Gut, ich gebe ja zu. Manchmal fühlen wir uns überfordert. Gerade dann, wenn wir unsere Zootiere zum Sitten haben.![]()
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06.09.2016, 21:19
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
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06.09.2016, 21:26Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
FrauDorothea, probier es doch mal mit einem Tagebuch.
Dem kannst du anvertrauen, was bei dir zu Hause so los ist, ohne das es den inhaltlichen Austausch in öffentlichen Diskussionen zu völlig anderen Themen sonderlich stört.
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06.09.2016, 21:30
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06.09.2016, 21:41Inaktiver User
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06.09.2016, 21:48Inaktiver User
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06.09.2016, 22:00Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Wölfe sind temporär Einzelgänger. Nämlich dann, wenn ein geschlechtsreifes Jungtier sich aus seinem Familienverband löst, um ein eigenes Revier zu finden und ein eigenes Rudel zu gründen.
Haushunde zeigen dieses Verhalten nicht. Sie sind vom Menschen als ihrem Sozialpartner abhängig und haben aufgrund dieser Abhängigkeit in einigen Bereichen Verhaltenszüge, die man bei Wildtieren nur im Welpenalter beobachtet.
Letztendlich sind ja nur die Wölfe zu Haushunden geworden, die dazu bereit waren, sich vom Menschen abhängig zu machen und sich eng an ihn zu binden. Und genau diese erwünschte Eigenschaft wird u.U. zum Problem, wenn es um das Alleinsein geht.
Ich finde es wichtig, dass Hunde alleine bleiben können und denke auch, dass es ihnen in einem bestimmten Rahmen gut tut, mal ohne ihren Menschen sein und abschalten zu können. Aber dazu muss ein Hund erst einmal in den Zustand kommen und lernen, abschalten und sich vorübergehend aus der ansonsten erwünschten engen Bindung lösen zu können.
Man muss daraus sicher keine Wissenschaft machen und es tut einem Hund sicher auch nicht gut, wenn sich die komplette menschliche Aufmerksamkeit nur um ihn dreht. Aber an manchen Stellen kann man sich und dem Hund das Leben mMn sehr viel leichter machen, wenn man die Welt aus den Augen des Hundes betrachtet und das eigene Tempo den Fähigkeiten und Möglichkeiten seines Hundes anpasst.
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06.09.2016, 22:27Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Ja sicher. Und wenn der Hund winselt, unruhig ist, die Rute einklemmt oder Möbel zerkratzt, dann weiß man, dass etwas nicht stimmt und es dem Hund nicht gut geht. Dann muss etwas getan werden.
Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass der Hund nicht nur ein Partnerersatz oder Schoßtierchen ist, sondern auch ein Nutztier.
Der Hund hat je nach Rasse einen Trieb, einen Auftrag. Wachen, jagen, apportieren, hüten, ziehen gehören dazu.
Und er möchte seinen Platz im Getriebe haben, denn im Rudel hat er ihn nicht, das gibt es nicht für ihn. FrauDorothea hat das sehr eindrucksvoll beschrieben.
Es gibt den Menschen und der weist ihm seinen Platz zu. Liebevoll, aber bestimmt.
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06.09.2016, 22:35Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
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06.09.2016, 22:41Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Ist er aber zum großen Teil.
Ich dachte, FrauDorotheas Beiträge seien pure Ironie. Aber vielleicht war es eher Sarkasmus.Ich finde die sachlichen Aussagen zum Thema zugegeben nicht eindrucksvoll, sondern gruselig. Aber an dieser Stelle müssen wir Gott sei Dank nicht einer Meinung sein.
Sachlich bestimmt nicht.
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06.09.2016, 22:49Inaktiver User
AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause
Kann ich für mich nicht unterschreiben. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich in erster Linie Hundehalter um mich herum habe, die mit ihren Hunden (in unterschiedlichen Bereichen) arbeiten.
Klick


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