Huhu,
ich weiß doch, dass mein Geköchel vor einigen Monaten kein Barfen war........
Da wurden aber ähnliche Mengen Fleisch gekocht oder gebraten und die Maus wurde so dünn.......
Ich probier es einfach aus.... Ggf. muss ich die Futtermenge halt raufsetzen......
Grüssle Peppi
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28.12.2006, 12:29Inaktiver User
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
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28.12.2006, 12:43
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Danke für die ausführliche Antwort, Seawasp, das heisst, Du kaufst ganz normales Fleisch, was für Menschen bestimmt ist?
Zitat von Inaktiver User
Gut, und das kann man sich vakuumieren lassen und dann ins Gefrierfach für eine paar Tage oder besser in den Kühlschrank. Das mit dem Citrat klingt gut. Die Seiten schaue ich mir in Ruhe an.
Jetzt habe ich gerade wieder einen grossen Sack Timberwolf Trockenfutter bestellt, was hervorragend ist, jedenfalls glänzt das Fell, der Kot ist klasse, etc, aber wenn der zu Ende ist, versuche ich eine Umstellung auf barf.
Bis dahin kann ich ja noch viele Infos sammeln, vor allem wo ich das Fleisch kaufe. Ich würde gerne Bio einkaufen, aber das ist auf Dauer für 2 Hunde ganz schön teuer. Evtl. kann ich direkt irgendwo Geschlinge vom Biohof bekommen. Muss mal meine Fühler ausstrecken.
Ich hatte vor einem Jahr mal gebarft und bei einem Versender gefronenes in kleinen Portionen gekauft. Die erste Tranche war noch ok, aber bei der zweiten (Huhn) waren wohl zuviele knochige Anteile, das habe ich nicht gesehen, weil es gewolft war, und meine Grosse hatte wieder so Probleme, dass ich erschrocken aufgehört habe.
Das bedeutete nämlich, dass ich vorgefertigtes Fleisch in Portionen nicht kaufen kann, weil ich dann nicht die Knochenanteile kontrollieren kann.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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28.12.2006, 13:00Inaktiver User
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Hallo Lukulla,
ja, ich kaufe ganz normales Fleisch - allerdings eben auch durchaus von einer Qualität, die ich selbst nicht zum Kochen verwenden würde, da zu durchzogen. Bio fände ich persönlich auch noch besser, aber wie Du schreibst: Irgendwann macht das Portemonnaie dann doch mal schlapp.
Bei Gemüse mache ich da allerdings keine Kompromisse - das soll wirklich gute Qualität haben, deshalb nehme ich da oft auch gefrorene Ware wegen der Vitamine.
Ganz ohne TroFu bin ich übrigens nicht - ich habe für Notfälle immer etwas daheim. Falls ich mal krank bin oder es einfach super eng ist mit der Zeit, frisst Djambo dann auch mal einen Tag TroFu, aber ich merke es sofort - er säuft viel, viel mehr als sonst, und der Kotabsatz steigt (ich hatte zuletzt Luposan, eigentlich ein sehr gutes Futter).
Drücke Dir und Deinen Fellnasen die Daumen, dass die Umstellung klappt - wenn ich sehe, mit wieviel Freude Djambo frisst, wie er geradezu auf sein Futter WARTET (zu TroFu Zeiten undenkbar!), und wie gut es ihm ansonsten geht, denke ich, dass es die für uns richtige Entscheidung gewesen ist.
Grüssle
Seawasp
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27.01.2007, 18:16
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Ich finde es nicht gut rohes Fleisch zu füttern weil die Hunde auch Krankheiten dadurch bekommen können z. B. Toxoplasmose,
Aujeszkysche Krankheit, Salmonellose usw. sowie Würmer. Ich würde dies keinem Hund zumuten. Außerdem finde ich es total eckelhaft.Wer aufgibt, hat verloren !
Das dir der Hund das Liebste ist, sagst du oh Mensch sei Sünde, ein Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !
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27.01.2007, 18:54Inaktiver User
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Dass Du es ekelhaft findest, ist ja in Ordnung. Niemand zwingt Dich, Dein Tier artgerecht zu ernähren.
Zitat von Rudina
Allerdings könntest Du von den formulierten Vorurteilen in Punkto Salmonellose, Aujeszky und Würmern Abstand nehmen, die haben nämlich gar keine echte Grundlage, wenn man die Grundregeln des BARFen beherzigt.
