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  1. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    @Corvida, warum fixierst du dich so auf Beiträge von einzelnen Usern? Wenn du dich beleidigt fühlst, ignoriere diese Beiträge und nimm die Ratschläge an, die du für dich und deine Hündin umsetzen kannst.
    In Foren ist man sich nie einer Meinung, im RL auch nicht. Es bleibt einem selbst überlassen, inwieweit man disputieren möchte oder sich raus hält. Such dir deinen Weg und lasse dich beratschlagen.

  2. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Grasfangeinrichtung
    Warum sollte ich hier noch eine Frage zum Thema beantworten, das Thema ist eh kaputtgeschrieben, und die anderen haben es ja auch nicht nötig, sich ans Thema zu halten.
    Also, langsam kriege ich den Eindruck, dass du nur stänkern möchtest.
    Ich dachte, es geht dir um das Wohl deines Hundes?

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    So nu iss gut. Bitte zum Thema zurück.

    Üüüübrigens, es ist ja immer modern gegen Jäger zu wettern...aber ich kenne einige, die in den ersten Nächten neben den Hundekörbchen geschlafen haben.

    Moderatorin im Forum

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  4. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause


  5. gesperrt

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Ok, zurück zum Thema,

    würde ich, sowie vor 6 Jahren schon, wieder einen Hund aus dem Tierheim zu mir holen, so würde ich ihm ein unverfälschtes Bild von mir geben.

    Ich würde ihn mit mir nach Hause nehmen und auch das Haus gleich wieder verlassen, sofern es der Umstand erfordert und ihn dann auch alleine zurücklassen auch mit dem Bewusstsein, dass es für den Hund gerade nicht angenehm ist.

    Aber hey, vllt. ist es ja angenehm für ihn. Vllt, findet er es gut, jetzt auch mal für sich alles in Ruhe alles beschnuppern zu können ohne den Menschen in der Nähe, den er ja noch gar nicht kennt.

    Ich würde auch meinen Hund alleine schlafen lassen, so wie jetzt auch, denn vllt. fühlt er sich einsam aber vllt. genießt er auch die Ruhe, da er Wochen oder Tagen in einem Tierheim mit viel gekläffe und Hunden mit denen er zusammengepfercht wurde, die nicht seinem natürlichen Finden nach seinem Rudel entsprachen, verbringen musste.

    Vllt. würde ich mich respektvoll zurückhalten und nicht neben dem Hund schlafen sondern abwarten bis er Vertrauen fasst und von sich aus auf mich zukommt.

    Ich glaube nicht, dass ich ein verfälschtes Bild von mir geben würde. Ich glaube dass ich als Tierfreund dem Hund ermögliche und zutraue sich mit den neuen Begebenheiten zurechtzufinden, zu denen nicht nur meine Umgebung gehört sondern auch ich als Person mit meinen Gewohnheiten.

    Unser Hund zum Beispiel ist einer, der aus einem Tierheim stammt, die ihre Hunde in Rudel hielten. Unser Hund lag da völlig apathisch in der Ecke, hat nicht mehr gefressen war abgemagert bis auf die Knochen und das in einem Alter von 6 Monaten. Er war völlig am Ende, niemand hat sich zugetraut ihn zu adoptieren..

    Bei uns Zuhause dann, hat er sich auch erst einmal eine Ecke gesucht. Wir haben ihn in Ruhe gelassen, gewartet das er Vertrauen fasst und auf uns zu kommt.. Wir haben 3 Jahre gebraucht bis er entspannt neben uns auf dem Sofa lag. Jetzt ist er 6 und fängt an, auf dem Sofa körperliche Nähe zu suchen.

    Wenn wir ihn eingeladen haben bei uns im Schlafzimmer zu schlafen, hielt er es 10 Minuten aus, dann wollte er wieder nach unten. Nun hat er neben unserem Schlafzimmer das Gästezimmer. Dort schläft er auf dem Bett und genießt auch dort diesen Raum als Rückzug. Ich finde es toll, dass ich mich mittlerweile schon mal neben ihm auf`s Bett legen darf und er dann auch liegen bleibt und Streicheleinheiten einfordert.

    Er hasst Autofahren. Wenn ich mit dem Auto weg muss kommt er wenn ich mir Schuhe anziehe, denn es könnte ja sein, dass wir Gassi gehen. Dann sieht er aber welche Schuhe ich anziehe, nämlich nicht die Matschschuhe und wenn ich dann Frage: Kommst du mit?? Auto fahren---ist er schwupps in seinem Körbchen verschwunden. Also, soviel Stress kann das Alleinesein für ihn nicht bedeuten.
    Geändert von FrauDorothea (06.09.2016 um 16:49 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen

    Ich würde ihn mit mir nach Hause nehmen und auch das Haus gleich wieder verlassen, sofern es der Umstand erfordert und ihn dann auch alleine zurücklassen auch mit dem Bewusstsein, dass es für den Hund gerade nicht angenehm ist.
    (...)

