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  1. Inaktiver User

    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich finde, wie konsequent Leute, die einer bestimmten Philosophie, Ideologie oder Religion anhängen, die entsprechenden Gebote befolgen wollen bzw. was diese Gebote überhaupt sind, sollen sie untereinander ausmachen
    Das finde ich auch. ABER dann sollen sie nicht Andersdenkende verunglimpfen.

    Mir ist persönlich piepegal wer wie konsequent vegan ist. Ich habe auch vegane Freunde. Allerdings erwarte ich von einem erwachsenen Menschen dann auch, dass es ihm piepegal ist, wie konsequent unvegan ich bin. Sich selbst nur das beste rauspicken, aber doch alle anderen als ignorant, blöd, dumm, unglaubwürdig und doof bezeichnen, geht nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Und es gibt für mich keine Art einen Vogel artgerecht zu halten
    Seh ich ähnlich.
    Kleine Ausnahme ev. bei nichtziehenden Wasservögeln. Viele Arten sind auch in freier Wildbahn während der Mauser ein paar Wochen nicht oder kaum flugfähig. Sofern sie ein grosses, naturnah gestaltetes Auengehege haben, in dem sie mit gestutzten Schwungfedern leben, ist das einigermassen vertretbar.

    Interessant ist diesbezüglich der hiesige Tierpark. Der hält eine Reihe von Wasservögeln ohne Schwungfedernstutzung (und bei den Krauskopfpelikanen und den Flamingos geht ab und zu einer vergessen beim Schneiden...).
    Die fliegen dann tatsächlich oftmals ein Stück weg. Kanadagänse oder auch Pelikane oder mal einen Flamingo über der Stadt oder schwimmend auf dem Fluss bzw. watend an seinem Ufer sind hier nichts allzu Ungewöhnliches ... allerdings kehren die alle immer wieder zurück ins Gehege. Freiwillig. Allzu mies scheint es ihnen also nicht zu gehen im Tierpark und die Sicherheit, die die eingezäunte Anlage - mit Elektrodraht gegen Fuchsüberfälle - bietet, scheint den Vögeln auch gelegen zu kommen. So sehr, dass sich sogar eine ganze Kolonie von wilden Graureihern angesiedelt hat, die der Zoo gar nicht als Zootiere hält.

  3. Inaktiver User

    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich finde, wie konsequent Leute, die einer bestimmten Philosophie, Ideologie oder Religion anhängen, die entsprechenden Gebote befolgen wollen bzw. was diese Gebote überhaupt sind, sollen sie untereinander ausmachen.
    Sie bleiben doch nicht untereinander. Da wird außerhalb der eigenen Kreise gejammert wie schlecht Nutztiere gehalten werden und man das nicht ertragen kann und deshalb auf Fleisch verzichtet. Gleichzeitig werden aber die eigenen Haustiere gequält durch nicht artgerechte Haltung. Das ist sowas von inkonsequent, solche Menschen kann und will ich wirklich nicht ernst nehmen.

    Nicht nur Spaltböden sind schlecht, sondern auch Laminatböden oder andere glatte Böden wo der Hund drüber eiert und keinen wirklichen Halt findet. Hab ich schon oft genug erlebt, einschließlich einem Ereignis mit einem armen Hund, der sich das Hüftgelenk massiv verrenkt hat, weil er mit zuviel Elan über so einen Boden geprescht ist um mich zu begrüßen und dabei eine üble Grätsche gemacht hat.

  4. gesperrt

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    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Das Hausschwein würde auch artgerecht aussterben, würde keiner mehr Fleisch essen. Für die Rinder und Hühner gilt mehr oder weniger dasselbe. Ohne wirtschaftliche Interessen füttert die doch kaum jemand durch.

    Das artgerechte Aussterben ist die Lösung für jegliches Tierleid, einschließlich unser eigenes.

    Schläfern wir einfach alle ein, auch uns selbst. Dem Planeten ist es egal.

