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  1. VIP

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    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    also sie hat wirklich ein großes Herz
    meine hat sich, je nach Hundegröße und Alter auch mal spielgenau hingelegt und die Welpen sind dann so über sie gekrabbelt. Seltsamerweise mag sie, je älter sie wird nur mehr Menschen. Sie "tobt" mal so 10 Meter mit anderen Hunden, aber das war es dann auch schon. Mehr geht wohl nicht mehr und will sie auch nicht. Muss sie auch nicht. Alles hat seine Zeit.
    Die Große legt sich bei Welpen (und bei meiner Anhgsthündin) oft auf den Rücken und lässt sich misshandeln.
    Meine Golden-Rüden haben mit ca. 2 Jahren das Spiel mit anderen Hunden weitgehend als uninteresant betrachtet und gingen lieber ihren wahren Aufgaben nach: ne Frau suchen, Löcher graben, mit mir blödeln. Sie waren zwar gutmütig, aber doch sehr uninteressiert an anderen Hunden. Allerdings gingen sie gern in größeren Gruppen, aber ohn e jegliche erkennbare Interaktion. Ungefähr so wie die Nordic-Walking-Gruppen

    Meine alte Hündin war anders. Sie war sehr kontakt- und spielfreudig, auch als sie schon sehr alt war. Die meisten Hündinnen, die ich kenne/kannte sind so, bis auf meine Ängstliche. Sie vermeidet eher, spielt auch kaum, außer mit der Großen oder Balgereine mit mir. Nur ab und zu würde sie gern mal mobben - wenn sie einen noch unsichereren Hund sieht. Nur: ich seh den auch, da hat sie schlechte Karten.


    Ah ge, stimmt, jetzt wo du es sagst. Die waren ja beide schwarz und der Grantler hat ohne Stimme gebellt. So krächzend. Hab ich noch nie gehört. Aber vielleicht können Möpse gar nicht richtig bellen, weiß ich gar nicht genau.
    An die Stimme kann ich mich nicht mehr erinnern, aber er hat ziemlich geröchelt, glaube ich.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  2. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lebe seit meiner Kindheit mit Hunden. Ich denke, über 40 Jahre ohne "ins Auge gehen" reichen mir, um bei meiner Vorgehensweise zu bleiben. .
    Aber genau das ist es ja. Du stellst bei Anderen diese hundespezifischen Erfahrungen in Frage. Ich selbst bin mit Hund (Schnauzer, kein Mini-Schnauzer) Katze und Vogel aufgewachsen. Tiererfahren war/bin ich auf jeden Fall.

    Katzen, immer ein Pärchen, hatte ich nach meiner Heirat schon immer, dazu kamen 2 Pferde und weiterhin 25-30 Jahre lang die Yorkies. Die kleinen Hunde deshalb, weil ich genug mit Vollzeitberuf, den Katzen und vor allem den Pferden zu tun hatte. Morgens kümmerte ich mich um den Hund, mittags mein Mann (selbständiger Unternehmer) und abends wieder ich, wo ich den Yorkie mit in den Stall nahm und sie wurden immer mitgenommen, egal auf welche Einladungen wir waren.

    Wenn es an diesem Strand kein Hundeverbot und keinen Leinenzwang gab, war es völlig legitim, den Hund unangeleint zu lassen.
    Sehe ich vollkommen anders: So ein Hund unangeleint zu lassen, an einem zwar km-langen Strand ist nicht legitim, wenn er auf kleine Hunde scharf ist. Was ist, wenn er auch rumrennende Kleinkinder angeht?

    Gerade in Portugal an dem gleichen Strand hatte ich noch so ein bemerkenswertes Erlebnis. Wieder auf Spaziergang/Wanderung mit dem Hund, rief mir eine Frau in Begleitung eines mittelgroßen Hundes in Englisch zu, ich solle meinen Hund hochnehmen, ihrer würde kleine Hunde totmachen. Na toll, natürlich bin ich dem nachgekommen, habe mich aber im Nachhinein tierisch geärgert, dass ich dieser "Dame" nicht die Meinung gesagt habe.

