Ich habe zwei Kater, einer davon ist ein Rassetier (BKH). Im Kaufvertrag wurde festgehalten, dass ich ihn kastrieren lassen muss (was so auch geschehen ist). Hätte ich ohne weitere Absprache ihn eine Katze decken lassen, wäre ich vertragsbrüchig geworden. Habe nun nicht nochmal explizit nachgesehen, meine aber, dass ich dann eine Strafe hätte zahlen müssen. Insofern wäre interessant, wie es bei der Kollegin und ihrem Geschwisterpaar ist.
Davon ab muss ich aber leider auch sagen, dass es nichts bringen wird, der Kollegin ewig "nachzustellen". Wenn die so schräg drauf ist, kann man der mit normalen Informationen nicht kommen.
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22.01.2016, 19:59
AW: Wir wollen Babys von unseren Rassekatzen, bitte Daumen und Pfoten drücken
Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
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22.01.2016, 20:27
AW: Wir wollen Babys von unseren Rassekatzen, bitte Daumen und Pfoten drücken
Lucii, leider, ich komme bei ihr mit Argumenten nicht weiter. Ich habe mein Möglichstes getan. Für mich ist das nicht zu begreifen.
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26.01.2016, 06:48Inaktiver User
AW: Wir wollen Babys von unseren Rassekatzen, bitte Daumen und Pfoten drücken
Ich hab den Eindruck, ein zahnloseres Gesetz als die Kastrationspflicht für Freigängerkatzen gibt es gar nicht. Wie schon gesagt wurde: wer soll das kontrollieren? Katzen müssen in Ö auch keineswegs gechipt sein - auch das könnte man wohl nicht kontrollieren.
Außerdem ist der Gesetzestext so formuliert, dass sich die wichtigste Gruppe - die Bauern - nicht angesprochen fühlt. "Bäuerliche Haltung" bedeutet, dass Streunerkatzen, die keinem Besitzer zugeordnet werden können, nicht von demjenigen, der sie füttert, kastriert lassen werden müssen. (ist das deutsch?
). Bloß fühlt sich jetzt kein Bauer dafür zuständig, seine eigenen Katzen kastrieren zu lassen. Muss er ja nicht.
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26.01.2016, 15:28
AW: Wir wollen Babys von unseren Rassekatzen, bitte Daumen und Pfoten drücken
Es wird natürlich schwierig sein, alles lückenlos zu kontrollieren. Das ist aber in anderen Lebensbereichen oft auch nicht anders.
Bei uns in Deutschland ist es momentan den Gemeinden überlassen, ob sie Besitzer von Freigängerkatzen zur Kastration verpflichten oder nicht. Natürlich muss das Ganze mit einer Pflicht zur Registrierung einhergehen.
Neben einer Kastrationspflicht ist es notwendig, an die Katzenhalter zu appellieren, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Manchmal fehlt es auch an den notwendigen Informationen.
Hier mal ein Link zur Kastrationspflicht in der Gemeinde Paderborn
http://www.aktiontier.org/projekte-p...borner-modell/
Selbst wenn mit einer bundesweiten Kastrationspflicht allein nicht alle Probleme gelöst sind, was ist die Alternative? Die Augen verschließen? Die Tierschutz- und Katzenhilfevereine werden es schon richten? Wie ich oben schon geschrieben habe, Tierschutz is als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Ich habe keine Lust auf ein Streunerelend von Ausmaßen, wie es teilweise in südlichen Ländern der Fall ist.
Wie groß muss das Leid der herrenlosen Katzen sein, bis was passiert? - Es wird dann so laufen wie mit allem anderen, ob Kriege, ob Umweltzerstörung, ob Klimawandel, die Herren und Damen Politiker werden entweder sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, wer hier denn wohl "geschlafen" und bagatellisiert hat.
Das Traurige dabei ist nur, dass Dritte das ausbaden müssen, und zwar die, die am allerwenigsten etwas dafür können, die am allerwenigsten schuld sind an der Verantwortungslosigkeit von uns denkenden Menschen - zumindest sollten wir denkend sein.Geändert von Gitta777 (26.01.2016 um 15:42 Uhr)



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