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    Medizingabe bei Katze oder nicht?

    Hallo liebe Katzenkenner!

    Mich beschäftigt gerade folgendes und ich bin hin- und hergerissen, was die Lösung angeht und erhoffe mir hier hilfreiche Tipps.

    Eine meiner beiden Katzen hat leicht erhöhte Nierenwerte und soll ein homöopathisches Mittel dagegen nehmen. Dies ist flüssig und wohl auch sowohl geruchs- als auch geschmacksneutral und kann normalerweise gut ins Futter gegeben werden. Normalerweise... Leider ist das bei uns nicht möglich, da die Katze, die nicht diese Medizin erhalten soll, die "verfressenere" ist und immer als erstes an den Näpfen steht. Somit würde sie die Medizin bekommen, aber die "Betroffene" im schlimmstenfall nichts.
    Soweit so gut, also habe ich der "Betroffenen" von anfang an die Flüssigkeit mit einer Spritze ins Mäulchen gegeben. Blöd ist nur, dass ihr das so gar nicht gefällt... Nicht nur, dass beide per se schon mal nicht gerne auf den Arm genommen werden, auch die Flüssigkeit oder das Spritzen ins Mäulchen mag sie gar nicht. Aber auch soweit ok, haben wir immer hinbekommen.

    Der Knackpunkt ist nur, dass sie inzwischen ab einer gewissen Uhrzeit damit rechnet, dass ich mit der Spritze ankomme und sie ganz verschreckt und in "hab acht-Stellung" ist und mir offenbar misstraut (gewissermaßen zu recht - ich musste sie ja auch öfters mal "hinterrücks" einfangen)... Das ist natürlich nicht schön und ich möchte unser gutes Verhältnis nicht wegen der blöden Medizin weiter auf`s Spiel setzen.

    Die Frage ist nun: mache ich lediglich eine Pause von ca. einer Woche, in der Hoffnung, dass sie sich in der Zwischenzeit wieder etwas fängt (mit der Tierarztpraxis so besprochen)? Wobei das Spielchen danach ja wieder losgehen würde... Oder lasse ich die Medizin ganz weg? Dass ihre Nierenwerte leicht erhöht sind, hat sich eh mehr durch Zufall herausgestellt...

    Ich bin etwas ratlos und möchte auch nicht verantworten, dass sie schwerwiegendere Probleme mit den Nieren bekommt, weil ich ihr die Medizin nicht mehr gebe. Aber ich möchte auch ebenso wenig, dass sie Angst vor mir hat...

    Was tun?

    Ratlose Grüße von Syltwind

    (Sorry, ist etwas länger geworden...)

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    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    Kannst Du ihr nicht die Tropfen unter ihr Lieblingsessen mischen und ihr die paar Happen in einem separaten Zimmer geben, ohne dass die andere Katze das merkt? Oder die andere Katze so lange zurückhalten, bis die Erste den ersten Happen mit Tropfen gegessen hat?

  3. Inaktiver User

    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    Hab acht Stellung hin oder her - mein Kater - leider inzwischen verstorben, hatte Diabetes - 2mal am Tag Spritze und ja er war mehr als in Hab-Acht-Stellung...egal!

    Zur das musste sein und fertig!

    Geht das nicht in Tablettenform? Die kannst du ihm leichter in den Rachen schmeißen?

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    Stirnrunzeln AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    Ups, so schnell schon Antworten... Danke!

    Dein Vorschlag, sime, ist zwar gut, aber leider schwierig umsetzbar. Meine Beiden haben leider nicht so ein Fressverhalten, wie man es von den meisten kennt. Zuerst geht die Nala (oder steht schon parat, wenn ich noch die Näpfe fülle). Dann isst sie erstmal. Die Vivi (die, die die Medizin bekommen soll), kommt dann später - und auch nur, wenn niemand in der Küche ist (dann isst sie komischerweise nicht und geht wieder raus - war aber immer schon so), nimmt dann ggf. auch ein paar Häppchen und geht dann wieder. Inzwischen kommt evtl. Nala wieder und nimmt erneut ein paar Häppchen. Vivi weniger, sie isst nicht sooo viel oder macht längere Pausen oder es schmeckt nicht oder was weiß ich... Deshalb ist das schwierig...

    In Tablettenform kann ich dieses Mittel zwar auch bekommen, aber das ändert ja nichts daran, dass Vivi auf den Arm genommen (oder sonst irgendwie festgehalten wird), damit man die Tablette in die Katze bekommt. Und das Mißtrauen bleibt dann also bzw. das Vorgehen ist ja quasi dasgleiche...