    Es ist schade, dass Deine Hündin so ängstlich war, dass sie sich in Deiner Gegenwart nicht entspannen konnte.
    Diese Aussage ist so etwas von lächerlich, die ich einfach nicht begreifen kann. Der Schäferhund kam seitlich hinter einem Felsen hervorgeschossen, ich war erschrocken, meine Hündin war erschrocken, und Gott sei Dank hat meine Hündin schneller als ich realisiert, dass das ein Angriff war, und zwar kein wohlgemeinter.
    Du als sog. Hundeexpertin stufst das als ein normales Verhalten des Schäferhundes ein? Da war kein erstmals Beschnüffeln oder Kontaktaufnahme mit dem Yorkie. Bist Du wirklich der Meinung, die Hündin oder ich hätte es erstmal drauf ankommen lassen sollen. Ich halte das wirklich für ein dummes Gerede. Im Lebtag würde ich das nicht machen.

    Du hast in Deiner ersten Schilderung Schwanzwedeln damit gleichgesetzt, dass Deine Hündin freundlich ist, wenn ich mich recht entsinne, und ich habe darauf bezogen geschrieben, dass die Sache so simpel nicht ist.
    Wenn ich sage, dass meine "schwanzwedelnde" jeden - Mensch, Tier, Katze (außer sie rennt weg) - begrüßende Hündin ein freundlicher sozialer Hund war, dann ist das eben so. Sie war auch des öfteren mit einer Golden Retriever-Hündin zusammen, die wir während des Urlaubs ihres Besitzers bei uns aufgenommen hatte. Sie war also nicht nur mit den Katzen zusammen, obwohl ich das auch nicht kontra-produktiv für ein soziales Hunde-Verhalten sehe, sondern auch mit Hunden. Auch im Pferdestall gab es jede Menge an Hundebesitzern und überhaupt die ganze Bekanntschaft ist mit Tieren gesegnet, Hunde, Pferde, Katzen ....

    die Gleichung, die Du aufstellst: "Große Hunde sind meist problematisch und böse"
    Wo habe ich das behauptet? Ich habe einige schlechte Erfahrungen gemacht, das heißt aber nicht, dass ich mir nicht auch überlegt habe, noch einen großen/größeren Hund der "bösen und problematischen Art" zuzulegen , mit dem ich auch auf den Platz gehen würde, da mir das Arbeiten mit Tieren großen Spaß macht. Pferde habe ich/wir ja keine mehr.
    Geändert von Inaktiver User (30.10.2016 um 13:02 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe mich nicht als Therapeutin Hundeängstlicher.
    Das glaube ich Dir sofort.


    Die Selbstgefälligkeit mancher Hundebesitzer lässt mich immer wieder staunen. Alle kennen ihren Hund ja absolut genau.
    Und wenn dann mal geschnappt wird, war es das Gegenüber, das sich falsch verhalten hat. Ob Kind oder Hund oder was auch immer. Klaro.

    Nehmt doch einfach Eure Tiere an die Leine, wenn z.B. Radfahrer, Kinder oder Euch unbekannte Hunde in der Nähe sind - dann würden nicht so viele seltsame Übergriffe "aus dem Nichts" passieren.