Hunde verdauen anders als Menschen. Sie verfügen beispielsweise über wesentlich mehr Salzsäure zur Verdauung, was Salmonellen und anderen Keimen schnell den Garaus macht. Entsprechend: Keine Gefahr, solange der Hund nicht sehr krank ist.
Würmer nimmt JEDER Hund von Welpe an auf. Was glaubst Du, warum man bereits Welpen, die noch gesäugt werden, entwurmt? Jeder Hund, der ganz normal spazieren geht, kommt mit Parasiten in Kontakt - die leben nämlich ganz natürlich dort, wo Hundi schnuffelt. Kontakte mit anderen Hunden, anderen Tieren sind ebenfalls prima Wege, auf denen ein Hund sich Parasiten fängt.
Es ist dagegen ein Ammenmärchen, dass rohes Fleisch Würmer übertragen müsste.
Morbus Aujeszky kann nur über ROHES SCHWEINEFLEISCH übertragen werden. Einer der Grundsätze von BARF ist, dass KEIN solches rohes Schweinefleisch gefüttert wird.
TroFu ist meist durchsetzt von viel Chemie zur Konservierung. BARF ist für Hunde insgesamt gesünder und vor allem auch viel spannender. Ich füttere jetzt seit einiger Zeit roh und kann nur Positives berichten. Mein Hund - 7 Jahre alt - ist definitiv vitaler dadurch geworden, er frisst mit Freude und Gusto, und ich bin sicher, dass sich seine Immunlage insgesamt verbessert hat. Er hat nämlich seit Monaten keine Vorhautentzündung mehr, die normalerweise bei unkastrierten Rüden mehr oder minder Dauergast ist.
Aber wie gesagt: Du entscheidest, wie Du Dein Tier ernährst, und wenn Du Dich ekelst, ist das halt so.
Grüssle
Seawasp
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21.11.2010, 20:24
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Hallo, Ihr Lieben,
ich habe den Thread mal wieder hervorgekramt, weil wir jetzt auch auf BARF umstellen - besser spät als nie
Habe mir die Bücher von Swanie Simon gekauft (das Basiswerk und das für kranke Hunde, wir haben hier einen HD/Athrose/Herzfehler-Kandidaten). Haben gerade mal die Mengen ausgerechnet, das ist bei einem neun und einem 13 Kilo hund ja echt nicht viel, rechnet man zwei Mahlzeiten pro Tag. Wir wollen das Fleisch protionsgerecht, also für beide Hund, ein oder zwei Portionen, einfrieren.
Nun meineFrage: Was benutzt ihr zum einfrieren? Wir wollten diese Ziplockbeutel nehmen, sind ja ganz prakitusch, aber: kann man die wiederverwenden?
Auftauen wollten wir in einer Tupperdose im Kühlschrank. Das Fleisch hält sich dann dort auch aufgetaut einige stunden (bspw. bis zur nächsten Mahlzeit), oder?
Das scheinen vielleicht "blöde" Fragen zu sein, aber da wir beide seit Tennie-Zeiten Vegetarier sind haben wir so gar keine Ahnung vom Umgang mit Fleisch.
Außerdem würd mich interessieren, wie oft ihr reine Gemüsetage macht...in dem o.g. Buch wird ein Gemüse- und ein Fastentag bzw. zwei Gemüsetage emfohlen. Dass die Dicken hier amok laufen, wenn sie fasten sollen, steht schon fest, aber auch zwei Tage nur Gemüse...geht das? Ist das wirklich notwendig?
Welche Obst- und Gemüsesorten essen Eure Hunde gern?
Danke für Eure Erfahrungen, bin gespannt!
lieben gruß, a.
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21.11.2010, 20:49Inaktiver User
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Zum Einfrieren: Normale Gefrierdosen - gibt's ja in allen erforderlichen Größen.
Oder eben Gefrierbeutel, einfache, keine Ziplock, die sind mir zu teuer. Bisschen größere Beutel nehmen und einfach zuknoten oder mit den beiliegenden Klips zudrehen.
Wiederverwendbar sind die aber nicht - das ist dann die Einweg-Verpackung
Du kannst zum Einfrieren auch Margarinedosen nehmen, das funzt auch ganz gut und ist mehrfach verwendbar.