    Wenn sie jetzt eine fortgeschrittene oder schwerwiegende Erkrankung hätte, wäre es für mich auch keine Überlegung, ob ich ihr die Medizin gebe, dann wäre es klar. Aber da es ja überwiegen präventiv ist...

    Ich möchte aber auch nicht, dass sie gar nicht mehr zu mir kommt oder schon vor mir wegläuft...

  5. gesperrt

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    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    napf vollmachen
    auf den boden setzen
    katze fest zwischen die beine klemmen
    kopf richtung napf
    maul auf ganz nach hinten, seitlich neben den zaehnen reinspritzen sofort fressen lassen

    funktioniert, auch wenn die katze danach keine laune mehr auf dich hat

    auf dem arm geht sowas nie gut

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    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    @ereS: das klingt ja kompliziert??? Und das funktioniert? Hast du da Erfahrungen mit?
    Dass sie nach dieser Aktion nicht nur nichts mehr mit mir zu tun haben will, ok. Aber ich glaube, sie frisst dann auch erstmal nix mehr, da sie den Fressnapf mit der Medizingabe verbindet. Und sie essen eh beide eher dürftig...

    Und wieso geht das auf dem Arm nicht?

  7. gesperrt

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    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    Zitat Zitat von syltwind Beitrag anzeigen
    @ereS: das klingt ja kompliziert??? Und das funktioniert? Hast du da Erfahrungen mit?
    Dass sie nach dieser Aktion nicht nur nichts mehr mit mir zu tun haben will, ok. Aber ich glaube, sie frisst dann auch erstmal nix mehr, da sie den Fressnapf mit der Medizingabe verbindet. Und sie essen eh beide eher dürftig...

    Und wieso geht das auf dem Arm nicht?
    wenn du die katze zwischen die beine klemmst kann sie weder entwischen, noch dich kratzen
    wenn die hunger hat, frisst die danach auch

    und katzen vergessen sowas auch schnell
    spaetestens wenn sie keine medikamente mehr braucht wird sie auch wieder unbeschwert fressen
    ist doch nicht kompliziert, du mußt es dir nur mal vorstellen
    und ja zigfach ausprobiert, ich hatte 30 jahre lang katzen

  8. Inaktiver User

    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    2 Näpfe vorbereiten, nur medikamentenfreien Napf runterstellen, Nala fressen lassen.
    Wenn Nala weggeht, sie in ein anderes Zimmer sperren, in dem Vivi nicht ist, Nalas Napf wegnehmen und Vivis Napf runtersetzen, rausgehen, Vivi fressen lassen. Wenn Vivi aufhört zu fressen, Vivi-Napf wieder wegnehmen, damit Nala nicht rankann, Nala frei lassen.

    Mehrmals wiederholen.

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    geschockt AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    @ereS: Na, Kratzen und beißen tut sich mich so auch nicht, sie wehrt sich nur (mal mehr und mal weniger) und faucht. Was ja ganz praktisch ist, weil dann das Mäulchen offen ist..

    @horus:
    Das werde ich mal versuchen... Bin noch skeptisch, ob das so funktioniert (ich kenne ja deren Essverhalten), aber einen Versuch ist es wert...

    Aber offenbar sind sich alle einig, dass die Gabe dieses homöopathischen Mittels zur Vorbeugung auf jeden Fall der Angst der Katze bei meinem Auftauchen und ihr Mißtrauen und damit einhergehendes Aus-dem-Weg-gehen vorzuziehen ist???

  10. Inaktiver User

    AW: Medizingabe bei Katze oder nicht?

    Wenn du so direkt fragst ... ich bin der Meinung, dass es schnuppe ist, ob sie das homöopathische Mittel nimmt oder nicht, weil ich von der Nicht-Wirkung von homöopathischen Mitteln überzeugt bin (abgesehen vom wichtigen und nachgewiesenen Placebo-Effekt).
    Aber DIR ist das Mittel wichtig, DU bist von der Wirkung überzeugt, und diese Sicherheit überträgt sich auch auf die Katze. So wirkt Placebo (wie gesagt: es ist nachgewiesen, dass Placebo wirkt, und zwar auch indirekt bei Tieren)

    Bist du sicher, dass es wirklich homöopathisch ist oder nicht doch pflanzlich? Ist bei weitem nicht das Gleiche - in zweiterem sind Wirkstoffe drin.

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