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    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Ich zerfleische mich heute mal wieder, weil ich mir die ganze Zeit Vorwürfe mache, dass ich sie bei ihren ersten Ausflügen hätte mehr und enger begleiten sollen. Vielleicht hätte ich einfach ein Stück neben ihr her laufen sollen. Ihr mehr vermitteln sollen, dass es okay ist, dass sie rausgeht und dass sie kommen und gehen kann wie sie möchte.

    Vielleicht hat sie einfach riesige Angst, dass sie, wenn sie hierher zurückkommt, wieder eingesperrt wird?!
    Nichts bleibt wie es ist.

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    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Zitat Zitat von Traum-Fee Beitrag anzeigen
    Vielleicht hat sie einfach riesige Angst, dass sie, wenn sie hierher zurückkommt, wieder eingesperrt wird?!
    Liebe Traum-Fee
    ich glaube nicht, dass Katzen "so" denken

    Sondern eher : hier fühl ich mich wohl, hier bleib ich!

    Ich kann dich sehr gut verstehen, ich hätte und habe keine Idee, wie ich das Thema lösen würde.

    Und auch mir würde es sehr sehr viel ausmachen, wenn dieses Alltags/Familienmitglied nun nicht mehr da ist.
    Natürlich : Gott sei Dank sie lebt

    Trotzdem :
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Danke fürs Verstehen liebe twix
    Nichts bleibt wie es ist.

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    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Zitat Zitat von Grande-Soya-Chai Beitrag anzeigen
    Aber Lebensfalle aufstellen würde nichts bringen (oder würdest du sie wieder daheim einsperren?)
    Das ist auch unser Dilemma. Was würden wir tun, wenn sie wieder hier wäre?

    Tierarzt, Tierheim und Katzenschutzbund sagen: erst mal Hausarrest und dann irgendwann wieder vorsichtig rauslassen. Aber ganz ehrlich: ich bin mir sicher, dass sie mir bei dem Freiheitsdrang hier drin die Wände hochgehen würde und ist das dann nicht auch nur Quälerei?

    Aber andererseits würde sie wahrscheinlich direkt wieder abhauen.
    Nichts bleibt wie es ist.

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    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Was ich probieren würde: zunächst Katzenhütte im Garten aufstellen, Katzentür ins Haus einbauen, danach die Mietze nach Hause holen und ihr beides zeigen. Die ersten Ausflüge in Begleitung und danach kann sie machen was sie will. Wenn sie dann nicht zurück kommen mag, dann kannst du absolut nichts dagegen tun. Wäre aber für mich ein Versuch wert...
    Ich kann mir vorstellen, dass sie jetzt im Alter ihre Ruhe will und wegen Eurem kleinen Sohn nicht zurück kommen mag. Ist natürlich sehr schlimm, aber letztendlich sind Katzen auch wilde Tiere und man kann ihnen nichts aufzwingen, was sie nicht wollen.

  6. Inaktiver User

    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Zitat Zitat von Traum-Fee Beitrag anzeigen
    Aber ganz ehrlich: ich bin mir sicher, dass sie mir bei dem Freiheitsdrang hier drin die Wände hochgehen würde und ist das dann nicht auch nur Quälerei?
    Ja, ist es. Ich bin eine große Katzenfreundin und habe über 20 Jahre mit welchen zusammengelebt ("meine" Katze wurde 19 Jahre alt) und es ist gerade das Unabhängige und Freie/Wilde, was diese wundervollen Tiere ausmacht.

  7. Inaktiver User

    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Liebe Traum-Fee,

    puuuuuh, erstmal.... es ist doch grundsätzlich erfreulich, daß Deine Süße nicht unter einem Auto oder Fuchs gelandet ist, das gibt doch erstmal Hoffnung.

    Es ist völlig normal, daß Katzen sich außerhalb ihres Kernreviers nicht von den ihnen vertrauten Menschen anfassen lassen.
    Unsere haben in der alten Wohnung sogar so fein unterschieden, daß wir innerhalb unseres Gartens mit ihnen schmusen durfen, aber kaum waren sie unterm Gartenzaun durchgehuscht, sind sie vor uns davon gerannt, als hätten sie im Leben nix Gutes von Menschen erfahren.
    Teilweise lagen zwischen diesen unterschiedlichen Reaktionen nur Millisekunden, solange, wie eine Katze halt braucht, um unter einem Zaun durchzukriechen.

