würde. Nach der letzten Runde ist der Tag für die Plüschnasen beendet und sie wollen einfach nur noch schlafen.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade die Situation noch mal etwas ausführlicher dargestellt. Anderer Schlafplatz würde automatisch bedeuten, sehr weit von mir weg. Ich muss ihn aber in meiner Nähe haben nachts, ohne ihn im Schlafzimmer liegen zu haben. Ich werde wahrscheinlich die Reihenfolge umstellen oder auch das Ritual einfach abkürzen.

    poca
    Warum kann Dein Hund nicht mit im Schlafzimmer liegen? Ich habe meine Hunde immer in meiner Nähe gehabt, und würde das auch niemals anders handhaben wollen, denn nur so bekomme ich zuverlässig mit, wenn etwas sein sollte, z.B. Bauchweh und drohender Durchfall.

    Ansonsten ist Schlafenszeit einfach Schlafenszeit, man muss nicht extra noch Gute Nacht sagen, wenn sich der Fellträger schon eingeknautscht und Ruhe eingeläutet hat.

    Hier bei uns läuft es ähnlich wie im Hause Rezeptfrei. Es gibt ein Nacht-Piesi, damit sich der Spaßmacher nochmal lösen kann, dann gibt es das "Extra des Tages", ein Leckerli, und wir bewegen uns gemeinsam hoch ins Schlafzimmer. Ich gehe ins Bad, der Racker knautscht sich in sein Kudde. Ist es sehr kalt, decke ich ihn noch zu, aber es gibt dann kein Geknuddel oder Streicheleien mehr. Schlafe ich allein, darf die Knalltüte mit ins Bett, auf seiner Decke. Das ist für ihn in Sachen Nachtlager erkennbar das Größte

  4. Inaktiver User

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum kann Dein Hund nicht mit im Schlafzimmer liegen?
    Wie schon geschrieben: Wir halten uns dann gegenseitig wach. Ich habe einen sehr leichten Schlaf, und er auch.
    Er ist ja auch nicht weit weg, im Grunde liegen wir Kopf an Kopf, nur durch eine 11 cm dicke Mauer getrennt und direkt neben meinem Bett ist die Tür zu seinem Bett hin.
    Ich höre aber auch jetzt, wenn er fiept und raus muss, werde sogar oft von seinem Schnarchen wach oder wenn er intensiver in seinem Bett wühlt um ne andere Schlafposition einzunehmen.
    Und er wiederum wird morgens wach, wenn ich aufwache und etwas intensiver in meinem Bett rumwühle und steht dann direkt an der Tür.
    Ich halte es auch nicht für problematisch, ihn im Nebenraum zu haben, wenn wir sonst, bis auf kurze Sequenzen, den ganzen Tag zusammen unterwegs sind.

    poca

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    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er ist ja auch nicht weit weg, im Grunde liegen wir Kopf an Kopf, nur durch eine 11 cm dicke Mauer getrennt und direkt neben meinem Bett ist die Tür zu seinem Bett hin.
    Und die Tür zu seinem Bett ist geschlossen? Das heißt, er ist da in dem Miniraum eingesperrt?

  6. Inaktiver User

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Nein, natürlich nicht. Die steht auf, so dass er jederzeit auch raus in den Flur kann. Das nutzt er ja im Sommer auch, wenn er da auf dem kühlen Fliesenboden liegen will.
    Die Tür zu seinem Bett und die Tür zu meinem Schlafzimmer stoßen rechtwinklig aneinander und nur meine Schlafzimmertür ist zu.

    poca

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    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    @poca
    Ich habe noch nicht ganz verstanden, weshalb du denkst, dass er sich unwohl fühlt? Wirkt er denn unruhig in der Situation?
    Wenn meine Hunde im Körbchen liegen und ich mich dazu setze (eher tagsüber im WZ, abends liegen sie im Schlafzimmer, da haben wir ein anderes Ritual) und sie streichle, legen sie auch manchmal die Pfote auf mich oder fangen an meine Hand, Arm oder Beine zu lecken. Wenn ich länger sitzen bleibe, schlafen sie dann ein, gerne mit dem Köpfchen in meiner Hand. Ich habe zu keiner Zeit das Gefühl, dass sie das Lecken oder Pfötchenauflegen tun, weil sie sich unwohl fühlen, eher im Gegenteil, sie sind vollkommen entspannt und es ist ein Teil des Kuschelns.

