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  1. Inaktiver User

    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo Sabina und Sime,

    danke für eure Bemühungen :-)

    Ja, irgendwie ist es schon normal, dass sie sich streiten, nur möchte ich nicht, dass meine Katze so wild auf andere Katzen losgeht und die Katze von oben hat sich scheinbar auch vom Wesen her verändert.

    Ich habe jetzt auch nochmal mit Lillis Vorbesitzern gesprochen, diese meinten, dass Lilli zwar schon immer ihr Revier verteidigt hat, wie sehr wissen sie allerdings nicht. Zumindest hat sich wohl noch niemand bei ihnen beschwert. Eine Freundschaft zu einer anderen Katzen hatte sie laut Vorbesitzer auch. Hier kann ich das noch nicht feststellen.

    Das mit dem zeitversetzt habe ich mir auch schon gedacht... Werde ich mal demnächst mit den Leuten von oben absprechen, im Moment fehlt mir der Mut dazu :-) Sie werden sicher nicht begeistert sein und keine Einsicht haben, dass es so besser für die Katzen und uns Menschen ist. Ich mag die oben auch nicht wirklich, nur so nebenbei ;-)
    Ja, die "Opferkatze" ist auch öfters mal bei mir auf der Terrasse gewesen, sonnt sich, schaut rein, dort stehen Gefäße, die den Regen auffangen (der Balkon über mir ist überdacht, hat aber keine Regenrinne, also fließt alles Wasser runter und macht meine Terrasse nass, eine Regenrinne wollen die oben nicht hinmachen, also stelle ich Gefäße drunter um es im Rahmen zu halten) und daraus trinkt diese Katze... Genauso wie sie mir in den Garten sch.... . Ich hätte prinzipiell nichts gegen dieses Verhalten, auch nichts gegen ein bisschen Dünger ;-) aber da meine Katze ja so extrem auf diese Katze reagiert, finde ich das halt auch nicht richtig.

    Außerdem habe ich mit der Nachbarin geredet, sie ist Tierärztin und behandelt die Katze von oben. Sie kennt das Gelände und die Situation. Sie ist super nett und hilfsbereit und meinte auch, dass es eben eine Katze ist und dieses Verhalten ein Stück weit normal. Katzen kann man kaum erziehen! Sie will mir mal Adressen von Tierpsychologen geben mit welchen sie gute Erfahrungen gemacht hat. Sie meinte, eine Frau aus ihrer Praxis hätte irgendein Problem mit ihrer Katze gehabt und eine gewisse Psychologin hätte das ruckzuck wieder in Griff bekommen.
    Trotzdem habe ich sie gebeten, mal mit meiner Tierärztin zu telefonieren (zwischen Praxis und Praxis liegen ca. 30 km) und auch um ein Gespräch gemeinsam mit meiner Tierärztin, den Leuten oben und mir.

    Ich muss sagen, dass meine Katze nur gestresst ist, wenn sie draußen ist. Ich will halt nicht, dass sie sich oberhalb vom Haus aufhält, zum einen ist dort viel Gebüsch wo ich sie nicht sehen kann und zum anderen ist daoben halt auch mehr das Revier der anderen Katze. Oben sind auch nur Wohnhäuser.
    Ich versuche sie immer nach unten zu "schieben" (mit Worten), wo ein kleines Wäldchen ist. Zwar sehe ich sie dort unten auch nicht, aber sobald sie den Wald verlässt, ist sie wieder in meinem Blickfeld und wenn ich nach ihr rufe und mit Fressen locke, kommt sie sofort in die Wohnung. Bleibt somit also von den anderen Katzen weg.
    Die letzten zwei Tage waren wir zusammen draußen, vorgestern fand sie es toll und war eine Stunde draußen, gestern hat sie vor irgendwas Angst bekommen, hat einen klassischen Katzenbuckel und ganz dicken Schwanz gemacht. Sie hat sich dann zwar mit Worten von mir beruhigen lassen, als dann aber ein Auto vorbei gefahren ist, ist sie mit Karacho in meine Wohnung geflitzt und wollte auch nicht mehr raus.
    Im Haus ist sie sehr friedlich und meistens zufrieden. Ab und zu maunzt sie und kratzt kurz an der Türe, also würde sie sagen: "Bitte mach mir die Türe auf, ich möchte raus!" Gerade heute, wo so schönes Wetter ist. Daher brauche ich auch den Stecker nicht.