    Bitte nimm mir eine Frage nicht übel: Seid Ihr Euch wirklich so hundertprozentig sicher, daß Ihr sie nach dem Tod ihres Bruders nicht neu hättet vergesellschaften sollen ? So sehr sie auch mit Euch allein glücklich gewirkt haben mag, aber es gibt einfach so ein paar Dinge, da braucht katz einfach eine andere Katze dazu - ich zumindest weigere mich, meinen Damen am Podex zu schnüffeln und die Öhrchen sollen sie sich bitte auch gegenseitig ausputzen, das mag ich einfach nicht...

    Ich glaube, ich an Deiner Stelle würde jetzt wie folgt vorgehen:
    1.) Stammkundin in der Gärtnerei werden.
    Völlig schnuppe, ob Du jedes Stengelchen Petersilie einzeln kaufst - mach' Dich und Deine ganze Familie bei den Gärtnersleuten bekannt und beliebt (!), damit einerseits Deine Katze zumindest immer wieder Geruchsspuren von Dir findet und die dort lebenden Erwachsenen Euch Alle so ins Herz schließen (Dein kleiner Sohn könnte da auch ein toller Türöffner sein), daß sie Dir wenigstens Bescheid geben, wenn mit der Süßen irgendwas ist, bestenfalls aber auch spätestens am Ende des Sommers mithelfen, Deine Püppi für den Winter wieder reinzuholen.

    2.) Daheim würde ich alle Vorkehrungen treffen, daß sie künftig selber entscheiden kann, ob sie drinnen oder draußen sein möchte.
    Sprich: (Chipgesteuerte) Katzenklappe und den Garten katzengerecht herrichten: Katzenhäuschen aufstellen, eine schöne Ecke für ein Outdoorklo suchen (unsere Damen würden niemals irgendwo einfach ins Gras machen, dazu sind sie viel zu etepetete) und weißt Du ungefähr, woran sie Freude hat ? Wenn sie fließendes Wasser mag, würde ich einen Brunnen aufstellen, dann etwas für sie pflanzen, woran sie knabbern oder sich drin wälzen kann und ich würde ihr auch Kratz- und Spielmöglichkeiten in den Garten bauen.
    Vielleicht ist Dein Freund handwerklich einigermaßen begabt, man kann da ganz tolle Dinge selber machen.

    3.) Und ich würde mir so ganz allmählich mal Gedanken machen, wo ich eine zweite Katze herbekäme und wie die charakterlich sein sollte, um dann im Winter, wenn Deine Süße wieder ein paar Wochen drinnen ist, eine laaaangsame Vergesellschaftung zu starten.
    (Ich kann mich irrren, aber von außen betrachtet sieht das wie der Knackpunkt aus: Sie war daheim einfach einsam, ihr fehlte kätzische Gesellschaft.)


    Und wenn das alles umgesetzt/angedacht ist, würde ich mir einen laaaaaangen Atem zulegen (wie schwer mir das fallen würde, kann ich gar nicht in Worte fassen, Du hast da absolut mein Mitgefühl ), versuchen, sie ihren Sommer draußen genießen zu lassen und es dann aber im Herbst wirklich forcieren, sie den Winter über wieder ins Haus zu bekommen.
    Mit mehr Freiheiten und nicht mehr alleine, kann ich mir gut vorstellen, daß sie zwar weiterhin deutlich mehr unterwegs ist als früher, aber sich auch sehr gerne daheim ins sichere Zuhause zurückzieht.

    Ich denke, Ihr müßt irgendwie einen Kompromiß finden: Größtmögliche Freiheit für die Katze, aber dennoch die Sicherheit, daß Du weiterhin für sie verantwortlich bist und bleibst und sie liebst.
    Behütetes Streunertum sozusagen.


