Es ist toll das du nicht zu den Leuten gehörst, die gleichgültig über solche Mißstände hinweg
sehen!Das kann ich auch nicht und in so einem Fall muss man einfach handeln, finde
ich.Die Tiere selber können nicht " schreien" für ihre Rechte.
Vor einigen Wochen hatte ich mal einen "Fall", wo ein älterer Cockerspaniel vor einem EC
angeleint war und sich fast zu Tode hechelte, es war sehr warm und die Sonne brannte ihm
auf's Fell.Ich habe überlegt,den Besitzer ausrufen zu lassen,dachte dann aber, der oder die ist
gleich zurück.Um so schlimmer als nach ca. einer Stunde dort immer noch lag.
Mein Sohn und ich sind dann in einen Getränkemarkt gegangen, Wasser und einen Plastik-
teller gekauft, das Tier hat sich fast überschlagen vor Durst.Mein Sohn hat ein großes Stück
Pappe "geklaut"; damit haben wir dann eine Art Sonnenschutz improvisiert und auf der Pappe
noch eine kurze Nachricht an den Besitzer hinterlassen- nicht unfreundlich,aber so das er es
verstehen musste.
Die Besitzerin der Kaninchen muss merken, dass man ihr auf die Finger schaut, oft ist es einfach
Unachtsamkeit, die kann man bekämpfen.Ich würde sie auch ruhig und höflich nochmals auf ihr Versäumnis hinweisen- und beim nächsten Mal nachsehen ob sich was verändert hat.Falls nicht, auf jeden Fall das VA einschalten. Ich hasse solche Art der "Tierhaltung"!![]()
Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 65
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20.07.2016, 14:08
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
Geändert von gezeitenfrau (20.07.2016 um 14:18 Uhr)
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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20.07.2016, 15:41Inaktiver User
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
Danke für euren Zuspruch.



Doch, auch ich sehe manchmal über Missstände hinweg - ehrlich gesagt bin ich ja oft schon mit dem gut laufenden Alltag überfordert. Aber bei Tieren fällt es mir eher auf als irgendwo sonst. Und ich will es wenigstens versucht haben.
Im Fall des Cockers hätte ich es sicher auch so gemacht und dem was zu trinken organisiert. Manchmal steckt hinter sowas ja auch ein bereits leicht dementer Besitzer, der die Sachlage nicht mehr richtig überblickt. Habe ich auch schon erlebt. Im Nebenhaus wohnt so ein älterer Herr mit ebenso älterem Hund - da saß der Hund auch mal vergessen vor der Haustür und Herrchen wußte von nix, der weilte gerade im Jahr 1940.
Zum Glück haben die Nachbarn da ein Auge drauf und können helfen.
Bei sowas habe ich echt mit beiden Mitleid, Hund und Herrchen.
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20.07.2016, 17:30
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
du ich bin und war auch teilweise ueberrascht, was in deutschland bezueglich tierhaltung alles erlaubt ist
ich habe gerade neulich erst in den gesetzestext geschaut, unsere nachbarn haben schildkroeten und meiner meinung nach haben die viel zu wenig platz
pfeiffendeckel
laut tierschutz haben die mehr als genug platz
unsere hat ca 80 qm fuer sich alleine, das ist in meinen augen schon fast zuwenig, so unterschiedlich koennen die ansichten sein
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20.07.2016, 17:46
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?

Bitte denkt daran, dass es für persönliche Auseinanderstzungen die PN-Funktion gibt!
Danke.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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20.07.2016, 17:52
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
Uiiii, 80 qm für eine Schildkröte? Das wußte ich allerdings auch nicht, dass die so viel Platz brauchen. Da geht es der ja besser als vielen Menschen. Aber Nager wie Kaninchen u.ä. in diese handtuchgroßen (bzw. -kleine) Käfige zu sperren unter zweifelhaften hygienischen Bedingungen halte ich auch für Tierquälerei.
