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Thema: Trauer...

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    Trauer...

    Habe ja schon früher mal hier gepostet, nun tue ich es wieder doch leider anderes als sonst.
    Ich möchte euch mitteilen wie ich mich fühle weil ich das Bedürfnis habe es mal rauszuschreien.
    Habe mich vor ca. 5 monanten von meinem Mann getrennt und musste mich daher umständehalber auch von meinen Hunden trennen, ich kämpfe dafür das ich meinen Rüsen wieder bekomme doch leider muss ich das abhaken dort wo er ist will ihn niemand wieder zurück geben, der Hündin geht es sehr gut und eigentlich dem Rüsen auch, doch ich vermisse ihn so sehr er zerreisst mich innerlich, ich heuel den ganzen Tag kann keinen HUnd ansehen, ich trauere um diesen kleinen Kerl der mein Sonnenschein war, ich weiss es klingt vielleicht blöd aber ich kann nicht ohne ihn. Er fehlt mir so sehr.
    Ich möchte keine Details zu der Hergabe meiner Hunde abgeben, es macht mich schon fertig genug das sie weg sind.
    Ich möchte schreien, möchte weinen, möchte getröstet werden und versuche über diesen Verlust hinweg zu kommen.

    Grüße
    dussel78

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    AW: Trauer...

    Genau so wie man sich über den Verlust eines Kindes nicht mit einem neuen Kind trösten kann, kann man wahrscheinlich den Verlust eines Hundes durch die Anschaffung eines anderen Hundes wettmachen.
    Und trotzdem - warum legst Du Dir nicht einen neuen Hund zu? Nicht, um die anderen beiden zu vergessen, aber vielleicht, um dich abzulenken und um eine neue Aufgabe zu haben???

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Trauer...

    Liebe Tabea,

    diesen rat hatte ich einmal bekommen aber dieser Satz brachte mein Herz zum bluten nein man kann natürlich nichts ersetzen, aber als Ablenkung, nein ich kann das nicht, es tut einfach noch zu viel weh, selbst jetzt wo ich schreibe laufen mir schon wieder Tränen an meiner Wange herunter, er ist wie jedes Tier und jeder Mensch einfach einzigartig und der Gedanke daran einen neuen Hund anzuschaffen ertrage ich zur Zeit einfach nicht. Danke dir für deine Nachricht.

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    AW: Trauer...

    Hm, wenn diese Trennung, auch die von den Hunden, jetzt 5 Monate her ist, solltest Du aber versuchen, wieder nach vorne zu schauen!

    Alles hat seine Zeit, auch eine Zeit der Trauer - trotzdem, das Leben geht weiter!!!

    Gibt es auch Positives in deinem Leben?

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Trauer...

    Hallo Tabea,

    ich merke du versucht mich etwas aufzumuntern danke dir, ja es gibt einige kleine Dinge die etwas positiv sind, aber wie das nunmal so ist wenn sich das Leben so plötzlich ändert , ich denke das mein Problem wohl ich selber bin und mich wahrscheinlich gegen gewissen dinge selber sperre, die Trauer beherbergt nun mal ein großer Teil in mir und kann sie nicht so einfach abestellen...

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    AW: Trauer...

    Zitat Zitat von Dussel78
    und kann sie nicht so einfach abestellen...
    Du sollst sie weder abstellen, noch abbestellen - aber eben auch vorwärts schauen. Vielleicht kannst Du in einem Tierheim Deine Dienste anbieten, zum Gassi gehen oder so - wer weiß, vielleicht entdeckst Du einen neuen Freund...
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Trauer...