    Wir als Hundebesitzer haben - so will ich es doch hoffen für alle, die hier schreiben - in den Hundeschulen gelernt, dass Rücksicht zu nehmen ist und wie man das am besten demonstriert. Nichthundebesitzer haben diese Schule nicht besucht und man kann einfach nicht erwarten, dass sie unser Hobby so prickelnd finden und mit Hunden einfach selbstverständlich richtig umgehen und sie auch noch einschätzen können..
    Geändert von missani (30.10.2016 um 13:17 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Die Große legt sich bei Welpen (und bei meiner Anhgsthündin) oft auf den Rücken und lässt sich misshandeln..
    Katelbach, wir hatten des öfteren die Golden Retriever-Hündin meines Schwagers zur Betreuung bei uns, wenn er in Urlaub war. Ich bin von dieser Rasse ganz angetan. Als sie das erste Mal bei uns war (das war damals sowieso ein Notfall, dass wir sie nehmen mussten), hatten wir ihr Bettchen in unsere große Diele gestellt, durch die sie durch die Glastür in die übrige Wohnung schauen konnte,solange ich auf Arbeit und abwesend war. Ich wollte erstmal abwarten, wie sie sich verhält, da ich ja zu der Zeit ganztägig berufstätig war, 2 Katzen hatte und noch dazu einen Yorkie.

    Also schlußendlich, ich hab's gewagt, die Dielentür war offen, sie machte sich über meine Yorkiehündin her und schleckte, schleckte sie und war ganz außer sich. Sag' mal, hatte sie Muttergefühle entwickelt und dachte die Yorkiehündin sei eine Welpe. Zudem hat sie Katzen überhaupt nicht beachtet.
    End vom Lied, die Tür stand jetzt immer offen auch während unserer Abwesenheit. Sie schien einfach nur glücklich, ein neues "Rudel" gefunden zu haben.

  5. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von missani Beitrag anzeigen
    Das glaube ich Dir sofort.

    Die Selbstgefälligkeit mancher Hundebesitzer lässt mich immer wieder staunen. Alle kennen ihren Hund ja absolut genau.
    Und wenn dann mal geschnappt wird, war es das Gegenüber, das sich falsch verhalten hat. Ob Kind oder Hund oder was auch immer. Klaro.
    Och nee, nicht wieder diese Diskussion.

    Ja, ich kenne meine Hunde. Ich kann hundliche Körpersprache ganz ordentlich einordnen, bin, wenn ich mit Hund unterwegs bin, sehr aufmerksam, und manage darüber hinaus Kontakte aktiv. Hunde schnappen nicht aus heiterem Himmel. In über 20 Jahren mit eigenen Hunden hatte ich nicht EINEN Vorfall, in dem einer meiner Hunde Kind, Hund, Mann, Frau, oder ein anderes Tier verletzt hätte.

    Und gerade weil ich die Sache mit der Aufmerksamkeit sehr ernst nehme, gibt es für mich keine Veranlassung, einen Hund deshalb anzuleinen, weil Kinder, Ängstliche oder Tiere in der Nähe sind. Ausnahmen: 1. Mein Hund befindet sich in der Ausbildung, ist Junghund / Pubertel. Dann ist eine Schleppleine am Hund, die am Boden schleift. 2. Mir kommt jemand entgegen, dessen Hund angeleint ist. Aber auch dann leine ich nicht notwendigerweise an, sondern sorge nur dafür, dass mein Hund bei mir bleibt. Mehr ist nicht notwendig.

    Nehmt doch einfach Eure Tiere an die Leine, wenn z.B. Radfahrer, Kinder oder Euch unbekannte Hunde in der Nähe sind - dann würden nicht so viele seltsame Übergriffe "aus dem Nichts" passieren.
    Warum sollte ich das tun? Es passieren auch ohne Leine keine Übergriffe, wenn man das Leben mit Hund vernünftig und mit Verantwortungsgefühl gestaltet.

    Andererseits passieren genauso viele wenn nicht mehr Übergriffe MIT Leine, weil diese nämlich Sicherheit nur vorgaukelt. Ich weiss nicht, wie oft ich schon Stürze aufgrund von Leinen beobachtet habe, oder Hunde, die trotz Leine mit Schmackes nach vorn preschen, und dann eben tun, was sie tun wollen. Ganz besonders toll sind in diesem Kontext übrigens die Flexileinen.