    ergänzt: du könntest ja mal noch ein zweites Deckchen direkt vor die Tür/in den Flur legen und dort das Abendritual durchführen, da könnte er dann jederzeit weg, bzw. sich zurückziehen, wenn ihr fertig seid, schickst du ihn auf das Bett in dem Räumchen, dann ist er nicht eingeengt
    Geändert von Alpenmohn (07.01.2017 um 11:17 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Man sollte Hunde nie so einengen, dass sie keine Ausweichmöglichkeiten haben,
    Das sehe ich grundsätzlich natürlich ebenso - aber was ist, wenn der Hund selbst sich dermassen einengt, dass er keine Ausweichmöglichkeit hat?
    Beispiel: die - leider nicht mehr lebende - Leonberger-Hündin im Elternhaus meines Partners. Ein Kalb von einem Hund - und lag am liebsten in der Küche UNTER dem relativ niedrigen, engen Eckbank des Tisches, ganz in der Ecke, und zwar auch dann, wenn 6-8 Leute um den Tisch sassen (schon mit 6 Personen war es eng). Viel beengter geht gar nicht - aber der Hund quetschte sich freiwillig dorthin und wurde immre mal wieder von einer Hand (oder einem nackten Fuss ) eines am Tisch sitzenden Menschen von oben her gekrault.
    Wenn der Hund sich diesen beengten Platz völlig freiwillig selbst wählt, ist das nicht ganz anders zu interpretieren, als wenn ihm ein Platz quasi "zugewiesen" wird?

    Okay - diese Leonberger-Hündin war sowieso der coolste, tiefenentspannteste, freundlichste (zu Menschen, anderen Hunden UND anderen Tieren) und gleichzeitig selbstsicherste (dabei aber nicht dominant, interessanterweise) Hund, den ich je erlebt habe.

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    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    Ich denke es kommt darauf an wie dem Hund begegnet wird.

    Ich war, und verfalle manchmal immer noch da rein, auch Gute-Nacht-Sager. Am Anfang hatte der Hund eine Box. Ich Schlaumeier musste unbedingt gute Nacht sagen, hockte natürlich vor der Box, frontal zum Hund und richtete die Aufmerksamkeit auf den Hund. Fand sie blöd, nach ein paar Tagen bin ich auch mal drauf gekommen und habe es gelassen.

    Inzwischen gibt es ein Ritual, wir gehen ins Schlafzimmer, Hund sofort auf Herrchens Seite zwischen Bett und Schrank. Hat sie selber ausgesucht, nachts wechselt sie auch, morgens liegt sie meistens auf meiner Seite, aber zuerst ist es dieser Platz.

    Ab und an verfalle ich noch in den Wahn gute Nacht sagen zu müssen. Also hinten Wand, rechts Bett, links Schrank, vorne ich. Findet sie doof. Ich habe es mir jetzt auch strikt verboten.
    Wenn ich noch unbedingt einen Streichler loswerden muss, mache ich das von oben, vom Bett, das ist kein Problem.

    Und dieser Hund vertraut mir wirklich, trotzdem findet sie es doof.

    Zu dem Leonberger. Ich vermute, die Leute sitzen halt am Tisch und beachten den Hund nicht groß.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  10. User Info Menu

    AW: Die Sprache des Hundes: Lernt, was Euer Hund Euch mit seinem Körper mitteilt!

    @Horus
    so kenne ich das auch, von allen meinen Hunden (auch vorherigen Hunden)
    In engen Eckchen, geschützt unterm Tisch oder sonst wo haben sie sich schon immer wohlig eingemummelt und selig geschlafen.
    Sie haben halt auch das Vertrauen, dass sie da sicher sind und haben selbst keine Beschützerrolle.

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