    Liebe Traum-Fee, ich wünsche Dir ganz, ganz gute Nerven - nicht verzagen, das wird schon wieder werden !



    herzlich


    EslebedieFamilie

  8. Inaktiver User

    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Vorweg: ich bin kein Tierpsychologe oder so was. Meine Erfahrung mit Katzen resultiert aus 30 Jahren Katzenhaltung, Wohnungskatzen, die als Babys zu uns kamen und ihr ganzes Leben hier verbracht haben, sowie der Vergleich mit einem über 10-jähigen Kater, der letztes Jahr aus dem Tierheim zu uns gefunden hat. Letzterer war sein bisheriges Leben lang ein Freigänger, der aber lt Tierheim aufgrund seines Alters als Wohnungskatze gehalten werden kann (was auch der Fall ist - wenn der Bub an die frische Luft will, zeigt er es uns, wir machen die Türe zum katzensicheren Balkon auf, und er läßt sich dann immer genüßlich die Frischluft ums Näschen wehen, zeigt aber auch an, wenn er wieder rein will).

    Du schreibst im Eingangsposting, dass Du Madame vor 5 Jahren im Tierheim geholt hast, jetzt ist sie 7 Jahre alt.

    Das heißt, Madame kam im Alter von 2 Jahren zu euch, kein Baby mehr, sondern eher Jugendliche / junge Erwachsene.

    Was weisst Du über ihr "Vorleben"? Wurde sie als Wohnungskatze vermittelt? Ich weiss, die Tierheime sagen einem ja fast nix über das "Vorleben" der Katzen, aber bischen was - Wohnungskatze? Freigänger? ganz grob die Umstände, wie sie ins Tierheim kam - erfährt man idR doch schon?

    Für mich liest sich das ganze nämlich - insbesondere die Beobachtungen Deines Freundes, wie umsichtig sie sich an der viel befahrenen Straße verhalten hat, als ob sie Erfahrung im Freigang hat.

    Ehrlich, ich traue es keinem unserer Fellnasen, die als Wohnungskatzen geboren und ihr Leben bei uns verbracht haben zu, sich so umsichtig und vorsichtig zu verhalten. An unserem Ex-Freigänger Kater merke ich auch deutlich die Unterschiede, der hat zB immer noch eine Reaktion vom Feinsten. Meines Erachtens hat er das in über 10 Jahren Freigang gelernt, bei den anderen, die ihr Leben lang Wohnungskatzen waren, bemerke ich solch eine Reaktion etc nicht.

    Kann es nicht sein, dass Deine Katze einen Teil ihrer zwei ersten Lebensjahre draussen verbracht hat, und jetzt einfach wieder in den Freigang möchte?

    BTW: ich kann Dich übrigens verstehen, ich wäre auch angearscht, verletzt und traurig, wenn eine der Fellnasen, die man liebt, mit der man eine tagtägliche Routine aufgebaut hat (zB Schlafplatz!) plötzlich auf die Idee kommen würde, hier auszuziehen und zukünftig in irgendeiner Bruchbude mit Bach hinterm Haus zu wohnen.

    Alles Gute, Tamara

  9. Inaktiver User

    AW: Meine geliebte Katzendame...

    hallo traum-fee,
    hab die ganze zeit mitgelesen und mitgefiebert, ob sie wieder bei euch auftaucht...
    das was jetzt passiert - typisch eigenwillige katze, würde ich sagen.
    wir hatten lange zwei kater, die hier sehr alt gworden sind. einer davon war, nachdem er schon 14 jahre mit uns gelebt hat für mehrere wochen verschwunden. als wir ihn dan wiederentdeckt haben, war das anlocken auch äußerst mühsam. als würde er uns kennen, aber nicht trauen. und dabei war er immer ein ausgesprochen verschmuster, personenbezogener und immer wieder auftauchender freigänger. da steckste nicht drin.

    im moment haben wir keine eigene katze - dafür kommt aber die nachbarskatze gern und ausgiebig zu uns und ist kaum noch bei nachbars, vermutlich, weil ihr der trubel mit den kindern zu viel ist.

    ich kann verstehen, dass dich ihr weggang betrübt, aber ich würde sie lassen, nicht einfangen. so wie du sie beschreibst, scheint sie zufrieden zu sein. sie vergißt sicher nicht, wo ihr zuhause seid und taucht irgendwann vielleicht doch wieder bei euch auf.

  10. Inaktiver User

    AW: Meine geliebte Katzendame...

    Wenn bloss die Menschen nicht immer fremde Katzen anfüttern würden,das ist sooooo zum

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