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    AW: übers Gassi und bezahlen

    Bezahlung ist ein Ausgleich und schafft entsprechend klare Verhältnisse. Dieser Ausgleich kann natürlich auch anders stattfinden. Wir hatten früher eine Katze und unsere Nachbarn Katze und Hund. Wir haben unsere Tiere wechselseitig versorgt, das war selbstverständlich und schön, aber durch die Wechselseitigkeit gab es eben auch einen Ausgleich.

    Spaß wäre mir ein zu schwammiger Ausgleich, da mir hier die Verbindlichkeit und Verantwortung fehlen würde. Ein Tier ist kein Bespaßungsmittel. Was anderes ist es, wenn diese Art der Bespaßunng (des Tieres und des externen Menschen) nur eine Erweiterung einer schon bestehenden Bekanntschaft ist, sich z.B. Mensch und Hund schon durch Nachbarschaft kennen.

    Es gibt Tierhalter, genauso auch wie Eltern, die meinen, ihr Schützling müsste von allen als die Bereicherung der Welt angesehen werden und die Leute müssten deshalb doch eigentlich froh sein, dass sie sich um den Schützling kümmern dürfen. So ist es aber nicht. Mich nervt eine solche Einstellung eher, denn auch Tiere und Kinder sind nunmal nicht der Nabel der Welt. Jedenfalls nicht extern.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: übers Gassi und bezahlen

    Zitat Zitat von chazyElli Beitrag anzeigen
    Ich bin daher immer gern reiten gegangen, erst Unterricht und dann beim Bauern im Dorf, wo man allerhand Tiere und Ställe versorgt und dann doch nicht wirklich reiten darf ^^
    Das war dann wohl eher ein Ausnutzen Deiner Hilfsbereitschaft. Wird vermutlich nur funktioniert haben, weil Du noch Kind/Jugendliche warst und Dir noch nicht getraut hast, die Gegenleistung "Reiten dürfen" einzufordern.
    Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
    Christian Fürchtegott Gellert (1715-69)

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    AW: übers Gassi und bezahlen

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Es gibt Tierhalter, genauso auch wie Eltern, die meinen, ihr Schützling müsste von allen als die Bereicherung der Welt angesehen werden und die Leute müssten deshalb doch eigentlich froh sein, dass sie sich um den Schützling kümmern dürfen. So ist es aber nicht.
    Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
    Christian Fürchtegott Gellert (1715-69)

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    AW: übers Gassi und bezahlen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Lohn ist ja kein Schmerzensgeld.
    Richtig - im Idealfall verdient man sein Geld mit dem, was man gern macht! Zum Glück ist das heute in unseren Breiten vielen Leuten möglich.
    Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
    Christian Fürchtegott Gellert (1715-69)

  5. Inaktiver User

    AW: übers Gassi und bezahlen

    Dazu kommt: Wenn was passiert, ist es deutlich einfacher, seine Belange durchzusetzen, wenn es sich um eine "Geschäftsbeziehung" handelt.

  6. Inaktiver User

    AW: übers Gassi und bezahlen

    Zitat Zitat von chazyElli Beitrag anzeigen
    Aber ab wann ist das Gassigehen eine Dienstleistung
    Es gibt die Berufsbezeichnung 'Dogwalker'. Das sind qualifizierte Hundetrainer, die tgl. mit einem Rudel Hunde im Wald laufen. Die Hunde werden zuhause abgeholt und nach einem mehrstündigen Auslauf wieder nachhause gebracht. Die Hunde sind versichert, ebenso wie die Dogwalker.

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