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  1. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Ich meinte diese Beiträge:
    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    um meinem Hund klar zu machen wer hier der Rudelführer ist geht mein Mann täglich hin und buddelt die Mäuse aus, frist sie und wenn was übrig bleibt bekommt es der Hund. Oder die Katze. Kommt immer drauf an, wer schneller ist.

    Auch hat mein Mann erst einmal sämtliche Ecken im Haus markiert. Markierung wird regelmäßig erneuert.
    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    Auch bellen wir nur noch sobald der Hund den Raum betritt, damit er sich nicht diskriminiert fühlt. Wenn die Katzen den Raum betritt miaue ich und mein Mann bellt. Seit dem verstehen wir uns blendet und die Tiere blühen regelrecht auf.
    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    Nur das Dominanzbesteigen fällt meinem Mann noch schwer. Hund und Mann tun sich da irgendwie beide schwer
    Diesen Beitrag finde ich sehr interessant, weil er auch zeigt, dass man nicht alle Hunde (aus dem Tierheim) über einen Kamm scheren kann.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesem Hund geht es gut, er hat seinen Platz gefunden.

  2. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesen Beitrag finde ich sehr interessant, weil er auch zeigt, dass man nicht alle Hunde (aus dem Tierheim) über einen Kamm scheren kann.

    Diesem Hund geht es gut, er hat seinen Platz gefunden.
    Dann lesen wir unterschiedliche Beiträge.
    Dass ein Hund sich vorübergehend räumlich von seinen Menschen distanziert und Angst vor dem Autofahren hat bedeutet noch lange nicht, dass er gut und gerne alleine sein kann. Und wenn ein Hund 6 Jahre (!) braucht, um körperliche Nähe zu seinen Menschen auch nur im Ansatz zulassen zu können, finde ich das ehrlich gesagt ziemlich traurig.

  3. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass ein Hund sich vorübergehend räumlich von seinen Menschen distanziert und Angst vor dem Autofahren hat bedeutet noch lange nicht, dass er gut und gerne alleine sein kann. Und wenn ein Hund 6 Jahre (!) braucht, um körperliche Nähe zu seinen Menschen auch nur im Ansatz zulassen zu können, finde ich das ehrlich gesagt ziemlich traurig.
    Das kann allein der Mensch beurteilen, der mit diesem Hund zu tun hat.
    Hunde und auch Menschen, die traumatisiert sind, entwickeln und verhalten sich nicht nach Schema F.
    Sie haben ihren eigenen Werdegang, den man respektieren muss. Es lässt sich nichts erzwingen.

  4. gesperrt

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wenn ein Hund 6 Jahre (!) braucht, um körperliche Nähe zu seinen Menschen auch nur im Ansatz zulassen zu können, finde ich das ehrlich gesagt ziemlich traurig.
    Siehst du Rezeptfrei, in diesem Beispiel geht es darum, dass unser Hund nun nach 6 Jahren es zulässt dass ich mich neben ihm auf sein Bett legen darf und er dabei sogar die körperliche Nähe zulässt.

    Richtig lesen, richtig interpretieren.

    Da hat Phaden meinen Beitrag richtiger verstanden.

    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    . Ich finde es toll, dass ich mich mittlerweile schon mal neben ihm auf`s Bett legen darf und er dann auch liegen bleibt und Streicheleinheiten einfordert.
    Bedeutet nicht, dass er im normalen Umgang keine körperliche Nähe zulässt. Kraulen, spielen, toben und streicheln genießt er seit eh und je.

    Aber sich an ihn kuscheln, ob auf dem Sofa oder in seinem Bett, dass war für ihn oft mit eine Geste verbunden die er nicht einschätzen konnte. Und auch nicht musste. Von uns aus.
    Geändert von FrauDorothea (06.09.2016 um 23:39 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    Siehst du, du liest in der Tat die Beiträge falsch. In diesem Beispiel geht es darum, dass unser Hund nun nach 6 Jahren es zulässt dass ich mich neben ihm auf sein Bett legen darf und er dabei sogar die körperliche Nähe zulässt.
    Richtig lesen, richtig interpretieren.
    Für mich ist das ein ausgesprochen trauriges Beispiel, FrauDorothea, das in in Kombination mit deiner hier formulierten Haltung zum Thema so interpretiere, wie ich bereits geschrieben habe. Ich finde es gruselig, für dich ist es ein Fortschritt. So unterschiedlich können Meinungen eben manchmal sein.

