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    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Hallo Scannie,
    in meiner Ehe mit 2 Kindern hatten wir damals einen Schaferhundrüden (Chester), den wir als 6-monatigen Hund aus dem Tierheim übernommen hatten. Er war schwer müde zu bekommen und als er ca 1 1/2 war, gingen wir während des Tags der offenen Tür des Tierheims mit ner 3-jährigen kleineren Schäferhündin (Claire) spazieren. Beide tobten ohne Ende und ab da hatten wir eben 2 Hunde. Als Chester dann erwachsen wurde, entwickelte er sich zum richtigen Rüpel gegenüber Claire, aber sie arrangierten sich und beim spazierengehen musstest Du beide nur auf nem Feld oder ner Wiese laufen lassen und sie tobten bis zum umfallen...
    Nachteil: Üben geht nur einzeln und das bedeutete doppelter Zeitaufwand und einen Hund bekommst Du mal unter bei Verwandten und Bekannten, aber keine zwei...
    Jetzt lebe ich alleine mit ner 3 1/2 jährigen Aussiehündin und überlegte auch mit Zweithund...bei aussies-in-not gab es so nen netten kastrierten Red-Tri-Rüden, aber alleine ist mir die Verantwortung doch zu gross. Für Brandy habe ich viele Leute, die sie im Notfall betreuen, aber für nen zweiten?
    Und zum Thema kleinerer Hund: Letztes Jahr wurde bei der Züchterin eine Mini-Aussiehündin zurückgegeben und diese Amy liebte mich abgöttisch aber beim Toben rannte Brandy sie immer über den Haufen und Amy schrie schon, da war Brandy noch nicht nahe dran. Bei unserem Nachbarshund, einem Tibetterrier das gleiche..Sie rennt die kleinen Hunde beim Spielen über den Haufen ohne böse Absicht. Mittlerweile ist der so schlau, dass er sich einfach hinlegt, wenn sie kommt und dann fällt er halt nicht um. Der Jack-Russell aus unserer Nachbarschaft hat hingegen überhaupt kein Problem mit nem grossen stürmischen Hund, im Gegenteil, je wilder je lieber...
    Ich denke es kommt einfach immer auf den einzelnen Hund an.
    Liebe Grüße
    Andrea

  2. Inaktiver User

    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Zitat Zitat von ReezaJBar
    Für Brandy habe ich viele Leute, die sie im Notfall betreuen, aber für nen zweiten?
    Wir teilen unsere drei im Bedarfsfalle einfach auf; so kommen alle unsere Freunde mal in den Genuss

  3. Inaktiver User

    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Ich möchte auch einmal ein Contra-Argument aufführen .

    Wir haben einen Hund, aber ich habe regelmäßig einen zweiten Betreuungs-Hund hier. Unser Hund ist sehr gut sozialisiert und versteht sich mit absolut jedem Hund. Ein zweiter Hund wäre mit Sicherheit für ihn kein Problem, sondern die wahre Freude.

    Unsere Kinder möchten am liebsten noch einen ganzen Haufen Hunde haben und in unserem Herzen ist Platz für x weitere Tiere (wir haben ohnehin viele Tiere). Aber ich möchte keinen zweiten Hund, weil ich einfach nicht gerne mit zwei Hunden an der Leine spazieren gehe.

    Meistens läuft unserer zwar unangeleint, aber in der blöden Brut- und Setzzeit zB geht mir das Angeleine unheimlich auf die Nerven. Schon bei einem. Nun hört unserer auch extrem gut und macht selten bis nie Blödsinn. Ich befürchte, dass ein zweiter Hund nicht solch ein Paradehund sein könnte und wir somit auch mal einige Problemchen haben könnten.

    Ebenso gilt das für das Betreuungsproblem, wenn wir mal jemanden für ihn brauchen. So viele Leute kommen bei uns nicht in Frage (wir haben einen anspruchsvollen Arbeitshund, den mag ich auch nicht jedem aufdrücken für einen Tag). Zwei Hunde nehme ich auch mal gleichzeitig auf - aber besonders begeistert bin ich nicht, wenn drei Hunde durchs Haus tigern.

    Unsere Leckerlis liegen in Hunde-Kopfhöhe offen im Regal. Unser Hund würde da nie rangehen, die anderen aber schon. Stürzen nun mehrere Hunde hier rein, ist ein riesen Zauber, überall schnappt sich irgendein Hund was weg, die Leckerlis fliegen durch die Gegend, Lego-Teile werden gemopst und Kuscheltiere zerfleddert. Klar: Ausnahmezustand. Beim eigenen Hund würde ich das sicherlich besser hinbekommen.

    Aber ich will keinen zweiten Hund, nee. Meiner darf King bleiben .

    Allerdings werden wir unseren Plan ändern, wenn ich beruflich eventuell irgendwann mehr eingespannt sein sollte und stundenmäßig länger aus dem Haus wäre als jetzt. Bisher ist unser Hund nur wenig allein, nie länger als 3 Stunden. Wäre er schon alt und müßte 5 oder gar 6 Stunden allein bleiben, dann würden wir das Rudel vergrößern.