    Wir als Hundebesitzer haben - so will ich es doch hoffen für alle, die hier schreiben - in den Hundeschulen gelernt, dass Rücksicht zu nehmen ist und wie man das am besten demonstriert. Nichthundebesitzer haben diese Schule nicht besucht und man kann einfach nicht erwarten, dass sie unser Hobby so prickelnd finden und mit Hunden einfach selbstverständlich richtig umgehen und sie auch noch einschätzen können..
    Was ist das für ein Argument? Was Nichthundemenschen tun, ist mir völlig Hupe, solange sie es nicht MIT meinen Hunden tun. Dafür trage ich Sorge - und dafür übernehme ich auch die Verantwortung. Sehe ich, dass mein Hund auf einen Menschen reagiert - in 99% der Fälle sind ihm Fremde völlig wurscht - agiere ich entsprechend. Und ja, ich sehe das, denn Hundezeit ist Hundezeit, und nicht Quatsch/Radel/Jogging/Telefonierzeit.

    edit: Leinenpflicht muss selbstverständlich eingehalten werden. Sobald wir beispielsweise den Wald verlassen, ist eine Leine am Hund, denn in unserem Ort besteht Leinenpflicht.
    Geändert von Inaktiver User (30.10.2016 um 15:00 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    also zur Leinen- Nichtleinen Diskussion habe ich mich seinerzeit, als ich mit meiner Junghündin zum Trainer ging auch auseinandergesetzt und so ein Zwischending für sie genommen. Wir lebten ja in München, Neuhausen, Richtung Hirschgarten und auf dem Weg dorthin gab es einen großen Bürgersteig mit Bäumen, dann Straße. An manchen Ecken habe ich sie ungeleint laufen lassen, ansonsten angeleint.

    meine Trainerin meinte, dass man seinen Hund in der Stadt immer anleinen sollte, weil es nur eine Situation braucht, wo der Hund eben doch anders reagiert und das kann u.U. tödlich enden.

    Bei mir war es so, dass meine Hündin z.B. auf Katzen reagierte und befreundete Hunde oder eben Menschen, da hätte ich sie unangeleint nicht an der Straße halten können, weil sie ja alle begrüßen will.

  7. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber genau das ist es ja. Du stellst bei Anderen diese hundespezifischen Erfahrungen in Frage. Ich selbst bin mit Hund (Schnauzer, kein Mini-Schnauzer) Katze und Vogel aufgewachsen. Tiererfahren war/bin ich auf jeden Fall.

    Katzen, immer ein Pärchen, hatte ich nach meiner Heirat schon immer, dazu kamen 2 Pferde und weiterhin 25-30 Jahre lang die Yorkies. Die kleinen Hunde deshalb, weil ich genug mit Vollzeitberuf, den Katzen und vor allem den Pferden zu tun hatte. Morgens kümmerte ich mich um den Hund, mittags mein Mann (selbständiger Unternehmer) und abends wieder ich, wo ich den Yorkie mit in den Stall nahm und sie wurden immer mitgenommen, egal auf welche Einladungen wir waren.
    Ich verstehe Deine Argumentation weder hinten noch vorn. Was hat die Hundegröße damit zu tun? Letztlich drückst Du damit aus, dass Deiner Auffassung nach Kleinhunde weniger Aufmerksamkeit, Fürsorge und Begleitung brauchen als Großhunde.

    Das von einem Menschen, der sich selbst für "erfahren" im Umgang mit Tieren hält? Sorry, aber damit führst Du Dich selbst ad absurdum.

    Sehe ich vollkommen anders: So ein Hund unangeleint zu lassen, an einem zwar km-langen Strand ist nicht legitim, wenn er auf kleine Hunde scharf ist. Was ist, wenn er auch rumrennende Kleinkinder angeht?
    Was ist, wenn er Vanillepudding klaut? Good grief - der Hund ist kein Flaschengeist, sondern ein Lebewesen, das kommuniziert. Es muss, kann und will in den meisten Fällen lernen, wie es sich im sozialen Kontext verhält. Hunde sind keine unberechenbaren Wesen, wenn man aufmerksam und vorausschauend agiert - das ist alles, was notwendig ist.