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21.07.2016, 00:06
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
@gezeitenfrau, auch an dich
, habt ihr zwei super gemacht!
Oh, Mann, durch diesen Strang ist mir auch wieder klar geworden, wie mich das alles belastet. Es haben ja einige schon geschrieben, dass sie, wenn sie bei schlechter Tierhaltung nichts bewegen können, nicht mehr dort in Urlaub fahren oder,
wie Chelonia geschrieben hat, dort eventuell nicht mehr einkaufen werden.
Ich habe genau aus diesem Grund meine Mutter auch schon längere Zeit nicht mehr besucht, weil ich genau weiß, ich komme dagegen nicht an. Ich würde übertreiben, ich würde die Leute belehren wollen, und, und, es kommen ähnliche Herabsetzungen wie hier an an die TE.
Leider kann ich nicht behaupten, dass es mir damit gutgeht, wenn ich mich nicht mehr damit konfrontiere. Eine Lösung ist das ja auch nicht, vor allem nicht für die Tiere, um die es uns allen hier ja geht.Geändert von Gitta777 (21.07.2016 um 00:28 Uhr)
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21.07.2016, 01:27
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
Ja, Gitta, ich stimme dir zu. Aber was für eine Handhabe hat man schon ? Das ist ja der Ärger. Ich möchte nun nicht den Strang von Chelonia sprengen, aber eine heutige Geschichte ist auch beispielhaft. Mein Mann hat es so erlebt heute und mir erzählt . Er fährt im Dorf durch eine 30 kmh- Zone, von links eine Einmündung, von der man mittels Stopschild Vorfahrt achten muss. Da kommt ein Cabrio an das Stoppschild, missachtet es, vollbringt eine Vollbremsung fast mitten auf der vorfahrtsberechtigten Straße.
Cabrio ist offen, klar bei dem Wetter heute. Auf der Rückbank ein Hund. Durch die Vollbremsung fliegt der Hund gegen den Holmen der Windschutzscheibe, Windschutzscheibe kaputt, zersplittert, Hund fliegt in hohem Bogen aus dem Auto. Und bleibt regungslos liegen.
Ich könnte da im Strahl kotzen. Sorry für die Ausdrucksweise. Ein Hund gehört gesichert auf die Rückbank. Dazu gibt es in jedem Fachhandel Geschirre in jeder Größe mit Gurt, den man einklinken kann. Kostet ca. 15 Euro, kommt ja auch auf die Größe des Hundes an. Wir haben 2 Autos und in jedem Auto so einen Gurt, der ins Geschirr eingehakt wird. Zusatzkosten € 7,50, um uns das Gefrickel von einem Auto ins andere zu ersparen. Hund braucht ja nur ein Geschirr.
Manche denken einfach nicht von 12 bis Mittag. Was mit dem Hund nun ist, weiß ich nicht, hat mein Mann auch nicht mitbekommen, weil zufällig ein Streifenwagen vor Ort war. Die werden wohl die Tierrettung geholt haben, und der Fahrerin hoffentlich einen eingestielt haben.
Ich fasse soviel Verantwortungslosigkeit einfach nicht. Da Tiere juristisch leider immer noch Sachen sind, handelt es sich hier wahrscheinlich höchstens um mangelnde Ladungssicherung.
Da Polizei vor Ort war (ehemalige Kollegen meines Mannes, mein Mann ist i.R.), hat er sich nicht weiter gekümmert, war aber auch entsetzt. Und wenn schon Fachleute vor Ort sind, behindern weitere Akteure nur den Rettungsvorgang.
Was soll man denn dazu noch sagen ????
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21.07.2016, 01:43
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
PS : nicht gekümmert war natürlich falsch ausgedrückt. Er hat sich als Zeuge zur Verfügung gestellt und Hilfe angeboten. War aber nicht nötig, da die Polizisten vor Ort den Vorgang selbst beobachtet und Entsprechendes in die Wege geleitet haben. Und dann ist es eher hinderlich, dabei beobachtend stehen zu bleiben (Stichwort: Behindernde Gaffer)
Geändert von chincat (21.07.2016 um 01:51 Uhr)
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21.07.2016, 04:27
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
Die Gesetze werden eingehalten, also gibt es keine Handhabe. Das ist zu respektieren.