    Ein Tumor wurde nicht ausdrücklich ausgeschlossen, sie hat noch immer eine Blasenentzündung (seit ca. einem Monat!), hat nun schon die zweite Antibiotikaspritze bekommen und am Montag bringe ich die 3. Urinprobe hin. Wenn diese immer noch nicht in Ordnung ist, will die Tierärztin sie mal in Narkose legen und sie per Ultraschall oder sonstigem untersuchen. Lilli lässt sich nämlich ganz und gar nicht gerne anfassen beim Tierarzt. Dicke Handschuhe sind Pflicht :-D

    Ich denke auch, dass ihr Verhalten nicht an irgendwelchen körperlichen Dingen liegt, doch das obere Problem muss zuerst mal weg bevor ich zu einem Tierpsychologen gehen kann. Auf der Website steht nämlich, dass dieser nur körperlich gesunde Tiere behandelt und das ist Lilli noch nicht.

    Soweit bin ich jetzt also :-)

    LG Lilli

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    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo Lilly

    Frag mal die Psychologin, ob die Blasenenzündung auch psychische Ursachen haben kann. Dies hat mein Tierarzt mir damals gesagt und meine Katze auch dahingehend therapiert. D.h. Medikamente auf der einen Seite um die Entzündung zu stoppen und Muttermilchkapseln und Pheromon-Stecker auf der anderen Seite zur Unterstützung der Psyche. Das hat bei meiner Katze damals gewirkt.

    Gruss

    Sime

  3. Inaktiver User

    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo Sime und andere Leser,

    heute war ich bei der Tierärztin, die dritte Urinprobe abgeben, und sie hatte eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht war, dass Lilli wohl wieder gesund ist, ihr Urin ist weitestgehend normal und sie muss nun nicht mehr zur Behandlung zur Tierärztin. Glück für Lilli!
    Pech für Lilli und die schlechte Nachricht ist, dass die Tierärztin aufgibt und auch nicht weiter weiß... Für sie ist der Fall mit "So sind Katzen halt" abgeschlossen.
    Nun steh ich also fast genauso da wie am 14. Juli, als ich das erste Mal wegen dieses Problemes zu ihr kam.

    Nun habe ich noch andere Bachblüten, speziell für Aggressionen bekommen, ich probiere diese mal aus und noch ein paar andere Tipps und natürlich die Absprache mit den Leuten oben. Mal schauen was sich so in den nächsten Wochen ergibt :-)

  4. gesperrt

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    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Die Links von Katelbach helfen dir auch nicht weiter?

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    Beitrag AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo Lilly

    Ich habe schon fast vermutet, dass die Tierärztin hier nicht weiterhelfen kann. Auf alle Fälle sind die Bachblüten für Deine Katze sicher eine Hilfe, denn der Hausarrest wird vermutlich an ihr nicht spurlos vorüber gehen, auch wenn Du direkt nichts merkst.

    Wäre es nicht wirklich an der Zeit die Psychologin auszuprobieren? Was lässt Dich zögern?

    Grüessli

    Sime

  6. Inaktiver User

    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo,

    das ist für alle Beteiligten eine richtig doofe Situation, aber gerade als Katzenbesitzer gehört es wirklich zumindest zum Teil in die Rubrik "Katze und Revierverhalten".
    Je nach Temperament, Alter, Vorerfahrungen etc. ist das Verhalten dann entsprechend ausgeprägt.

    Allerdings blutet JEDEM liebevollen Katzenbesitzer das Herz, wenn das Tier verletzt und mit Schmerzen nach Hause kommt, insofern ist es ja klar, daß diese Leute das irgendwie gelöst sehen wollen.

    Ich würde versuchen, mit den Nachbarn in ein rationales, lösungsgerichtetes Gespräch zu kommen.

    Mir kam spontan die Idee, ob es vielleicht helfen würde, beide Katzen auf neutralem Boden (wie z.B. einer Katzenpension) über ein paar Tage zusammenzubringen, so daß sie sich wirklich aneinander gewöhnen und das vielleicht dann den Revierkampf beenden bzw. zumindest auf ein erträgliches Level abmildern könnte?