  6. gesperrt

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Und es wunderschön miterleben zu dürfen, wie sich Tiere auch nach Jahren noch weiterentwickeln. In ihrem Tempo.

  7. gesperrt

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für mich ist das ein ausgesprochen trauriges Beispiel, FrauDorothea, das in in Kombination mit deiner hier formulierten Haltung zum Thema so interpretiere, wie ich bereits geschrieben habe. Ich finde es gruselig, für dich ist es ein Fortschritt. So unterschiedlich können Meinungen eben manchmal sein.
    ach weißt du, wenn man bedenkt das eine Umarmung für jeden Hund eine pure Stresssituation bedeutet, die er normalerweise nur aushält und über sich ergehen lässt , sehe ich es eher als großes Geschenk an mich, von meinem Hund, dass er heute eine Umarmung zulässt. Siehst du, so unterschiedlich sind die Ansichten manchmal

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Und seit ich weiß, dass Hunde Umarmungen gar nicht mögen, umarme ich den Hund nicht mehr. Ich gebe ja zu, dass ich es nicht besser wusste. Aber warum sollte ich das tun, wenn ich weiß, dass Hunde es furchtbar finden ? Ich kann den Hund auch knuddeln auf eine Art und Weise, die er mag. Auch weise ich mittlerweile Leute zurecht, die meinen, den Hund mit ausgestreckter Hand Richtung Kopf begrüßen zu müssen. Der Hund findet das doof. Also wird das bitte unterlassen, wenn möglich.
    Mein Hund ist Gott sei Dank so sozialisiert, dass er sich so gut wie alles gefallen lässt, auch wenn Kinder über ihn klettern oder ihn von hinten anfassen, aber wenn ich es rechtzeitig verhindern kann, tue ich das. Manchmal geht das allerdings so schnell, dass ich nicht mehr rechtzeitig eingreifen kann. Und dann bin ich froh, dass er so ein sonniges und freundliches Gemüt hat. Sonst könnte ich ihn nicht überall mit hin nehmen, was er ja prinzipiell gerne möchte.

  9. gesperrt

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von chincat Beitrag anzeigen
    Und seit ich weiß, dass Hunde Umarmungen gar nicht mögen, umarme ich den Hund nicht mehr. Ich gebe ja zu, dass ich es nicht besser wusste. Aber warum sollte ich das tun, wenn ich weiß, dass Hunde es furchtbar finden ?
    Sehr sehr richtig. Normalerweise!

    Mein Hund durfte eben immer zeigen was er mag und was er nicht mag. Und er hat sich das Recht nehmen dürfen nix zuzulassen was er nicht mag. Andere Hunde, die zu sehr auf Gehorsam gedrillt wurden, wehren sich gar nicht erst wenn sie Umarmt werden. Die wissen gar nicht was sie machen sollen, die wissen nur, dass es ihnen unangenehm ist. Und so warten sie ab und lassen es über sich ergehen.

    Aber unser Hund, der durfte vom ersten Tag an Hund sein. Und wenn ihm etwas nicht behagte, so durfte er es zeigen.

    Deshalb kann ich heute mit Stolz und recht sagen das mein Hund es zulässt, dass ich ihn umarme. Das ist eine Menge wert. Der ist noch so sehr Hund, dass der sich sagt: Ok, ich erlaube es jetzt.

    jajaja, das hat eine ganz andere Qualität oder? Nicht so ein Hund der nach Schema F und Hundeprofi erzogen wurde. Der durfte ankommen. Der durfte sich 6 Jahre Zeit lassen. Und noch länger.

    Und Kinder, die auf ihm Rumtollen obwohl er das nicht mag, dass würd es gar nicht geben. Da ist er nämlich Hund und obendrein intelligent genug dem aus den Weg zu gehen.
    Geändert von FrauDorothea (07.09.2016 um 00:34 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Och, mein Hund lässt es auch zu. Er mag es halt nicht. Warum sollte ich es dann ohne zwingenden Grund machen ? Er mag es auch sicherlich nicht, wenn ich ihm was für ihn Leckeres abnehme. Trotzdem muss es möglich sein, dass ich ihm was vermeintlich Freßbares abnehme. Könnte u.U. sein Leben retten.

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