    Schon mal über den Aspekt der Tierfreundlichkeit nachgedacht? Was ist das für ein Leben, wenn Hund nicht einmal auf Flächen wie Stränden, Wiesen, auf denen man oft kilometerweit voraus blicken kann, Gas geben darf?

    Gerade in Portugal an dem gleichen Strand hatte ich noch so ein bemerkenswertes Erlebnis. Wieder auf Spaziergang/Wanderung mit dem Hund, rief mir eine Frau in Begleitung eines mittelgroßen Hundes in Englisch zu, ich solle meinen Hund hochnehmen, ihrer würde kleine Hunde totmachen. Na toll, natürlich bin ich dem nachgekommen, habe mich aber im Nachhinein tierisch geärgert, dass ich dieser "Dame" nicht die Meinung gesagt habe.
    Und aus Erfahrungen mit solchen Dummbratzen leitest Du eine generelle Leinenpflicht in jedem Kontext ab, sobald auch nur ansatzweise zu befürchten steht, dass Mann oder Maus den Weg des Hundes kreuzen könnten?

    Diese Aussage ist so etwas von lächerlich, die ich einfach nicht begreifen kann. Der Schäferhund kam seitlich hinter einem Felsen hervorgeschossen, ich war erschrocken, meine Hündin war erschrocken, und Gott sei Dank hat meine Hündin schneller als ich realisiert, dass das ein Angriff war, und zwar kein wohlgemeinter.
    Du als sog. Hundeexpertin stufst das als ein normales Verhalten des Schäferhundes ein? Da war kein erstmals Beschnüffeln oder Kontaktaufnahme mit dem Yorkie. Bist Du wirklich der Meinung, die Hündin oder ich hätte es erstmal drauf ankommen lassen sollen. Ich halte das wirklich für ein dummes Gerede. Im Lebtag würde ich das nicht machen.
    Ich kenne nur Deine Beschreibung der Situation, und sie ist mit Sicherheit subjektiv stark eingefärbt. Relativ realistisch scheint mir davon auszugehen, dass der Hund territoriales oder/und Schutzverhalten zeigte. Hier hat der begleitende Mensch versagt. Ob es tatsächlich zu einem Beißvorfall gekommen wäre, weisst Du nicht.

    Wo habe ich das behauptet? Ich habe einige schlechte Erfahrungen gemacht, das heißt aber nicht, dass ich mir nicht auch überlegt habe, noch einen großen/größeren Hund der "bösen und problematischen Art" zuzulegen , mit dem ich auch auf den Platz gehen würde, da mir das Arbeiten mit Tieren großen Spaß macht. Pferde habe ich/wir ja keine mehr.
    Arbeit auf dem Platz halte ich für eines der größten Übel überhaupt. Platz ist eine künstliche Situation. Da kann ein Hund Gehorsam demonstrieren bis zum Umfallen - sobald er den Platz verlässt, kann das ganz anders aussehen. Wer einen verlässlichen Begleiter heran ziehen möchte, arbeitet mit seinem Hund in dem Umfeld, das für ihn Alltag bedeutet: Wald, Feld, Büro, Stadt, Kinderspielplatz, Schulhof, whatever.

    Mein Hund hat beispielsweise von Welpenbeinen an gelernt, wie er sich zu verhalten hat, wenn wir im Wald durch eine Kindergartengruppe laufen. Die Kindergärtnerinnen hier freuen sich immer schon, wenn sie uns sehen, denn für sie ist es eine gute Gelengenheit, den Kindern zu zeigen, wie man mit Hunden umgeht, und dass man auch vor großen Hunden, die vorbei gehen, keine Angst haben muss.

