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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Es ist so eine schwere Entscheidung.
    Liebe Gartenzwergin,

    mein Mitgefühl für deine schwierige Lage. Ja, es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich glaube jedoch, dass du vielleicht langfristig besser damit leben kannst, alles versucht zu haben. Und Mopsine dürfte eine Kämpferin sein, und vielleicht mehr unter allmählichen und befremdlichen Veränderungen zu leiden haben, als unter einer anstrengenden aber zeitlich begrenzten Therapie.
    So weit mein intuitiver Zugang zu deiner Situation. Gut, dass du noch weitere Meinungen einholst.
    Alles Gute von mir,
    Ika

  2. Inaktiver User

    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Ja nicht einfach.

    Wir waren jedenfalls froh, dass unser Doc nicht nur das Geld gesehen hat, sondern einfach klar gesagt hat, weiter geht's einfach, so schwer es dann auch ist.

    Hofheim war entspannt? Klar, was kostet diese OP und die anschließende Behandlung?

    Ich erinnere mich an meine vor vielen Jahren verstorbene Bobtailhündin - da hat eine Tierklinik noch richtig Geld kassiert, und es hat nichts mehr gebracht....

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Auch mir wurde eine Chemotherapie für meinen Hund vorgeschlagen. Das wollte ich ihm nicht antun. Wir hatten noch einige schöne Monate. Er hatte keine Schmerzen. Der Tierarzt kam 2 mal die Woche. Als es ihm dann wirklich schlecht ging habe ich ihn einschläfern lassen.
    Ich trauere immer noch. Aber das war ich ihm schuldig.

  4. VIP

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Die Entscheidung ist schwerig, eh klar. Und es ist immer sinnvoll eine Zweitmeinung (d.h. eine Meinung eines zweiten Experten) einzuholen.
    Ich habe die Efahrung gemacht, dass die onkologisch tätigen Kollegen nicht auf Teufel kommraus eine Therapie empfehlen,. Entgegen der Meinung vieler sind die meisten von uns nicht Tierarzt geworden, um eine Gerlddrucklizenz zu haben. Den allermeisten geht es um das Tier - und auch um die Menschen, die dazugehören.

    Ich weiß auch nicht, was ich tun würde. In die Entscheidung gehen viele Faktoren ein: Die mögliche Therapierbarkeit des Tumors (Typ, Stadium, Grading), die Lebenserwartung, die der Patient sowieso noch hat, die Belastung durch die Therapie (die bei einer erwartenden Tumorfreiheit stärker sein darf als bei einer weniger guten Prognose) ...

    Wahrscheinlich würde ich tatsächlich noch einen anderen spezialisierten Onkologen befragen.

    Ic h wünsche Euch eine gute Entscheidung!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Danke für eure Antworten

    Ich war eben noch eine Stunde bei meiner anderen Tierärztin. Wegen der ungünstigen Stelle, hat auch sie geschluckt. Aber der Mops hat viel Haut und sie traut den Hofheimern schon zu, so zu operieren, dass der Hund weiterhin gut leben kann und die Scheide bzw. die Harnwege weiterhin ihren Dienst tun werden.

    Den Grad des Tumors kann man erst nach der OP bestimmen.

    Und so sind wir auch verblieben. OP ja - für weitere Therapien(Bestrahlung, Chemo etc.) ein klares Nochmal in Gießen nachzufragen hält die Ärztin für wenig zielführend - die geben sich in den Diagnosen nicht viel.
    Es ist ein Versuch wert. Wenn der Tumor den Grad 1 hat, ist die Prognose gut - hat er ab 2 - 4 ist die Prognose sowieso schlecht. Die in Hofheim sind fest davon überzeugt, dass man durch "Schneiden" keine Tumorzellen streut. Ich muss da Vertrauen haben.

    Ich werde nach der OP auch eine Tierheilpraktikerin aufsuchen. Auch da soll es mittlerweile gute unterstützende Therapien geben.

    Aber ich habe noch bis zum Wochenende bzw. Montag Zeit für die Entscheidung. Da wird es noch viele Diskussionen mit der Familie geben.
    Drückt mir die Daumen für eine gute Entscheidung und wenn... für Montag
    Und ja: Mein Hund ist zäh
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

  6. VIP

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen

    Auch da soll es mittlerweile gute unterstützende Therapien geben.
    Ich habe, obwohl ganz klar auf dwer Seite der wissenschaftlichen Medizin angesiedelt, meine alte Hündin von einer auf klassische Homöopathie spezielisierten Kollegin homöopathisch begleiten lassen.
    Meine Olle hatte einen großen Lebertumor, der die ganze Leber durchsetzt hat, inoperabel war und relativ schnell gewachsen ist.
    Sie war noch ein Jahr recht vergnügt, auch wenn ihr Bauch immer dicker wurde und ich beim streicheln immer total erschrocken bin über die knotigen beinharten Massen im Bauch.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Hallo,

    noch ein kurzes Update. OP am Montag ist überstanden. Für den Mops eine große Tortour - heftiger Schnitt entlang des Afters und der Scheide (beides unversehrt). Sieht trotzdem wirklich nicht sonderlich gut aus. Tumor konnte großräumig und gut abgrenzbar entfernt werden. Patient leidet und hat sicher starke Schmerzen. Es ist schon eine Aufgabe, die Schmerzmittel und das Antibiotika regelmäßig zu verabreichen - weil der Hund nicht blöd ist und sämtliche Tricks (Huhn, Leberwurst) schon durchschaut hat Gassi gehen und Pipi geht gut - leider noch kein großes Geschäft. Ich menge gut Olivenöl zum Nassfutter und hoffe, dass es erträglich für den Hund wird.

    Um welchen Grad es sich bei dem Tumor gehandelt hat und ob das umliegende Gewebe sauber ist, erfahren wir nächste Woche. Ich wünsche es meinem Mops (und mir natürlich auch ) sehr.

    Ob sich die Qualen gelohnt haben, wenn man von "lohnen" sprechen kann, werden wir wohl erst definitiv in den nächsten Wochen, Monaten oder - im besten Fall - Jahren wissen.

    Es war eine schwere Entscheidung und wir sind dennoch froh, dass wir es versucht haben. Das böse Teil ist draußen. Bestrahlung und Chemo gibt es definitiv nicht.

    Gartenzwergin
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Ich drück euch beiden ganz fest die Daumen.
    wenn man's kann, ist's keine kunst - und wenn nicht erst recht nicht.
    Karl Valentin

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Alles Gute für Deine Mopsdame. Wegen der Tabletten verhält sie sich ja wie eine Katze.
    Womit ich gute Erfahrung gemacht habe- Tabletten in Butter einrollen , dann Leckerli zerkleinern und Butterkugel darin panieren und dann das ganze noch in Kühlschrank damit es hart wird.

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    AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?

    Oje, gute Besserung deiner Kleinen.

    Meine Kleine muss seit Jahren wegen Allergien und einer Schilddrüsenunterfunktion morgens zwei und abends eine Tablette einnehmen.

    Unser Trick: Ihr absolutes Lieblingsnassfutter auf einen langen Joghurtlöffel, Tablette darunterdrücken und vor die Schnute halten. Sie frisst tatsächlich vom Löffel.
    Das klappt zu 99%, praktizieren wir aber auch schon lange. Außerdem haben wir die Kontrolle, ob sie die Medikamente auch genommen und verschluckt hat.

    Anschließend gibt es morgens eine halbe Tagesration an Futter sowie abends auch. Das sind Rituale, die unsere mittlerweile einfordert.

    Alles Gute euch.

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