Ich meinte diese Beiträge:
Diesen Beitrag finde ich sehr interessant, weil er auch zeigt, dass man nicht alle Hunde (aus dem Tierheim) über einen Kamm scheren kann.
Diesem Hund geht es gut, er hat seinen Platz gefunden.
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06.09.2016, 22:57Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
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06.09.2016, 23:15Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Dann lesen wir unterschiedliche Beiträge.
Dass ein Hund sich vorübergehend räumlich von seinen Menschen distanziert und Angst vor dem Autofahren hat bedeutet noch lange nicht, dass er gut und gerne alleine sein kann. Und wenn ein Hund 6 Jahre (!) braucht, um körperliche Nähe zu seinen Menschen auch nur im Ansatz zulassen zu können, finde ich das ehrlich gesagt ziemlich traurig.
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06.09.2016, 23:19Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
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06.09.2016, 23:24
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Siehst du Rezeptfrei, in diesem Beispiel geht es darum, dass unser Hund nun nach 6 Jahren es zulässt dass ich mich neben ihm auf sein Bett legen darf und er dabei sogar die körperliche Nähe zulässt.
Richtig lesen, richtig interpretieren.
Da hat Phaden meinen Beitrag richtiger verstanden.
Bedeutet nicht, dass er im normalen Umgang keine körperliche Nähe zulässt. Kraulen, spielen, toben und streicheln genießt er seit eh und je.
Aber sich an ihn kuscheln, ob auf dem Sofa oder in seinem Bett, dass war für ihn oft mit eine Geste verbunden die er nicht einschätzen konnte. Und auch nicht musste. Von uns aus.Geändert von FrauDorothea (06.09.2016 um 23:39 Uhr)
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06.09.2016, 23:28Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Für mich ist das ein ausgesprochen trauriges Beispiel, FrauDorothea, das in in Kombination mit deiner hier formulierten Haltung zum Thema so interpretiere, wie ich bereits geschrieben habe. Ich finde es gruselig, für dich ist es ein Fortschritt. So unterschiedlich können Meinungen eben manchmal sein.
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06.09.2016, 23:30
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Und es wunderschön miterleben zu dürfen, wie sich Tiere auch nach Jahren noch weiterentwickeln. In ihrem Tempo.
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06.09.2016, 23:37
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
ach weißt du, wenn man bedenkt das eine Umarmung für jeden Hund eine pure Stresssituation bedeutet, die er normalerweise nur aushält und über sich ergehen lässt , sehe ich es eher als großes Geschenk an mich, von meinem Hund, dass er heute eine Umarmung zulässt. Siehst du, so unterschiedlich sind die Ansichten manchmal

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07.09.2016, 00:12
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Und seit ich weiß, dass Hunde Umarmungen gar nicht mögen, umarme ich den Hund nicht mehr. Ich gebe ja zu, dass ich es nicht besser wusste. Aber warum sollte ich das tun, wenn ich weiß, dass Hunde es furchtbar finden ? Ich kann den Hund auch knuddeln auf eine Art und Weise, die er mag. Auch weise ich mittlerweile Leute zurecht, die meinen, den Hund mit ausgestreckter Hand Richtung Kopf begrüßen zu müssen. Der Hund findet das doof. Also wird das bitte unterlassen, wenn möglich.
Mein Hund ist Gott sei Dank so sozialisiert, dass er sich so gut wie alles gefallen lässt, auch wenn Kinder über ihn klettern oder ihn von hinten anfassen, aber wenn ich es rechtzeitig verhindern kann, tue ich das. Manchmal geht das allerdings so schnell, dass ich nicht mehr rechtzeitig eingreifen kann. Und dann bin ich froh, dass er so ein sonniges und freundliches Gemüt hat. Sonst könnte ich ihn nicht überall mit hin nehmen, was er ja prinzipiell gerne möchte.
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07.09.2016, 00:27
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Sehr sehr richtig. Normalerweise!
Mein Hund durfte eben immer zeigen was er mag und was er nicht mag. Und er hat sich das Recht nehmen dürfen nix zuzulassen was er nicht mag. Andere Hunde, die zu sehr auf Gehorsam gedrillt wurden, wehren sich gar nicht erst wenn sie Umarmt werden. Die wissen gar nicht was sie machen sollen, die wissen nur, dass es ihnen unangenehm ist. Und so warten sie ab und lassen es über sich ergehen.
Aber unser Hund, der durfte vom ersten Tag an Hund sein. Und wenn ihm etwas nicht behagte, so durfte er es zeigen.
Deshalb kann ich heute mit Stolz und recht sagen das mein Hund es zulässt, dass ich ihn umarme. Das ist eine Menge wert. Der ist noch so sehr Hund, dass der sich sagt: Ok, ich erlaube es jetzt.
jajaja, das hat eine ganz andere Qualität oder? Nicht so ein Hund der nach Schema F und Hundeprofi erzogen wurde. Der durfte ankommen. Der durfte sich 6 Jahre Zeit lassen. Und noch länger.
Und Kinder, die auf ihm Rumtollen obwohl er das nicht mag, dass würd es gar nicht geben. Da ist er nämlich Hund und obendrein intelligent genug dem aus den Weg zu gehen.Geändert von FrauDorothea (07.09.2016 um 00:34 Uhr)
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07.09.2016, 00:34
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Och, mein Hund lässt es auch zu. Er mag es halt nicht. Warum sollte ich es dann ohne zwingenden Grund machen ? Er mag es auch sicherlich nicht, wenn ich ihm was für ihn Leckeres abnehme. Trotzdem muss es möglich sein, dass ich ihm was vermeintlich Freßbares abnehme. Könnte u.U. sein Leben retten.




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