    Nie wieder Krankheit, Liebeskummer, Schmerz und Steuerklärungen!^^

    Absurd! Ich denke, Mitleid mit dem Futter ist für ein Tier fehl am Platz, sei es auch noch so niedlich wie ein junges Hausschwein.

  5. Moderation

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    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Ich glaube, die Diskussion koennte von weniger negativen und mehr positiven Argumenten profitieren.

    Z.B. die Konsequenz - ein Thema zu dem ich eine ganz aehnliche Einstellung habe wie wildwusel:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ist persönlich piepegal wer wie konsequent vegan ist. Ich habe auch vegane Freunde. Allerdings erwarte ich von einem erwachsenen Menschen dann auch, dass es ihm piepegal ist, wie konsequent unvegan ich bin. Sich selbst nur das beste rauspicken, aber doch alle anderen als ignorant, blöd, dumm, unglaubwürdig und doof bezeichnen, geht nicht.
    Ok, dann sollte aber Dein Text eher lauten: "OK, Tierwohlfahrt / Veganismus / ... ist Dein Beitrag. Mir ist X wichtiger / ich achte lieber auf Y / mir ist es wichtig, nur Z zu kaufen/machen..." Und nicht: "HAH, Du poeser, inkonsequenter Veganer machst ja auch nicht alles 1000%ig richtig!" Das fuehrt dann, wie wildwusel richtig dargestellt hat, zu einer voellig fruchtlosen Diskusison ueber nicht zu erreichende Ideale.

    Und nochmal zum Thema, das, wie TE Bergmensch explizit schrieb, eigentlich nicht Fleischverzehr als solcher sein sollte : Liebe(r) Bergmensch, wie ging es denn weiter, bzw. was war die urspruengliche Fragestellung? Du hast Dich gefragt, warum manche Tiere eher als "verzehrbar" gelten als andere? Und dann kam das Argument der "Niedlichkeit"? Oder wie? Wie gesagt, dass manche Tiere eher automatisch als Nahrungsquelle gelten und andere eher automatisch als Spielgefaehrten ist voellig unmystisch kulturelle Praegung. (In dem Zusammenhang das Beispiel mit den Ratten auch super: Ungeziefer oder Haustier?) Und manchmal weicht die familiaere / individuelle Praegung eben von der allgemein-kulturellen ab, so wie bei Sommerwind und ihrem "Hausschwein". Auch total nachvollziehbar, eigentlich. Hast Du denn mal gesagt: "Ja, aber ich finde Schweine auch goldig und niedlich und moechte sie daher nicht essen" ? Ich mein, eigentlich erschliesst sich mir nicht, was es da nicht zu verstehen gibt, bzw. was der Konflikt in Deinem Bekanntenkreis ist/war. Gab's ueberhaupt einen?
    Hab mich jetzt gerade selber etwas verwirrt...
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

  6. Inaktiver User

    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Nichts aber auch gar nichts kann das was wir mittlerweile haben, wie wir mit dem größten Teil von Nutztieren umgehen, nur annähernd verharmlosen.

    Aussterben wenn ...wenn .....wenn

    Blödsinn.... Echt total



    Als ob man außer so - nicht anders kann.
    Denn würde man anders tun , stirbt das jeweilige Tier aus. Nee oder?


    Ich fasse es nicht das sogar von Menschen hier von denen ich öfters eigentlich wirklich gute klare Aussagen lese zu gewissen Themen , so ungeheuerliche Argumente kommen, wenn es um diese, im wahrsten Sinne des Wortes "Sauerei" geht.

    Nichts geht da bei mir mehr. Denn jeder Konsument kann wenn er will dagegen steuern.

    Ist ihm aus verschiedenen Gründen das Schwein (Nutztier) das wenigstens nicht schon halb todgequält zum Massenschlachthof gekarrt wird zu teuer, dann sollte er einfach bewusster essen.

    Ganz einfach weniger f****** ! Aber besser!

