Danke, Dharma. Möpse können allerdings recht alt werden. Man sagt so um die 15 Jahre sei der Schnitt. Von daher bin ich noch trauriger.Dharma09: Ich drück dir die Daumen. Aber 9,5 Jahre sind schon ein hohes Alter für einen Mops..
Ob ich mir danach noch einmal einen Hund hole, steht auch in den Sternen. Ich weiß im Moment noch nicht, wie ich die nächste Zeit überstehen soll und wenn dann der Tag X gekommen ist...
Ich überlege sogar, ob ich den Mops auf seine letzten Tage mit zur Arbeit nehme (wenn ich keine Termine habe) - möchte jede Sekunde mit ihr zusammen sein.
Wir haben noch eine Katze. Die "beste Freundin" der Mopsdame. Gemeinsames Kuscheln ist keine Seltenheit. Für die Katze tut es mir auch leid
Ich hoffe, gemeinsam mit den Ärzten, die richtige Entscheidung zu treffen. Eine Arbeitskollegin, die auch einen älteren Hund hat, würde die OP nicht durchführen lassen. Würde ihrem Hund das Leid ersparen wollen.
Ich hoffe auf Hofheim und deren Kompetenz.
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Ergebnis 11 bis 20 von 37
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12.08.2015, 10:57
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...
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12.08.2015, 11:50
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Liebe gartenzwergin,
Ich liebe möpse über alles ( obwohl ich ein katzenmensch bin); mein volles Mitgefühl für die schwierige Situation.
Mein herzenskater ist vor 2 Jahren mit 13 Jahren gestorben, 5 Monate nach seiner krebsdiagnose (Plattenepithelkarzinom im Gesicht/maulraum.
Ich war mit ihm auf der Onkologie der hiesigen vet.uni; sie hätten ihn dort palliativ bestrahlt mit der vagen Aussicht auf ein paar Monate mehr. Das wollte ich ihm nicht antun, er hätte jedesmal sediert werden müssen.
Wir haben ihn dann, von unserer Tierärztin engmaschig überwacht, mit metacam schmerzfrei gehalten und beobachtet, ob er leidet (so gut das für uns eben feststellbar war).
Es hat bis zum schluß gerne gefressen, war zutraulich wie immer, aber eines Tages war es soweit (das Geschwür brach durch).
Die Tierärztin kam zu uns nach Hause und er ist sanft hinübergegangen.
Ich hoffe, dass es so richtig war, wir hätten alles für unseren bärli getan, wenn irgendeine Aussicht bestanden hätte.
Ich wünsche dir und deinem Möpschen viel Kraft.wenn man's kann, ist's keine kunst - und wenn nicht erst recht nicht.
Karl Valentin
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12.08.2015, 12:00
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Danke, liebe Cadonna.
Gerade, weil ich auch ein Katzenmensch bin, liebe ich Möpse. Man sagt den Hunden ja auch nach, dass sie eigentlich keinen "richtigen" Hunde sind. Ich kann das nicht beurteilen, denn der Mops ist mein erster Hund.
Das mit deinem Kater tut mir leid. Aber du hast sicher richtig gehandelt. Genauso würde ich es auch machen, stellt sich nächste Woche heraus, dass es nur ein paar Monate mehr werden würden.
Ich hoffe einfach, dass sich die Ärzte nicht schwammig, sondern direkt ausdrücken. Wenn sie gute Chancen nach einer OP sehen würden... dann werde ich mich darauf einlassen. Wenn man mir aber nichts genaues sagen kann, dann lasse ich die Finger davon und verwöhne den Mops so lange es irgend geht und er keine Schmerzen (fühl- und sichtbar) hat. Leider steckt man da bei den Tieren ja auch nicht immer drin.
Ich hoffe, dass ich alles richtig machen werde. Vielleicht gibt es in diesem Fall kein Richtig oder Falsch.
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...
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12.08.2015, 13:13
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
wenn man's kann, ist's keine kunst - und wenn nicht erst recht nicht.
Karl Valentin
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12.08.2015, 13:31
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Gartenzwergin, ich weiß sehr genau wie dir grad zu mute ist.....aber auch wenn es gern heißt Möpse können bis zu 15 J. werden,dann fragt man sich besser WIE das dann aussieht, alt UND krank ist wenig schön und ich bin immer sehr froh darüber wenn wir wenigstens bei unseren vierbeinigen Familienmitgliedern die Möglichkeit haben Siechtum und Qual zu vermeiden.....uns Menschen wird ja DAS immer noch verwehrt,naja, mehr oder weniger.
Bei dem Alter würde ich nichts mehr machen außer darauf achten,dass eben Qualen dem Hund erspart bleiben. einschläfern mit Würde wenn man so will. Vom "Rumprobieren" würde ich dringend abraten.
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13.08.2015, 11:55
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Danke GigasetBei dem Alter würde ich nichts mehr machen außer darauf achten,dass eben Qualen dem Hund erspart bleiben. einschläfern mit Würde wenn man so will. Vom "Rumprobieren" würde ich dringend abraten.
Leider bin ich immer noch nicht schlauer. Die Tierärztin fing sofort mit Chemotherapie an und von diversen Hunden die sie damit behandelt hat. Eine richtige Erfolgsstory war nicht dabei - eher das Gegenteil.
Letztlich konnte sie mir auch keinen Rat geben.
Schneidet man weiträumig und es ist die Stufe 1, dann hat man - Bingo - den Volltreffer gelandet und der Hund hat seine Ruhe. Alles gut.
Schneidet man, und es ist die Stufe 2-4... dann ist Holland in Not. Chemo, Bestrahlung - volles Programm.