    @*Katelbach oder andere Katzenbesitzer,
    könnte das eine Maßnahme sein?


    Falls andere Katzenkenner meinen, daß das hilft, glaube ich, daß auch die Nachbarn da mitmachen würden, die Kosten könntest/solltest Du übernehmen,
    auf Dauer ist das günstiger und sinnvoller als Tierarztkosten.

    Ich hoffe, daß Ihr ganz bald eine gute Lösung für alle findet.

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    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Mir kam spontan die Idee, ob es vielleicht helfen würde, beide Katzen auf neutralem Boden (wie z.B. einer Katzenpension) über ein paar Tage zusammenzubringen, so daß sie sich wirklich aneinander gewöhnen und das vielleicht dann den Revierkampf beenden bzw. zumindest auf ein erträgliches Level abmildern könnte?

    @*Katelbach oder andere Katzenbesitzer,
    könnte das eine Maßnahme sein?

    Ich hoffe, daß Ihr ganz bald eine gute Lösung für alle findet.
    Als Dosenöffner würde ich sagen: Eine gute Idee, probieren!

  8. Inaktiver User

    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo an alle Dosenöffner,

    schön, dass sich hier noch mehr Leute einfinden und versuchen mir zu helfen! Und sorry, dass ich das Thema in einer falschen Rubrik geöffnet habe!

    Die Links von Katelbach sind zwar nett gemeint und prinzipiell auch nützlich, nur gibt es halt keine Verhaltenstierärzte oder Tierpsychologen in meiner Nähe! Ich wohne in Bawü, zwischen den kleinen Städten Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim... Kennt sicher kaum einer hier ;-) Die von Katelbach verlinkte Seite kennt diese Orte zwar, doch weit außenrum ist nichts... Hier aufm Land gibt es halt solche Tierpsychologen nicht.
    Ich habe von einer Bekannten jetzt die Adresse einer "Tierberatungspraxis" aus Berlin bekommen. Das ist nicht schlecht, nur können die Leute von dort oben schlecht zu mir Nachhause kommen und sich die Katze und die ganze Situation mal vor Ort anschauen. Das wäre mir nämlich sehr wichtig! Genauso verhält es sich mit Psychologen aus Stuttgart & Co (ca. 150 km entfernt --> die ich ganz sicher nicht mit Lilli fahre!!) die nur in der Gegend um Stuttgart rum Hausbesuche machen.
    Ich hab zwar eine Frau aus Schwäbisch Hall (ca. 30 km) gefunden, diese praktiziert aber wohl nicht mehr. Hab sie trotzdem mal angeschrieben, vielleicht kann sie mir bzgl. ihrer Kollegen weiterhelfen.

    Versteht ihr, dass es mir wichtig ist, dass sich jemand meine Katze in ihrem gewohnten Umfeld anschaut?

    Heute war mein Vater da und ich habe mit ihm zusammen Lilli rausgelassen. Er hat uns beide beobachtet und schon gleich gesagt, dass ich mich viel zu sehr auf Lilli eingeschworen habe und sie vielleicht mit meiner Fürsorge und Angst vor einem erneuten Übergriff erdrücke... Sie verhält sich sehr unsicher draußen und ich bin das auch. Soviel zum 3-wöchigem Hausarrest.

    Ein/e Psychologe/-in wäre wirklich gut, würde ich sofort in Angriff nehmen.

    Mit den Nachbarn haben wir (mein Vater und ich) heute auch gesprochen, zumindest mit der Frau, sie ist etwas offener als ihr Mann. Von meinem Vorschlag, unsere Katzen zeitversetzt rauszulassen, hielt sie gar nichts, sie wollte sich auch sonst auf nichts einlassen... Sie will einfach nur verständlicherweise Ruhe für ihre Katze. Das will ich für meine auch. Und für mich.

    Das mit der Katzenpension klingt gut... falls es so was hier gibt. Ich dachte auch schon an das Treppenhaus zwischen unseren Wohnungen. Ich wäre dafür offen, auch was die Kosten angeht, die anderen Leute wohl eher nicht. Sie wollen am Liebsten gar nichts tun. Und ihre Katze ist ja auch nicht das einzige Problem sondern nur das Hauptproblem. Gibt noch andere Katzen in der Nachbarschaft die scheinbar von Lilli gebissen wurden.

