Der Mensch ist vom gesamten Körperkonstrukt her ein Allesfresser öhm Esser. Das ist von Natur aus so angelegt. Nun kann der Mensch aber deutlich besser denken als das Tier und einige kommen dann auf die Idee, dass man kein Fleisch/Tier mehr essen sollte. Entgegen den Vorgaben der Natur, die den Körper eben nicht als Pflanzenfresser konstruiert hat.
Es gab schon immer eine Nutztierhaltung, die ausschließlich dazu dient, unseren Bedarf zu decken. Es gibt auch im Tierreich etliche Beispiele wo eine Nutzhaltung im Kleinen erfolgt. Das ist also nicht nur etwas was der Mensch macht, dass ist eine sinnvolle Einrichtung der Natur, die Enährung der jeweiligen Spezies sicherzustellen.
Nutztierhaltung ist Nutztierhaltung, wo das Schwein zu gehört. Haustierhaltung ist die andere Sparte.
Wobei ich persönlich mittlerweile dazu tendiere, dass Haustierhaltung in vielen Fällen auch Tierquälerei ist. Beispiel: Großstädte wo Hunde grundsätzlich an der Leine gehalten werden müssen und es kaum Freiaufflächen gibt. Das entspricht absolut nicht der Art des Hundes.
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31.08.2016, 12:12Inaktiver User
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
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31.08.2016, 12:27
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Ich hab nur den Eingangspost gelesen, ich bin zu zart besaitet für dieses Thema.
Ich finde es richtig grausam auf der Autobahn neben einem Viehtransport entlang zu fahren und durch die kleinen Luftschlitze gucken Schweinenasen durch nach draußen. Das haut mich jedes Mal richtig um, macht mich wütend, unglaublich traurig und verzweifelt zu gleichen Teilen.
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31.08.2016, 12:48Inaktiver User
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Ja. Es ist grausam. Aber HIER kann der Verbraucher viel gegensteuern, indem er das Fleisch NICHT kauft - das ist es, was in den Kühltheken der Supermärkte und Discounter landet, und so "toll billig" in D ist. Ich finde es immer wieder herzerfrischend, wie viele Menschen sich abwenden, wenn Berichte kommen ("so schlimm", "ich kann das gar nicht sehen/ertragen"), und dann in aller Ruhe im Supermarkt Eier aus Bodenhaltung einpacken, und Schweinenackensteaks, das Kilo für 4,99.
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31.08.2016, 13:01
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Ich kann chironex_fleckeri nur zustimmen.
Ich habe mit allen Tieren Mitleid, die kein artgerechtes Leben und keinen würde- und respektvollen Tod (soweit möglich) haben können.
Persönlich esse ich Fleisch, allerdings nur Bio Fleisch von dem ich die Herkunft kenne und das nur ein oder zwei Mal in der Woche. Lieber gebe ich viel Geld dafür aus, dass ich ein gutes Stück Fleisch mit gutem Gewissen essen kann, als dass ich Massentierhaltung, lange Lebendtransporte oder ähnliche Grausamkeiten unterstütze. Gesünder und umweltbewusster ist es auch noch.
Wir sind alle mitverantworlich für diese furchtbaren Zustände in der Fleisch- und Eierproduktion, von Pelz ganz zu schweigen. Das muss man sich sehr bewusst machen und das tun, was im eigenen Ermessen liegt: den Konsum sehr bewusst überdenken und steuern.
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31.08.2016, 13:56
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Ja, es ist schrecklich, was wir unseren Mitkreaturen antun. Tradition hin oder her. Auch Bio Schweine werden überwiegend in ganz normalen Schlachthöfen getötet, ich kann kein einziges Schlachthofvideo ertragen, denn dort geht es längst nicht so zu, wie wir es gern hätten und aushalten könnten, wenn wir dabei sein müssten. (Dabei kann ich durchaus Tiere töten. Wenn mein Kater eine halbtote Maus anschleppt, gebe ich ihr mit dem Spaten möglichst zügig den Gnadentod.)
Ich habe leider dafür ziemlich alt werden müssen und mir jahrelang irgendwelche Behelfchen selbst eingeflüstert. Wenig Fleisch. Und wenn, dann natürlich vom Metzger des Vertrauens hier um die Ecke im Dorf. Und Milch und Eier auch direkt vom Hof um die andere Ecke. Die Tiere dort haben es ganz offenbar nicht allzu schlecht angetroffen.