Füchse sind auch tagsüber in Menschennähe unterwegs; es wäre ein gewisser Aufwand nötig, um die Hasen bei besserer Haltung zu schützen.
Vielmehr als das Gespräch suchen und u. U. irgendwann des Hofes verwiesen zu werden, bleibt da nicht. Konfrontationskurs, übergriffiges Verhalten wie selbst tätig werden bringt nichts als verhärtete Fronten.
Das Leben der Tiere ist nicht akut bedroht.
Meiner Erfahrung nach erreicht man mehr durch Fragen, warum etwas so ist, ob es nicht alternativ so ginge und warum nicht. Interessiert, nicht vorwurfsvoll.
Auf so einem Hof gibt es viel zu tun und Investitionen werden gut durchkalkuliert. Wenn es sich nicht lohnt - tja...
Möglicherweise wäre das Argument interessant, dass Kinder von Kunden diese Hasen gerne im Gras hoppeln sehen und füttern würden? = nützlich als Kundenfang
Es ist merkwürdig, aber in ländlichen Gegenden ticken die Uhren noch anders. Warum, kann ich nicht sagen.
Teilweise wird auch an Bekanntem stur festgehalten und nicht selten ist dahinter eine starke Verunsicherung durch Veränderungen rauszuhören. Da gibt es dann keine Bereitschaft, wenigstens mal über etwas nachzudenken, sich Vorschläge und Begründungen anzuhören usw
Der Hof scheint insgesamt aber doch auf einem guten Weg zu sein. Das ist viel wert und da jetzt ein Fass mit Presse o. ä. aufzumachen erscheint mir wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Ich wurde bis vor wenigen Monaten (habe keinen Hof mehr, bin inzwischen umgezogen) nicht nur damit konfrontiert, dass Hasen noch auf diese Weise gehalten werden, sondern mit vielen weiteren, deutlich heftigeren Missständen. Für unsere heutigen Begriffe, für mein (nicht nur, dort aber schon) Empfinden.
Katzenwelpen zu erschlagen und auf den Misthaufen zu entsorgen ist dort noch normal.
Sie unkastriert und teilweise mit ansteckenden Krankheiten laufen zu lassen, ebenso.
Sie werden an diesem Ort überwiegend als nützliche Mäusejäger betrachtet, die man mit einem Tritt aus dem Weg scheucht. Wer krank ist leidet, bis er elend stirbt. Manche versuchen es immerhin mit Hausmitteln oder schneiden einen Abszess selbst auf, falls sie das Tier zu greifen bekommen.
Direkte Konfrontation führt zu nichts außer Problemen, dann hat man ein ganzes Dorf gegen sich.
Im Gespräch bleiben, selbst etwas tun, dafür belächelt werden, ist langwierig und mühsam, doch langfristig erreicht man so kleine Veränderungen.
Und das Veterinäramt - ich gehe mal von Überlastung aus und hoffe nicht, es ist Desinteresse, doch manchmal ist Kontaktaufnahme auch in sehr offensichtlichen Fällen nicht erfolgreich. Wenn Schafe aufgrund einer schmerzhaften Klauenerkrankung kaum noch laufen können, und keiner will kommen - da bin ich dann auch mal sprachlos. Ich solle doch selbst versuchen etwas zu erreichen, es gäbe keine Möglichkeiten.
Mit Tierschutzvereinen kann man gut zusammenarbeiten, sich dort Tipps holen. Das wäre auch für dich eine gute Anlaufstelle.
Manche Landtierärzte sind engagiert und helfen, jedoch wenige.
Du brauchst auf jeden Fall Geduld und Durchhaltevermögen.
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21.07.2016, 10:32
AW: Was tun mit völlig uneinsichtigen Leuten?
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