Lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten. Ich denke, wir machen es so wie wir schon angedacht haben - wir päppeln sie bis nächste Woche und bitten dann unsere TÄ, sich die Maus noch mal anzusehen, am besten bei uns zu Hause. Dann sehen wir weiter. Wenn sich ihr Zustand vorher deutlich verschlimmert, müssen wir sie eben in die Tierklinik zum Einschläfern bringen - oder wir finden noch einen anderen mobilen Tierarzt, der sie zu Hause erlösen kann.
Bääh, ist das blöd. Aber leider gehört das eben zum Tierhalter sein dazu, seufz...
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 56
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08.10.2015, 16:21Inaktiver User
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
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08.10.2015, 16:23Inaktiver User
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Das mit den Infusionen ist eh erledigt, das wäre wirklich Quälerei für nichts. Kommt nicht in Frage.
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08.10.2015, 16:48
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Als unsere verweigert hat (zwei? drei? Tage, vorher immer weniger und weniger gefressen, was wir erst noch als typisches Katzen-Zicken fehlinterpretiert haben), waren wir sofort beim TA, der sofort gehandelt hat. Die Besserung kam sehr schnell, innerhalb von ein bis zwei Tagen. Nicht jede Katze spricht auf die Behandlung an, ich hätte die Entscheidung unserem zum Glück sehr kompetenten TA überlassen. Hat eure Ärztin keine vertrauenswürdige Vertretung benannt? Kannst du dich umhören, nicht nur bei Bekannten (jeder schwört auf seine docs), vielleicht auch bei Tierhilfs-Organisationen oder so? Eine gut etablierte Tierklinik?
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08.10.2015, 16:50
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Die Infusionen tun nicht weh, die Katze muss nur eben ca zehn Minuten ruhig gehalten werden. Sie bilden aber die Basis der Behandlung
Wenn die Katze nicht mehr frisst, dann höre auf Katelbach, das Tier quält sich nur noch. Vielleicht findet sich ein TA, der nach Hause kommt.
Frage an Katelbach: Wenn nicht: gibt es irgendein Sedativum?
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08.10.2015, 17:02Inaktiver User
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Nein, es wäre keine kurze Infusion, sondern 5-7 Tage lang 24 Std-Infusion mit stationärem Aufenthalt in der Tierklinik. Das machen wir nicht, das würde unsere Maus auch nicht nachhaltig retten und für sie wäre es der schlimmste Horror.
Diese Tierklinik ist übrigens die Vertretung für unsere TÄ. Die kamen mir auch durchaus kompetent vor, wenn die Ärztin dort zum Einschläfern geraten hätte, hätten wir das direkt gestern getan. Aber sie war der Meinung, da geht vielleicht noch was und es wäre momentan ein noch akzeptabler Zustand für die Katze.
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08.10.2015, 17:05
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Für den Notfall hatte ich mir mal einen Notdienst rausgesucht
schau mal, ob Dir das etwas nützen könnte, wenn......
mobiler-tiernotdienst24 punkt deEs wird Zeit für eine neue Signatur
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08.10.2015, 17:07Inaktiver User
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Egal wann es zuende geht, für mich war es wichtig, dass ich den Kater nochmal mit daheim hatte und mir quasi einen ganzen Verabschiedungstag Zeit genommen hab. Ich habe mit ihm gekuschelt, unsere Zeit "besprochen", mich bedankt und am nächsten Tag habe ich ihn schweren Herzens gehen lassen. Dieser Tag war schrecklich, aber wichtig für mich.
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08.10.2015, 17:14
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Purpurn: Entschuldigung, das hab ich übersehenn ( hab grade schlechten Empfang). Klar...
Alles Gute euch!
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08.10.2015, 17:40
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Was ila meinte, sind die subkutanen Infusionen, die man als Kompromiss gibt, wenn die Katze nicht kooperatiov ist, also wenn man keinen i.v. Zugang legen kann. Dabei lässt man eine gewisse Menge Elektrolytlösung unter die Haut laufen, von wo aus die Flüssigkeit ziemlich schnell resorbiert wird. Die werden im Allgemeinen gut toleriert und man kann auch manchen Besitzern ganz gut beibringen, das zuhause selbst zu machen. ((Macht man auch bei Menschen in der palliativen Situation zum Teil so.))
Intravenös ist natürlich effektiver.
Bei einer beginnenden Niereninsuffizienz (Patient hat nur veränderte Werte, ist aber nicht symptomatisch) könnte man es mit einem homöpathischen Mittel versuchen. Ich habe es meinem alten Hund gegeben, der allerdings wirklich keine Symptome hatte, sondern nur ein leicht erhöhtes Krea und einen Harnstoffwert, der etwa das Zweifache des oberen Normwerts betrug: Lespedeza sieboldii, ich glaube in einer D6 oder D12. Hat erstaunlich gewirkt: die lange schon erhöhten Werte gingen runter. Dabei bin ich eigentlich Schulmedizinerin.
Lespedeza gibt es übrigens auch als pflanzliches Medikament mit definiertem Wirkstoffgehalt, aso nicht in homöopathischer Zubereitung.
Und denk dran: Falls die Übelkeit aufgrund der Harnstoffausscheidung über die Magenschleimhaut besteht (urämische Gastritis), dann helfen Mittel gegen Übelkeit nicht wirklich.
Wie schauen eigentlich Leber- und Pankreaswerte aus? Manchmal ist die Niere ja sekundär betroffen, wenn beispielsweise ein Prozess in der Leber vorliegt.
Ich wünsche Euch einen guten Weg.
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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08.10.2015, 17:44
AW: nierenkranke Katze - wann über die Regenbogenbrücke schicken?
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin


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