Sie meinte auch, dass sich durch das Rumgeschnippel der Krebs noch schneller verbreiten kann - soll leider vorkommen.
Leider hat man nur durch das Rausschneiden eine hundertprozentige Gewissheit, welche Stufe der Krebs hat.
Ich hoffe, die in Hofheim können mir nach der Untersuchung eine realistische (und ehrliche) Einschätzung geben.
Danach muss ich überlegen. Selbst, wenn ich gar nichts machen lasse, meint die Ärztin, kann der Mops noch ein paar schöne Monate oder sogar Jahre leben. Man steckt nicht drin. Die Probleme bei diesem Krebs kommen nicht durch den Krebs selbst, sondern durch seine Nebenwirkungen (Blutungen, Allergien, Metastasen im Darm etc.). Die müssen sich nicht super schnell entwickeln.
Ich soll mir noch mehrere Meinungen einholen und Ruhe bewahren. Im Moment geht es dem Hund gut.
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...
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13.08.2015, 13:18
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Wenns SO ist......ich würde ihm die Zeit die ihm jetzt noch bleibt verschönen und den Zeitpunkt abpassen wo ihr euch verabschieden müsst,rechtzeitig. All den "Quatsch" den TÄ da noch gern versuchen würden geht auf jeden Fall auf die Lebensqualität,NICHT machen,zumal sowas richtig teuer wird und nichts bringt....außer dem TA Geld. Nee, lass sein,DU mußt jetzt zeigen WO es lang geht und lass dich von solch wagen "Hoffnungen nicht verunsichern. Ich hoffe du kannst das dabei sein wenn der Tag des Abschiedes da ist.....ich schaff DAS nämlich bis heute nicht
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26.08.2015, 11:46
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Letzte Woche Freitag in Hofheim kam folgendes heraus:
Tumor an einer ungünstigen Stelle, aber lt. Ultraschall gut abgegrenzt. Soweit im Ultraschall sichtbar keine Metastasen. Scheide müsste bei der OP teilweise mit geschnitten werden - soll aber später nur beim Pinkeln ein kleines Problem sein (Strahl kann zur Seite gehen) und für den Hund nicht weiter störend...
Welchen Grad der Tumor hat, kann die Ärztin erst nach der OP sagen. Auch beim Grad 1 werden uns mindestens 5 Bestrahlungen danach angeraten. Dabei kann es - weil der Tumor im Analbereich sitzt - zu Entzündungen (Scheide/After) kommen. Außerdem wird nur unter Narkose bestrahlt.
Durch die Stelle im Dammbereich ist die Möglichkeit leider da, dass der Tumor zu den aggressiveren Modellen gehört ist und sich wieder ein Rezidiv bilden kann. Muss aber nicht...
Unser Tierarzt des Vertrauens sagt: Wenn ihr das Geld habt, dann macht es. Der Mops ist mit 9,8 Jahren noch nicht so alt, dass man die Chance auf noch ein paar gemeinsame Jahre verspielen sollte.
Was die Bestrahlungen angeht, rät er, den Feinschnitt abzuwarten.
Ich bin mir nach wie vor nicht sicher. Für mich kommt z.B. das Wegschneiden eines Teils der Scheide einer Verstümmelung gleich. Im Moment geht es dem Hund gut, kann aber bald anders aussehen. Wir sollten die OP nicht zu sehr rauszögern.
Am Montag haben wir den Termin
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...
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26.08.2015, 12:05Inaktiver User
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
So schlimm es auch ist - es geht nicht ums Geld. Ich würde es nicht machen. Wirklich nicht.
Für was? Für 1 Jahr? Die OP ist kein Spaziergang, die Behandlung danach auch nicht.
Genieß die Zeit mit ihr die ihr noch bleibt und erlöse sie ,wenn es nicht mehr geht. Alles andere ist in meinen Augen keine Tierliebe mehr - aber wie gesagt, so sehe ich das.
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26.08.2015, 12:25
AW: Mein Mops ist doch viel zu jung, um zu sterben...!?
Danke DharmaDharma09: So schlimm es auch ist - es geht nicht ums Geld. Ich würde es nicht machen. Wirklich nicht.
Für was? Für 1 Jahr? Die OP ist kein Spaziergang, die Behandlung danach auch nicht.
Genieß die Zeit mit ihr die ihr noch bleibt und erlöse sie ,wenn es nicht mehr geht. Alles andere ist in meinen Augen keine Tierliebe mehr - aber wie gesagt, so sehe ich das.
Es ist so schwierig, denn wir können alle nicht in die Zukunft schauen. Bei jeder Entscheidung, wie ich sie auch treffe, bleibt ein "Hätte, Kann, Wenn...".
Es kann gut gehen und der Mops hat noch ein paar schöne Jahre mit uns - es kann auch gründlich daneben gehen...
Der Tumor schüttet Hormone aus, die das Wesen des Hundes verändern können, er kann Allergien hervorrufen etc. Es ist kein Tumor, der nur still wächst, metastiert... selbst wenn er nur das tut, kann er leider sehr unangenehm werden. Wann es soweit ist, kann mir natürlich kein Arzt sagen.
Ich bin heute Mittag noch bei einer anderen Tierärztin und werde die Sache besprechen.
Ich gehöre nicht zu den Tierhaltern, die aus reinem Egoismus ein Tier unnötig quälen. Die in Hofheim haben sich aber so "entspannt" angehört und mir dazu geraten, dass ich nun grübel. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie mir dazu raten würden, wenn es keine guten Aussichten gäbe...
... aber man steckt nicht drin.
Es ist so eine schwere Entscheidung.
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...


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