Huhu,
ich wollte mal wieder ein kurzes Update hier lassen. Vielleicht interessiert es ja noch den ein oder anderen, der hier so lieb mit uns und der Katzendame mitgefiebert hat.
Es geht ihr zwischenzeitlich wieder richtig gutSie hat ihr altes "Kampfgewicht"
mit 3,4 Kilo wieder erreicht. Medikamente haben wir komplett abgesetzt und seit einigen Tagen habe ich auch den Ulmenrindensirup ausgeschlichen. Einzig das spezielle Gastro-Trofu bekommt sie noch. Das letzte Mal gekötzelt hat sie vor knapp 4 Wochen. Und ich bin derzeit heilfroh, dass diese Episode hinter uns zu liegen scheint.
Jetzt ist der Herbst da, der Winter steht vor der Tür und wir werden danach wohl schauen müssen, wie wir den nächsten Frühling und Sommer mit ihr gestalten wollen. Denn Sohnemann kann bereits jetzt schon eigenständig Türen öffnen und ich kann dann nicht mehr gewährleisten, dass sie uns nicht doch irgendwann mal in den Garten entwischt. Und wie ich sie so einschätze, glaube ich, dass wir dann genau das gleiche Problem haben würden. Ich habe einfach das Gefühl, dass sie, sobald sie "in Freiheit" ist, jegliches Gefühl für Zeit und Raum verliert. Was würde ich denn machen, wenn sie wieder vom Freigang einfach nicht mehr heimkäme? Wieder eine Meldung bei Tasso schalten, wieder alle Bäume und Haltestellen im Umkreis mit einem Suchplakat vollkleben, wieder hunderte von Suchmeldungen in Briefkästen verteilen, wieder jeden Tag/Abend auf die Suche nach ihr gehen? Klar, könnte ich ihr einen GPS-Sender umhängen, aber so wirklich lösen würde er das Problem nicht. Deswegen käme sie immer noch nicht wieder von selbst nach Hause. Schwierig, schwierig. Und wir haben noch keine Lösung.
Eine Zweitkatze ist auch immer mal wieder in der Diskussion. Aber der Mann in meinem Haus ist, aufgrund seiner Katzenhaarallergie (verständlicherweise), nicht wirklich begeistert von der Idee. Und ganz ehrlich: ich bin mir auch nicht so sicher, ob ich wirklich noch eine zweite Katze möchte. Denn man weiß ja einfach nie, was man sich da wieder für ein Exemplar ins Haus holt- welche Eigenheiten sie dann mitbringt usw.
Kurzzeitig hatte ich auch mal den Gedanken, ob ich ihr ein schönes Zuhause suche, in dem sie als Zweitkatze zu einer anderen Katze dazu kann. Weil ich schon glaube, dass das des Pudels Kern ist. Aber noch schaffe ich es nicht, diesen Gedanken wirklich zu Ende zu denken. Dafür habe ich sie zu sehr in mein Herz geschlossen.
We will see.
die Fee
Antworten
Ergebnis 261 bis 270 von 280
Thema: Meine geliebte Katzendame...
-
25.10.2016, 09:54
AW: Meine geliebte Katzendame...
Nichts bleibt wie es ist.
-
25.10.2016, 10:25Inaktiver User
AW: Meine geliebte Katzendame...
wie schön, dass es eurer süßen wieder besser geht!
deine überlegung sie vielleicht in ein neues zuhause zu geben, kann ich gut nachvollziehen. unser kater hat damals auf den menschlichen nachwuchs, sobald dieser sich selbständig fortbewegen konnte, auch wenig begeistert reagiert.
als dann auch noch lieb gemeinte, aber überdosierte liebkosungen dazukamen, hat er sich mit vorliebe auf plätze außerhalb der reichweite der kinder zurückgezogen.
zum glück ist er nie so lange verschwunden wie euere (außer nach einem umzug, aber das ist dann wieder eine andere geschichte).
und auch bei den katzen unserer nachbarn ist das so - seitdem kinder da sind, sind sie kaum noch "zu hause", sondern mit vorliebe in der nachbarschaft unterwegs.
-
25.10.2016, 10:54
AW: Meine geliebte Katzendame...
Erstaunlicherweise geht unsere Katzendame häufig mitten ins Geschehen. Der Kleine wütet im Wohnzimmer und hat ein Chaos um sich rum verbreitet, ist laut und Madame setzt oder legt sich direkt dazu. Sie lässt sich ja auch im Puppenbuggy von ihm quer durch die Wohnung schieben. Sie steigt dazu sogar von selbst in den Buggy rein
Sicherlich gibt es auch mal Situationen, in denen es ihr dann doch zu viel wird und sie sich in den hinteren Bereich der Wohnung verzieht. Ausweichmöglichkeiten haben wir für sie zum Glück genug.
Aber ich kann nicht sagen, dass sie sehr unter dem Familiennachwuchs an sich leiden würde. Eher darunter, dass wir zwangsläufig durch den Kleinen weniger Zeit für sie haben.Nichts bleibt wie es ist.
-
25.10.2016, 11:12Inaktiver User
AW: Meine geliebte Katzendame...
das ist ja schon mal eine gute voraussetzung und je älter euer kleiner wird, umso mehr zeit habt ihr ja wieder für sie und vielleicht kommt auch zuwendung durch den kleinen dazu (wie alt ist er denn?).
vielleicht war ihr verschwinden ja auch eine einmalige sache - alles neu und aufregend und sie überfordert?
-
25.10.2016, 11:38
AW: Meine geliebte Katzendame...
Genau das glaube ich auch. Ich denke, dass sie wirklich Raum und Zeit und überhaupt alles vergessen hat, als sie "die Freiheit" geschnuppert hat. Dass es eine einmalige Sache war, fürchte ich leider eher nicht.
Aber kann man einer Katze Freigang beibringen??
Der Kleine wird bald 2 Jahre alt.Nichts bleibt wie es ist.
-
25.10.2016, 15:09Inaktiver User
AW: Meine geliebte Katzendame...
ich weiß es nicht...
unser älterer kater hatte eine schwester - beide freigänger. er hat sich gerne in der erweiterten nachbarschaft herumgetrieben, kam eigentlich immer spätestens nach 24-36 stunden nach hause. das einzige mal, dass es länger dauerte, hatte er eine schwere bißwunde.
seine schwester hingegen - war eine absolute herumtreiberin. mehrere wochen unauffindbar verschwinden? absolut normal.
ist also wohl auch eine charakterfrage.
-
25.10.2016, 15:17
AW: Meine geliebte Katzendame...
Schön, dass es grad so entspannt ist