Im Kühlschrank hält das aufgetaute Fleisch problemlos bis zur nächsten Mahlzeit, allerdings solltest Du es nicht direkt aus dem Kühler verfüttern - das ist nicht gut für den Magen. Also rechtzeitig vorher rausnehmen und mit Zimmertemperatur füttern.
Hier gibt es weder reine Gemüse- noch Fastentage. Wozu?
Kein Wolf oder Wildtier fastet freiwillig oder frisst nur Gemüse, wenn es auch anders geht - sondern tut das nur, weil's nix bzw. nix anderes gibt... ernährungstechnisch wertvoll oder notwendig ist das also nicht.
Ansonsten empfehle ich Dir Swanies Forum, da findest Du garantiert auf alles eine Antwort.
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22.11.2010, 10:23Inaktiver User
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
Hallo Apfelschnecke,
einfrieren - siehe Wolkentier.

Das Fleisch hält sich im Kühlschrank auch drei Tage. Da ich das Gemüse von Lunderland nehme, das mit heißem Wasser angerührt wird, kann ich das Fleisch sogar aus dem Kühlschrank nehmen, weil das Gemüse so heiß ist, auch nach einer Viertelstunde, dass es durch das kälter Fleisch dann nach dem vermischen eine gute Gesamttemperatur hat.
Fastentage mache ich nicht. Mein Hund auch nicht.
Wenn Ben nicht was zu Essen bekommt, dann bricht er irgendwann Galle.
Aber ich fütter einmal in der Woche entweder Pansen oder Blättermagen. Das ist wichtig.
Und ich selber mische auch Zusätze unter das Essen. Zum einen Früchte, ganz wenig und dann Hagebuttenpulver, für den alten Ben, damit er gut durch den Winter kommt. Öl kommt dazu. Und Grünlippmuschelkalk, für Bens alte Knochen. Einmal die Woche kommt ein Schuß Lebertran dazu. Gut für alte und junge Hunde.
Wenn ich wenig Knochen fütter, dann mache ich auch mal Algenkalk mit rein. Oder püriere Eierschalen mit. Meist gebe ich eh sonntags ein Eigelb dazu.
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22.11.2010, 12:03
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
einfrieren würde ich nur in tupperware oder ähnliches...gibt keine sauerei beim auftauem, sonst kanns auslaufen....und ist auch wiederverwendbar
bei "fastentagen" gibts hier aufstand
...aber was ich mache, ist manchmal unregelmässig füttern, also erst am mittag, und dann abend nur was leichtes, fisch z.b.
mein rüde liiiiebt bananen...die klaut er mir aus dem einkaufskorb, meine hündin steht auf ananas und erdbeeren. beide lieben äpfel und gurken, auch rübli, roh zum mal kanbbern, obwohl die ja zumindest blanchiert werden müssen und etwas öl brauchen.
und immer zimmerwarm geben...ich giess manchmal einfach heisses wasser dazu....die verschiedenen zusätze kennst du ja auch, oder?
2 mal die woche pansen ist wichtig, ab und zu knochen, einmal fisch...wenig bis gar keine kohlenhydrate....
wenn du noch fragen hast..her damit!
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22.11.2010, 12:54
AW: Barf: Rohfütterung bei Hunden
danke
!
wir nehmen wegen platzsparen dann wohl einfache gefrierbeutel, tupperware-verschnitte haben wir nur in größer hier...wie gesagt, die hunde sind klein und die portionen somit auch. die nur-gemüse-tage lasse ich dann wohl auch mal weg.
bin schon gespannt, ob sie alles essen...der kleine hatte schon ein stück brustbein und ein bisschen rohen pansen und fand's gut! getrocknet kennen beide aber auch schon hälse u.ä.
grünlippmuschel von lunderland bekommen beide eh schon, manchmal lachsöl, manchmal dorschlebertran. wollten jetzt noch neben olivenöl ein, zwei pflanzenöle kaufen. reichen bei ölen ca. ein bis zwei teelöffel?
wollte mir bei dhn noch die kräutermischung für gelenkgeschädigte bestellen und das hagebuttenextrakt evtl, falls obst nicht gegessen wird. (wobei der kleine sich auch apfelkitschen klaut).


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