Und dann bekam ich einmal mit, wie bei meinem Milchbauern eine Ladung Kälber abgeholt wurde. Die Kälber gab es leider, weil Leute wie ich Kuhmilch zu brauchen glaubten und irgendwie dachten, dass eine gut gehaltene Kuh die bestimmt freiwillig rausrückt und ihr Kalb noch dazu.
Ich kürzevdas jetzt ab, denn bei den Hühnern und ihren glücklichen Eiern habe ich viel zu lange eine weitere Illusion gehabt.
Und bar jeder Illusion lebe ich seit 4 Jahren vegan. Ich will damit einfach nichts mehr zu tun haben und wegsehen dürfen. Trotzdem schäme ich mich für all das Leid, das wir Tieren antun.
Und ich habe eine Katze und ernähre sie äußerst unvegan...
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31.08.2016, 14:50
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Ich musste im Studium ein Schlachgthofpraktikum machen. (Recht kleiner Schlachthof auf dem Land und mit einer Leiterin. Sie war immer dahinter her, dass es keine Rohheiten gab, keine lebend gebrühten Schweine, kein gewaltsames Treiben ...
Mich hat nicht der Schlachthof so entsetzt, dass ich über 20 Jahre meines Lebens kein Fleisch gegessen habe, sondern das, wa ich - auch während des Studiums - in den Großen Mast- und Milchbetrieben gesehen habe. Der Tod im Schlachthof ist eine Gnade dagegen.
Erstaunlicherweise kennen den Zusammenhang zwischen Milch und Kalb sehr viele Konsumenten nicht.weil Leute wie ich Kuhmilch zu brauchen glaubten und irgendwie dachten, dass eine gut gehaltene Kuh die bestimmt freiwillig rausrückt und ihr Kalb noch dazu.
Ich esse wieder Fleisch. Wenig und nur von vertrauenswürdigen Bio-Erzegern, die sich um gute Haltungsbedingungen kümmern. Und Wild. Aus dem Wald und auch Gatterwild, denn das wird auch "aus dem Hinterhalt" geschossen.
Grundsätzlich esse ich nix vom Tier, das auf Spaltenböden steht oder in Käfigen lebt. Hier übrigens haben es die Zuchtsauen ganz besonders schlecht getroffen! Die armen Schweine.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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31.08.2016, 14:59Inaktiver User
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Vegan leben ist für mich keine Option, und zwar um meiner Gesundheit willen. Es mag da jetzt Erklärungen regnen, dass das alles nicht hinkommt und nur Vorurteile sind, aber nein, so einfach ist das eben nicht, und ich denke, dass ich das ganz gut beurteilen kann. Mein Weg ist daher ein anderer.
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31.08.2016, 17:09Inaktiver User
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
So ist es.

Ganz toll finde ich auch die Ausführung Mensch , die einen u.a. auf Biotonne machen, aber 1x die Woche mindestens im Supermarkt Großeinkauf tätigen und alles was nur an abgepacktem Billigprodukten zu haben ist, einsacken.
Diese Spezies von Mensch gehört leider auch oft zu denjenigen, die einen auf dicke Backe machen. In allen Bereichen.
Leider wird bei den meisten Konsumenten immer noch versucht am meisten an den Lebensmitteln zu sparen.
Da gibts diesen Billigspruch: "Ja ich weiß aber jetzt ist es ja eh schon tot. "
...und rein in den Einkaufswagen.
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01.09.2016, 07:48Inaktiver User
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
TE, warum fragst du " Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?".
Welchen Grund hast du? Bist du Vegetarier?
Und....ich möchte euch mal mein Lieblingsschwein vorstellen.
Das Rosa Mariechen, welches auf dem Gnadenhof Butenland lebt und ein saugutes Leben führt.
https://www.youtube.com/watch?v=cXRNmNGWA4A
und wie sie noch was kleiner war.
https://www.youtube.com/watch?v=gzmHnoDLAYw
Auf dem Butenhof lebt noch wer, den ich besonders ins Herz geschlossen habe.
Das Rind, der Samuell.
Ihn hat eine Freundin aus einem dunklen Verschlag retten können und auch er lebt jetzt glücklich.
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01.09.2016, 08:12
AW: Kein bzw. nur wenig Mitleid mit Schweinen?
Wunderbar!
Wenn ich nur könnte ...Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin



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