    Vielleicht gibt es doch eine Psychologin oder Verhaltenstierarzt in meiner Nähe? Könnt ihr mir da helfen? Google nicht wirklich!
    Evtl. wäre auch eine Heilpraktikerin sinnvoll? Meine Tante kennt eine nicht sooo weit weg die sich auf Tiere und Menschen spezialisiert hat.

    Vielen Dank fürs Lesen und Mitdenken!

    LG Lilli

    @Sime: Meine Katze schreibt man mit i hinten

  9. Inaktiver User

    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Hallo Lilli,

    oh man, wie gut ich Dich verstehen kann! Über zwei Jahre hatten wir so ein Thema - allerdings waren wir diejenigen, deren Katze immer von einem Kater richtig vermöbelt wurde, und zwar ständig, eskalierte mit einer 3/4 abgebissenen Zunge unserer Katze, und zwar ganz hinten an der Zunge - selbst unsere Stammtierärztin war geschockt. Das war eine ganz üble Zeit, wir waren nur noch beim Tierarzt, bei unserem eigenen und auch bei allen Vertretungen am WE plus Tierklinik, kaum 2 Wochen vergingen, ohne das etwas Neues war und es war immer heftig. Nich nur paar Kratzer auf der Nase etc. Wegen denen sind wir erst gar nicht los.

    Das tut mir echt so Leid für Dich - ich weiß, wie wir alle darunter gelitten haben, auch die Besitzerin des Katers. Einen Rat habe ich Dir nicht. Bei uns hat es erst aufgehört, als der Kater weg war. Heute ist alles gut - trotz der vielen anderen Katzen in unserer Nachbarschaft. Es gibt mal ein bissl Gerangel - aber alles auf normalem Niveau. Nie wieder eine Verletzung unserer Katze seither. Sie ist jetzt 9.

    Es bliebe die Option für Dich, sie zur Katze zu machen, die nicht rausgeht. Aber das ist fast ein Ding des Unmöglichen, bei einem Freigänger. Ich weiß das. Das haben wir auch versucht in unserer Verzweiflung.

    Ich für mich an Deiner Stelle würde tatsächlich aber überlegen, umzuziehen. In ein Haus ohne andere Katzen. Und Du wohnst zur Miete und nicht im Eigentum oder? Ich würde das tun - ich weiß aber, dass nicht jeder so ist. Für mich wäre das aber unterm Strich die einzige Alternative. Weil die Katze hergeben würde ich nicht können denk ich und andererseits glaube ich auch nicht, dass es besser wird - aus Erfahrung. Aber wie gesagt, es ist schwer. Unsere Nachbarin hat ihren Kater ja dann weggegeben, auf einen großen Hof, wo weit und breit keine andere Katze ist. Sie hat aber noch die Schwester von ihm.

    Ich wünsche Dir, dass Du eine gute Lösung findest ...

    LG V.

  10. User Info Menu

    AW: Katze beißt Nachbarskatze

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es bliebe die Option für Dich, sie zur Katze zu machen, die nicht rausgeht. Aber das ist fast ein Ding des Unmöglichen, bei einem Freigänger. Ich weiß das. Das haben wir auch versucht in unserer Verzweiflung.

    Sie in der Wohnung zu halten wäre für einen gewohnten Freigänger eine Qual.

    Ich würde auch umziehen, aber Du hast recht, es ist nicht jedermanns Sache und auch noch nicht so weit.

    Ich glaube nicht, dass das mit dem Tierheim funktioniert, weil sich die Katzen dort vermutlich nicht territorial verhalten würden und beide aus Unsicherheit heraus recht brav sein könnten. Auf alle Fälle würde ich so eine Idee, vorher mit einer Psychologin durchsprechen.

    Vielleicht, Lilli, macht es doch Sinn, mit einer Verhaltenspsychologin Möglichkeiten am Telefon durchzusprechen, falls kein Besuch möglich ist. Zu verlieren hast Du ja nichts.
    Geändert von sime (26.08.2016 um 07:13 Uhr)

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