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  1. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, seh ich auch so.

    Aber bei uns gibt es inzwischen wieder mehr unkastrierte Hündinnen mit sagen wir mal, ökologisch-korrekten Besitzern, die sich aber einfach zu wenig Gedanken drüber machen wie sie damit so umgehen dass nicht sämtliche Rüden durchdrehen... Ich hab noch gelernt dass man halt zumindest in der heissesten Woche nicht die größte Spur legt...
    Davon kannst Du heute träumen. Die hiesigen Damen-Besitzer finden nichts Schlimmes daran, ihre Mädels selbst in den heissesten Tagen auf den am stärksten frequentierten Plätzen Gassi zu führen. Im letzten Frühjahr hatte ich eine Kandidatin, die ihre Hündin in der Standhitze ABLEINEN (!!!) wollte, damit sie mit meinem intakten Rüden "spielen" kann. Ich hab sie gefragt, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat, während ich alle Mühe hatte, meinen Burschen von der Hundemadame fern zu halten.

  2. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Eingriff ändert absolut nichts an den hormonellen Kreisläufen - ein Hund, der eher hypersexuell ist, also beispielsweise extrem leidet, wenn läufige Hündinnen im Umfeld leben, wird weiterhin leiden, weinen, ausbüchsen
    Ja, eben. Das wär für mich der Grund bei einem Rüden. Standardmäßig würd ich das nicht machen, der letzte und ein jetziger sind nicht steril, und das geht gut.

  3. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    @ c_f
    Wir antworten doppelt.
    Ich lache gerade auch darüber. Schön ist das!

  4. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Davon kannst Du heute träumen. Die hiesigen Damen-Besitzer finden nichts Schlimmes daran, ihre Mädels selbst in den heissesten Tagen auf den am stärksten frequentierten Plätzen Gassi zu führen. Im letzten Frühjahr hatte ich eine Kandidatin, die ihre Hündin in der Standhitze ABLEINEN (!!!) wollte, damit sie mit meinem intakten Rüden "spielen" kann. Ich hab sie gefragt, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat, während ich alle Mühe hatte, meinen Burschen von der Hundemadame fern zu halten.
    Exakt. So was geht einem echt auf den Wecker.

  5. Inaktiver User

    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, eben. Das wär für mich der Grund bei einem Rüden. Standardmäßig würd ich das nicht machen, der letzte und ein jetziger sind nicht steril, und das geht gut.
    Hypersexualität wäre, je nach Ausprägung, für mich ein Grund zur Kastration. Es gibt auch Rüden, die dann massive Prostata-Probleme bekommen, auch da ist dann irgendwann einfach Handlungsbedarf.

  6. VIP

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Teilweise sind die Leute zu doof das wenigstens zu sagen, so dass man den Rüden noch anleinen kann. Nö, da laufen sie schweigend an einem vorbei und wenn es einem dämmert dass da irgendwas los sein muss haben sie nicht mal die Güte zu warten bis man hinterherkeucht.
    Ich habe mir immer gewünscht, dass sie wenigstens eine weithin sichtbare fette rote Schleife an ihre Hündin binden, damit ich rechtzeitig einen anderen Weg nehmen kann.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  7. VIP

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im letzten Frühjahr hatte ich eine Kandidatin, die ihre Hündin in der Standhitze ABLEINEN (!!!) wollte, damit sie mit meinem intakten Rüden "spielen" kann.
    Hier gab es eine, die ihre hochläufige Hündin sich den Rüden an "deren" Gartentoren präsentieren ließ, damit "die was Schönes riechen dürfen". Die war so dumm ... Und ein anderer fragte uns, ob wir plötzlich etwasb gegen ihn hätten, weil die ganze Runde eiligst die Jungs an die Leine nahm und von dannen eilte, wenn er mit seiner läufigen Setterhündin nahte.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Sterilisiert wird sehr selten, weil es den meisten Tierhalten gar nicht um die Vermehrungskontrolle geht, sondern weil sie glauben, ihr Tier muss dann nicht erzogen werden.
    Diese blödsinnige Ansicht, dass die Kastration Verhaltensprobleme löst oder verhindert, grassiert nach wie vor.
    Und ich schätze, die meisten, die sich überhaupt einen Kopf darum machen, müssen ihre Hunde nicht sterilisieren, weil sie auf sie aufpassen.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    .
    Geändert von TajMahal (14.10.2015 um 21:04 Uhr) Grund: doppelt
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  10. VIP

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    AW: Ein Hund aus dem Tierheim oder aus dem Auslandstierschutz

    Beim sterilisierten Tier bestehen die Risiken intakten hormonellen Funktion weiter, das müssen die Tierhalter auch gesagt bekommen und sie müssen verantwortungsvoll handeln können.

    Die Pyometra, die Gesäugetumoren, die Prostataentzündung ...

    Ich finde die Entscheidung (bzw. fand die Beratung) schon schwierig - außer bei denen, die Kastration als Verhaltenstherapie wollten natürlich. Man muss immer den individuellen Fall sehen.

    Pyometra ist tatsächlich die häufigste gynäkologische Erkrankung des Hundes. In einer Dissertation mit einer Menge an Literaturauswertungen habe ich eine Häufigkeit von 15 bis fast 25 % aller intakten Hündinnen gelesen.

    Sehr viele Hundebesitzer können die Symptome nicht so recht deuten (sie sind auch lange Zeit nicht deutlich und nicht eindeutig) und gehen erst zum Tierarzt, wenn es der Hündin schlecht geht - oder warten dann noch bis zum nächsten Morgen - und dann ist der Zustand ganz, ganz schnell lebensbedrohlich.

    Die Operation ist dann auch sehr riskant: Notfallbedingungen, die Uterushörner voll mit Eiter, die Uteruswand brüchig, schlechte Nierenfunktion und mieser Kreislauf, Sepsisgefahr. Ich habe bei sowas öfter assistiert. Ungute Sache. Und auch in einer Klink ist es längst nicht so, dass die späten Stadien alle überleben.

    Ich bin jedenfalls in dieser Hinsicht froh, dass meine 6-Jährige jetzt kastriert ist. Sie konnte ja auch erwachsen werden.
    Geändert von katelbach (15.10.2015 um 07:23 Uhr) Grund: Umbrüch
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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