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  1. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbst wenn Dich die Züchterin gesehen hat,weiss sie nicht wie Dein Umgang mit dem Dir anvertrauten Tier sein wird...und wenn ein Interessent aus dem fernen Ausland ein Jungtier möchte,kann ein Züchter nicht verlangen,dass er sich bei ihr vorstellt-er kann nur verlangen,dass der zuk.Hundehalter das Tierchen persönlich abholt!
    Aber wir sprengen hier das Thema!
    Genau genommen tun wir das nicht, denn wenn man sich einen Hund aussucht, der vom Züchter stammt, ist die Frage nach Kriterien, die einen verantwortungsbewussten Züchter ausmachen, berechtigt.

    KEIN verantwortungsbewusster Züchter gibt eine Zusage am Telefon, wenn er den Mensch am anderen Ende der Leitung nicht kennt.

    Er wird zumindest die Anreise der prospektiven Welpen-Adoptanten abwarten, mit ihnen ein durchaus sehr intensives Gespräch führen, und vor allem ihren Umgang mit seinen Althunden sehr sorgsam beobachten - die erzählen einem nämlich im Rahmen weniger Stunden sehr viel über das Wesen eines Menschen aus Hundesicht.

    Meine Züchterin beispielsweise hat sogar, weil sie kein gutes Bauchgefühl hatte, eine Zusage wieder zurück genommen. Der Käufer war erbost, und die Züchterin lief Gefahr, auf einem Welpen "sitzen" zu bleiben - ihr war das egal, denn es ging ihr um das Wohl ihrer Hunde.

    Ausland hin oder her - ein guter Züchter wird einen Welpen nicht rein auf Distanz verkaufen.

  2. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    So wahr!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ganz wichtig ist die richtige Vorbereitung auf den Einzug des neuen Familienmitglieds
    [..]
    Ganz besonders das hier:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [*]Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll Dich in sie ein. Das ist das Gefühl das Du bekommst, wenn ein Welpe auf Deinem Schoß einschläft.

  3. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zwischen Tür und Angel: Ja, so fühlt es sich, nur noch viel, viel schöner, weicher, wärmer, kuscheliger.

  4. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwischen Tür und Angel: Ja, so fühlt es sich, nur noch viel, viel schöner, weicher, wärmer, kuscheliger.
    Genau, denn es kommt ja noch der Duft dazu, der Augenaufschlag, das Randrücken und wohlige Zurechtkuscheln... o mein Gott, ich schmelze gerade dahin.

  5. Moderation

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    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwischen Tür und Angel: Ja, so fühlt es sich, nur noch viel, viel schöner, weicher, wärmer, kuscheliger.
    Der Mensch ist ja ein aktives Heizelement, nicht nur ein passives. Er hat nur die furchbar lästige Angewohnheit, genau dann aufs Klo zu müssen, wenn Hund (oder, bei mir, Katze) gerade glücklich auf den Schoß weggedöst sind. Unbegreiflich, so was.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    KEIN verantwortungsbewusster Züchter gibt eine Zusage am Telefon, wenn er den Mensch am anderen Ende der Leitung nicht kennt.
    So kenne ich das auch. Wir haben unsere km weit einmal besucht und das andere mal haben wir sie mitgenommen. Der Züchter gab uns eine Erzählung über die Welpen und die Herkunft der Eltern. Wir haben alles gesehen, wie sie aufwachsen und gehalten werden und sie sind im DRC. Auch wurden wir ausgiebigst gefragt, wie wir halten, wo, welche Erfahrung....also wie bei einer Adoption. Die Züchter konnten sich ihre Bewerber aussuchen.

    Aussuchen durften wir aber selbst. Wir haben eine etwas ängstliche vorsichtige genommen, die aber, während die anderen spielten noch mal eine extra Portion Milch bei der Mama genuckelt hat. Sie war ein ganz schöner Wonneproppen. Zeitlebens ist sie aber eine hochgewachsene elegante Hündin geworden.

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    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lese hier immer wieder, dass man als Ersthundehalter kleine Rassen bevorzugen sollte. Das halte ich für ein Vorurteil und für Quatsch! Kleine Rassen sind mitunter weitaus schwieriger zu erziehen als große Rassen. Jede Rasse, nein jeder Hund, hat ein individuelles Temperament, Charaktereigenschaften und genetisch veranlagte Verhaltensweisen.
    Wir haben seit ca. einem Jahr unseren ersten Hund, einen Molosser, 65 cm Schulterhöhe und zur Zeit 45 kg schwer, eine Hündin. Sie ist so süß und lieb, kann aber auch anders. Wir suchten einen familienfreundlichen Wachhund, da bei uns sehr viel eingebrochen wird, egal ob jemand zuhause ist oder nicht. Um einen Überblick zu bekommen bin ich zig Mal die Rasseliste des VDH durchgegangen. Klar habe ich erst mal anhand der Bilder Rassen aussortiert, die z.B. aufgrund ihrer Größe (Kleinsthunde) gar nicht in Frage kamen. Aber ich habe mir auch viele Rassebeschreibungen durchgelesen. Letztlich sind wir dann bei dieser Rasse hängen geblieben und haben noch weiter im Internet recherchiert. Dann haben wir nach Züchtern geguckt und wo wir diese Hunde mal Life sehen können. Unser Besuch bei unserer Züchterin hat uns dann vollkommen überzeugt - das wird unser Hund. Und die erfahrene Züchterin sah es eher als Vorteil, dass wir noch keinen Hund hatten, denn als Nachteil. Diese Rasse ist etwas speziell und in einigen Punkten anders als andere Hunde.