    Hallo tabea,

    auf keinen Fall würde ich das durchstehen in meiner derzeitigen Verfassung, das weiss ich ich habe mich vorher auch schon angagiert im Hundverein für Petotionen und musste aufgeben weil mir das Schicksal mancher Tiere einfach zu nahe gegangen ist ( meine Hündin ist aus Griechenland ), ich muss einen Weg finden daraus zu kommen nach vorne blicken auch wenns schwer fällt, ich versuche ihn ja zurück zu bekommen aber es geht nicht, damit "muss" ich mich schon abfinden. Es sind auch die Umstände die mich fertig machen denn es hätte nicht so weit kommen müssen, ja ich weiss es ist so und ändern kann ich es auch nicht, meine Wut spielt auch ne Rolle. Es fehlt halt was und das merkt man bei jedem Schritt bei jeden Atemzug.
    Ich danke dir für deine Vorschläge, wirklich sehr.
    Grüße

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    AW: Trauer...

    Das hört sich ja ziemlich verfahren an - hast Du schon mal über professionelle Hilfe nachgedacht?

    Alles Gute!
    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  9. Inaktiver User

    AW: Trauer...

    Hallo Dussel

    Das hört sich wirklich an, als seist du ziemlich fertig. Und glaub mir, ich will auch gar nicht abreden, dass die Trennung von deinem Hund dich extrem schmerzt und du um das Tier trauerst. Das ist so, das ist auch dein Recht.

    Nur, erlaube mir folgenden Gedanken:
    Natürlich betrauerst du den Verlust des Hundes per se, als solchen. Nur kommt mir der Verdacht, dass in deiner Trauer nicht "nur" die Trauer um den Hund steckt. Sondern viel mehr. Die Trauer um die ganze Beziehung. Du hast eine Trennung von deinem Ehepartner hinter dir, mit allem, was dazugehört, nehme ich an, dem ganzen emotionalen Stress. Der Trauer um die Beziehung. Ich vermute mal, dass sich diese ganze Trennungstrauer zusätzlich quasi am Hund festgemacht wird und die Trauer um das Tier noch verstärkt.

    Es geht nicht "nur" um den Hund. Es geht um die ganze Trennung. Der Hund ist der "Katalysator", um das mal so zu sagen, das Objekt, an dem die ganze Trauer festgemacht wird.

    Das soll nicht heissen, dass das schlecht wäre. Aber vielleicht versuchst du dir mal bewusst zu werden, was bei deiner Trauer um den Hund wirklich Trauer um den Hund ist - und was Trauer um alles andere. Es könnte helfen, mit dem ganzen "Trauerkomplex" fertigzuwerden.

  10. User Info Menu

    AW: Trauer...

    Ich kann dich, Dussel, gut verstehen. Als ich mich vor 6 Jahren von meinem Mann trennte hab ich meine Tiere dort gelassen. Das Jahr danach war die Hoelle. Ich hab meinen Mann nicht vermisst, war aber emotional total ausgebrannt wegen ihm, und hab die Tiere wie verrueckt vermisst. Diese beiden Dinge kamen zusammen, plus noch andere Schwierigkeiten (gesundheitlich, finanziell). Ich fuehlte mich als wenn mir der Boden unter den Fuessen weggezogen worden war, als wenn ich mich voellig von Grund auf neu definieren musste. Das hab ich dann auch gemacht und es hat ein paar Jahre gedauert. Verlange nicht zuviel von dir in nur 5 Monaten.

    Was mir geholfen hat war dass ich nach einem Jahr doch wieder in die Naehe meines Ex gezogen bin und mit ihm vereinbart habe, dass ich die Tiere jeden Abend zum Fuettern besuchen kann (zu mir nehmen konnte ich sie nicht derzeit). Das hat mir sehr geholfen! Da fuehlte ich mich gleich ruhiger und entspannter. Dann hat es sich vor zwei Jahren umstaendehalber so ergeben, dass ich die Tiere doch wieder zu mir genommen habe.

    Und so fuehlt es sich richtig an! Unsere Tiere sind fuer uns wie unsere Kinder, ich kann deinen Schmerz gut verstehen! Eine trennung ist sehr schmerzhaft. Gibt es denn absolut keine Moeglichkeit, dass du deine Hunde wenigstens ab und zu sehen kannst?

    Alles Gute fuer dich!

    Noodie
    .
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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