    Das ist Alltag - ein Kontext, den ein Hund kennen lernen muss, wenn er zum persönlichen Alltag gehört, denn nur dann kann der Hund lernen, wie man sich in dieser Situation angemessen verhält. Auf dem Platz lernt er das garantiert nicht, denn Hunde generalisieren nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Die Selbstgefälligkeit mancher Hundebesitzer lässt mich immer wieder staunen.
    Da muss ich Dir, Missani, 100%ig Recht geben.

    Was hat die Hundegröße damit zu tun? Letztlich drückst Du damit aus, dass Deiner Auffassung nach Kleinhunde weniger Aufmerksamkeit, Fürsorge und Begleitung brauchen als Großhunde.
    Woher willst Du denn jetzt wissen, welche Fürsorge und Begleitung unsere Kleinhunde erfahren haben? Deine Definition ist mal wieder mehr als kurios. Sie haben Fürsorge, Begleitung und Gesellschaft erfahren. Was verstehst Du denn "unter Fürsorge und Begleitung"?

    Ich muss mit einem Großhund bestimmt mehr Zeit veranschlagen, größere Ausläufe/Spaziergänge machen als mit einem Kleinhund. Wenn Du Dich nur auf Deine "Großhunde" konzentrierst, die Zeit dazu hast, dann sei Dir das unbenommen. Wenn nicht, dann sollte man sich keine Großhunde anschaffen, so wie ich das getan habe aus Verantwortung gegenüber dem Hund. So sehe ich das. Das hat aber nichts mit der Aufmerksamkeit, Fürsorge und Begleitung zu tun, die ich durchaus auch einem Kleinhund angedeihen lasse. Wir hatten einen sehr großen Garten, hintendran die Weinberge. Das hätte durchaus auch für einen größeren Hund gereicht. Aber das wollte ich nun mal nicht. Das hätte schon etwas mehr Arbeit mit sich gebracht, auch wenn Du das nicht so siehst. Diese Entscheidung musst Du schon denen überlassen, die das anders sehen. Wenn ich schon einen größeren "Tierpark" habe, wo nicht nur Hunde dazugehören, dann muss sich das ein- bzw. zusammenfügen, so dass kein Tier zu kurz kommt.

    Falls ich mir doch noch einen größeren Hund zulege, werde ich mit dem auf den "Platz" gehen, basta. Ob Du das gut oder nicht gut findest.

    [editiert]
    Das war jetzt mein letztes Wort zum Sonntag.
    Geändert von katelbach (30.10.2016 um 18:05 Uhr) Grund: persönliche Auseinandersetzungen bitte per PN

  9. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich muss mit einem Großhund bestimmt mehr Zeit veranschlagen, größere Ausläufe/Spaziergänge machen als mit einem Kleinhund.
    Wie viel Auslauf ein Hund braucht hat nichts, aber auch absolut gar nichts mit seiner Körpergröße zu tun!

  10. Inaktiver User

    AW: Mini-Malteser von 7 Monaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie viel Auslauf ein Hund braucht hat nichts, aber auch absolut gar nichts mit seiner Körpergröße zu tun!
    Und woran stellst Du das fest, wieviel ein Hund Auslauf braucht, hast Du da eine Norm oder geht das nach Gefühl? Du kannst mir nicht erzählen, dass, wenn ich einen lebhaften Golden Retriever oder anderen lebhaften Groß- oder mittelgroßen Hund in seinen besten Jahren (auch Terrier nehme ich in diesen Kreis auf), den ich neben dem Fahrrad, Kutsche oder neben dem Pferd mitlaufen lasse - was ich nicht machen würde, das Gleiche mit einem Mini-Yorki machen kann, die ja auch sehr lebhafte Hunde sind.

    PS: Und Du kannst mir auch nicht weismachen, dass z.B. eine Dogge genauso viel Arbeit macht wie ein Mini-Yorki. Freunde von uns haben eine Dogge nach der anderen, da viele von denen gerade mal plus/minus 6 Jahre alt werden. Das wäre auch nicht so mein Ding.
    Geändert von Inaktiver User (30.10.2016 um 16:58 Uhr)

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