    Ich bin auch nicht der Meinung, dass der erste Hund unbedingt ein kleinerer sein sollte. Bei einem kleineren Hund muss man natürlich nicht so viel erziehen. Den kann man im Notfall auch einfach mal wegtragen. Aber mich würde auch ein kleiner, nicht erzogener, Hund nerven.

    Was gegen einen großen Hund in einer kleineren Wohnung spricht ist einfach nur, dass er mehr Platz für seine Liegefläche und seine Bewegungen beansprucht. Unsere fegt z.B. schon mal den Wohnzimmertisch mit ihrer Rute leer wenn wir nicht aufpassen.

    Viel "Auslauf" braucht unsere Hündin nicht unbedingt. Und somit wäre es egal ob sie in einer kleinen Wohnung oder in einem großen Haus lebt. Im Vergleich schätze ich sie als deutlich "pflegeleichter" ein als viele kleinere Rassen.

    Wichtig ist, was du von deinem Hund möchtest bzw. erwartest. Welche Eigenschaften sollte er haben und welche auf gar keinen Fall. Einzig die Größe des Hundes ist dabei nicht so wichtig.

    Im übrigen wollten wir eigentlich gar keinen so großen Hund.

    Nimm dir viel Zeit um dir deinen Hund auszusuchen. Und falls es ein Welpe wird: gute Züchter nehmen sich auch viel Zeit um dir alle Fragen zu beantworten.

  8. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von gracias Beitrag anzeigen
    Ich bin auch nicht der Meinung, dass der erste Hund unbedingt ein kleinerer sein sollte. Bei einem kleineren Hund muss man natürlich nicht so viel erziehen. Den kann man im Notfall auch einfach mal wegtragen.
    Diese Aussage finde ich gerade für jemanden, der sich (wie die TE) mit Hunden nicht gut auskennt, fatal.
    Sie bedeutet, dass kleine Hunde anspruchsloser sind und weniger Kenntnisse, Training und Aufmerksamkeit brauchen. Ganz abgesehen davon, dass man einem Hund damit überhaupt nicht gerecht wird, geht der Schuss nach hinten los. Die Ansprüche an Hunde sind enorm gewachsen, weil Hunde nicht mehr in der bloßen Rolle des Haus- und Hofhundes existieren, sondern zu ständigen Begleitern geworden sind. Und ein Hund, der nicht gut erzogen und umweltsicher ist, wird (egal ob klein oder groß) zu einer Gefahr für sich und andere.

    Ich hab hier zwei Kleinteile mit 30 und 45cm Rückenhöhe, die ich mir beide bequem unter den Arm klemmen könnte. Aber beide wären auch trotz ihrer Größe bequem dazu in der Lage, einem Kind ins Gesicht ins Gesicht zu beißen, Wild zu hetzen, auf der Jagd nach einer Katze eine Straße zu überqueren und einen Unfall zu verursachen oder andere Menschen und Hunde durch Bisse zu verletzen. Das alles auszublenden und sich darauf zu verlassen, dass man sich die Hunde im Zweifelsfall unter den Arm klemmen kann, finde ich sehr gefährlich.

  9. Inaktiver User

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von gracias Beitrag anzeigen
    Bei einem kleineren Hund muss man natürlich nicht so viel erziehen. Den kann man im Notfall auch einfach mal wegtragen.
    Nein. Nein. Und nochmal Nein.

  10. User Info Menu

    AW: Was muss man alles beachten und bedenken, wenn man sich einen Hund zulegen möchte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Aussage finde ich gerade für jemanden, der sich (wie die TE) mit Hunden nicht gut auskennt, fatal.
    Sie bedeutet, dass kleine Hunde anspruchsloser sind und weniger Kenntnisse, Training und Aufmerksamkeit brauchen. Ganz abgesehen davon, dass man einem Hund damit überhaupt nicht gerecht wird, geht der Schuss nach hinten los. Die Ansprüche an Hunde sind enorm gewachsen, weil Hunde nicht mehr in der bloßen Rolle des Haus- und Hofhundes existieren, sondern zu ständigen Begleitern geworden sind. Und ein Hund, der nicht gut erzogen und umweltsicher ist, wird (egal ob klein oder groß) zu einer Gefahr für sich und andere.

    Ich hab hier zwei Kleinteile mit 30 und 45cm Rückenhöhe, die ich mir beide bequem unter den Arm klemmen könnte. Aber beide wären auch trotz ihrer Größe bequem dazu in der Lage, einem Kind ins Gesicht ins Gesicht zu beißen, Wild zu hetzen, auf der Jagd nach einer Katze eine Straße zu überqueren und einen Unfall zu verursachen oder andere Menschen und Hunde durch Bisse zu verletzen. Das alles auszublenden und sich darauf zu verlassen, dass man sich die Hunde im Zweifelsfall unter den Arm klemmen kann, finde ich sehr gefährlich.
    So ist meine Aussage ja auch gar nicht gemeint. Beispiel: Ein kleiner Hund, der an der Leine zieht, macht dir selbst nicht allzu große Probleme. Gerade als unerfahrener Hundehalter nimmt man das dann auch gerne einfach mal so hin. Das oft noch mehr dahinter steckt, darüber macht man sich keine Gedanken. Ich habe auch vieles erst in der Hundeschule gelernt. Zum Teil auch durch das Beobachten der anderen Hunde. Allerdings habe ich solche Probleme sofort in Angriff genommen, da es auch mir Probleme verursachte.

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