  7. VIP

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    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht nur Spaltböden sind schlecht, sondern auch Laminatböden oder andere glatte Böden wo der Hund drüber eiert und keinen wirklichen Halt findet. Hab ich schon oft genug erlebt, einschließlich einem Ereignis mit einem armen Hund, der sich das Hüftgelenk massiv verrenkt hat, weil er mit zuviel Elan über so einen Boden geprescht ist um mich zu begrüßen und dabei eine üble Grätsche gemacht hat.
    Nicht so häufig wie die üblen Verletzungen der Nutztiere in der industriellen Haltung. Kannste einer alten Tierärztin ruhig glauben. Das Gros der Haustiere wird gut gehalten und die Menschen begegnen ihnen mit Respekt und Empathie. Bei den Heimtieren (in erster Linie Nager) hapert es tatsächlich öfter, vor allem weil viele insgesamt keine Ahnung haben und auch meinen, dass das genau die richtigen Tiere für Kinder sind, was natürlich Blödsinn ist. Was soll ein Kind mit einem Hamster anfangen außer ihm den Schlaf zu rauben?

    Aus ein paar falsch gehaltenen Hunden und Katzen aber ein Argument für eine Nutztierhaltung abzuleiten, die Qualen bewusst in Kauf nimmt und die Tiere bis auf Blut ausnutzt, halte ich doch für hanebüchen und absolut empathielos.

    Fleischverzehr ok. Aber auf Teufel komm raus immer mehr und immer billiger (nicht preiswerter, denn dann müsste man den Verzehrern schon was zuzahlen, so mies ist die Qualität oft)?

    Die Geiz-ist-geil-Mentalität geht nun mal auf Kosten von Lebewesen. Übrigens auch auf Kosten der anständig wirtschaftenden Bauern.

    Das Argument, dass die Turborassen aussterben, wenn wenn sich das Konsumverhalten ändern würde, ist albern. Sie sind ja letztendlich von Gewinnmaximierern erzeugte Mutanten der normalen Rinder, Schweine, Hühner etc. ... In extremeren Situationen vielleicht nicht mal lebensfähig. Einige davon schrappen hart an der Grenze der Qualzucht vorbei. Wenn sie nicht schon unter diese Kategorie fallen. Es gäbe diese Hochleistungsrassen ohne die Gier der Zweibeiner nicht.

    Macht Euch die Tiere untertan ... und nutzt sie aus bis zum Exzess. So schaut´s aus. Spätkapitalismus.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. Moderation

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    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie bleiben doch nicht untereinander.
    Dann ist deine Energie aber besser investiert, ihnen zu sagen, daß sie abschieben bzw die Klappe halten sollen, als mit ihnen eine Diskussion darüber anzufangen, wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können. Na gut, so ein gegenseitiges Missionierungsunterfangen kann auch Freude machen, wenn man gerne missioniert, aber die Lebenszeit kriegst du nie wieder.

    Als Außenseiter mit jemandem die Feinheiten seiner Theologie zu diskutieren ist die unproduktivste mögliche Vorgehensweisen, wenn man überzeugen oder in Ruhe gelassen werden will.
    Geändert von wildwusel (01.09.2016 um 18:58 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Aus ein paar falsch gehaltenen Hunden und Katzen aber ein Argument für eine Nutztierhaltung abzuleiten, die Qualen bewusst in Kauf nimmt und die Tiere bis auf Blut ausnutzt, halte ich doch für hanebüchen und absolut empathielos.
    Naja empathielos sehe ich anders. Dann käme so ein Argument erst garnicht weil einem das nicht auffällt. Und so selten wie du das darstellst ist das nicht. Dafür habe alleine ich sowas schon zu oft gesehen. Jetzt nicht die geschilderte Verletzungssituation aber die schlitternden Tiere auf glatten Fußböden.

  10. VIP

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    AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt nicht die geschilderte Verletzungssituation aber die schlitternden Tiere auf glatten Fußböden.
    Merkwürdig, dass uns das Schlittern (mit Folgen) auch in dr Praxis außer im Winter auf dem Eis nie untergekommen ist ...
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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