    Dennoch glaube ich jedem absolut, dass es mit mehreren Hunden lustig und schön ist. Ich zB hatte immer zwei Katzen und fand es mit einer Einzelkatze blöd.


  4. Inaktiver User

    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Das jemand zwei Hunde zur Betreuung nimmt, ist schon sehr unwahrscheinlich.....

    Bei uns gibts daher gar keinen Urlaub ohne.......

    Wir hatten eine Freundin (die leider nach Norwegen ausgewandert is), der konnten wir beide Rabauken über das Wochenende anvertrauen, wenn wir mal auf die Messe gefahren sind......

    Sie hatte sie auch im Griff.......

    Bei anderen hören sie leider nicht so gut und nutzen die Gunst der Stunde gerne aus........

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    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Es geht ja nicht nur um Urlaub, der ist mit 2 Hunden zu machen, es geht vor allem um berufliche Termine, wo man eben nicht mit Hundehaaren an der Hose auftauchen kann oder die den ganzen Tag dauern. Oder um geschäftliche Reisen, per Flugzeug. Oder um Reisen zur Verwandschaft, die notwendig sind und wo Hunde einfach stören könnten. (Betreuung alter Eltern, Geburt von Neffen/Nichten etc.)

    Oder um Krankheiten oder Verletzungen, während dessen man gar nicht mit dem Hund gehen könnte (gebrochene Hand, Fieber, OP).

    In der Zeit benötigt man zuverlässsige Betreuung. Das ist mit 2 Hunden eine Gradwanderung. Das ist neben der Arbeit auch viel Verantwortung und kein Mensch, der Hunde betreut, möchte, dass etwas schief geht.

    Das Mittel der Wahl ist dann eben eine gute Tierpension. Und die kostet Geld, mit Sicherheit mehr, als man einer Freundin als Geschenk oder Entschädigung gibt.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Zitat Zitat von Scannie
    Der (evtl.) neue Hund ist auch ausgewachsen massiv kleiner. Also vielleicht 35 cm Höhe gegen
    70 (?) cm und 6-7 kg gegen ca. 35-40kg. Sehr Ihr da irgendwelche Probleme?
    Ich würde das nicht machen. Die Bedürfnisse sind bei diesen Differenzen einfach zu verschieden und die Beschäftigungs- und Sportmöglichkeiten zu unterschiedlich.
    Der Kleine ist vielleicht wendiger, der Grosse ausdauernder, mit dem Grossen kannst Du vielleicht am Rad fahren, der Kleine würde japsen.

    Ich finde, die Hunde sollten in etwa eine ähnliche Statur = Muskelapparat, Ausdauer, Körperproportion und Charakter haben, was ähnliche Grösse und Gewicht beinhaltet. Die Ebenbürtigkeit bei einem Rudel finde ich ganz wichtig.

    Dann macht es am meisten Spass und ist auch am anstrengensten
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


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    Kari Bremnes

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    AW: Zweiter Hund - pro und kontra

    Zitat Zitat von Lukulla
    Es geht ja nicht nur um Urlaub, der ist mit 2 Hunden zu machen, es geht vor allem um berufliche Termine, wo man eben nicht mit Hundehaaren an der Hose auftauchen kann oder die den ganzen Tag dauern. Oder um geschäftliche Reisen, per Flugzeug. Oder um Reisen zur Verwandschaft, die notwendig sind und wo Hunde einfach stören könnten. (Betreuung alter Eltern, Geburt von Neffen/Nichten etc.)

    Oder um Krankheiten oder Verletzungen, während dessen man gar nicht mit dem Hund gehen könnte (gebrochene Hand, Fieber, OP).

    In der Zeit benötigt man zuverlässsige Betreuung. Das ist mit 2 Hunden eine Gradwanderung. Das ist neben der Arbeit auch viel Verantwortung und kein Mensch, der Hunde betreut, möchte, dass etwas schief geht.

    Das Mittel der Wahl ist dann eben eine gute Tierpension. Und die kostet Geld, mit Sicherheit mehr, als man einer Freundin als Geschenk oder Entschädigung gibt.
    Lukulla, genau das. Ich hab einen Hund, Mischlingsrüde, drei Jahre alt, kastriert, (B)engel, erzogen, aber tagesformabhängig und "Oma" lebt in weiter Entfernung - meinen Eltern kann ich den Hund jederzeit überlassen, da hab ich auch nur noch ganz wenige Skrupel, ihn auch mal für länger als ein Wochenende zu lassen (als ich umgezogen bin, hab ich ihn in Ferien gebracht), aber das geht nicht immer und solche Außergewöhnlichkeiten wie du sie aufzählst, sind leider nicht ungewöhnlich, sondern an der Tagesordnung. Ich hab mittlerweile was gutes für während Messe- und anderen Terminen gefunden, aber das kostet halt.
    Als ich den Knilch neulich aus der Betreuung geholt hab, war da eine zu vermittelnde Fundhündin vom Tierschutz... ach wat süß. Aber bei mir geht's eben beim besten Willen nicht - eben wegen der Betreuungsfrage und wegen der höheren Kosten.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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