    Also, soviel Stress kann das Alleinesein für ihn nicht bedeuten.
    Da muss ich vehement widersprechen! Insbesondere ein Hund aus dem TH, der mit höchster Wahrscheinlichkeit keine feste Bezugsperson hatte, braucht diese ab jetzt um so mehr. Er muss sich auf seinen Menschen verlassen können, ihm vertrauen. Das kann niemals geschehen, indem man den Hund sich selbst in einer völlig neuen Umgebung überlässt. Wie soll er er dich kennenlernen, wenn du ihn sofort wieder alleine läßt? Deine Sofalandschaft interessiert ihn nicht, auch nicht sein neues Körbchen oder der neue Futternapf.

    So einen Blödsinn habe ich selten gehört!!!

    Und by the way: Hunde sind Rudeltiere, keine Einzelgänger. Wenn man es sehr genau nimmt, bedeutet Alleinesein für jeden Hund Stress.
    Hat er eine enge Bindung zu seinem Menschen, bleibt er auch alleine ohne die Möbelgarnitur zu zerlegen. Lieber wäre er aber nicht alleine!

  7. gesperrt

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    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    So einen Blödsinn habe ich selten gehört!!!
    Mein Nachbar ist Zoodirektor. . Er hat 2 Tiere, der Anonymität wg. verrate ich nur so viel: Es sind Rudeltiere! Mit der Flasche aufgezogen da sie von der Mutter nicht angenommen wurden. Aus unterschiedlichen Gründen, die ich jetzt nicht weiter ausführen werde, hat er beschlossen, diese Tiere bei sich zu behalten. Ich glaube kaum, dass dieser Zoodirektor mir regelmäßig diese Tiere zum Sitten vorbeibringen würde, wenn ich blödsinn von mir geben würde. Das zum Ersten.

    Zum Zweiten: Man geht davon aus, das sich die Hunde ursprünglich dem Meschen angeschlossen haben und sich domestizieren ließen und das bestimmt nicht in der Erwartungshaltung, dass sich der Mensch zukünftig wie ein Hund benimmt.

  8. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Ich hätte da nochmal eine Frage zum Alleinlassen (besonders an die Hirnforscher).
    Unsere Hündin habe ich als Welpe als erstes im Auto allein gelassen, gezwungener Maßen, also im Kofferraum eines VW Busses (keine Fenster und über ihr alles frei). Zuerst ganz kurz, dann immer länger, also immer länger eingekauft usw., als ich gemerkt habe, dass sie sich dort zusammenrollt und zufrieden ist.
    Sie fuhr gern Auto, also das war kein Problem.
    Könnte es für Hunde (vielleicht den Höhlenbewohnern) leichter sein, wenn man sie in der Wohnung in einen Käfig oder eine Hundehütte steckt, wo sie sich geborgen fühlen und die Motorik und Nervosität einstellen, solange sie auf ihren Menschen warten müssen?
    Wir hatten nach unseren Kofferraumerfahrungen auch daran gedacht, ihr ähnliche Bedingungen im Haus zu schaffen, wenn wir sie allein hätten lassen müssen.
    War bei ihr dann aber nicht nötig, sie war (ist leider tot) ein Wachhund, ein Lagerhund, die den ganzen Tag allein geblieben wäre, wenn nur alle Türen auf waren und sie durch' s Haus patrouillieren konnte.

  9. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Es gibt durchaus nicht wenige Hunde, die Autos zerlegen, weil es für sie eben KEIN Ort ist, an dem sie zufrieden allein bleiben.

    Der Raum an sich ist eine vernachlässigbare Größe. Es geht um das Empfinden des Hundes, der als Rudeltier eben nicht ohne Training, und manchmal sogar gar nicht mit dem Alleinsein zurecht kommt.

    Natürlich gibt es viele Hunde, die hier und da ein paar Stunden allein bleiben können, und dann eben recht entspannt schlafen oder dösen. Man darf sich da aber nichts vormachen: Wer seinen Hund 7 oder 8 Stunden täglich sich selbst überlässt, handelt absolut NICHT im Sinne des Tieres, und zwar auch dann nicht, wenn er den Hund "aus dem Tierheim" geholt hat.

    Von Zimmerkenneln halte ich nichts. Sie können temporär bei Welpen gute Dienste leisten, weil sie einem ermöglichen, aufs WC zu gehen oder eine Dusche zu nehmen, ohne Angst haben zu müssen, dass der Babyhund sich verletzen könnte - voraus gesetzt, man hat den Hund vorab langsam an den Kennel gewöhnt, und diesen als Rückzugsort etabliert. Das ist aber immer nur eine Lösung für wenige Minuten.

    Wer seinen Hund in einen Kennel einsperrt und dann fröhlich verduftet, handelt meiner Ansicht nach tierschutzrelevant.

  10. Inaktiver User

    AW: 1. Nacht eines Tierheimhundes im neuen Zuhause

    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    und das bestimmt nicht in der Erwartungshaltung, dass sich der Mensch zukünftig wie ein Hund benimmt.
    Habe ich das irgendwo behauptet?

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