Mich wundert es, dass sie sich so unkompliziert drinnen halten lässt.
Gibt ja viele Tiere, die machen so einen Wirbel, um nur ja raus zu kommen...Es wird Zeit für eine neue Signatur
-
25.10.2016, 15:35
AW: Meine geliebte Katzendame...
Ich finde, es hört sich doch sehr gut an, dass die Katze mit dem kleinen Jungen spielt und sogar in den Buggy einsteigt

Dann fühlt sie sich doch richtig wohl, fühlt sich bei euch zu Hause.
Wenn ich das richtig verstanden habe, war eure Katze doch so lange weg gewesen, weil sie irgendwo eingesperrt war?
-
26.10.2016, 10:44
-
26.10.2016, 10:47
AW: Meine geliebte Katzendame...
Ja, das hätte ich so auch nicht gedacht. Tagsüber macht sie wirklich so gar keine Anstalten nach draußen zu wollen/zu drängen.
Spät abends und teilweise nachts haben wir das manches Mal. Da habe ich das Gefühl, dass sie da gerne on tour gehen würde. Aber es hält sich auch da noch in Grenzen. Sie zerlegt uns deswegen nicht die Bude. Zum Glück.Nichts bleibt wie es ist.


Sie hat ihr altes "Kampfgewicht"
mit 3,4 Kilo wieder erreicht. Medikamente haben wir komplett abgesetzt und seit einigen Tagen habe ich auch den Ulmenrindensirup ausgeschlichen. Einzig das spezielle Gastro-Trofu bekommt sie noch. Das letzte Mal gekötzelt hat sie vor knapp 4 Wochen. Und ich bin derzeit heilfroh, dass diese Episode hinter uns zu liegen scheint.
die Fee
Zitieren
